Langsames Suchen?
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dakenacela -
27. August 2012 um 10:33
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Hallo!
Hat jemand vielleicht Tipps für mich, wie ich meinem Hund eine langsame und konzentrierte Suche beibringen kann?
Zur Zeit läuft es nämlich so bei uns ab:
Ich lege Teddy ab und gehe mit Dummy, Bringsel oder Ball los und verstecke den Gegenstand - hintern Maulwurfshügeln, in Löchern oder auch mal an Bäumen oder Ästen. Gehe dann zurück, lasse ihn sitzen und schicke ihn dann, wenn er Blickkontakt hält, mit dem Kommando "Such" los.
So weit, so gut. Da mein Hundetier aber Riesenspaß an der Geschichte hat und ohnehin nicht zu den ruhigsten Vertretern zählt, schießt er beim Kommando "Such" los wie eine Rakete
...sucht den ganzen Bereich hektisch rennend ab und läuft mindestens gefühlte hundert Mal am gesuchten Gegenstand vorbei...
Wie kann ich die Suche aufbauen, damit er mit mehr Ruhe an die Sache rangeht? Ich wollte nämlich auch irgendwann die ganze Geschichte für ihn ein wenig schwieriger und damit spannender gestalten, aber momentan hakt es einfach noch an der Basis!
Schon mal lieben Dank für Eure Tipps!LG Sonja
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Hi,
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Ich muss mich mal hier verewigen damit ich den thread später wieder finde... Bei uns läuft es gleich, meiner läuft auch einen meter daneben vorbei weil er einfach nicht ordentlich sucht sondern planlos über die wiese brettert...
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Sehr interessant....ich hab auch so ne Kandidatin...wobei ich das Suche, aufgrund ihres Alters nur ab und zu mache. Aber es schadet ja sicher nicht, es von Anfang an in die richtigen Bahnen zu lenken, damit es besser klappt.
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Zitat
Ich lege Teddy ab
Warum lässt du ihn nicht sitzen, dann kann er evtl. besser sehen und die Entfernung abschätzen.ZitatGehe dann zurück, lasse ihn sitzen und schicke ihn dann, wenn er Blickkontakt hält, mit dem Kommando "Such" los.
Wie ist das mit dem Anschauen? Muss er dich die ganze Zeit ansehen, also den ganzen Rückweg und dann noch warten auf's Kommando? Dann würde ich ihn länger auf den Gegenstand schauen lassen, damit er sich die Stelle besser einprägen kann. Wenn der Hund dich von selbst anschaut, schickst du ihn sofort los.ZitatWie kann ich die Suche aufbauen, damit er mit mehr Ruhe an die Sache rangeht?
Einfacher anstatt schwieriger
Hund an Geschirr und Schlepp, Gegenstand nur wenige Meter vor ihm, gut sichtbar, ablegen, losschicken und ggf. per Leine etwas "zügeln", SUCHEN muss der Hund ja nicht und so dürfte eigentlich nicht zuviel Tempo aufkommen. Der Hund muss auf den "Such"-Befehl einfach erstmal schneller und leichter Erfolg haben. Auch hilft es, Gegenstände ein paar mal hintereinander an gleichen Stellen zu verstecken, damit der Hund lernt, sich die Umgebung und die Verstecke besser zu merken. -
zuerst mal eine frage- umwelche rasse handelt es sich?
dieses hektische suchen und dadurch nicht finden hat wahrscheinlich mehrere ursachen-
dein hund ist übermotiviert- klar
dein hund hat noch nicht gelernt den "wind" zu nutzen
die aufgaben sind zu schwerachte am anfang immer auf die windrichtung,
und versuche ihn immer gegen den wind zu schicken,
das erleichter das finden am anfang enorm un dein hund lernt, die windrichtung zu nutzen.
versuche rückfährten deiner spur zum dummy zu vermeiden, indem du diesen von einer aneren stelle auslegst.dann würde ich das ganze neu aufbauen.
du legst deine dummies erst einmal einfacher aus,
nichts aufhängen, verbuddeln ect.
sondern 5 dummies in ein überschaubares gebiet, so dass er schnell zu erfolg kommt.ich habe bei der einarbeitung in die freiverlorensuche auch mit quersuchen gearbeitet.
dummies ausgelegt und mit dem hund gemeinsam gegen den wind in schlangenlinien die wiese abgegangen, bis man selbst nur noch die mittellinie entlanggeht und den hund nach rechts und links schickt
auch hierbei lernt er die witterung zu nutzen und ein gebiet systematisch abzuarbeiten.aber immer auf den wind achten. erst dann mit rückenwind arbeiten, wenn du sicher bist, dass dein hund das prinzip verstanden hat.
(bei rü-wind läuft der hund zuerst in die tiefe, um dann in schlangenlinien systematisch am wind zu arbeiten)bücher, die empfehlenswert sind:
"kosmos retrieverschule" (allgemein für die dummyarbeit sehr empfehlenswert)
"das arbeitshandbuch apportieren schritt für schritt" (sehr hilfreich, auch wenn man alleine nicht viel umsetzen kann, man lernt die probleme und die lösungsschritte des apportieren kennen)ich hoffe, das hilft dir
lg -
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Lass ihm den Gegenstand nicht sehen denn du versteckst und zieh ihm lieber damit eine Schleppe. Danach machst du ihn an eine 10 Meter Feldleine und gehst mit ihm die Schleppe. Da muss er seinen Nase einsetzen um zu dem gesuchten Gegenstand zu kommen. Das machste dann ein paarmal und dann wird das schon besser. Wenn du das Gefühl hast dass du keinen Schlittenhund mehr vorne dran hast, hat er kapiert worum es geht. Dann kann er auch wieder frei suchen.
Du kannst danach ja auch die freie Suche mit ihm machen. Da sollte er dann ehr hin und her pendeln und schauen ob er was findet auf die Tour. Von irgendwo bekommt er dann schon Wind. Er weis ja nun dass er die Nase verwenden muss und nicht so sehr das Auge.
Wenn er weiter nur mit den Augen suchen soll, dann bringst du das Tempo meiner Meinung nach nicht runter...
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Danke, das ist doch schon mal sehr hilfreich!
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, ich hatte gedacht, das gerade das Dummy verstecken ihn eigentlich dazu bringen sollte, konzentrierter zu suchen...
Also das Ganze zurück auf Anfang und einfacher gestalten.Zitatzuerst mal eine frage- umwelche rasse handelt es sich?
Er ist ein Mix aus Malinois/DSH und Tervueren/Schweizer Schäferhund - also ohnehin schon ein kleiner Hektiker...ZitatWarum lässt du ihn nicht sitzen, dann kann er evtl. besser sehen und die Entfernung abschätzen.
Ich war davon ausgegangen, dass er gerade nicht sehen soll, wo ich den Dummy verstecke. Okay, falsch gedacht und wieder was gelernt....ZitatWie ist das mit dem Anschauen? Muss er dich die ganze Zeit ansehen, also den ganzen Rückweg und dann noch warten auf's Kommando?
Nein, das war von mir wohl ungeschickt fomuliert. Er beobachtet mich schon beim Verstecken und hat dann, während ich zurückgehe, die Stelle im Blick, wo ich den Dummy versteckt hatte. Und da habe ich dann wohl auch meinen dicksten Fehler eingebaut: Weil ich wollte, dass er vergisst, wo der Gegenstand versteckt ist, habe ich den Blickkontakt von ihm einfordert und auch einige Sekunden gehalten, bevor ich ihn los geschickt habe...
Ich werde mir wohl mal die empfohlenen Bücher besorgen....
LG Sonja -
Zitat
Lass ihm den Gegenstand nicht sehen denn du versteckst und zieh ihm lieber damit eine Schleppe.
Wenn ich eine Schleppe ziehen will, muss ich dann nicht irgendeinen Duftstoff auf den Dummy machen? Oder reicht der Eigengeruch des Dummys dafür aus? -
sobald der hund verstanden hat, was "such" heißt,
sollte er niemals sehen können, wo der dummy liegt.
lieber leichter legen, damit er schneller findet.stell dir vor, du bist auf vogeljagd, die Hühner werden vom himmel geschossen und fallen in eine wiese.
der hund hat nicht markieren (sehen) können, wohin der vogel gefallen. nun soll er diesen frei verloren suchen.ach ja, wichtig ist auch noch-
kurze einheiten (2-3 suchen- fertig)
wartezeiten einbauen (auch mal 5 minuten sitzen lassen, bevor du ihn schickst)
nicht jeden tag trainieren... -
Also, eh´ ich jetzt was falsch verstehe und wieder Fehler einbastel: Am Anfang, damit er begreift, was er tun soll, die Dummies auslegen (nicht so schwierig) und mit dem Hund an Geschirr und Schleppleine zusammen losgehen, richtig? Auf die Windrichtung achten und den Hund gegen den Wind suchen lassen, damit er lernt, seine Nase zu benutzen.
Die kurzen Einheiten machen wir jetzt schon, das langt ihm auch, meistens ist er danach er einmal ziemlich kaputt. (Er ist ja auch noch jung...)
Ich finde diese Sucharbeit nur eine schöne Sache, um ihn kopfmäßig auszulasten. Nur laufen langt diesem Temperamentsbündel nicht
Also muss Frauchen ihr Hirn anstrengen, um das Hundehirn zu beanspruchen... - Vor einem Moment
- Neu
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