Vorteile Junghund/Welpe
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Hallo! Ich muss mal eben sehr viele Vorteile für meinen Freund auflisten, warum genau ein Junghund (8 Monate) um einiges unkomplizerter als ein Welpe (8 Wochen) ist. Er ist nämlich überzeugt davon, dass die Anschaffung eines Welpen längst nicht so anstrengend ist, wie einen schon etwas älteren Hund aufzunehmen.
Wir gehen hierbei von einem Hund aus, der vom Züchter kommt und von diesem abgegeben wird.
Ich hoffe auf rege Beteilligung!
Vorteile Junghund:
- stubenrein
- kann bereits zeitweise alleine bleiben
- man kann mehr mit ihm machen als mit einem Welpen
- man kann die Entwicklung des Welpen bereits voraussehen (zB starker Jagdtrieb, Aussie wurde an Schafen getestet...)
- längere Unterbringung im "heimischen" Rudel, gefestigtes Sozialverhalten
- ...Viel Spaß beim Diskutieren :)
Und seid bitte sehr produktiv uns stellt hier keine Grundsatzdiskussion an

- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Schick ihn alle 2 Stunden für 5 Minuten nach draussen, auch nachts und bei jedem Sauwetter, derweil drappierst du Pipi- und Kotattrappen in der Wohnung, die ER wegmachen muss - dann ist das Thema erledigt

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Genau das habe ich ohm schon gesagt ^^
Er ist aber der festen Überzeugung gewesen, dass ICH das immer mache
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also,
ich kann dir auch nur die vorteile eines "junghundes" nennen (bei mir 1,5 jahre).
allerdings meine ich keinen hund mit unbekannter herkunft, sondern einen schon anerzogenen hund.meine hauptargumente waren:
ich kann den charakter besser selbst einschätzen (hatte eine recht gute vorstellung von MEINEM hund)
man kann direkt loslegen mit aktivitäten...
man muss den hund keine treppen schleppen!!
er ist stubenrein (bei offenen holzielen ein großer vorteil)klar, der süß faktor ist bei einem wwelpen unschlagbar-
dagegen sprechen eben kaum argumente... -
Zitat
klar, der süß faktor ist bei einem wwelpen unschlagbar-
dagegen sprechen eben kaum argumente...
Ein Welpe ist nicht nur niedlich
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Und ein Junghund kann durchaus auch mit 8 Monaten noch nicht komplett stubenrein sein - guck mal hier im Forum, solche Fälle gibt es. Unser Welpe kam mit 10 Wochen zu uns und war quasi sofort stubenrein (gute Vorarbeit er Züchterin!).
Es gibt auch Junghunde, die mit 8 Monaten noch Probleme mit dem Alleinsein haben.
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Was ziemlich gegen einen 8monatigen Junghund spricht: da setzt bei vielen die Pubertät ein!
Unser Hund war mit 6 Monaten "perfekt" - mit ca 7 Monaten begann seine Pubertätsphase (ging los mit "Was ist Platz? Nie gehört!").
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Gefestigtes Sozialverhalten?
Nö - in dem Alter sind sie nicht mehr Fisch und noch nicht Fleisch. Junghunde auf dem Weg zum Hund. Rüden beginnen sich für Hündinnen zu interessieren - und sehen in anderen Rüden manchmal Konkurrenz.
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Einen "fertigen" Hund kann man mit ca 3 Jahren haben (abhängig von der Rasse und der Vorarbeit/Ausbildung).
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Bei der Wahl zwischen Welpe (8 Wochen) oder Jungspunt (8 Monate) empfinde ich persönlich den Welpen als "einfacher".
Muß jedoch auch dazu sagen, daß wir wenig Probleme hatten und unser(e) Hund(e) die welpenwichtigen Dinge (Beißhemmung usw) rasch gelernt haben.
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VG Bianca -
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klar gibt es das,
aber man lernt ja die vorbesitzer kennen,
spricht über den hund, geht mit ihm spazieren uvm
das ist ja gerade der vorteil.
man kann sehr gut herausfinden, ob der hund z.b."wesensfest" ist, ängste hat oder gelassen auf neuerungen reagiert.
das weiß man bei einem welpenbesuch nicht genau und auch züchter haben mir immer wieder gesagt,
dass man beim welpen (zum zeitpunkt der vergabe) nur eine ahnung haben kann, wie er sich ggfs. entwickelt.ich würde mir keinen hund von irgendwem mitnehmen,
sondern gezielt den hund suchen, der zu mir passt.
dazu gehört für mich auch, dass die vorbesitzer vertrauenswürdig sind.bei unserer suche habe ich mir eine liste mit den wichtigsten punkten/charaktereigenschaften... gemacht.
nach einiger zeit, hab ich dann meinen herzhund gefunden.
es gab aber auch hunde, die ich aus den verschiedensten gründen nicht wollte. -
nachdem ich einen junghund mit "vorbildung" gesehen habe, würde ich immer wieder einen welpen (mit all seinen kleinen problemen nehmen).
die "neubesitzer" haben eine liste mit den kommandos bekommen - der hund gehorcht auch super. aaaaaaaaaaber sein verhalten in der familie und mit andere hunden ist unterirdisch. jetzt muss in der huschu rausgefiltert werden, woran es liegt. der vorbesitzer meint nur: bei uns war er nicht so - das muss an ihnen liegen.
da bin ich doch froh über mein "unbeschriebenes" blatt.
bei einem junghund würde ich noch genauer hingucken woher er kommt, viele gespräche führen und den hund oft ausführen, in unterschiedlichster umgebung.
fand das "sauberwerden" jetzt nicht so wild.
lg -
Ich frage mich bei einem 8monatigen Junghund, der zu vermitteln ist, warum er abgegeben wird. Acht Monate sind ein Alter, in dem durchaus bereits vorhandene Schwierigkeiten ernster werden können - oder war er nie vermittelt, weil der Züchter ihn nicht losgeworden ist? Oder weil der Züchter eigtl. mit dem Hund züchten wollte, ihn im passenden Alter z.B. vorgeröntgt hat und sich herausgestellt hat, dass die Hüfte zu schlecht für die Zucht ist?
Ich halte die Fälle von abzugebenen Junghunden, bei denen die Gründe tatsächlich "nur" auf widrige Umstände zurückzuführen sind, für verschwindend gering; ich hole mir keinen Welpen, um mir eine Heidenarbeit zu machen und ihn dann 6 Monate später wieder abzugeben, wenn sonst alles drumrum passt.
Viel unkomplizierter finde ich dagegen den Einzug eines tatsächlich erwachsenen Hundes, je nach Rasse und Größe etwa ab 3 Jahren, besser noch ab 5. Bei dem kann man tatsächlich sehen, welche positiven und negativen Eigenschaften er mitbringt, ich muss ihm weder die ganze Welt beibringen, noch steckt er mitten in oder vor der Pubertät.
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Zitat
Ich frage mich bei einem 8monatigen Junghund, der zu vermitteln ist, warum er abgegeben wird. Acht Monate sind ein Alter, in dem durchaus bereits vorhandene Schwierigkeiten ernster werden können - oder war er nie vermittelt, weil der Züchter ihn nicht losgeworden ist? Oder weil der Züchter eigtl. mit dem Hund züchten wollte, ihn im passenden Alter z.B. vorgeröntgt hat und sich herausgestellt hat, dass die Hüfte zu schlecht für die Zucht ist?
Ich halte die Fälle von abzugebenen Junghunden, bei denen die Gründe tatsächlich "nur" auf widrige Umstände zurückzuführen sind, für verschwindend gering; ich hole mir keinen Welpen, um mir eine Heidenarbeit zu machen und ihn dann 6 Monate später wieder abzugeben, wenn sonst alles drumrum passt.
Viel unkomplizierter finde ich dagegen den Einzug eines tatsächlich erwachsenen Hundes, je nach Rasse und Größe etwa ab 3 Jahren, besser noch ab 5. Bei dem kann man tatsächlich sehen, welche positiven und negativen Eigenschaften er mitbringt, ich muss ihm weder die ganze Welt beibringen, noch steckt er mitten in oder vor der Pubertät.
Da muss man auch ganz klar bei den Rassen unterscheiden
Meine DSHs kamen ab 5 Monaten zu mir
Mäx wurde zurückbehalten weil er auf Ausstellungen sollte, mit 5 Monaten sah er aber so "scheisse" aus das der Züchter ihn dann doch nicht gut genug fand
Lils hab ich mit 6 Monaten bekommen, sie hatte weder Spiel noch Fresstrieb war also für den Sport "nicht brauchbar"Grade Mäx isn optimaler Familienhund ( schön wurde er dann erst als er erwachsen war ^^)
Viele Züchter halten ja ihre Welpen fest die sie ggf, für die Zucht nutzen möchten ahaber im laufe des Wachstums kann eben auch klar werden, der Hund ist für das was ich will nicht geeignet ( oder bei mir nciht geeignet
beide haben ihre Züchter später doch "Überrascht" ^^) und dann geht er eben in andere HändeGrad bei meiner Rasse keine Seltenheit
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Meine Erfahrung...mit 8 Monaten kann bei einem Hund schon so richtig alles versaut sein. Und das muss man durchaus nicht auf den ersten Blick sehen.
Ich hab damals genau wie ihr gedacht. Ok, ja, meine Hündin konnte da schon bisschen allein bleiben und war stubenrein.
Dafür war sie misshandelt und zum Balljunkie erzogen worden. Ging absolut alles an, hatte nie auch nur einen Moment Ruhe gelernt, hatte schon Zwangsstörungen und Stereotypien entwickelt und war zu allem Unglück auch schon mit 6 Monaten kastriert worden.
Wir arbeiten nach über 2 Jahren immer noch an den meisten dieser Baustellen, auch wenn vieles schon viel besser geworden ist. Aber diese ersten Lebensmonate sind im Leben eines Hunden soooo wichtig, legen so viele Grundlagen (für gutes, aber auch Fehlverhalten).... Und mancher Mist ist letztendlich auch nie mehr ganz reparabel.
Also: Diese Risiken solltet ihr auch bedenken.
- Vor einem Moment
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