Brauche Meinungen Kastration Hündin
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Hallo an alle Kastrations-Gegner und andere kritische Menschen :-)
Eine Freundin ist mit sich am hadern, ich erzähle mal:
Ihre alte Hündin (mittlerweile verstorben) wurde erst sehr spät kastriert,
und zwar nur aus medizinischen Gründen (Pyometra und Tumore).
Sie hatte ihr Leben lang Scheinschwangerschaften.
Der TA meint, die späteren Probleme können daher kommen.Ihre jetzige Hündin ist jetzt drei Jahre alt, eine Gos d'Atura.
Bis jetzt habe ich ihr immer von einer Kastration abgeraten,
worüber sie auch froh war.
Sombra hat aber ebenfallst nach jeder Läufigkeit heftige Scheinschwangerschaften.
3 Läufigkeiten, die erste mit 11 Monaten, alle drei mit Milcheinschuss usw.
Homöopathisch wird mit Pulsatilla dagegen angegangen.
Ausserdem gibt's Beschäftigungstherapie. Aber Hund und Mensch leiden.
Ausserdem kommt jetzt natürlich bei meiner Freundin der Zweifel,
ob es da nicht später wieder zu Pyometra oder Tumoren kommen könnte.Nun hat sie sich die letzten Monate mit Kastration auseinandergesetzt,
viel darüber gelesen und auch TÄ befragt (die wetzen natürlich schon ihre Skalpelle).Das Problem ist, dass Sombra auf der Strasse Unsicherheits-Aggression zeigt.
Wir arbeiten daran, und es wird besser.
Was aber natürlich niemand will ist eine Verschlechterung durch Kastration.Nun die konkrete Frage:
Wie könnte sich die Kastration auf Unsicherheit, Leinenaggression etc auswirken?
Ich kenne mich nicht allzugut mit der Hormonsituation vor und nach der Kastration aus,
ich weiss nur, dass bei unsicheren Rüden eine Kastration kontraindiziert ist.
Wie ist das bei Hündinnen?LG
Chrissi - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Nun gut, wirklich mitreden kann ich nicht. Unsere Hündin ist vor der ersten Läufigkeit kastriert worden. Wenn ich nicht unbedingt züchten möchte, würde ich immer zu einer Kastration raten.
Die Hündin meines Schwagers ist nicht kastriert, ist jetzt 6 Jahre jung und hat die gleichen Probleme, wie die Hündin, die von dir beschrieben wurde. Mittlerweile ist es für eine Kastration zu spät, lt. dem Tierarzt.
Von anderen Hundehaltern habe ich unerschiedliche Erfahrungen mitbekommen. Die einen sagen, dass sich die Hunde, egal ob Rüde oder Hündin, im Charakter nicht im geringsten verändert hätten. Andere sagen, dass die Hunde, egal ob Rüde oder Hündin, wesentlich ruhiger und leichter händelbar geworden wären. Und wieder andere sind der Meinung, dass manche Macken nun noch ausgeprägter sind.
Auf Nachfrage bei der Vorbesitzerin unserer Hündin habe ich erfahren, dass sie sich nach der Kastration nicht im geringsten verändert hätte. Sie ist nicht ruhiger oder noch aufgedrehter geworden.
Daher befürchte ich fast, dass es wie mit einer Wundertüte sein wird. Was dabei herauskommt, weiß man erst hinterher.
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Zitat
Hallo an alle Kastrations-Gegner
Oh, dann darf ich mich ja leider nicht äußern
. Ich halte Kastration (bei medizinischer Indikation und oder Erleichterung für den Hund) nämlich nicht für den Untergang des Abendlandes. -
Ich lese mal mit
Danke für das Thema.Baghira, Aussie-BC, hängt auch immer schön in SS fest. Ich habe den Eindruck das wird immer heftiger, zuletzt auch matt, lustlos, nicht gefressen, Milch.
Aktuell ist sie gerade läufig geworden. Ich wollte diese Läufigkeit abwarten und mich danach entscheiden (je nach SS).
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Lucy musste diesen Sommer mit 5 Jahren aus medizinischen Gründen kastriert werden.
Ihr Verhalten hat sich (zum Glück) dadurch gar nicht verändert.Sie war immer schon ne kleine Zicke bei manchen Hündinnen,ist sie auch heute noch,aber es ist weder schlimmer geworden,noch ist sie ängstlicher oder unsicherer,auch andere Hunde reagieren nicht anders auf sie als vorher. -
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Empfiehl ihr doch mal dieses Buch
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Sie kann ja mal den Artikel "Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht" von Udo Gansloßer+Sophie Strodtbeck lesen.
Zu finden hier: http://hasenhirsch.bplaced.com/bouv/images/M_…/kastration.pdf -
Ich würde meine nächsten Hündin auf jeden Fall frühzeitige kastrieren lassen .
Habe mit meinen zwei Hündinen sehr schlechte Erfahrungen gemacht,ohne die OP, Muttertumore, Gebärmutterentzündung.Da ich nie decken lassen würde,meine ich dass es das Beste ist , fuer die Hündin.
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Queeny war immer eine Leinenpöpplerin und ging auch mit anderen Hunden kaum verträglich (auch versuchte sie immer wieder Bonny zu dominieren). Queeny hatte immer mit Scheinträchtigkeit zu tun - auch Milcheinschuss. Behandlung - mit homöopathischen Mitteln - noch mehr Beschäftigung - Umschläge.
Dann kamen die Knoten. Beidseitige Entfernung der Milchleiste und Kastration (ca. 10 Jahre alt - riesen Eingriff für den Hund)
hat es aber gut überstanden.Queeny wurde umgänglicher mit anderen Hunden - aber eine Zicke blieb sie weiter
.Auch Bonny hatte Mamatumore - hier konnte ich nichts mehr tun - auch Bonny war immer wieder scheinträchtig
- sie ist aber nicht deshalb gestorben.Buffy wurde deshalb jung kastriert - weil ich das Drama meinem Hund ersparen wollte und es ist gut so.
Ich würde es jederzeit wieder tun.Meine persönliche Erfahrung und persönliche Einstellung.
lg die Drei
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Zitat
Oh, dann darf ich mich ja leider nicht äußern
. Ich halte Kastration (bei medizinischer Indikation und oder Erleichterung für den Hund) nämlich nicht für den Untergang des Abendlandes.Sorry, blöd ausgedrückt

Ich schrieb aber auch: '.... und andere kritische Menschen...'
Ich wollte eben vor allem die Leute ansprechen, die nicht jeden Hund einfach so kastrieren.
Ich bin weder dafür noch dagegen, sondern würde immer nach Fall entscheiden.
Daher ja auch hier der Thread. Ein bestimmter Fall, bei dem es eine medizinische Indikation gibt,
aber noch Fragen bezüglich der Verhaltensänderung offen sind. - Vor einem Moment
- Neu
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