Welpe trennen von Mutter (China)

  • Ich finde überhaupt nicht schlimm, dass du hier fragst, da es dir ja hauptsächlich um die Zeit ging, zu der du ihn holen kannst. Und bei allen Argumenten, die hier angeführt wurden, warum du den Hund nicht holen solltest, verstehe ich dich trotzdem. Ich glaube auch ganz sicher nicht, dass eine einzelne Person Aufklärung betreiben kann, das muss doch im größeren Rahmen geschehen.
    Und nein, du bist keinesfalls daran schuld, wenn die Mutter noch leiden wird in ihrem Leben, denn der monentane Wurf an Welpen ist da und wenn du ihn nicht holst, tut es ein anderer oder der Welpe wird irgendwann, wenn er zu alt ist, getötet.
    Wenn also ansonsten in deiner Situation alles passt und du dich adäquat um die Tiere kümmern kannst, dann solltest du das tun, was du für richtig hälst.
    Ich bin der Meinung, dass man sich das von Deutschland aus nicht vorstellen kann.
    An diejenigen, die den TS in China einbringen: Hat sie doch gesagt, dass es das dort gibt und sie alles durchgesucht hat, aber so ein ausgebautes und ambitioniertes Netzwerk von TS-Gesellschaften wie in Deutschland wird es in China eben nicht geben, nein.

  • Zitat

    Sie braucht keine Entscheidungshilfe, sondern Ratschläge zum Abgabezeitpunkt.
    Steht alles im Eingangspost.


    Stimmt, hast leider Recht. :/
    Also, so spaet wie moeglich, auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind, eine Mama mit Milch kannst du nicht ersetzen.
    Trotzdem nochmal ein "Schade dass du dich entschieden hast sie zu nehmen". :/

  • Ich möchte kurz anfügen, dass Die Hundehaltung in China überhaupt nicht mit unserer Hundehaltung in Europa vergleichbar ist. Insofern kann man nicht mit unseren Massstäben messen.
    Ich habe über zwei Jahre in China gelebt und gearbeitet. Meine Erfahrungen sind:
    Züchter in unserem Sinne gibts nicht. Rassehunde werden auf Ausstellungen, in Tierhandlungen oder schlimmer auf dem Markt verhökert. Die Hunde haben einen anderen Stellenwert als bei uns. Ein Hund, der wie bei uns voll in die Familie integriert sind, ist sogar für fortschrittliche Chinesen ein ungewöhnlicher Gedanke.
    Von einem Tierschutzprojekt habe ich bis dato nur aus Shanghai gehört. Aber insgesamt ist Tierschutz eher ein Fremdwort oder steckt sogar in grossen verwestlichten Metropolen noch ganz am Anfang. Da es in China noch recht viel Tollwut gibt, wird mit besitzerlosen Hunden entsprechend verfahren und ich würde mir aus diesem Grund, keinen von der Strasse holen.
    Ich war auf der grossen Zhang'ao (Do Khyi) Ausstellung in Xi' an 2009. Meine Herren, da hauts uns Westeuropäern echt um. Soviel Hundematerial :sad2: Die nicht erfolgreichen oder verkauften Hunde sind am Ende der Ausstellung einfach dort in ihren Zwingern geblieben. Ich glaube nicht, dass die den nächsten Tag noch erlebt haben. Und das bei Rassehunden :dead: Auf der Austellung waren sicher 2000 Zang'Aos gemeldet und ebensoviele Welpen anwesend.
    Insofern ist es wurscht, wo man seinen Hund holt. Sicherlich unterstützt man Leute, die einfach eine ganz andere Einstellung zum Hund haben.
    Ich denke, ich würde das Hündchen so früh wie möglich holen. Ich kann mir vorstellen, dass die Produzenten, das Welpilein einfach nicht ausreichend zufüttern und eh nur in einer Gitterbox einsperren.

  • Ich denke auch sobald der kleine richtig essen kann hol ihn.

    Kann dein großer Hund ein teil der Erziehung übernehmen? Denke da lernt der kleine mehr von seiner Umwelt kennen als weiter im Hinterhof. Auch lernt er so schneller euch zu vertrauen.

    Ich wünsch euch viel Spaß! Hoffentlich wird alles gut.

    Ich bin mal auf Bilder gespannt

    Gesendet mit Handy sorry für falsche Wörter!

  • hallo,

    Jetzt muss ich auch mal was dazu schreiben, was sind das für Ratschläge, wenn hier geschreiben wird sie soll denn Hund nicht nehmen weil er nicht von einem Züchter stammt, soll er in einem Eck verrecken, nur weil er bei den falschen geboren wurde?? Oder soll man alle kleinen würmchen auf einen haufen werfen und verbrennen , nur weil sich nicht vom Züchter sind?? Ne Leute, hier wird ständig von Tierschutz gesprochen, die vom züchter sind das beste und die anderen sind zum Tode verurteilt! nein Danke!! Es sind alles Lebewesen! Was soll aus dem kleinen werden wenn sie ihn nicht nimmt? Das interessiert euch nicht, hauptsache es is einer vom Züchter!! BLA BLA BLA :curse: :irre: :irre:

  • Zitat

    hallo,

    Jetzt muss ich auch mal was dazu schreiben, was sind das für Ratschläge, wenn hier geschreiben wird sie soll denn Hund nicht nehmen weil er nicht von einem Züchter stammt, soll er in einem Eck verrecken, nur weil er bei den falschen geboren wurde?? Oder soll man alle kleinen würmchen auf einen haufen werfen und verbrennen , nur weil sich nicht vom Züchter sind?? Ne Leute, hier wird ständig von Tierschutz gesprochen, die vom züchter sind das beste und die anderen sind zum Tode verurteilt! nein Danke!! Es sind alles Lebewesen! Was soll aus dem kleinen werden wenn sie ihn nicht nimmt? Das interessiert euch nicht, hauptsache es is einer vom Züchter!! BLA BLA BLA :curse: :irre: :irre:

    Okay, jetzt kommste mal runter.

    Vergisst mal für nen Moment, dass die TS in China lebt und dort eine völlig andere Situation als in Deutschland ist (vielen Dank *Sandmann* für Deine Einschätzung der Situation, ich behaupte mal mindestens 90% der Forumler - ich eingeschlossen - wissen nicht wie Hundezucht, Hundehaltung und Tierschutz in China aussehen).

    Dann machste Dir mal Gedanken über den Satz "Die Nachfrage bestimmt den Markt".

    Das ist wie bei den ganzen Reality Soaps im Fernsehen. Volksverdummung schlechthin, aber die Leute schauens an, also gibts immer immer mehr.

    Man nehme nun bevorzugt einen alten Bauernhof, sagen wir 5 Hündinnen und einen Deckrüden und hat immer schön Welpen die man mit 6 Wochen abgibt und ärztlich nicht untersuchen lässt, weil kostet ja alles Geld. Was glaubst Du denn was dieser Vermehrer (und das ist tatsächlich ein Vermehrer!) für Kohle macht? Der wird also fleißg weiter machen. Vermehrt Hunde die vielleicht sterbenskrank sind, wahrscheinlich aber (weil vielleicht bis zur 6. Lebenswoche nur in einer Schweinebox gesessen) psychisch geschädigt.

    Ein Teil der Welpen kommen dann zu den, ich sag jetzt mal provokant, "Reality Soap-Zuschauern". Schließlich kostet so ein Hund im Vergleich zum Züchter nicht die Welt. Dann stellen diese dann wieder fest, der funktioniert nicht so wie im Fernsehen, ist mit 8 Wochen noch nicht stubenrein, benutzt Hände als Beißwürste und kann nicht bei Fuß gehen - also wird er ausgesetzt, verkauft, ins Tierheim gebracht (kostet aber auch) oder auch schlimmeres.

    Der andere Teil der Welpen kommt zu den "das Würmchen hat mir so leid getan und wär ja sonst auch gestorben"-Leuten. Wie gesagt, untersucht/geimpft etc. sind die Welpen nicht, auf Hygiene oder darauf dass ein Welpchen irgendwie krank aussieht wird im Schweinestall auch nicht so geachtet. Also verstirbt der Kleine nach nur 3 Wochen beim neuen Besitzer an einer Viruserkrankung, bevorzugt Parvovirose - an der der kleine süße bemitleidete Welpe elendlich krepiert.

    Denkst Du wirklich diese Welpen hatten ein schönes Leben? Dass vielleicht die beiden vorgenannten Fälle bei 10% der Welpen nicht eintreten und diese Hunde dann gesund und glücklich leben, wiegt die 90% nicht auf.

    Da aber ja so viele kaufen, wird es immer immer mehr solche Hunde geben.

    Wenn aber die Leute da nicht mehr kaufen und der Vermehrer bleibt auf seinen Welpen sitzen. Ja, so tragisch es ist, wird er die 15 die er grade hat vielleicht ertränken oder ähnliches. Aber er wird definitiv keine 500 weiteren mehr produzieren.

    Nun verstanden? Hat also gar nix damit zu tun, dass alle Hunde vom Züchter kommen sollen :pfeif:

  • Zitat

    Und nein, du bist keinesfalls daran schuld, wenn die Mutter noch leiden wird in ihrem Leben, denn der monentane Wurf an Welpen ist da und wenn du ihn nicht holst, tut es ein anderer oder der Welpe wird irgendwann, wenn er zu alt ist, getötet.

    Wer, wenn nicht die Käufer, sind denn dann schuld an dem Leid der Muttertiere und der Welpen?
    Nur, weil sie die Welpen kaufen und zwar jeder Einzelne von ihnen, tragen sie dazu bei, dass der Vermehrer Geld für seine Welpen bekommt und lustig weiter Hunde vermehren wird.

    Erst, wenn der Vermehrer auf den Welpen sitzen bleibt, wird sich sein Geschäft nicht mehr lohnen.

    Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

  • ja ist schwer zu Verstehen, nicht über den Tellerrand schauen ist vielen leider in die Wiege gelegt worden. Man unterstützt mit dem Kauf den Züchter, der Züchter züchtet beim nächsten mal nicht mit 1 Hund sondern mit 2 weil es sich damit Geld verdienen lässt. Die Mütter müssen noch enger leben und mit noch weniger Futter auskommen, und wieder werden Welpen verkauft, wieder wird mit einer Hündin mehr gezüchtet. Wer nicht als der Käufer ist also Schuld, das DAS Unterstützt wird

  • Zitat

    hallo,

    Jetzt muss ich auch mal was dazu schreiben, was sind das für Ratschläge, wenn hier geschreiben wird sie soll denn Hund nicht nehmen weil er nicht von einem Züchter stammt, soll er in einem Eck verrecken, nur weil er bei den falschen geboren wurde?? Oder soll man alle kleinen würmchen auf einen haufen werfen und verbrennen , nur weil sich nicht vom Züchter sind?? Ne Leute, hier wird ständig von Tierschutz gesprochen, die vom züchter sind das beste und die anderen sind zum Tode verurteilt! nein Danke!! Es sind alles Lebewesen! Was soll aus dem kleinen werden wenn sie ihn nicht nimmt? Das interessiert euch nicht, hauptsache es is einer vom Züchter!! BLA BLA BLA :curse: :irre: :irre:


    Du hast nicht verstanden worum es Leuten wie mir geht. ;)
    Mal abgesehen davon dass China ein Entwicklungsland ist was den Tierschutz angeht, gilt dein Argument auch fuer die Hunde hier aus Deutschland? Fuer Kofferraumwelpen?
    Auch die sind auch auf der Welt soll man also die Produktion weiter anregen indem man sie "rettet"?
    Das lasse ich nicht gelten. :hust:
    Tierschutz betreibt man nicht indem man den Leuten mit den unsaeglichen Umstaenden Geld gibt, sondern indem man entweder die Leute unterstuetzt die an diesen Sachen etwas aendern, oder indem man Zuechter unterstuetzt. Das gilt auch fuer China.
    Lieber hole ich mir keinen Hund als sowas zu unterstuetzen.

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