• hallo zusammen!
    meine fellnase wird jetzt ein jahr alt (labradorrüde). seit einer woche fahre ich jetzt mit ihm mit dem rad. die ersten tage habe ich das fahrrad geschoben, dann sind wir einmal um den "block" (ca. 300m). mitlerweile fahren wir ca. 3 km , nicht jeden tag.
    wieviel darf ich mit ihm fahren? wie schnell kann ich die strecke steigern? sollte er nur traben (am liebsten würde er neben mir hergalloppieren - habe ich bisher unterbunden)?
    fahrt ihr jeden tag?
    schon mal danke für eure tips und erfahrungsberichte!

  • Hi,


    ein Jahr ist noch sehr jung. Es ist ok mit dem Radfahren anzufangen, man sollte aber keine Gewalttouren machen.

    Also immer schön gemütlich.

    3km alle paar Tage würde ich beibehalten. Mindestens die nächsten drei Monate, dann würde ich langsam steigern wenn Bedarf besteht.

    Dein Hund muß nach und nach Kondition aufbauen. Und er sollte traben, nicht gallopieren.

    Wir fahren nicht täglich, deshalb ist Dylan auch keine soooooo langen Strecken gewohnt. Meistens fährt mein Mann am Wochenende mit ihm. Da kommen dann 10 - 15 km zusammen. Davon die Hälfte allerdings im Freilauf.

    Ist nicht viel aber wie gesagt Dylan ist es auch nicht gewohnt.

    Mach langsam, die Gelenke deines Hundes werden es Dir danken.

    Du benutzt doch hoffentlich ein Geschirr?

  • Hallo!
    Ich habe bei meinem auch mit 1 Jahr langsam angefangen. Wir fahren aber zu 90 % dort wo Freilauf möglich ist. Mittlerweile mache ich das etwas über ein Jahr und wenn ich den Befehl "Fuß" gebe läuft er im Trab neben dem Fahrrad her. Ihm macht das sehr viel spaß und ich hoffe wir können das auch in der kalten Jahreszeit jetzt beibehalten.
    Und wegen des Halsbands habe ich gesagt bekommen wenn man ein breites Halsband benutzt wäre das auch ok.

  • doch er hat ein halsband an. mit geschirr würde er keinen meter laufen - findet er superblöd.
    ich halte die leine in der hand. bisher gab es nur zwei fullstops, da hab ich die leine einfach losgelassen.
    er soll ja jetzt lernen am rad nicht anzuhalten. einen teil der zeit läuft er frei , da kann er ja schnuppern und machen was er will.
    lg

  • Ich finde ein Halsband am Rad sinnvoller als ein Geschirr, sofern man tatsächlich auch im Straßenverkehr unterwegs ist. Ein Halsband kann in gewissen Situationen lebensrettend sein. Für den Hund und den Halter. Bei einer Vollbremsung muss auch der Hund sofort reagieren um beispielsweise nicht in ein Auto zu rennen. Ist er abgelenkt und sieht es nicht, muss ich den Stop physisch herbeiführen. Habe ich die Leine am Hals befestigt, kann ich das Tier direkt zurückziehen. Zudem bringe ich den Hund aus dem Gleichgewicht, sodass er in Richtung des Zugs "stolpert". Mit einem Geschirr ist die "Masse" nicht so leicht aus der Bahn zu bringen und zieht vielleicht sogar noch das Rad inkl. Halter ein Stück weiter. Auch hat der Hund mit einem Geschirr noch mehr Spielraum nach vorne und kollidiert schlimmstenfalls dann mit dem Objekt.

    Bei uns gab es bereits 2 Situationen, in denen das Halsband mit Zugstop einen Unfall verhindert hat. Schuld wäre jeweils beim Autofahrer gelegen... Grund: ich wurde übersehen.

    Auch wenn dein Hund lieber im Galopp laufen will, dann lass ihn doch. Manche Hunde haben einfach ihre bevorzugte Gangart im schnelleren Tempo. Lass dich hier nicht verunsichern, sondern beobachte deinen Hund, was ihm mehr liegt!

  • Solange der Hund nicht zieht am Rad, sondern locker nebenbeiläuft, finde ich ein Halsband auch sinnvoller und angenehmer. Der Hund hat weniger an, die Gefahr, dass durch die gleichmäßige Bewegung bei langen Strecken Stellen entstehen ist viel geringer. Wenn manvollbremsen müsste, dann ist meistens irgendeine Gefahr für Hund und Halter im Vollzug, da ist ein Ruck am Hals wohl das kleinere Übel, als zB angefahren irgendwo zu liegen.
    Wenn dein Hund gerne gallopiert, lass ihn doch. Wichtig ist nur, dass du bei Anzeichen von Überforderung das Tempo drosselst, bzw. es gar nicht soweit kommen lässt. DAnn hat dein Hund bestimmt lange Spaß am Radfahren.

  • vielen dank für eure vielen antworten!
    woran merke ich eine überforderung? unser wuff würde ;glaube ich, solange laufen bis er tod umfällt. er zeigt nir irgendeine art von anstrengung.
    wenn wir spazieren gehen läuft und läuft er. dann denke ich jetzt ist er bestimmt ganz schön k.o. - ne - weit gefehlt- sieht er den ball würde er wieder laufen, als hätten wir nicht 1stunde spaziergang hinter uns.
    ich habe mich bisher an die regel - 5 min pro lebensmnat - gehalten. wie handhabe ich das beim radfahren?
    spazieren gehe ich max 1,5 std.
    lg

  • Zitat

    vielen dank für eure vielen antworten!
    woran merke ich eine überforderung? unser wuff würde ;glaube ich, solange laufen bis er tod umfällt. er zeigt nir irgendeine art von anstrengung.
    wenn wir spazieren gehen läuft und läuft er. dann denke ich jetzt ist er bestimmt ganz schön k.o. - ne - weit gefehlt- sieht er den ball würde er wieder laufen, als hätten wir nicht 1stunde spaziergang hinter uns.
    ich habe mich bisher an die regel - 5 min pro lebensmnat - gehalten. wie handhabe ich das beim radfahren?
    spazieren gehe ich max 1,5 std.
    lg


    Natürlich hetzt er dem Ball her, denn dieser ist immerhin Beute. Hunde sind nunmal triebgesteuert- durch und durch. Da spielt es keine Rolle, wie K.O. der Hund schon ist.

    Mit dem Radfahren handhabe ich es wie mit dem Laufen. Wenn du weißt, wie anstrengend es ist 15km für dich zu joggen kannst du auch grob beurteilen, wie anstrengend es für den Hund ist. Klar, Hund hat 4 Beine, da verteilt sich das Gewicht leichter und so weiter, aber für mich ist es eine gute Richtlinie. Generell gilt, kein "Trab" sondern hauptsächlich Passgang.

    Einige Hunde bei uns im THS würden vermutlich auch 20km im Geschirr ziehen, denn sie laufen ja permanen im Trieb. Unterbunden wird das trotzdem. Wie K.O. die Hunde wirklich sind, merkt man meist erst abends, wenn alle Anspannung abfällt. Vorher gilt: Survival of the fittest :lachtot: :lachtot:

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