Unterschied ob der Hund in den Arm oder das Bein beißt?

  • Um jetzt nur mal auf die Eingangsfrage einzugehen:
    Nein, es macht keinen Unterschied wohin der Hund beißen will.
    Im Gegensatz beispielsweise zu Katzenartigen sind Caniden eher unspezifische Beißer. Sowohl bei innerartlichen Auseinandersetzungen mit Beschädigungsabsicht, als auch beim Jagdverhalten auf größere Beutetiere geht es einfach darum das Gegenüber IRGENDWIE zu Fall zu bringen, zu überwältigen und den Kreislauf durch Blutverlust zum Zusammenbruch zu bringen.
    Verglichen mit der perfekten Taktik eines Tigers oder Löwens sind Caniden eigentlich ziemliche Dilettanten... ;)
    Von daher...ein Hund ist dann potenziell gefährlich, wenn er unprovoziert oder auf Grund geringer Provokation zubeißt...wohin ist völlig egal!

  • Raska

    was die leute über mich denken ist mir egal.
    ich habe ja auch einen maulkorb...
    er bekommt ihn zb im bus oder beim ta an.
    aber er hatte sehr schlechte erfahrungen mit maulkorb gemacht (man hat versucht im den das erste mal beim ta draufzumachen, habe keine lust die ganze geschichte hier noch zu erzählen)
    ich habe monate gebraucht, bis er sicht den hat anziehen lassen (gut habe mir und ihm dabei auch zeit gelassen, er ist kein hund bei dem man mit druck weiter kommt). ich kann ihm den mittlerweile ohne probleme anziehen, aber solange ich keine leckerchen in der hand habe schüttelt er sich und versucht ihn auszuziehen. er sitzt traurig da, er spielt nicht, rennt nicht.


    ich bin entspannt, nur nicht in situationen, die kritisch sind, wie zb bus, stadt...
    er läuft frei, bei freunden, in der hundeschule nur halt nicht im wald oder dorf (aber mehr zur sicherheit der rehe und katzen) da er wenn er die möglichkeit hätte ja immer lieber flüchten würde (bei seinen versuchen gegen menschen), aber weil er nicht weg kann greift er an...

  • Ich finde auch das es egal ist. Mein Hund ist auch unsicher aber er hat noch nie versucht jemanden zu beißen.
    Er darf bellen und er muss zu mir kommen.

    Ich kann Bahnfahren ect. auch ohne Maulkorb.

    Bitte suche dir einen Trainer, ich finde du verharmlost das ganze und versuchst das Verhalten deines Hundes zu entschuldigen.

  • nein ich habe meinen hund nicht geschlagen und er wurde auch vorher nicht geschlagen. sowas passiert in fremden situationen, die er nicht kennt. denn alles neue könnte gefährlich sein, wie zb gehhilfen, walkingstöcke usw. hat er sowas oft genug gesehen und konnte er es mal in ruhe beschnuppern, dann ist es ok.

  • Zitat

    wie schon ein paar mal erwähnt. wenn ihm menschen nicht geheuer sind, wird er stock steif, will eigentlich weg. wenn das nicht geht und die auf uns zukommen, gehen wir halt zur seite soweit das geht. und im letzen moment (wenn sie an uns vorbei gehen) springt er halt vor, bellt... und ich denke er würde schnappen.

    Warum lässt Du das so laufen? Bei jedem Mal lernt Dein Hund, dass dieser Weg zum Erfolg führt!

    Es gibt Trainer, die vor Ort mit einem Trainieren, was in Deinem Fall eh die beste Variante wäre. Ihr braucht kein Hundeplatztraining.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    wie schon ein paar mal erwähnt. wenn ihm menschen nicht geheuer sind, wird er stock steif, will eigentlich weg. wenn das nicht geht und die auf uns zukommen, gehen wir halt zur seite soweit das geht. und im letzen moment (wenn sie an uns vorbei gehen) springt er halt vor, bellt... und ich denke er würde schnappen.

    Vielleicht wäre - neben oder am besten zusammen mit dem Trainer! - auch diese Methode https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html etwas für euch.

  • Zitat

    Warum lässt Du das so laufen? Bei jedem Mal lernt Dein Hund, dass dieser Weg zum Erfolg führt!

    Es gibt Trainer, die vor Ort mit einem Trainieren, was in Deinem Fall eh die beste Variante wäre. Ihr braucht kein Hundeplatztraining.

    was lass ich denn so laufen??? das sind ja keine täglichen situationen. wie schon mal gesagt, passiert so was einmal in 2 monaten. früher öfter, ist schon viel besser geworden, weil er viel mehr sachen kennt. wenn, die leute nicht total verstört durch den hund sind, spreche ich die an, ob sie stehen bleiben können und ob der hund mal kurz riechen kann, an zb den stöcken. viele leute haben halt kein verständniss (was ich ja auch verstehen kann, nicht jeder mag hunde)

    hundetrainer sind auch nicht immer gut und ist ja auch nicht so, dass ich nicht schon welche ausprobiert habe. hab schon 2 ausprobiert, wobei mir der eine zu sehr "alte schule" war und der andere mir zu "waldorfschulen mäßig" war. aber wenn ich mir schon kein auto leisten kann, kann ich es mir erst recht nicht leisten 2 monate privat einzelstunden zu nehmen, bis der hund vielleicht mal diese eine person nicht mag. ich habe das gefühl hier wollen alle einfach mal ihre meinung sagen und sich nur einzelne aussagen von mir herrauspicken. alle kommen mir hier an mit hundetrainer. keiner hat mich mal gefragt, ob ich schon mal bei einem war...

  • Zitat

    Vielleicht wäre - neben oder am besten zusammen mit dem Trainer! - auch diese Methode https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html etwas für euch.


    danke! ja, von Ute Blaschke-Berthold habe ich schon einiges gelesen und habe das eingesetzt um seine aggression gegen Hunde zu verbessern, wir sind dabei und machen fortschritte. (durch die zusammenarbeit mit meiner 3. hundetrainerin)

  • Liest man deine letzten beiden Beiträge, versteht man wirklich nicht mehr, was denn nun Sache ist.

    An der Aggression gegenüber anderen Hunden wird mit Hilfe deiner 3. HT nach Blaschke-Berthold am Problem gearbeitet, was das Problem und die Unsicherheit ungewöhnlichen Situationen gegenüber angeht, aber nicht?

    Muss man nicht verstehen.

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