Hundepartnerin für Hund anschaffen?
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Hallo,
wir haben einen Jagdhund (Rüde). Es ist eigentlich immer einer von uns da. Aber ich denke öfters, dass es irgendwie schade ist, dass er keine Artgenossing bei sich hat. Ich meine der Hund akzeptiert uns als Menschen zwar als Rudel oder besser Rudelersatz, aber wir sind nun mal keine Hunde. Ich kann nicht so mit ihm umgehen wie ein anderer Hund, das ist ja klar. Von daher grüble ich immer wieder darüber, ob es nicht doch toll für ihn wäre, auch eine Spiekameradin bzw. eine Hündin zu haben, mit der er immer auf hündisch kommunizieren/spielen/unter einem anderen Hund sein kann bzw. auch mal Vater werden kann. Unser früherer Hund konnte das nicht und musste notoperiert und dabei auch kastriert werden. Was meint ihr dazu? Ich meine ein Mensch ist kein Hund und ein Hund ist kein Mensch- warum nicht eine "Gleichgeartete" holen, damit er sich geborgener fühlt/dauernden Kontakt zu einem Hund hat? Das kann ich ihm schließlich nicht ersetzen... Ich frage mich nur wenn, dann welche Rasse? Er ist ein Münsterländer. Sie sollte etwas kleiner sein, aber so, dass auch mal Nachwuchs möglich ist, ohne dass sie leidet! Sie müsste aber schon kleiner sein...Danke für den Austausch!!!
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Hallo,
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grundsätzlich finde ich es gut zwei Hunde zu haben und kann deine Überlegungen nachvollziehen.
Aber, daß die neue Hündin dann Welpen bekommen soll, kann ich überhaupt nicht verstehen. Es gibt ja wohl genug Hunde, die auf Vermittlung hoffen. Da braucht es keine geplanten Upswürfe. Sorry, aber das ist ja wohl ein Witz, oder?Andrea, Bör und das Puddingteilchen
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Vielleicht ist es schöner für den Hund, wenn noch ein zweiter Hund da ist. Obwohl, ins Hirn kann man dem Hund nicht kucken, kann ja auch sein, dass er sich mit seinen Menschen alleine wohler fühlt. Wie auch immer, aber Nachwuchs ist ja nun nicht als Wohlfühlfaktor für den Hund nötig.........
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Spricht irgendewtwas gegen Nachwuchs??? Wir Menschen haben auch mehr als genug davon, ganz zu schweigen davon, dass wir die Erde ramponieren- und das ist leider kein Witz! Uns tat es immer sehr leid, dass sein Vorgänger nie Nachwuchs haben konnte
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Vielleicht könntet ihr auf die allgemeinen Fragen eingehen? Was meint ihr: Ist Mensch dem Hund genug`?
Und zweitens: Was muss man von der Größe her bedenken, wenn mal Nachwuchs kommen könnte?
Danke!
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Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das du es ernst meinst...
Dann würde ich dir ganz ernsthaft davon abraten einen Zweithund für deinen Hund zu holen, gerade dann wenn er eigentlich nur als "Spielzeug" für deinen Hund herhalten soll. Ein Zweithund fordert genauso viel Aufmerksamkeit wie dein erster Hund, die beschäftigen sich dann nicht alleine, vielleicht mögen sie sich nicht mal sonderlich.
Sicherlich ist es für viele Hunde schön einen Artgenossen zu haben, aber warum willst du unbedingt Welpen haben? Damit dein Hund einmal "darf"? Nur damit dein Hund einmal sexuell "befriedigt" wird? (Sorry, aber so liest sich das).
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Ich denke aber auch an eine Hündin, weil meine Eltern als ich noch jung/Kind war einen Rüden zum andern mit nach hause gebracht hatte. Zu Beginn ging der kleinere/Ältere immer auf den Welpen los (Eifersuch? Territorium?) Und auch danach sind sie sich m:E. nie so richtig grun geworden. Bei einer Hündin wäre unser Hund bestimmt ganz Gentleman
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ob der mensch dem hund genug ist, kann ich jetzt nicht wirklich sagen. das kommt immer auf den hund an. es gibt hunde, die mit einem artgenossen an ihrer seite richtig aufblühen und andere, die sich eher zurückziehen und ihren menschen ganz für sich haben wollen.
du kennst deinen hund am besten. wie reagiert er denn allgemein auf andere hunde?
um auf deine zweite frage zu antworten muss ich mal ein bisschen ausholen.
warum möchtest du unbedingt nachwuchs?
du fragtest, was dagegen spräche...
es spricht einiges gegen nachwuchs.
1. ein wurf kann aus bis zu 16 welpen bestehen. die tierheime sind voll und es werden täglich mehr hunde, die entsorgt werden und keinen platz finden :/ muss man hier noch mehr hunde hinzufügen?
2. hat dein hund eine zuchttauglichkeitsprüfung und kennst du seine eltern, großeltern, onkel und tanten genau? wenn nicht - lass bitte die finger davon, denn es kann sein, dass dein hund ganz furchtbare erbkrankheiten vererbt unter denen die welpen schrecklich leiden könnten. die liste der zahlreichen erkrankungen ist schier endlos :/
3. auch wenn dein hund ein tolles wesen hat - was ist, wenn sich das wesen der urgroßmutter durchsetzt, die leider ein absoluter angstbeißer war? was machst du, wenn die kleinen verhaltensauffällig aufgrund ihrer genetischen disposition sind?
4. genetik und vererbung ist eine wissenschaft für sich - gerade, wenn es um hunde geht. ein guter züchter züchtet in einem verband, in dem erfahrene züchter als ansprechpartner vorhanden sind und informiert genauestens über die blutlinie, die er weitergeben möchte.
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ich bin ja wohl auf die allgemeinen Fragen eingegangen und finde es gut zwei Hunde zu haben. Mops und Broholmer sind zwar "etwas" unterschiedlich von der Größe her, aber haben trotzdem Spaß und spielen zusammen.
ABER: Hunde einfach mal so zu vermehren ist ein absolutes no go. Ist der Jagdhund gesund,wie sieht es mit HD ED Herz und rassetypischen Erkrankungen aus. Genauso bei dem "eventuellen" Zweithund. Echt ich kriege hier gerade die Krise. Ich hoffe, daß sich noch mehr User melden und Dir das hoffentlich ausreden.
In diesem Fall würde ich echt keinen zweiten Hund dazu nehmen, denn es gibt auch so etwas wie Verantwortung.
Andrea, Bör und das Puddingteilchen
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Kommt drauf an, solche Hunde gibt es durchaus. Hat er denn sonst keinen Hundekontakt? Hat er besondere Hundefreunde, mit denen ihr euch öfter trefft? Versteht er sich generell mit Hündinnen?
Euren Wunsch nach einem Zweithund kann ich verstehen. Hier kann aber auch viel schief gehen, falls sie sich nicht verstehen. Es kann auch sein, dass du sie unterschiedlich/getrennt beschäftigen musst, denn schließlich sind es zwei vollwertige Hunde mit eigenen Bedürfnissen. Da können dir aber Zweithundebesitzer noch was dazu sagen.
Ein Rüde muss übrigens keinesfalls seine "väterlichen Pflichten" ausüben, um sich als Hund wohlzufühlen. Ich finde die Idee eher ein wenig befremdlich - schließlich ist doch die Hündin eher diejenige, die trächtig wird, und sich um die Welpen kümmert, sie säugt?
Wenn ihr ernsthaft an Nachwuchs eures Rüden interessiert seid, würde ich ihn erstmal auf ein paar Ausstellungen vorstellen. Dort wird das Aussehen und das Wesen geprüft, bei Münsterländern als Jagdhund gibts vielleicht auch ne Leistungsprüfung, das weiß ich grad nicht. Wenn ihr dann soweit einschätzen könnt, wie sich euer Hund vererbt, sowohl gesundheitlich als auch das Wesen (hier spielen auch die Vorfahren eine wichtige Rolle), könnt ihr nach einer passenden Münsterländerhündin suchen, die ihn charakterlich und gesundheitlich gut ergänzt.Und auch hier kann es (sogar recht wahrscheinlich) zu Problemem kommen. Wenn der Rüde einmal "drüber darf", kann es gut sein, dass er das dann immer und immer wieder will und auch versucht, bei jeder Läufigkeit. Es ist so schon alles andere als einfach, unkastrierte Rüden und Hündinnen zusammen zu halten, aber wenn schon ein Deckakt vollzogen wurde, wird es ziemlich kompliziert.
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