Narkose dabeibleiben?
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Hallo,
erstmal eine kleine Geschichte: Mein Hund hat schreckliche Angst vorm Tierarzt. Wir waren letzte Woche dort zum impfen und obwohl der Tierarzt sehr einfühlsam war, hat er 3 Tage danach noch seinen Schwanz eingezogen.
Nun muss er am Montag nochmals hin, bekommt eine kleine Narkose, da der Zahnstein entfernt werden muss und ein Zahn evt. vereitert ist.
Nun meine Frage: Bekommt er die Narkose über die Vene, auf den Tisch, Füsschen rasiert usw.? Da flippt er dann total aus und ich dazu.
Er schreit ja schon,wenn ich ihn hochnehme und wenn dann auch noch ein Fremder ihn behandelt, oje.Ich frage mich nun, ob es nicht besser ist, wenn ich da nicht dabeibleibe und er mir dann später nicht die Schuld zuweist oder ob es besser ist, die Narkose abzuwarten und ihn so in seiner Angst nicht alleine lasse.
Beim impfen musste Bobby noch nicht mal auf den Tisch, der Tierarzt hat alles auf dem Boden gemacht, weil er weiss, dass er sooo Angst hat.
Bitte antwortet mir schnell, da er am Montag um 11.00 Uhr dran ist und ich bin da sehr unsicher und leide schrecklich mit, das merkt er natürlich, aber ich kann leider nicht anders .
Jetzt schon, vielen Dank für eure Antworten -
12. Mai 2012 um 11:15
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würde grundsätzlich nicht dabeibleiben
1. könnte der Hund die Schmerzen/ Angst mit dir assoziieren
2. willste bestimmt nicht wirklich sehen, was da gemacht wird.Wenn ich mich recht erinnere, bekommt der Hund vor der Narkose noch sowas wie eine Beruhigungstablette ?
Ärzte + Assistenten werden das schon richten, wird nicht der erste Hund sein, der ggf. Stress macht.
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Natürlich bleibst du dabei! Ich würde das auch machen, auch wenn meine Hunde keine Panik vor der Narkose haben. Ein Arzt der das ablehnt, sieht mich von hinten.

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Wenn du selber ausflippst, hilfst du dem Hund kein bisschen, sondern regst ihn noch zusätzlich auf. Da wäre es besser, wenn du nicht dabei bist.
Wenn du selber ruhig und gelassen bleiben kannst, ist es besser, wenn du dabei bist, wenn er einschläft.
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Zitat
Wenn du selber ausflippst, hilfst du dem Hund kein bisschen, sondern regst ihn noch zusätzlich auf. Da wäre es besser, wenn du nicht dabei bist.
Wenn du selber ruhig und gelassen bleiben kannst, ist es besser, wenn du dabei bist, wenn er einschläft.
Jupp, genau so sehe ich das auch.
Ich bleibe bei meinen Hund immer bis zur Narkose dabei, wenn irgendwie möglich.Übrigens ist es nicht zwingend, dass zur Narkose ein Venenzugang gelegt wird. Man kann das Mittel auch in den Muskeln spritzen - bedeutet weniger Vorbereitung am Hund, dafür ist es möglich, dass es dem Hund etwas unangenehmer ist.
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Ich würde dabei bleiben, bis er schläft. Ich denke dein Hund wird sich mehr aufregen wenn du ihn allein lässt, da er große Angst hat , als den Schmerz mit dir verbinden!
Wenn du den Tierarzt darum bittest gibt er die Narkose vieeleicht auch ohne ihn auf den Tisch zu setzen. Meiner hat eine Narkose damals sogar noch im Wartezimmer bekommen. -
Für mich käme es niemals in Frage, meinen Hund in so einer Situation allein zu lassen - allerdings kann ich mich zu Gunsten meines Hundes selbst in sehr unangenehmen Situationen sehr gut zusammenreißen, das ist sicherlich eine Grundvoraussetzung.
Folglich war ich dabei als mein Hund eine Narkose bekam.
Es gab vier Anläufe, den Venenkatheter zu legen und mein armes Kerlchen hat natürlich irgendwann angefangen zu schreien. Wäre dieser vierte Versuch am zweiten Bein, das dafür auch noch kahl geschoren werden musste, fehlgeschlagen, hätte ich meinen Hund eingesammelt und die Tierklinik verlassen. Wäre es nicht wichtig gewesen, diese Untersuchung in Narkose durchzuführen, hätte ich nicht Mal vier Anläufe gestattet!
Mein Hund hatte seit diesem Zeitpunkt natürlich Angst vor Tierärzten, vor mir aber NIE, obwohl ich dabei war und ihn festhielt!
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Bei unserem ersten und auch bei dem jetzigen Hund sind wir immer dabei geblieben bis sie im tiefen Land der Träume waren und kamen immer dazu bevor sie wieder aufwachten. Unser erster Hund hatte schlimme Verlustängste und unser jetziger hat große Angst vor Fremden. Ein TA der für meinen Wunsch dabei zu bleiben kein Verständnis hat, ist für mich der falsche TA. Und den Hunden tat unsere Anwesenheit immer gut.
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Vielen Dank mal für eure Antworten.
Das Wort "Ausflippen" war von mir wahrscheinlich auch etwas schlecht gewählt. Natürlich flipp ich nicht aus, aber ich bin schrecklich aufgeregt und meine Stimme zittert und ich denke halt, das überträgt sich auf den Hund.
Muss man denn bei einer leichten Narkose unbedingt einen Venenkatheter bekommen?
Bei der Impfung war das ganz einfach, ich hab ihm das Köpfchen gehoben und der Tierarzt hat einfach schnell reingepikst, ich glaube, er spürte es noch nicht mal.
Das Problem ist halt, dass er schon beim Hochheben schreit und wenn ich dann an die Vene denke, wird mir ganz schlecht.
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn ein Hund schreit, das trifft mich bis ins Herz, ich weiss, hört sich bescheuert an, wenn ich selbst operiert werde, hab ich keine Angst
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Wenn du selbst so aufgeregt bist, dann überträgt sich das natürlich auf deinen Hund.
Erfahrungsgemäß sind viele "schwierige"/ängstliche Hunde ohne ihre aufgeregten Besitzer besser händelbar. Aber letzlich musst du es wissen, ob du dabei bleiben willst oder ob du es versuchen willst, wie es ohne dich läuft.Und wie gesagt, ein Venenkatheter ist nicht zwingend notwendig, man kann auch in den Muskel spritzen - erfahrungsgemäß ist das bei einigen Hunden aber unangenehmer, weil das Mittel etwas brennt, und der Hund dann ggf. auch schreit.
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