Anfälle unbekannter Natur - verzweifelt
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Sorry, das ist Quark. Meine Epi-Hündin weiß vielleicht nicht was los ist, aber sie ist Tage danach immer völlig neben sich und hat auch Schmerzen (vermutlich Muskelkater, Verspannungen), denn sie legt immer den Kopf hoch, was sie sonst nie tut, und möchte auch nicht sonderlich angefasst werden.
Ok das mag sein. Was ich eigentlich vermitteln wollte war, dass er sich jetzt nicht so quält, dass man über Euthanasie nachdenken muss. Ich hoffe man findet doch noch was und kann ihm mit Medikamenten helfen.
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Hallo,
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Du musst selbst einschätzen inwieweit Dein Hund leidet...
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Natürlich könnte man über komplex fokale Anfälle nachdenken, aber auch das schließt der TA weitestgehend aus.
Hallo,
warum schließt er es aus?Epilepsie hat tausend Gesichter und wenn diese Anfälle so untypisch sind, würde ich dann nicht unbedingt an eine primäre Epilepsie denken.
Was wurde bei den Blutabnahmen untersucht? Wie sieht es mit Bauchspeicheldrüse, Zuckerwerte, Schilddrüse, Zeckenprofil, Urin etc. aus. Wurden die Organe oder auch das Herz mal geschallt?Ich habe hier auch einen Hund mit untypischer Epilepsie, gehe einen anderen Weg, doch das ist eine andere Geschichte.
LG Sabine
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Hm... also ich sag's mal frei heraus: Wenn ihr nicht irgendwie einen Glückstreffer landet wird es glaube ich echt schwer, dieses Krankheitsbild zu diagnostizieren :/
Nach Epi hört es sich für mich jetzt auch nicht an, aber wie Corinna schon sagte heißt das ja nicht, dass es das nicht ist (nur weil's "untypisch" ist).
Was mir nun sofort eingefallen ist... habt ihr mal auf FSME testen lassen?
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Hallo,
warum schließt er es aus?Epilepsie hat tausend Gesichter und wenn diese Anfälle so untypisch sind, würde ich dann nicht unbedingt an eine primäre Epilepsie denken.
Was wurde bei den Blutabnahmen untersucht? Wie sieht es mit Bauchspeicheldrüse, Zuckerwerte, Schilddrüse, Zeckenprofil, Urin etc. aus. Wurden die Organe oder auch das Herz mal geschallt?Ich habe hier auch einen Hund mit untypischer Epilepsie, gehe einen anderen Weg, doch das ist eine andere Geschichte.
LG Sabine
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wirklich warum er das ausschließt. Ich bin aber auch noch nicht wirklich davon überzeugt, dass es keine fokalen Anfälle sein können.
Alles was im Blut untersucht werden kann, wurde untersucht. Alles unauffällig bis auf folgendes:
Neben den üblichen Methoden wurden zwei Blutproben zur manuellen Auswertung eingeschickt. Hier fiel auf, dass die Segmentkernigen etwas erhöht waren.
Ein Herzultraschall wurde gemacht, alles in Ordnung.
Der TA denkt jetzt mal über eine Therapie mit Brom nach.Welche Medikamente bekommen eure Hunde und wie wirken sie?
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Hm... also ich sag's mal frei heraus: Wenn ihr nicht irgendwie einen Glückstreffer landet wird es glaube ich echt schwer, dieses Krankheitsbild zu diagnostizieren :/
Nach Epi hört es sich für mich jetzt auch nicht an, aber wie Corinna schon sagte heißt das ja nicht, dass es das nicht ist (nur weil's "untypisch" ist).
Was mir nun sofort eingefallen ist... habt ihr mal auf FSME testen lassen?
Hi,
tja ich hoffe, dass der Glückstreffer bald kommt. Was leider stark gegen Epi spricht ist die Dauer der Anfälle.
FSME wurde auch schon abgeklärt. Der Stinker musste vor knapp einem Monat stationär in der Tierklinik aufgenommen werden. Da haben die getestet wie die Wilden :|
Da sind einige Taler bei drauf gegangen. -
Wenn die Segmentkernige erhöht sind spricht das ja generell schon für einen Virus. Find's aber komisch, dass die nur etwas erhöht sind... wenn es wirklich eine Viruserkrankung wäre müssten die ja durch die Decke gehen, eigentlich.
Wie auch immer, Prednisolon ist sicherlich erstmal nicht schlecht. Mir fiele da noch SRMA (Meningitis-Ateriitis) ein; um das mehr oder weniger sicher feststellen zu können müsste man mit Steroiden behandeln - Prednisolon gehört zu den Steroiden, insofern wird das beste sein, jetzt erstmal abzuwarten, ob sich etwas ändert. Google mal nach "Meningitis Hund", da hat eine Frau in einem anderen Forum die Krankheit ihres Hundes Tina beschrieben. Ihr Hund wollten u.a. den Kopf nicht mehr tief halten, weil ihm das wohl Schmerzen bereitet hat; könnte ja sein, dass es durch den chronischen Verlauf in deinem Fall eben weniger zu andauernden Schmerzen, sondern eher Schüben kommt.
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Wenn die Segmentkernige erhöht sind spricht das ja generell schon für einen Virus. Find's aber komisch, dass die nur etwas erhöht sind... wenn es wirklich eine Viruserkrankung wäre müssten die ja durch die Decke gehen, eigentlich.
Wie auch immer, Prednisolon ist sicherlich erstmal nicht schlecht. Mir fiele da noch SRMA (Meningitis-Ateriitis) ein; um das mehr oder weniger sicher feststellen zu können müsste man mit Steroiden behandeln - Prednisolon gehört zu den Steroiden, insofern wird das beste sein, jetzt erstmal abzuwarten, ob sich etwas ändert. Google mal nach "Meningitis Hund", da hat eine Frau in einem anderen Forum die Krankheit ihres Hundes Tina beschrieben. Ihr Hund wollten u.a. den Kopf nicht mehr tief halten, weil ihm das wohl Schmerzen bereitet hat; könnte ja sein, dass es durch den chronischen Verlauf in deinem Fall eben weniger zu andauernden Schmerzen, sondern eher Schüben kommt.
Habe mich mal über die Diagnose schlau gemacht. Die Liquoruntersuchung war ja unauffällig. Dort hätten im Falle einer Meningitis gewisse Parameter ausschlagen müssen.
Eigenartig ist, dass der Hund zwar anfangs irgendwie auf Kortison reagiert hat, es geht ihm scheinbar besser (außer einer ausgeprägten Fresssucht) aber die Anfälle kommen trotzdem wieder.
Auch hier weiß niemand warum er am Anfang positiv auf das Prednisolon reagiert hat. -
Vielleicht ist es auch eine Autoimmunerkrankung... durch das Prednisolon wird das Immunsystem lahmgelegt für kurze Zeit - daher die Besserung. Sobald die Wirkung abflaut attackiert das Immunsystem wieder munter den eigenen Körper... hoffe das stört nicht, dass ich so mit Theorien um mich haue :O
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Hallo,
Also bei meiner Hündin(Border Colli 10 Jahre) ist es so sie liegt irgendwo und auf einmal streckt sie den Kopf hoch und fängt an zu lecken also in die Luft und schmatzt. Sie bleibt aber liegen sowas dauert zwischen 2-ca 10 min. Des weiteren läuft sie nur noch Pass oder läuft vorne trab und hinten Galopp hat zuckungen im Gesicht und bleibt mit unter auf einmal stehen und starrt, dieses ist bei Ihr wohl ein Epileptischer Anfall. Bei Ihr werden kleine Infakte im Gehirn vermutet. Bei Ihr sind alles nur Vermutungen den Neurologisch ist sie Auffällig (zuckungen im Gesicht) bei der neurologischen Untersuchung aber unauffällig. CT ergab auch nix. Ich bin mit Ihr schon von TA zu TA usw gelaufen keiner weiss was Sie hat. Alle sehen wie schlecht sie läuft usw aber keiner kann diese Bausteine zusammen fügen. Ich wünsche euch das es bei euch eine Diagnose geben wird den diese Ungewissheit zermürbt einen nach einer Zeit. Ich wünsche Dir ganz viel Geduld und Kraft über die Zeit hinweg. - Vor einem Moment
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