Notfall Rückruf aufbauen
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Wenn Trommel, dann Daburka - dann passt der Schüttel-Shimmy wenigstens dazu, wenn sie wieder aus dem Wasser kommen.....http://www.youtube.com/watch?v=1mtJHEPRwMg
Das ist mal ein Kopfkino, wie drei Neufis rhytmisch mit dem Popo wackeln.....
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Hi,
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Ich kann Lotte abrufen, zumindest aus der Hatz nach der Reizangel und vom Mäuseloch. Aus einer realen Hatz muss ich sie glücklicher Weise nimmer Abrufen, sie ist so freundlich vor der Hatz vorzustehen und mir so die Möglichkeit zu geben, sie aus dem Vorstehen abzurufen. Das funktioniert Dank über positive Verstärkung und DRR wunderbar.
Das mit dem Zapfenstreich.... Ich kenne/kannte Kinder, die wenn sie 5 Min über die Zeit waren garnimmer heim gingen oder zumindest mit Bauchweh. Wenn ich mal Kinder hab, möchte ich, dass sie gern Heim kommen. Und mit gemeinsamer Aktivität nach der Rückkehr stimmt dann auch die Verstärkung aus dem entsprechenden Motivationsfeld. (Ganz abgesehen davon, dass Kinder, die die Uhr lesen können in der Lage sind zu begreifen, warum es wichtig ist, pünktlich heimzukommen.)
Nochmal: Niemand zwingt uns, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen
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Zitat
Das mit dem Zapfenstreich.... Ich kenne/kannte Kinder, die wenn sie 5 Min über die Zeit waren garnimmer heim gingen oder zumindest mit Bauchweh. Wenn ich mal Kinder hab, möchte ich, dass sie gern Heim kommen. Und mit gemeinsamer Aktivität nach der Rückkehr stimmt dann auch die Verstärkung aus dem entsprechenden Motivationsfeld. (Ganz abgesehen davon, dass Kinder, die die Uhr lesen können in der Lage sind zu begreifen, warum es wichtig ist, pünktlich heimzukommen.Ich hab auch nochmal gegrübelt...also ich denke schon, dass sich Eltern bei der pünktlichen Heimkehr ihrer Kinder freuen (sollten). Und ehrliche Freude, ein Lächeln ist ein großer Verstärke für die meisten Menschen
.Was ich auch nicht verstehe...ein über Strafe aufgebautes Abbruchsignal ist doch kein Garant dafür, dass der Hund zuverlässiger wird.
Man sieht es ja im (Vorsteher) Jagdhundebereich. Dort wird mit Strafen gearbeitet, die sich der normale Hundehalter so erstmal gar nicht vorstellen kann. Und trotzdem brennen die Hunde mal durch und es muss regelmäßigst! nachgestraft werden.
Zwei, dreimal auf den Hot Button der Fernbedienung zu drücken reicht definitv nicht aus
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Dragon, Das ist, weil nicht sauber verglichen wird.
Es heißt auch immer wieder: Die Belohnung müsste dann ja toller sein als das Jagderlebnis. Aber wenn das stimmen würde, dann müsste ja (in der logischen Folge) die Strafe auch schlimmer sein als der Spass am Jagen. Und wenn ich mir ansehe, wie viel Hunde im Jagdmodus ertragen, dann müssten die Strafen unmenschlich schlimm sein.
Bevor ich sowas meinem Hund antäte, würde ich die Hundehaltung aufgeben
EDIT: Bei Kindern wie bei Hunden ist eine ausreichende Bedürfnisbefriedigung notwendig für die FÄHIGKEIT sich an die Regeln zu halten, egal wie es aufgebaut wurde
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Zitat
Es heißt auch immer wieder: Die Belohnung müsste dann ja toller sein als das Jagderlebnis. Aber wenn das stimmen würde, dann müsste ja (in der logischen Folge) die Strafe auch schlimmer sein als der Spass am Jagen. Und wenn ich mir ansehe, wie viel Hunde im Jagdmodus ertragen, dann müssten die Strafen unmenschlich schlimm sein.Bevor ich sowas meinem Hund antäte, würde ich die Hundehaltung aufgeben
Genau das ist der springende Punkt, und entkräftet dieses vermeintliche Totschlagargument völlig. Es gibt Leute, die nach der "dir fällt der Himmel auf den Kopf" Manier strafen und hoffen, dass es wirklich jeden Spass am Jagen aufwiegt. Aber hier lese ich mehr vom sorgfältigen Aufkonditionieren von moderat aversiven Abbruchsignalen, und das funktioniert bei höchsten Reizen eben auch erst nach erfogreicher Konditionierung.Nun, die Zeit, die ich ins wochen- und monatelange Konditionieren der angekündigten Strafe stecken müsste verwende ich persönlich lieber für den positiven Aufbau von Rückruf und Stoppsignal. Das macht mir und den Hunden auch noch Spass, während die aversiven Mittel bei mir regelmässig schlechte Laune verursachen.
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Nijara, geht mir ebenso

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Nun, die Zeit, die ich ins wochen- und monatelange Konditionieren der angekündigten Strafe stecken müsste ...
Warum ? Du hast im Alltag doch eh ein Abbruchsignal !
Wenn einer deiner Köterchen etwas verbotenes tun will, dann verhinderst du das doch, gibts zwangsweise, wenn man zusammenlebt. Ergo brauchst du nichts neues anfangen, du nutzt das, was du deinem Hund seit Welpenzeit an beigebracht hast.Gruß, staffy
Ubrigens ists schon ne enorme Strafe, einen Jagdhund im Wald anzuleinen ;-)
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Silja, das sehe ich genauso.
Man verlangt dem Hund nichts ab, was man nicht schon längere Zeit geübt hat. Und da erwarte ich vom erwachsenen Hund, daß dieser das Abbruchsignal befolgt.
Und nicht nur für Jagdhunde ist anleinen im Wald Strafe.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Warum ? Du hast im Alltag doch eh ein Abbruchsignal !
Wenn einer deiner Köterchen etwas verbotenes tun will, dann verhinderst du das doch, gibts zwangsweise, wenn man zusammenlebt. Ergo brauchst du nichts neues anfangen, du nutzt das, was du deinem Hund seit Welpenzeit an beigebracht hast.Gruß, staffy
Ubrigens ists schon ne enorme Strafe, einen Jagdhund im Wald anzuleinen ;-)
Ja sicher habe ich ein Alltags-Abbruchsignal, aber das ist eben nicht so minutiös in Kleinstschritten mit steigenden Reizen aufkonditioniert, dass es bei Wild & Co funktioniert. Bei moderaten Reizen funzt es meist. Es ist in Gebrauch bei kleinen Dingen, die den Hunden nicht soo wichtig sind.Und da sind wir schon beim nächsten Problem: es kommt im Alltag halt vor, dass ich mich verschätze und das Abbruchsignal gebe, wenn ich die Strafe bei Nichtbeachten nicht folgen lassen kann, und Hund ignoriert es tatsächlich. Saublöd für den Lernerfolg bei konditionierter Strafe.... Passiert mir selbiges bei Rückruf oder Sitzpfiff, ist der Schaden längst nicht so gross.
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Hm... Also wenn wirklich Jagdtrieb im Spiel ist, ist ne Belohnung eben selten ein Grund für den Hund wieder zu kommen... Damit die "negativen Konsequenzen" auch konsequent bleiben übe ich mit solchen nur "Stop". Weil bei "Hier" ist der Übergang zu lange, wann der Hund denn jetzt wirklich umgedreht hat, in welche Richtung er genau läuft etc.
Deshalb Stop an der Schleppleine. Wenn der Hund nicht stehen bleibt, trete ich drauf (Auf die Leine ;-) )
So merkt der Hund Stop heißt stehen bleiben. wenn ich es von alleine mache gibts was, sonst bringt es mir nichts.
Wenn sie mal losjagt klappt Stop deshalb schon recht gut. Wenn sie dann steht, muss sie sitzen und DANN, wenn ich die Aufmerksamkeit habe, dann wird sie gerufen und darf sich ihr Leckerli abholen.Als "negative Konsequenz" (?) , besonders für anhängliche Hunde und in Gebieten, wo der Hund sich auskennt und keine Straßen sind: Wegrennen... Hilft nicht bei jedem Hund, aber viele verstehen es recht schnell.
Dazu ein Pfiff o.Ä. und der Hund denkt, wenn er das Geräusch hört: Jetzt aber schnell, das Rudel hetzt in die andere Richtung ner Tube Leberwurst hinterher! - Vor einem Moment
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