Narkose dabeibleiben?

  • Zitat

    Wenn du selber ausflippst, hilfst du dem Hund kein bisschen, sondern regst ihn noch zusätzlich auf. Da wäre es besser, wenn du nicht dabei bist.

    Wenn du selber ruhig und gelassen bleiben kannst, ist es besser, wenn du dabei bist, wenn er einschläft.

    Genauso ist es.

    Wenn Du Deinem Hund Ruhe und Sicherheit vermitteln kannst, bleib dabei.

    Wenn Du zu aufgeregt bist oder Angst hast, kann es sein dass sich das auf Deinen Hund überträgt und er mehr Narkosemittel benötigt.

  • Ich hab immer mal wieder Tierschutz-Hunde, die panische Angst schon vor der NÄhe des Gebäudes haben, wo die Praxis drinne ist, obwohl sie noch gar keinen deutschen TA kennen.

    Zum Glück hab ich ne nette, sehr persönilche TA. Da geh ich mit den Neuzugängen einfach jede Woche "nur zum Schwätzen" und zum Wiegen hin. Dann merken die Neuen schnell, wie nett alle sind udn dass kein Grund zur Panik besteht. Auch wenn#s mal ins Behandlungszimmer geht.

    Sicher ist meine Stammhündin Jette auch ein guter Wegweiser: sie weiß GENAU, welche/r TA-Mitarbeiter die meisten & leckersten Leckerli verteilt ... und verteilt ihre Sympathie entsprechend.

    Alles in allem: spätestens nach vier Wochen TA-Training gehen alle Neuzugänge gerne hin.
    Jedenfalls zu UNSERER TA.

    ... groooooßes Lob an Nadine und ihr Team :D

  • [quote="Grenouille"]So wie ich das nun verstehe, gehts nicht darum, dass der TA sagt, die Besitzerin soll rausgehen, sondern sie überlegt selbst, ob das nicht besser wäre.
    Eben weil sie selbst aufgeregt ist und der Hund (dadurch unter anderem) sich noch mehr aufregt, als ohnehin schon.

    Liebe TS, ist das richtig?
    ]
    Ja, das ist richtig, der TA hat gar nichts dazu gesagt, ich hab auch nicht gefragt, da mir mein Herz schon in die Hose gerutscht ist, als der TA sagte, Bobby müsse nochmal kommen und braucht auch ne leichte Narkose.
    Schon da konnte ich nicht mehr klar denken.
    So wie ich euch verstanden habe, ist es bei mir wohl vernünftiger , nicht dabei zu sein, ich hatte nur so ein schlechtes Gewissen dem kleinen Kerl gegenüber, er hat in seinen 5 Jahren schon sooo viel mitgemacht. und nun rennt Frauchen raus, nur weil sie es nicht ertragen kann, wie er leidet.
    Aber ich werde auf jedem Fall dabei sein, wenn er aufwacht, denn die Helferin meinte, ich solle ihn um 11.00 Uhr abgeben und könne ihn dann um 13.00 wieder holen.
    Ich bin aber zuvor da, ich möchte dass er mich zuerst sieht und sich nicht wieder verlassen fühlt.
    Ich bin so froh, dass es Euch gibt, vielen Dank
    ich berichte am Montag wie es gelaufen ist, nochmals DANKE

  • Also bei meiner TÄ ist es so dass man dabeibleibt, bis der Hund eingeschlafen ist. Sie hat die Narkose sogar extra, damit der Hund nicht so viel Stress hat, auf dem Boden gemacht. Sie hatte da ein riesiges Hundebett stehen von ihren Irischen Wolfshunden^^
    Ich könnte mir nicht vorstellen, meinen Hund in so einer Situation alleine zu lassen und bisher hat mein Hund mir auch noch nichts übel genommen, obwohl er wirklich sehr oft beim TA ist und eine ganze Menge über sich ergehen lassen muss, unter anderem täglichen Verbandwechsel von mir.

  • Zitat

    denn die Helferin meinte, ich solle ihn um 11.00 Uhr abgeben und könne ihn dann um 13.00 wieder holen.

    Die setzen 2 Stunden für eine Zahnsteinentfernung und evtl. ziehen eines Zahnes an ? Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich das so ist. Mein voriger Hund hatte oft Zahnprobleme, beim letzten Besuch hatten sie etwa 10 Zähne gezogen, weil die Wurzeln entzündet waren, das hat etwa 40 Minuten gedauert, wenn ich mich recht erinnere. Das wurde immer mit Kurznarkose gemacht, das wurde auch nicht in den Muskel gespritzt, sondern subcutan, also unter die Haut. Das dauert zwar etwas länger, bis der Hund schläft (etwa 10-15 min) ist aber fast schmerzlos. Könnte ja genau so gut auch die Impfung sein, was der Hund ja schon kennt und von daher finde ich es auch für´s Tier angenehmer. Nach der Spritze habe ich mich mit ihm immer noch mal hingesetzt, gewartet bis er schläft und dann haben sie ihn erst ins Behandlungszimmer geholt. Nach der Behandlung gab es die Aufwachspritze und kurz bevor er wach war, habe ich ihn ins Auto gebracht, sodass er dort wach wurde und eigentlich gar nicht recht wußte, was überhaupt los war und die Praxis nicht das erste war, was er nach dem wach werden gesehen hat, sondern seine vertraute Umgebung (das Auto) ...er war nämlich auch ein echter Angsthase. Lucky musste vor ein paar Wochen am Ohr operiert werden, weil er sich was reingerammt hat, was sich verkapselt hatte, da wurde es wieder genau so gemacht, alles hat super geklappt und Frauchen, also ich =) geht dadurch auch viel entspannter an die Sache ...weil eigentlich ertrage ich es auch immer nicht, wenn es meinem Hund nicht gut geht, aber mittlerweile habe ich keine Angst mehr vor diesen Kurznarkosen.

  • Meist wird so lange Zeit angesetzt, weil der Hund erst relativ wach den Besitzern wieder rausgegeben werden soll.

    Wenn man schon beim Aufwachen dabei sein möchte (was ich verstehen kann), sollte man natürlich nach Absprache schon eher wieder dort sein, oder aber im Wartezimmer warten.

  • Zitat

    @ Springerle : darf ich mal fragen, ob du Kinder hast ?


    ups... nein ich habe keine Kinder.
    Jetzt bin ich aber auf die Reaktion gespannt, wahrscheinlich kommt jetzt, dass ich Bobby als Kindersatz anschaue...hm?
    Ja, ich gebe zu, ich liebe meinen Hund überalles. :roll:

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