Caspar ist in der Klinik

  • Hört sich doch schon mal vielversprechend an :gut: .

    Und das er auf' s Sofa gepinkelt hat ... nun ja ... ich denke, in Anbetracht der Gesamtsituation, kann man darüber hinwegsehen ;) .

    Wenn die Infektion jetzt sukzessive zurückgeht, wird auch die Milz wieder kleiner, da sie dann nicht mehr auf Hochtouren arbeiten muss.

  • Ich freue mich, dass es ihm langsam etwas besser geht. :gut:

    Steht das mit der Leishmaniose fest?

    Ich frage nur, weil Dony auch Babesiose hatte und der Leishmaniose Titer dann auch etwas höher, also grenzwertig war. Nach einigen Wochen zeigte das Blutbild, die PCR Untersuchung und ich meine, dass auch eine Kurve gemacht wurde, dass Dony Leishmaniose negativ ist.

    Durch die Babesiose und die Behandlung können natürlich auch andere Werte ansteigen.

    Natürlich machst du mit einem purinarmen Futter erstmal nichts falsch, aber ich möchte dich etwas beruhigen und vorschlagen, dass du den Test in einigen Wochen/Monaten wiederholst. Vielleicht ist er ja doch negativ :)

    Muss das Allo sein? Seine Symptome kommen doch eigentlich von der Babesiose, oder? Allo ist nicht zu unterschätzen und greift wohl nicht selten die Organe an.

    Weiterhin natürlich gute Besserung an den kleinen Kämpfer :)

  • Ja, die Leishamniose steht fest leider.
    Die Babeiose hingegen ist überholt, war nur der erste Tip wegen der Milz. Es ist dann doch eine Anaplasmose geworden.
    Der Bluttest war sowieso nahezu negativ, die Leishmaniose ist noch sehr frisch und war deswegen erst im Knochenmark feststellbar.
    Das Allopurin ist bislang gar nicht so das Problem, das Doxicyclin macht ihm mehr zu schaffen. :( Zusätzlich gibts noch Milteforan, also quasi die ganze Palette. Glaube, die TA hofft noch, das ein für alle Mal loszuwerden - es geschehen ja noch Zeichen und Wunder. :)

  • Oje, dann habe ich wohl nicht gründlich genug gelesen :roll: Tut mir leid :)

    Du bist im Leishmaniose Forum angemeldet, oder? Dort sind wirkliche Experten und gerade zur Ernährung findest du da tolle Tipps :)

  • Zitat

    Oje, dann habe ich wohl nicht gründlich genug gelesen :roll: Tut mir leid :)

    Du bist im Leishmaniose Forum angemeldet, oder? Dort sind wirkliche Experten und gerade zur Ernährung findest du da tolle Tipps :)

    Ist nicht schlimm, man kann ja nicht alles im Kopf behalten. ;)
    Ja, hab mich dort angemeldet, man hat ja doch viele Fragen.

  • Loswerden wird er die LM wohl nicht, aber mit Allopurinol kann er leben.

    Meine Hündin kriegt täglich 400mg bei 20kg Gewicht und wird regelmäßig kontrolliert. Der TA meint, die ist gesünder
    als jeder gesunde Hund (O-Ton Tierarzt).

    Vielleicht wird sie nicht uralt, aber sie hat ein glückliches Leben. Wir haben sie sogar impfen lassen, obwohl
    viele davon abraten, aber wir wollten ihr den Spaß auf dem Hundeplatz nicht verderben. Und es ist gutgegangen.

    Nur die Angst vor dem Ausbruch, das ständige Suchen nach irgendwelchen Anzeichen, das wird uns wohl
    begleiten. Aber es gibt andere Krankheiten, wo du die Symtome nicht kennst oder nicht vielleicht nicht gleich bemerkst, da fühle ich mich doch jetzt bei der LM viel sicherer.

    Ihr schafft das!!!!!

  • Es geht ihm auf jeden Fall besser - die Temperatur ist nahezu normal und er ist auch schon wieder minimal agiler. Halt immer noch schnell schlapp und kotzübel ist ihm anscheinend auch von den Medikamenten.

    Die Blutuntersuchung gestern war mäßig erfreulich, die Anzahl der roten Blutkörperchen ist gestiegen, wohingegen die der weißen absinkt. Das kommt wahrscheinlich von der Chemo, die er bekommt, kann aber auch auf eine Verschlimmerung hindeuten. Die Leishmanien selbst haben sich nicht verringert. Nächstes Blutbild steht dann in einer Woche etwa an.

    Wenn man das Blutbild-Szenario mal außen vorlässt, ist auf jeden Fall eine Besserung im Allgemeinbefinden zu sehen, er ist viel aufmerksamer und begrüßt einen wieder, wenn man nach Hause kommt. :gott: Zudem wird dem Terriertier langsam langweilig zuhause, Aktivitäten sind aber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich.

    Danke, dass ihr fragt - ich hatte es an anderer Stelle schomal geschrieben, wiederhole es aber hier gerne nochmal: das Mitgefühl hat mir und auch meinem Freund wirklich geholfen. Man fühlt sich direkt nicht mehr so allein. :)

  • Zitat

    Wenn man das Blutbild-Szenario mal außen vorlässt, ist auf jeden Fall eine Besserung im Allgemeinbefinden zu sehen, er ist viel aufmerksamer und begrüßt einen wieder, wenn man nach Hause kommt. :gott: Zudem wird dem Terriertier langsam langweilig zuhause, Aktivitäten sind aber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich.

    Das ist doch schön :D

    Verwandschaft lässt die besten und saftigsten Knochenwünsche ausrichten :ugly:

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