Hund ignorieren....
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Du Erziehst dir grad son Rabauken wie ich einen Zuhause habe
.Hab meinen ja paar Wochen ständig an mir angeleint haben müssen, bis er von selbst keinen Bock mehr hatte und für ihn die "Idee" mal das Zimmer zu verlassen, um ruhe zu finden erstmal in seinen Kopf kam.
Ich mache das alles mit ner Trainerin, also hab da jederzeit die möglichkeit alles zu hinterfragen und auch nen Schritt zurück zugehen, jenachdem.
Zu dem teil mit dem Fiepen und aufmerksamkeit einfordern, also wenn mein Hund mich anstupst. Dann zieh ich nicht die Hände weg sondern Irgnorier das einfach, bleib einfach so wie ich bin, lass die Hände einfach da. Wenn er anfängt zu fiepen, was meiner drauf hat so zu steigern bis man sein eigenes Wort nicht mehr versteht, dann soll ich wütend aufstehen, rausgehen und sagen Ende und die Tür zu machen.
Ausserdem darf ich meinen Hund nicht mehr ansehen, den ganzen Tag nicht! Stattdessen, wenn er wieder was lustiges macht um aufmerksamkeit zu bekommen mich meiner Hündin zuwenden oder meiner katze und die dann betüddeln um den Kerl zu Ignorieren und den drang ihn zu beobachten damit kanalisieren.
Aber wenn er brav auf seinem platz liegt und völlig entspannt ist, dann darf ich zu ihm gehen und ne Kuschelrunde mit ihm machen.
Und das du solche schwierigkeiten damals mit deinem ersten Hund nicht hattest, das kannst ja nicht vergleichen. Hunde sind doch zu verschieden. Meine Hündin hab ich auch mit 17 bekommen und mit der war so ein Thema nie das problem, weil die einfach das Zimmer verlassen hat schon immer, wenn sie ruhe haben wollte.
Aber was tun musst aufjedenfall. Weil mein Rüde kann zb. nicht allein bleiben deswegen.
Hat auch was damit zu tun in welcher stellung der Hund sich selbst sieht. Die stellung meines Hundes soll durch das Training nach und nach weiter sinken. Damit er allein bleiben kann. Wenn du das problem nicht ernst nimmst, wird die stellung im schlimmsten Fall weiter steigen von deinem Hund und er wird dann auch anfangen zu Bellen sobald du die Wohnung verlässt. Also im schlimmsten fall
. Muss nicht unbedingt, aber wenns doch passiert und du das nicht früh genug ernst genommen hast, dann hast nen Problem. - Vor einem Moment
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Hi,
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acidsmile
wir haben ja auch eine Trainerin an der Hand, allerdings hat sich das nun alles durch Urlaub und Krankheit verschoben.Draußen bin ich total unwichtig, da ist dem das Wurscht wohin ich laufe..und neuerdings zerrt der wie doof an der Leine...
Wir haben gerade ne heiße Hündin im Ort...ich glaub nun hat er völlig den verstand verloren..Ich habe mir auch überlegt die Fütterung komplett nach draußen zu verlegen...mit dem Futterdummy....den spielen will der draußen gaaaarnicht..kein Ball keine Wurfscheibe nix...und Leckerlieees? Mir doch Wurscht...bekomme doch eh nach der Gassirunde mein Futter... was meint Ihr? Kann das die sache unterstützen oder doch zuviel auf einmal?
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Also ich durfte ja meinen Hund auch draussen nicht mehr ableinen, als er in der Wohnung nur an mich angeleint war.
Der war komplett an mich gekettet 24/7. Bis es ihm zuviel wurde nach glaube 3 Wochen warens.
Da war der auch draussen etwas anders. Hat sich mit mir auf die Wiese gelegt und sogar draussen mit mir gespielt
. Hatte meiner vorher draussen nicht gemacht. Abruf klappt nur perfekt wegen Schleppleinentraining 1 1/2 jahre lang haben wir das machen müssen.
Aber das er sich draussen dann mal neben mich setzt und mit mir draussen sogar spielt fand ich schon geil.
Aber wie gesagt, bei mir wars bestandteil des 24/7 über paar Wochen Trainings.Am besten wärs sicher bei deinem auch ihn mal komplett zu Ignorieren. Über mehrere Wochen, dich stattdessen auf was anderes zu Konzentrieren. Und halt einmal am Tag Kuschelstunden einzubauen.
Garnicht mehr ansehen und wenn er völlig entspannt ist und ruhig auf seinem platz liegt und ansonsten ist er luft und wird wie Luft behandelt.
Deswegen hat meiner ja jetzt auch Couch Verbot verordnet bekommen. Liegt er auf sienem Platz kann ich zu ihm Kuscheln kommen. Sonst völlige Ignoration, sogar über den haufen laufen, wenn er mir im Weg steht. Oder das Zimmer wütend verlassen "Schluß" sagen, wenn er durch Fiepen und aufmerksamkeitsversuchen nervt.Das Füttern nach draussen zu verlegen, finde ich eher kontraproduktiv. Ausser du lässt ihn das Futter erarbeiten und er schafft es nur sein Futter zu bekommen, wenn er auf dich hört und mit dir zusammen Arbeitet.
Hm da würde mir eine Futterfährte einfallen. Du packst sein Futter in einen Futterdummy und legst mit Leckerlies eine Fährte so 1-2 meter immer ein Leckerlie. Am ende wartet der Dummy den du öffnen musst.
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Es gibt da ein Patentrezept: Nimm dir eine Arbeit vor, die a.) sehr wichtig, b.) sehr kniffelig, c.) sehr eilig und d.) für jemanden bestimmt ist, bei dem die Auskunft "Ich hab Ihren Kram leider nicht pünktlich fertig, weil ich meinen Hund bespaßen mußte" überhaupt nicht gut kommt. Dann mußt du den Hund nämlich zwangsweise sehr konsequent ignorieren, und ihr lernt beide fix, Spaß- und Ruhezeiten zu unterscheiden.
OK, man kann da nicht alles haben, aber es läuft wirklich grundsätzlich auf dasselbe raus: WENN du dich entschließt, den Hund zu ignorieren ,dann steh dahinter und nimm deine Gedanken weg von ihm. Machst du sowas nach dem Motto: "Aaach, mein armes Baby! Wie grausam - hoffentlich kriegt er jetzt kein Trauma? Hoffentlich kläfft er nicht gleich wieder los...Und wie süß er gerade wieder GUCKT..." müßte dein Hund schon enorm blöde sein, um nicht zu merken ,daß er deine Aufmerksamkeit in Wirklichkeit sehr wohl noch hat und bloß energisch eine Schippe drauflegen muß, bevor du ihn wieder aktiv bespaßt. Und Hunde sind nun mal alles andere als blöde. Insofern kann ich mir auch nicht vorstellen, daß diese krampfige gewollte Ignoriererei viel bringt, und wenn du das wochenlang so machst.
Es ist einfach eine total künstliche, für den Hund auch nicht durchschaubare Situation - welche Schlüsse soll er daraus ziehen? Ich hab viel bessere Erfahrungen damit gemacht, daß "Mensch ist zwar da, aber nicht dauerverfügbar" für den Welpen einfach ein ebenso selbstverständlicher Teil des Alltags wurde wie Fressen und Ausgehen.
Lief von Tag 1 an so, daß es (Arbeits-)zeiten gab, in denen der Zwerg schlafen oder sich mit sich selbst beschäftigen mußte. Platz zu meinen Füßen und reichlich zu knabbern war da, ich hab den Kleinen zu nichts gezwungen, er konnte hingehen, wo immer wollte - es gab eben nur absolut keine Bespaßung von mir. Er durfte mir auch gern mal am Bein hochkommen, dann gab's eben ein paar nette Worte, und anschließend hab ich ihn mit einem freundlichen "jetzt nicht" weggeschoben und einfach weitergemacht. Freundlich ist da wichtig, du willst den Kleinen ja weder bestrafen noch hochdrehen, du bist nur gerade unerbittlich langweilig - bis zur nächsten Spaßphase, deren Beginn aber DU vorgibst, nicht der Hund.
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Zitat
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Das Füttern nach draussen zu verlegen, finde ich eher kontraproduktiv. Ausser du lässt ihn das Futter erarbeiten und er schafft es nur sein Futter zu bekommen, wenn er auf dich hört und mit dir zusammen Arbeitet.Hm da würde mir eine Futterfährte einfallen. Du packst sein Futter in einen Futterdummy und legst mit Leckerlies eine Fährte so 1-2 meter immer ein Leckerlie. Am ende wartet der Dummy den du öffnen musst.
Also draußen geht er sowiso nur an der Leine/Schlepp
und Futterspiele gehen ja auch mit Schleppleine...und wenn dann soll er ja das Futter auch erarbeiten und seine Aufmerksamkeit mir gelten..und nicht dem Hund am anderen Ufer oder der Katzenkacke 5 m von mir weg oder oder oder...
draußen ingnoriert er mich perfekt...und wenn dann noch ein anderer Hund auf unserer seite kommt oder ein Mensch...so lange wir allein sind klappt der Rückruf zu ca 75%..aber wenn Ablenkung dabei ist dann kann ich tot umfallen...und wenn wir dann wieder daheim sind und ich völlig KO..dann will der meine Aufmerksamkeit...
Was er gerne und gut macht ist Futter suchen, ich lege ihn ins Platz und werfe Leckerlie weg...er findet es immer...deswegen dachte ich mir..das mit dem Futterdummy ist sicher garnicht so schlecht...
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du darfst den hund auch ruhig mal auf seinem platz anbinden wenn er einfach wieder aufsteht und hinter dir herlatscht ... das ist keine tierquälerei ... du kannst das ganze ja positiv verstärken indem zu immer mal wieder hingehst und ihm ein leckerchen gibst wenn er ruhig ist ... sein platz sollte eine ruhezone für ihn sein, dass muss er wohl erst lernen ... irgendwann wird er sich wirklich entspannen und dort auch schlafen wenn du mal unterwegs im haus bist
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Zitat
du darfst den hund auch ruhig mal auf seinem platz anbinden wenn er einfach wieder aufsteht und hinter dir herlatscht
Eventuell ist das aber schon wieder ein Schritt zu weit. Bei meinem Rüden hätte das jedenfalls wieder nichts gebracht.
Naja will da in nichts reinreden. Vielleicht hast ja doch nen Trainer in deiner nähe der sich deinen Hund mal ansehen kann.
Vielleicht ist generell besser sich an ein Gesamtkonzept zu halten, wie nur dieses und jenes aus dem Forum abzugreifen und umzusetzen. -
Ja, ich denke auch, Du schaffst das.
Gerade wenn man weiß, was genau schiefläuft, kann man gezielt dran arbeiten. Und so ne Pubertät hört auch irgendwann wieder auf (daran halte ich mich gerade fest, wenns um meinen Sohn geht
)Das mit den Parasiten (Giardien, glaub ich?) ist zwar nicht so einfach, aber kriegt Ihr bestimmt auch wieder in den Griff, und dann steht Euch ja die Huschu wieder offen - dann könnt Ihr noch gezielter arbeiten, und alles wird gut!
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Zitat
Draußen bin ich total unwichtig, da ist dem das Wurscht wohin ich laufe..und neuerdings zerrt der wie doof an der Leine...
Wir haben gerade ne heiße Hündin im Ort...ich glaub nun hat er völlig den verstand verloren..Du bist ihm total egal, warum sollte er sich auch um etwas bemühen, was sowieso immer zu
Verfügung steht
. So stehst du vor deinem Hund:
, andersrum, so sollte es sein.
Aber dazu mußt du, und nur du etwas ändern wollen, anstatt in einer Tour Gründe zu bringen
warum das nicht geht und im Selbstmitleid zu baden. -
Der Hund hat durch das Schlafdefizit vermutlich bereits ziemlich viel Stress. Noch mehr Stress erzeugen über Futterentzug halte ich im Augenblick für keine gute Idee...
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