Hund im Bett
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Mein neuer und erster Hund (6 Monate)
durfte bisher bei den Vorbesitzen in liebevoller Familienaufzucht im Bett schlafen. Zusammen mit der Mama und den Geschwistern. Ich habe ihn jetzt erst 3 Nächte. Es hiess, er könne auch in der Transportkiste neben dem Bett schlafen, das sei er auch gewöhnt.Ich habs jetzt zweimal versucht und der heult und jault zum Herzerweichen, sprich: er kriegt mich rum. Im Bett ist er sehr nett, sucht etwas Körperkontakt, ausserhalb/ oberhalb der Decke, kringelt sich zusammen und schläft gleich ein. Manchmal knurrt er im Schlaf oder zuckt im Traum, stört eigentlich garnicht. Ist auch stubenrein, wenn er raus muss weckt er mich durch auf mir herumtrampeln.
Allerdings wäre es mir lieber, er könnte auch ausserhalb des Bettes, davor, schlafen. Oder auch in einem anderen Raum.
Was tun? Ohne lieblos zu sein und ihn einfach heulen zu lassen? Legt sich das mit der Zeit? Oder muss ich erzieherische Maßnahmen ergreifen? Wenn ja, welche? War es evtl. schon ein Fehler, weich zu werden? Wie haltet Ihr es mit Euren Hunden und dem Bett?
Im Auto bleibt er völlig problemlos in der Box, ohne zu heulen, wenn ich ihn beim Einkaufen alleine im Auto lasse. Es liegt also nicht an der Box sondern am Schlafritual.
Viele Grüße, Lisa
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Hallo,
das ist eine Frage, die eigentlich nur du dir selber beantworten kannst. Du musst dich aber bald entscheiden, denn es ist sehr schwer einen Hund, der es gewohnt war im Bett zu schlafen, wieder nach draußen zu befördern.
Was ich total wichtig finde:
Ist jetzt sehr persönlich, aber es hängt finde ich wahnsinnig davon ab, ob du einen Partner hast/haben wirst!
Ich denke nicht, dass jemand erfreut ist, wenn da ein Hund mit im Bett ist... Kann auf jeden Fall zu Problemen führen. Und wenn der Hund dann rausgeschmissen wird, versteht er die Welt natürlich nicht mehr!
Wenn du dich gegen das Im-Bett-schlafen entscheidest, dann ist einfach Ausdauer gefragt und nicht erweichen lassen. Irgendwann wird sich der Hund schon damit abfinden.
LG
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Ich habe gerade keinen Partner, schliesse es aber nicht aus, dass ich wieder einen haben möchte. Ich hab das Thema schon mit meinem Sohn gehabt, der wurde viel zu lange gestillt, lag dauernd bei uns im Bett, und ist bis zum Grundschulalter immer wieder nächtens bei uns reingeschlichen....das turnt einen schon ab.
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Uwah... Also zu dem mit deinem Sohn: Vergiß den Quatsch mit "viel zu lange gestillt = Klammerkind".
Mein Sohn war Flaschenkind und würd auch jetzt noch gern mit uns im Bett schlafen. Er ist 11. Tagsüber ist und war er schon immer auf Achse, kuscheln mochte er noch nie und so holte er sich die benötigten Zärtlichkeiten eben darüber nachts bei uns im Bett zu liegen. Das war immer so phasenweise, 3 Wochen in seinem Bett, 1 Woche bei uns, 3 Wochen in seinem Bett, 1 Woche... Und so weiter. Je älter er wurde desto länger blieb er in seinem Bett.
(Zum abturnen: Gibt ja noch genug andere Orte, ne?
)Sorry für das Off Topic. Zum Hund:
Deine Entscheidung. Magst du den Hund im Bett? Dann ist es doch okay.
Magst du es nicht? Dann sei konsequent und lass ihn nicht rein.Meine erste Hündin zog ihr Körbchen im Wohnzimmer vor, meine 2te bevorzugte das Schlafzimmer, aber trotzdem nicht im Bett sondern auf ihrer Decke neben dem Bett.
Mein jetziger Hund schläft im Bett. Obwohl er es vom Züchter her überhaupt nicht kannte hat er direkt in der ersten Nacht klargemacht das er bei mir schlafen will. Verständlich, die Geschwister fehlten und die neue Bezugsperson war ich.
Da es weder meinem Mann noch mir was ausmacht hab ichs erlaubt, alle sind zufrieden.
(Wobei, Sonntagsmorgens siehts dann so aus: Mann, Kind, Hund, ich. Wird wohl Zeit anzubauen.
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Zitat
Ich habe gerade keinen Partner, schliesse es aber nicht aus, dass ich wieder einen haben möchte. Ich hab das Thema schon mit meinem Sohn gehabt, der wurde viel zu lange gestillt, lag dauernd bei uns im Bett, und ist bis zum Grundschulalter immer wieder nächtens bei uns reingeschlichen....das turnt einen schon ab.
meine beiden töchter haben - ebenfalls bis grundschulalter, z.t. sogar darüber hinaus bei krankheit etc. - auch phasenweise gern in unserem bett geschlafen. für mich/uns war das ok, ich hatte diese kleinen warmen kinderkörper sogar gern an meiner seite - auch, weil klar war, dass diese phasen in absehbarer zeit vorbei sein werden (spätestens, wenn der erste freund da ist
) bzw. man dann irgendwann bei bedarf einer vielleicht dann 10jährigen auch erklären kann, dass es einfach nicht mehr paßt. von irgendwelchen aktivitäten hat uns das auch nicht abgehalten, gibt ja wirklich noch andere lokalitäten 
im gegensatz dazu ist hund im bett/schlafzimmer für mich kein thema. ich mag das nicht, mich stören die schauf- und schmatzgeräusche und das nächtliche wandern auf laminatboden (im urlaub darf er ausnahmsweise bei uns schlafen) und deshalb bleibt er konsequent draußen vor der tür in seinem korb. und wenn du den hund einmal ins bett läßt, dann musst du es immer machen - heute so und morgen so und vielleicht irgendwann gar nicht mehr versteht - im gegensatz zum kind - kein hund.
also:
du mußt selbst entscheiden, wie es für dich richtig ist. wenn hund im bett für dich ok ist und du auch dazu stehen kannst, wenn du wieder einen partner hast, dann laß ihn rein. wenn nicht, dann zieh es durch und laß dich nicht erweichen - irgendwann kapiert es jeder hund. nur heute hü und morgen hott ist mist in meinen augen. -
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Meine Maus würde liebend gerne im BEtt schlafen, tagsüber tut sie es auch, aber die erste Hälfte der Nacht ist mein Bett MEINS. (Und auch bei der zweiten Hälfte werde ich dei Grenzen wohl nochmal neu stekcen müssen, denn mein Kopfkissen ist auch MEINS!)
Bei meiner Hundesitterin dürfen die Hunde nicht ins Bett und interessanterweise hat sie es nicht mal versucht (Gut, da schlief auch die 'Alphahündin' in einem Korb direkt neben dem Bett, da war wohl klar was geht und was nicht)
Du machst die Regeln. Wenn du den Hund nicht im BEtt willst, dann musst Du das Geheule wohl ne Weile aushalten, bzw vielleicht irgendwann mal ne etwas strengere Ansage machen. -
Vielleicht versuchst Du es mal ohne Transportkiste neben dem Bett - einfach ne Decke oder ein Kissen. Und evtl. Arm raushängen lassen, damit der Hund die Nähe spürt.
Ich könnte mir vorstellen, dass das klappen könnte.
Wobei ich sagen muss, dass ein Fellknäuel im Bett auch was Gemütliches hat....
Gruss
Gudrun -
Wie schon gesagt musst du selber wissen ob es dir gefällt mit Hund im Bett oder nicht.
Entweder Hund fliegt raus,dann aber konsequent oder bleibt drin.
Ich persönlich mag es und mein Mann insgeheim auch.Meine Kleine liegt gerade neben mir und schnarcht und die dicke Bärin liegt seit Welpe an am Fußende.
Alles Geschmacksache,nur Konsequent sollte man sein.Nicht heute so und morgen wieder anders.
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Hallo
Morgens darf Fina, wenn ich aufwache, zu mir ins Bett kommen. Im Bett wird sie dann schmusig wie sonst nie, rekelt sich, grummelt, ist völlig zufrieden. Das macht mir auch sehr Freude :)
Ansonsten ist das Bett tabouzone, das wurde auch von allen Hunden, die je bei mir waren, schnell verstanden (auch von denen, die sonst immer ein richtiges Bett zur Verfügung haben).
Das dein Hund momentan schwer einzuschätzen ist, ist klar. Er wird sich unwohl, allein und etwas verloren fühlen, weil er noch kein Vertrauen zu dir hat. Beschäftige dich mit dem Hund, füttere ihn aus der Hand, mach "warte" übungen mit ihm. Mach den Alltag zu einem Spiel, und du wirst schnell merken, dein Hund lernt dich kennen, und wird Sicherer.
LG Nina
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Mir kommt der Hund auch unsicher vor. Beim Spazierengehen erschrickt er oft vor fremden Geräuschen (laufender Jogger auf Kies, knackende Zweige, etc.). Strassenverkehr, Trambahn, Bus, Sirene hingegen stört ihn nicht. Er hat auch Angst vor fremden Hunden, kleinen Kindern ( ist unter Hunden, aber ohne Kinder aufgewachsen).
Gestern Abend habe ich ihn ins Schlafzimmer gebracht (nicht in die Kiste) , und bin dann wieder rausgegangen. Das hat er besser vertragen, nicht so viel gejault, nach ca 50min. bin ich wieder rein. Er lag auf dem Schafwollteppich vor dem Bett. Erst als ich mich dann schlafen gelegt habe kam er ins Bett.
Ich schlafe gerade in einem sehr kleinen Gästezimmer mit ihm, weil ich da am schnellsten ins Freie komme. Vielleicht wäre das ja eine sanfte Methode, ihn an das alleine Schlafen zu gewöhnen.? Wenn er morgens raus muss, zwischen 5-6h, gehen wir danach nochmal ins Bett. Da könnte ich z.B. versuchen, ihn alleine ins Zimmer zu tun.
Das: alleine lassen und heulen lassen, bis er K.O. ist, finde ich nicht so gut. So hat man es noch in den 50er- Jahren des letzten Jahrhunderts mit Säuglingen gemacht ..´ Durchschreien- lassen´ sei gut für die Lunge, hieß es.
Ab nächster Woche gehen wir in eine Hundeschule, vielleich bringt das ja was. Bis jetzt versteht er kein Sitz/ Platz/ Bleib.Viele Grüße, Lisa
- Vor einem Moment
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