Wie 5 Wochen alten Welpen behandeln?

  • Naja aber einen so kleinen Welpen würde ich, wenn erst mit 1kg umstellen. Jeder Durchfall kann gefährlich sein und mit miniportiönchen anfangen.


    Halte von ausschließlicher TroFu-Fütterung ebenfalls nichts!

  • Die Vorderzähne kommen jetzt erst langsam durch, ich glaube im trockenen Zustand könnte sie es gar nicht kauen.

    Werde es mal versuchen mit dem Au sagen und umdrehen, mal gucken ob sie das davon abhalten kann.

  • Hallo,
    hier ein kleiner Erfahrungsbericht, bin in einer "ähnlichen" Situation.

    Ich hab zur Zeit einen 8 Wochen alten Welpen, den Freunde von mir einem Junkie im Park abgekauft haben, der hatte ihn wiederrum aus Polen. :verzweifelt: also wahrscheinlich aus ner "Zuchtmaschinerie" :omg:

    Als ich ihn bekommen habe war er laut Tierarzt so 5-6 Wochen alt, also viiiel zu früh von seiner Familie weg (will mir gar nicht ausmalen wie früh...bestimmt sass der schon ne zeitlang in seiner Box aufm Polenmarkt, der Arme)

    Was ich grade tue?? nichts..ich lass den Hund erstmal Hund sein und hab ihn einfach nur lieb und versuche ihn sein Trauma das er hat/hatte irgendwie schadlos zu überleben.
    Langsam versuchen wir die ersten Schritte vor die Haustür (sonst spielen wir/"gehen gassi" nur im Hinterhof)
    und ich lade Freunde mit Hunden zu mir ein um sein Sozialverhalten zu fördern.

    Ein Welpe in diesem Alter muss ÜBERHAUPT NICHTS können.
    Butch schläft tagsüber in seinem Körbchen. Nachts darf er mit ins Bett und er braucht das auch, er liegt entweder auf meinem Hals, oder auf meiner Brust, eben da wo er Wärme und den Herzschlag spüren kann.

    Das mit dem Beissen wegen den Zähnchen ist bei mir auch grade n Thema.
    ich habe für Butch eine Tüte Lämmerohren gekauft seitdemkaut er entweder die, oder sein andres Spielzeug,ich musste ihm das durch Spielen nur ein bisschen "schmackhafter" als andre Dinge machen.

    Bis jetzt bin ich ganz glücklich mit dem Kleinen, obwohl ich genau weiss, was da für Arbeit noch auf mich zukommen kann mit so nem "Waisenkind"

    Du musst auf jeden Fall darauf achten ihn nicht zu überfordern und erstmal auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen...alles andre kommt später und wenn du auf deinen Hund achtest, merkst du sowieso wann er bereit für "mehr" ist

  • Schön, hier noch wen zu treffen mit einem so jungen Hund. :gut:

    Lucie ist jetzt mittlerweile 7 Wochen alt laut Pflegestation, der Tierarzt hat das Geburtsdatum auf den 1.5. geschätzt (8W.).
    So wirklich etwas können erwarte ich nicht von ihr, aber eigentlich würde ich ihr gerne "aus" beibringen, da sie liebend gerne die Blumenerde durch die Gegend trägt oder an Kabel drangeht. Ich hole sie zwar immer weg, aber würde es am liebsten gleich mit einem Kommando verbinden. Meint ihr, dass das schon geht?

    Auf ihren Namen reagiert sie schon super und auch draußen ist sie sehr cool und neugierig.

    Liebe Grüße!

  • Versuchs doch vorerst mal mit "nein" (das musste mein Butchi auch schon lernen, Haushalt ist einfach echt gefährlich, Kabel,etc)

    Aus bedeutet ja eher loslassen, und nein ist was andres

  • Hi,

    Hab grad in den Fotothread geschaut, die ist ja niedlich!

    Ich würde nichts besonderes mit ihr machen, würde sie einfach immer mit viel Körperkontakt in meiner Nähe haben. Wenn du irgendwo sitzt, kannst du sie dir auf den Schoß setzen. Nachts würde ich sie auch mit ins Bett nehmen.

    Wenn sie Unsinn anstellt, würde ich einfach ganz ruhig hingehen, "aus" oder "nein" sagen, sie dort wegnehmen und ihr eine Alternative geben.
    Keine Sorge, die lernt das schon!

    Und wegen Futter: Solang sie noch so klein ist, solltest du das Trockenfutter schon einweichen. Machen soweit ich weiß auch alle Züchter, die den Welpen Trockenfutter geben.
    Ansonsten, je nachdem wie alt sie jetzt wirklich ist, hätte ich ihr auch noch ein bisschen Welpenmilch in der Schale angeboten.

    Auf Dauer würde ich persönlich so einen kleinen Hund auf Nassfutter umstellen.

    Mit deinem anderen Hund, hier würde ich gut beobachten. Wenn dein Hund weiß was er tut, kann es sogar sehr gut für die Kleine sein, mit ihm Kontakt zu haben.
    Was für uns Menschen manchmal gemein ausschaut, kann auch Erziehung des Welpen sein. Also z.b. der Althund legt ein Spielzeug vor sich hin und wenn die Kleine es nehmen will, wird geknurrt, gebellt, geschnappt.
    Was ist denn der andere Hund für eine Rasse? Ist er ähnlich klein wie sie oder viel größer? Bei starken Größenunterschieden muss man immer sehr aufpassen.

    Ich hab übrigens auch einen Tierschutz-Hund, der mit ca. 3 oder 4 Wochen von der Mutter getrennt wurde. Ich bekam sie erst mit 10 Monaten.
    Und ich kann dir sagen, sie ist ein völlig normaler Hund geworden, sicher mit ein paar kleineren Macken aber alles in allem ein normaler Hund :)
    Also keine Sorge! Die frühe Trennung ist sicher nicht gut, aber ein Hund kannda auch drüber hinwegkommen.

    lg,
    Sanne

  • Schön zu hören, dass dein Hund trotzdem normal geworden ist.

    Der andere Hund ist ein Schäferhund-Husky Mix (50cm groß). Er ist top sozialisiert aber meiner Meinung nach viel zu nachsichtig mit ihr. Wenn sie heult kommt er gucken, was bei ihr so los ist und selbst wenn sie ihn anknurrt oder ihm ins Bein beißt macht er nichts, außer im schlimmsten Fall mal genervt weggehen. Trotzdem achte ich immer darauf wenigstens einen von beiden im Blick zu haben.

    Und jetzt nochmal eine ganz blöde Frage: Kann man davon ausgehen, dass sie weiß was der Schnautzgriff bedeutet? Sie ignoriert es einfach und macht ganz unbekümmert mit ihren Unsinn weiter.

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