Aus Eins mach Zwei! - Grundvorraussetzungen?
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Hier wollte ich einfach mal fragen, was für euch die drei, vier oder auch fünf Grundvorraussetzungen sind, um sich den Traum von einem Zweithund-Haushalt zu erfüllen.
Ich sage direkt, dass es auch mein Wunsch ist, mir irgendwann einen zweiten Hund in die Familie zu holen. Was bisher vor allem dagegenspricht, ist, dass meine Hündin gerade einmal fast acht Monate alt ist, demnach noch nicht Ausge- geschweige denn Erwachsen, weder beherrschen wir die Grundkommandos "perfekt", noch ist sie - wie ich meine - reif genug, um es mir zu erlauben, einen zweiten Hund herzuholen.
Was steht bei euch an erster, zweiter oder gar dritter Stelle?
-Das Finanzielle (doppelte Steuern, doppelte Futter- und TA-Kosten, Ungeplantes wie plötzlich auftretende Krankheiten oder die bisherige Krankengeschichte des Ersthundes)?
-Der Zeitaufwand (Bei Welpen; Eingewöhnungsphase, Sozialisierung, Stubenreinheit, eventuelles "Doppelleben", um den Welpen nicht zu über-, den Althund nicht zu unterfordern, was die Bewegung angeht)?
-Die Größe der Wohnung/des Hauses (zwei große Hunde in einer Ein-/Zwei-/Dreizimmerwohnung oder ausschließlich in einem Haus)?
-Was die Zukunft möglicherweise bringt (Umzug, neuer Job - weniger Zeit?, Familienzuwachs...)?
-und und und...?Ihr sollt jetzt nicht zwischen dem wählen, was ich aufgezählt habe, das waren allerdings Sachen, die mir spontan eingefallen sind, als Beispiel, und sie sind nicht unbedingt nach meiner Auffassung gestaffelt.
Ich bin gespannt, wie ihr das seht und vor allem, was ihr an oberste Stelle setzt
Vielleicht gibt einem das selbst ja auch noch Denkanstöße.PS: Dass sich der erste Hund mit einem Kameraden wohlfühlt, setze ich als gegeben vorraus - sonst wäre die ganze Überlegung ja für die Katz'

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Für mich müsste folgendes passen.. finanzielle, Zeitaufwand, der Platz und aufjedenfall sollte ich den 1.Hund im griff haben! 2 Hunde die an der Leine ziehen, oder beide nicht hören beim kommando "hier" etc. stell ich mir schwierig vor :)
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Ich hätte ja auch gerne einen Zweithund, bei mir ist das Hauptproblem das Finanzielle, im Moment würde ich es einfach nicht schaffen einen Zweithund mit durchzubringen

Meine Wohnung würde ich auch zu klein finden, wenn die 55 qm anders aufgeteilt wären, dann würde das durchaus funktionieren.
Der Zeitaufwand wäre ja nicht wirklich größer, am Anfang vielleicht, aber später ja nicht mehr.
Neben dem Finanziellen wäre für mich auch ein Grund keinen Zweithund zu holen, das ich Angst hätte, Paco würde untergehen. Er hängt an mir, er findet es toll wenn seine Hundefreundin mal für eine Nacht da ist - aber dann bitte, sollte sie auch wieder gehen. Mein Hund hat keinerlei Durchsetzungsvermögen anderen Hunden gegenüber, er wird erst ungemütlich wenn andere Hunde sehr aufdringlich werden.
Aus menschlicher Sicht würde ich sagen, ich hätte Angst das mein Hund sich zurück gesetzt fühlt

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Wie gesagt, würde das sowieso überhaupt nur - ALLES andere ungeachtet - in Betracht gezogen werden, wenn sich der erste Hund dabei auch wohlfühlt. Klar. Ein anderer Hund. Eine andere Situation. Ein, um es auszudrücken, wie es eben ist, Konkurrent, der da einfach mit ins Revier gebracht wird. Da muss man sich vorher eben auch schlau(er) machen, wie man sich zu verhalten hat und und und. Aber SOWAS setze ich vorraus. Ich hole mir kein Tier - ob ein, zwei oder drei - ins Haus, ob jetzt Fisch, Hamster, Katze oder Hund, ohne mich vorher darüber informiert zu haben.
Meine Hündin ist bisher auch noch total zurückhaltend und ich könnte kaum einschätzen, wie sie das finden würde. Aber wie gesagt ist sie noch jung, gerade mitten in der Pubertät. Wer weiß, ob und was sich da alles noch im Wesen ändern kann und was ich hervorheben könnte - durch Erziehung und Training. Und ich kann auch nicht sagen, wie das wäre, da es ja auch eine vollkommen andere Situation ist, ob man draußen einen fremden, erwachsenen Hund trifft, oder wie es ist, wenn sie in der Wohnung auf einen viel jüngeren Hund (Welpe) stößt. Da ist das "Kräfteverhältnis", physisch und psychisch ja nochmal ganz anders.
Unsere Wohnung ist ... ich würd sie nicht als klein bezeichnen. Drei Zimmer und Küche und Bad. Das einzige Problem ist, dass wir hier sehr "aufgeteilt" leben. ICH in meinem 'Reich' bzw. Zimmer und mein Vater in seinem Reich, also Wohnzimmer, Küche ist für den Hund sowieso tabu sowie das Bad (Da stehen einfach zu viele Dinge, die gern mal gefressen werden könnten
). Ich weiß die Quadratmeteranzahl garnicht... Wobei ich auch sagen muss, dass ich finde, dass ein/zwei großer Hund(e) nicht unbedingt ein Haus brauchen, sondern auch in einer kleinen Wohnung leben können - so lange sie die Möglichkeit haben, auch mal allein und in Ruhe zu liegen - UND genug außerhalb unterhalten werden. Wild toben kann man in unserer Bude zum Beispiel nicht, aber hinterm Haus ist eine kleine, schnell zu erreichende (einfach vom Balkon hüpfen, da Erdgeschoss
) Wiese, auf die man flink eilen kann. -
Was mir wirklich sehr wichtig geworden ist, ist die Zeit für jeden einzelnd. Wenn man da nicht drauf achtet, wird der zweite Hund zum Selbstläufer und schaut sich nur alles vom Ersthund ab...positives sowie negatives!
Wenns dann ganz schlecht läuft, kann man irgendwann gar nicht mehr mit beiden raus, weil sich der Zweithund die Leinenaggro vom Ersthund abgeschaut hat (nur so ein Beispiel).Bei den Räumlichkeiten war mir jetzt einfach wichtig, das man notfalls alle Hunde sicher trennen kann, falls zb. einer mal operiert wird und mehr Ruhe braucht, oder oder...
Ansonsten wie üblich, die Größe ist eigentlich nicht so wichtig, da die Bespaßung und Beschäftigung hauptsächlich draußen läuft. Nur muss man eben auch bedenken, dass es mit einem jungen Hund wilder zugeht und bei kleinen Räumen eben die Einrichtung mal schneller darunter leiden kann.Das Finanzielle ist natürlich auch ein großes Fragezeichen, man kann mit zwei Hunden Glück haben und keiner wird je krank, oder halt auch nicht^^ Das andere wie Steuer, Versicherung, Futter, Impfungen usw. sind ja Fixkosten, die man vorher durchrechnen sollte.
Als wir damals zu unserem Rüden, der 6 Jahre lang alleine lebte, meine Mina dazu geholt haben, habe ich mich die ersten Tage auch sehr schlecht gefühlt. Ich hatte wirklich darüber nachgedacht, Mina wieder abzugeben... doch dann beobachtet man beide Hunde zusammen, sieht sie eines Morgens nebeneinander auf der Couch liegen, oder wie sie sich gegenseitig abschlecken, die feine Kommunikation zwischen den Hunden...das ist einfach toll und möchte ich nie mehr missen!
Und wenn die Couch groß genug ist, kann man doch locker einen Hund rechts und einen links liegen haben und beide kraulen
LG Antje
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Man sollte Hunde ja nicht mit Menschen vergleichen, allerdings würde das Ganze ja auch auf Familien zutreffen, die keine Hunde halten, sondern eben zwei oder drei - manchmal sogar noch vier - Kinder bekommen. Und ich denke, dass Kinder weitaus teurer sind, als Hunde. Babygrundausstattung, ständig neue Klamotten, Schulsachen, gesamte Zimmerausstattung und und und...! Und diese Familien zerbrechen sich meist ja auch nie sooo sehr den Kopf. Ist Frau dann schwanger, ist sie das eben. Der Rest arrangiert sich eben irgendwie. Natürlich will ich damit nicht sagen, dass man einfach alle Bedenken über Bord wirft und sich einen weiteren Hund dazuholt, schließlich zieht das Kind irgendwann mit 16, 18 oder vielleicht 25 Jahren aus und lebt dann allein weiter. Die Selbstständigkeit tritt ja oft schon viel früher ein, der Hund aber bleibt sein ganzes - wenn auch vielleicht 'nur' 15-20Jahre - Leben lang bei einem und wird niemals so selbstständig. Er wird immer die Aufmerksamkeit brauchen. Immer Futter. Tierärztliche Überwachung und und und. Und wo wir da beim TA sind; Krankheiten kann man niemals einplanen. Sie kommen und gehen. Sie kommen und bleiben oder sie kommen nie. Ob Mensch oder Hund. Da muss man sich dann einfach ein dickes, finanzielles Polster anlegen

Antje Ja. Hunde beobachten. Wie sie zusammen re- und agieren... das ist einfach traumhaft. Und wenn man das dann täglich bei den eigenen Hunden machen kann.... *schwärm*
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Zitat
-Das Finanzielle (doppelte Steuern, doppelte Futter- und TA-Kosten, Ungeplantes wie plötzlich auftretende Krankheiten oder die bisherige Krankengeschichte des Ersthundes)?
Ich grinse grad etwas. Doppelte Steuer? Ich zahle die vierfache Steuer und nur weil ich einen zweiten Hund habe.
Würde ich behaupten, dass die finanzielle Seite eine untergeordnete Sache ist, würde ich lügen. Sie ist sogar eine der wichtigsten Überlegungen, gerade weil man nie weiß was auch gesundheitlich auf die Hunde zukommt. Mit meinem Erstrüden habe ich Glück. Bis auf kleine Nebensächlichkeiten ist nie weiter was gewesen. Mit meiner ersten Zweithündin allerdings habe ich eine Menge Geld Richtung Tierarzt verschieben müssen und letztendlich ist sie doch zu jung gestorben. Meine aktuelle Zweithündin ist wieder recht gesund, nehme ich an. Und ich hoffe das es beide auch bleiben.Zitat-Der Zeitaufwand (Bei Welpen; Eingewöhnungsphase, Sozialisierung, Stubenreinheit, eventuelles "Doppelleben", um den Welpen nicht zu über-, den Althund nicht zu unterfordern, was die Bewegung angeht)?
Also ich muss sagen, dass ich bei meinem Welpen nicht so das Theater gemacht habe von wegen pro Lebenswoche nur 5 Minuten raus etc. Ich habe sie auch für 2 Stunden mitgenommen, mit jeder Menge Pausen und Erholungsphasen allerdings. Nur ist es so, dass ich bei der ersten und der zweiten Hündin den Rüden ein wenig Aufmerksamkeitstechnisch vernachlässige. Und das geht, weil ich mich auf ihn verlassen kann. Aber er bekommt weiterhin seine Beschäftigung.Zitat-Die Größe der Wohnung/des Hauses (zwei große Hunde in einer Ein-/Zwei-/Dreizimmerwohnung oder ausschließlich in einem Haus)?
Das ist absolut wurst in meinen Augen. Die Hunde liegen zu Hause eh nur rum und von daher könnte ich noch eine kleinere Wohnung haben als ich habe, es würde nichts verändern.Zitat-Was die Zukunft möglicherweise bringt (Umzug, neuer Job - weniger Zeit?, Familienzuwachs...)?
Weiß man das IMMER im Vorraus? Beruflich wird sich die nächste Zeit nichts ändern und es ist auch kein Umzug angedacht. Nachwuchs wird es bei mir nie geben... von daher mache ich mir darüber keine Sorgen.Unterm Strich ist es also so:
1. Stelle: das Finanzielle. Ich muss die Hunde ernähren können und deren medizinische Versorgung gewährleisten können. Das ist mir schon äusserst wichtig.
2. Stelle: das Zeitmanagment. Beide Hunde sollen so viel wie Nötig beschäftigt werden. Jeder auf seine Weise.
3. Stelle: Platz im Haus und Zukunft. Nüchtern gesehen kann niemand sagen was passieren wird und von daher mache ich mir selber da keinen Kopf drum. -
PocoLoco Stimmt... man zahlt ja mehr, als das Doppelte an Steuern... Da hab ich in den Moment garnicht dran gedacht

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ich denke, es muss vieles Stimmen ...
Finanzen:
- mehr als das Doppelte an Steuern
- Versicherungen
- laufende Kosten
- und viele Hunde sprechen sich ab und werden gleichzeitig krank ;-)Platz:
- im Haus weniger das Problem
- im Auto
- bei Mitnahme in Restaurant etc.
- bei UrlaubsbetreuungZeit, jedem Hund gerecht zu werden
und ganz wichtig, man braucht die Nerven dazu, da nicht nur der neue Hund die guten Eigenschaften des alten abschaut, sondern der alte sich auch zu Dingen anstiften lässt, die er vorher "noch nie gemacht" hat

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Du hast schon irgendwo recht, mit dem Kindervergleich (soweit ich das beurteilen kann, habe keine Kinder). Es kann immer alles anders kommen als gedacht oder geplant. Nur diesen ungewissen Faktor muss man eben auch mit einplanen!
Und ich denke, wenn man sich dessen bewusst ist (und die anderen Dinge stimmen) dann steht einem Zweithund nichts im Wege.Auch wenn du schreibst, dass es noch was dauert, aber hast du schon eine Rasse im Auge?
Ich finds immer wieder spannend und bei mir ist schon länger ein weiterer Hund in Planung (mein Zweithund bzw. unser Dritthund), bislang scheiterts aber auch bei mir am Geld :/ - Vor einem Moment
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