What should I do??? helft mir ich bin verwirrt....

  • Ich habe einen Neufundländer, denkste der ist leicht zu motivieren? Du willst doch (wieder mal) nur hören Schlepp ab oder? Nein, das würde ich dir niemals raten. Dann muss man eben versuchen interessant zu werden- wie auch immer.

    Oder man grenzt in ein, sodass es gar nicht die ganze Schlepp hat. Mein Gott, gibt doch Tausende Möglichkeiten. Was wenn er abhaut und ein Reh reißt? Passiert meistens nicht, wenn doch? Oder ein Jäger schießt ihn? Warum sind Menschen bloß so risikofreudig?

  • Ich weiß nicht, wie alt dein Dobermann ist, aber stelle dich darauf ein, dass es ein Haufen Arbeit wird, bist du ihn da hast, wo du ihn hinhaben möchtest. :D
    Sie haben Pfeffer im Popo, erkunden gern die Gegend und haben den Rüssel auf dem Boden und ruck zuck sind sie weg!
    Ich persönlich kenne keinen einizigen Dobermann, der ständig in der Nähe des Halters bleibt und diesen anhimmelt, auch dann nicht, wenn der HH sich auf den Kopf stellt und mit Leckerchen winkt.

  • Zitat

    Ich habe einen Neufundländer, denkste der ist leicht zu motivieren? Du willst doch (wieder mal) nur hören Schlepp ab oder? Nein, das würde ich dir niemals raten. Dann muss man eben versuchen interessant zu werden- wie auch immer.

    Oder man grenzt in ein, sodass es gar nicht die ganze Schlepp hat. Mein Gott, gibt doch Tausende Möglichkeiten. Was wenn er abhaut und ein Reh reißt? Passiert meistens nicht, wenn doch? Oder ein Jäger schießt ihn? Warum sind Menschen bloß so risikofreudig?

    um gottes willen, mir ists so zuwieder den von der Leine zu lassen wie sonst noch was...

    aber dann bringts doch nix, wenn ich mit ihm an der schlepp in fremden gebiet spazieren geh und wir uns gegenseitig hin und her zerren...
    er ist ja artig wenn er wo nicht fremd ist.

    mir ist vollkommen klar, dass der unter umständen ein Reh erwischt. das will ich mir nicht ausmalen.
    Die Schlepp ist mich nicht nur an den Händen einiges an Schmerzen, überleg mal dir Rattern als zierliche Frau 40 kg auf 10 m in die Leine rein....
    da fliegt man ab und an selber mal... und mal ehrlich richtig vorbreitet ist doch keiner von uns wenn vor seiner Nase ein Reh rausspringt.

  • Zitat

    Ich weiß nicht, wie alt dein Dobermann ist, aber stelle dich darauf ein, dass es ein Haufen Arbeit wird, bist du ihn da hast, wo du ihn hinhaben möchtest. :D
    Sie haben Pfeffer im Popo, erkunden gern die Gegend und haben den Rüssel auf dem Boden und ruck zuck sind sie weg!
    Ich persönlich kenne keinen einizigen Dobermann, der ständig in der Nähe des Halters bleibt und diesen anhimmelt, auch dann nicht, wenn der HH sich auf den Kopf stellt und mit Leckerchen winkt.

    Das isses ja gerade!!!
    So ein Dobi findet ALLES hochinteressant... und solange ich nicht nach Hasenkacke riech, hab ich unterumständen verloren....
    der Kasper ist jetzt ein jahr alt...Sprich, Sturm-und-Drang-Rüpel-Pubertäts-Phase!!! :wuah:

  • Durchatmen!;)

    Fremde Umgebung ist immer aufregend. Fährst Du selten mit ihm weg? Auch wenn's schwer fällt: Bring ihn öfter in fremde Gegenden zum Spaziergang, damit es für ihn nichts so Besonderes mehr ist.

    Sag mal, hast Du ihn eigentlich auf Handfütterung? Wenn nicht, würde ich damit mal anfangen. Am besten über den Futterdummy, dann hast Du gleich noch ein Spiel mit eingebaut.

  • Deshalb müsst ihr üben und du muss eine Möglichkeit finden ihn an der Schlepp in einen ansprechbaren Zustand zu halt ;) so hart das eben ist.

    Und ja, Schlepp tut weh, ich bin auch nicht die Schwerste, habe eine 20 Meter Schleppleine und einen 50 Kilo Hund. Natürlich sieht man es (sogar meistens) nicht vorher, aber selbst wenn es mich hinlegt (was übrigens noch nie passiert ist, ich lasse mich einfach auf den werten Hosenboden fallen und halte mit beiden Händen fest- dabei kam es noch nie zu Verletzungen), weiß ich, dass niemand anderes durch uns gefährdet wird und genau darauf lege ich persönlich Wert ;)

  • Warum muss er denn in fremden Gebieten an der Schlepp sein?
    Kann er bei ungewohnten Gassistrecken denn nicht einfach an der normalen Leine bleiben und die Auslastung bekommt er dann in der gewohnten Umgebung?
    Ich versteh nicht warum man auf Biegen und Brechen irgendwas erzwingen muss, was einfach nicht notwendig ist.

    Natürlich ists anders schöner, aber warum macht man sich das Leben schwerer als es sein muss?

    Nala geht bei ungewohnten oder Wildreichen Strecken einfach an der 2m Leine und wenn ich die Hände frei haben will, dann bin ich mir die Leine um.

    Überall anders läuft sich wahlweise mit Schlepp oder Offline. Je nachdem wie es das Gebiet her gibt.

    Es ist für uns alle wesentlich entspannter als wenn ich immer den Zwang haben würde das ich meinen Hund genau HIER und JETZT bespaßen muss...

  • Also, ich bin ja auch kein Schleppleinen-Freund, muss ich gestehen und dadurch ist meine Meinung hier natürlich etwas beeinflusst.

    Warum nicht einfach in bekannten Gebieten ohne Leine arbeiten und in unbekannten an die kurze Leine und gut? Später, wenn er immer aufmerksam ist an der kurzen Leine, dann geh wieder neu über zu einer Schlepp, halt da die Aufmerksamkeit, die du ohne Leine aufgebaut hast, halt das Vertrauen. Und dann, irgendwann...lass auch da die Leine fallen.
    Einen Hund, der an der Schlepp gehen will, kann man ohnehin nicht halten, wenn er los will. Denn die zehn Meter Weg, die er erstmal hat um Speed und Kraft zu tanken und dann ein in die Leine springen...entweder reißt die Leine oder du fliegt hoch hinterher. Erfolg also 0.
    Ich mache mir da nix vor: Wollen Fabi oder Bo gehen, dann gehen sie. Ob ich da nun am anderen Ende der Leine hänge oder nicht. Springen 60kg mit geballter Kraft in die Leine, dann fliege auch ich hinterher und dann fliegt da auch jeder erwachsene Mann hinterher. Ins Besondere wenn es unerwartet kommt.
    Also musste ich einen Weg finden um meinen Hund bei mir zu halten, ohne das eine Leine notwendig ist und die Leine ist nur noch ein Verbindungsstück, das Vertrauen und die Bindung ist das, was den Hund bei mir hält.
    Und genau an den Punkt muss du kommen. Er muss bei dir bleiben, weil er deine Nähe schätzt, dir vertraut.
    Und das wirst du nur durch positive Erfahrungen schaffen und die Leine scheint für ihn nur eine Einschränkung zu sein, nichts mehr.

  • Zitat

    Durchatmen!;)

    Fremde Umgebung ist immer aufregend. Fährst Du selten mit ihm weg? Auch wenn's schwer fällt: Bring ihn öfter in fremde Gegenden zum Spaziergang, damit es für ihn nichts so Besonderes mehr ist.

    Sag mal, hast Du ihn eigentlich auf Handfütterung? Wenn nicht, würde ich damit mal anfangen. Am besten über den Futterdummy, dann hast Du gleich noch ein Spiel mit eingebaut.

    Dieser.... hälts nicht für nötig überhaupt zu essen...
    wenn er grad keine Lust hat... zuhause dann natürlich schon...

    ich hab mir hald auch schön öfters überlegt ob ich ihn nicht komplett nur noch draußen füttere. Das ist aber schwierig. mein Hund braucht ja auch einiges. da renn ich ja unter umständen mit einem kg Fleisch draußen rum :lol:
    nach 2 Tagen hat der bestimmt so Kohldampf, dass der ganz heiß drauf wird....aber echt...das wird eine herausforderung....

  • Zitat

    Warum muss er denn in fremden Gebieten an der Schlepp sein?
    Kann er bei ungewohnten Gassistrecken denn nicht einfach an der normalen Leine bleiben und die Auslastung bekommt er dann in der gewohnten Umgebung?
    Ich versteh nicht warum man auf Biegen und Brechen irgendwas erzwingen muss, was einfach nicht notwendig ist.

    Natürlich ists anders schöner, aber warum macht man sich das Leben schwerer als es sein muss?

    Nala geht bei ungewohnten oder Wildreichen Strecken einfach an der 2m Leine und wenn ich die Hände frei haben will, dann bin ich mir die Leine um.

    Überall anders läuft sich wahlweise mit Schlepp oder Offline. Je nachdem wie es das Gebiet her gibt.

    Es ist für uns alle wesentlich entspannter als wenn ich immer den Zwang haben würde das ich meinen Hund genau HIER und JETZT bespaßen muss...


    hmmm... ich denk so werd ich auch vorgehen.

    An der Schlepp spielt sichs hald einfach schöner... genauso ohne Leine.

    ich werd bei der Schlepp bleiben...aber in fremden gebieten nur noch ander Kurzen Leine. ich kenn mein Monstrum, wenn der wo total reizüberflutet ist, da kann ich mit Leberkäse und Beißwurst dastehen und der findet mich total öde. Bringt doch dann nix wenn ich ihn noch mehr stresse....

    Also bekanntes Gebiet = Schlepp/ohne (max. 2 minuten), unbekanntes Gebiet = normale Leine.

    und vor allen Dingen...immer wieder mal was neues.

    aber auch: Schwieriges Alter bei meinem Hasen!

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