"Das machen die doch unter sich aus"
-
-
Das ist sicher blöd gelaufen. :/
Aber das ist eben das, was ich meine...es ist schwierig einzuschätzen und den Daumen drauf zu haben. Die einzige "Sicherheit" die man haben kann ist, ein guter hundeführer und aufmerksam auf seinen Hund und die anderen zu sein. Seinen hund gut "sozialisiert" zu haben und die Courage zu haben einzugreifen und dennoch nicht überzureagieren.
Das man sich da und andere falsch einschätzen kann ist immer gegeben.
Dennoch bemühe ich mich, meinen Hund dadurch zuviel zu verwehren. Stehe aber immer parat einzugreifen - egal ob ich einen Kratzer riskiere oder unverständliche Blicke des anderen HH oder dritter.
Man kann nur vorausschauend sein und handeln wenn es nötig erscheint aber man muss auch vertrauen können und grenzen lockern. Es gibt immer Erfahrungen, die man gern vermieden hätte und die nicht jeder machen muss...aber man kann nicht alles abschotten und jemanden (sei es der Hund) im goldenen Käfig belassen.Man sollte sich entspannen und trotzdessen nie die Augen abwenden und handeln wenn es verlangt wird - dafür ist man auch HH...Freiheiten geben, grenzen ziehen, Vertrauen schenken und da sein, wenn man gebraucht wird. Man muss auch (im Rahmen) loslassen müssen. Immer und immer wieder - eine schwere Aufgabe

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Zitat
Ohne mir alles durchgelesen zu haben - sorry, falls es schon erwähnt wurde:
Unterbindet ihr aufreiten? Wenn ja, wieso? Wenn nein, wieso nicht?
Macht ihr einen Unterschied, ob es bei bekannten oder fremden Hunden vorkommt?Kommt darauf an. Ich schaue zunächst ob der Hund, bei dem aufgeritten wird, es selbst schafft den Anderen abzuschütteln und ihm klar zu machen, daß dieses Verhalten unerwünscht ist. Wenn der dann nach ein/zwei weiteren Versuchen das Aufreiten aufgibt ist die Sache erledigt. Ansonsten greife ich ein, weil es für den Hund bei dem aufgeritten wird sehr unangenehm ist und Stress verursacht. Ansonsten kann es schnell passieren, daß der Hund bei dem ständig aufgeritten wird irgendwann so genervt ist und die Sache dann notgedrungen halt selbst in die Hand nimmt und sehr deutlich wird.
LG
Franziska mit Till
-
Aufreiten will mein Aussie immer bei Fynn. Es stört Fynn zwar scheinbar nicht, aber ich unterbinde es, da Lenny sonst nicht mehr damit aufhört und anfängt, Fynn zu rammeln. Ich finde nicht, dass das sein muss, da Lenny das auch ständig machen würde, wenn er es dürfte.
@Sandschiffchen
Ja, da hast Du Recht. Es ist ja auch nichts schlimmeres passiert. Fynn ist alles andere als nachtragend, hätte dem Hund sicher gleich verziehen, wenn er nicht den Rest des Tages ins Auto gesperrt worden wäre, und das Ohr ist nach einer Woche wieder verheilt. Ich habe auch dazugelernt. Würden andere und man selbst keine Fehler machen, könnte man ja niemals schlauer daraus werden :) -
Aufreiten...nun.
Ich lasse es nicht zu wenn es öfter dazu kommt, der andere Hund sich nicht wehrt, es zu stunk kommt.Mein Hund ist ein sexuelles Wesen und es werden auch statussituationen damit geklärt. Das kann und möchte ich ihm auch nicht absprechen.
Das heißt aber, dass er abzulassen hat, wenn ich es nicht dulde - was in 99% der Fälle so ist.
Ich finde öfters mal eine klitzekleine schorfstelle, Tage später. Zähne von beutegreifern sind nunmal scharf. Ich habe den Vorteil, dass meiner viel Fell hat. Aber in Schaukämpfen oder beim "normalen" raufen/spielen kommt eben auch das Maul zum Einsatz. Hunde haben keine "Hände". Und ein kleiner Kratzer, wenn er bei sowas entsteht, ist für mich kein Grund in Panik auszubrechen.
-
Mich hat der Angriff, den Mali vor Kurzem über sich hat ergehen lassen müssen, vorsichtiger gemacht. :/
Zu fremden, vorallem sehr viel größeren Hunden, lasse ich so gut wie nie Kontakt zu. Vorallem große Hündinnen haben Mali schon mehrmals umgenietet.
Für mich ohne ersichtlichen Grund, aber selbst wenn sie die anderen Hündin irgendwie durch Augenbrauenzucken oder was auch immer provoziert hat, mag ich meine 10kg Hündin nicht mehr
unter einer 40kg Labbi-Wuchtbrumme oder Rottihündin hervorholen.Es ist nie was passiert, außer ein paar Rotzfäden und Sabberflecken, aber ich "provoziere" es nicht mehr, so nach dem Motto "Passiert schon nichts, meine sind verträglich, also hat der andere keinen Grund draufzuhauen". Genauso blocke ich unhöfliche heranstürmende, uns schon von Weitem fixierende Hunde generell ab.
Meine Hunde müssen nicht jedem Hund, dem wir begegnen "Guten Tach" sagen. Klar gibt es natürlich Ausnahmen, aber das entscheide ich, nicht meine Hunde, nicht der andere Hund oder dessen Halter.
Wir haben hier unsere regelmäßigen Hundebekanntschaften, man kennt sich, die Hunde kennen sich, das reicht uns völlig aus. Wenn dort mal ein bissi rumgezickt wird, kann ich das einschätzen und ein richtiges Eingreifen, weil die Situation gekippt ist, war noch nie nötig.
-
-
Ich glaube nicht mehr drann,dafür habe ich zuviel erlebt
-
Jetzt habe ich in diesem Thread öfter gelesen: "Ohr blutig, Ohr getackert" etc.
Ist das nicht eine Art "Maßregeln" für manche Hunde? Sprich Dominanz und Stärke beweisen?
Denn ins Ohr beißen tut ja voll weh, ist aber nicht lebensbedrohlich.
Ein "gefährlicher" Biss wäre doch die Kehle oder der Bauch.Vielleicht auch ein Vergleich mit dem Menschen: Kinder rangeln oft auf dem Schulplatz, der Stärkere dreht dem Schwächeren dann den Arm nach hinten. Das tut weh. Der andere gibt auf.
Bei einer bösen Schlägerei wird auf den Kopf oder in den Bauch getreten.Bevor ich eingreife, schaue ich mir genau an wer wie wohin schnappen will. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, je lauter das Gebrüll der Hünde desto eher Machtgehabe....wenn es still wird, ist höchste Vorsicht angesagt.
Aufreiten: Als Jill noch jung war, habe ich den Besitzern erklärt: Entweder rufen sie ihren Hund weg oder meine Hündin wird ihrem Hund gleich die Leviten lesen. Die meisten haben dann gesagt: "Das machen die schon unter sich aus" *grins*...wo wir weder beim Thema wären.
Seitdem Jill Rentner ist dulde ich kein Aufreiten.....allerdings geht auch keiner an Jill ran...die meisten Hunden machen von sich aus einen großen Bogen um Oma. -
Zitat
Jetzt habe ich in diesem Thread öfter gelesen: "Ohr blutig, Ohr getackert" etc.
Ist das nicht eine Art "Maßregeln" für manche Hunde? Sprich Dominanz und Stärke beweisen?
ein souveräner Hund braucht nicht zu sowas greifenund sowas würde von mir nicht ansatzweise toleriert
wozu auch?
-
Ich greife ein, wenn es zu heftig wird. Noir bellt oft Hunde extrem stark an, um sie zum spielen aufzufordern. Das ist jetzt vielleicht nicht gefährlich, stört aber andere Hunde auf Dauer sehr. Da nehme ich ihn dann raus, kurze Pause zum Runterkommen, dann kann er weiterspielen. In der HuSchu reitet einer auf ihn immer auf, wirklich extrem. Da gehe ich auch mal dazwischen. Generell lasse ich viel laufen, kommt aber auf den Hund drauf an. Wenn ich den Hund kenne und gut einschätzen kann, lasse ich gerne mal mehr durchgehen. Bei Fremdhunden greife ich dann eher ein. Ich greife deswegen ein, weil Noir sich gerne mal ärgern lässt und sich nicht so recht traut, mal kontra zu geben, damit er in Ruhe gelassen wird. Da helfe ich ihm dann.
-
Zitat
ein souveräner Hund braucht nicht zu sowas greifen
und sowas würde von mir nicht ansatzweise toleriert
wozu auch?
Ich glaube aber, dass sowas im Eifer des Gefechts ganz schnell mal, völlig unbeabsichtigt, passiert.
Solche kleineren Macken hab ich bei meinen ganzen Hunden immer mal wieder...obwohl die Hunde sich definitiv nicht verletzen wollten!Als Grundschüler hab ich mal nem Freund das Schlüsselbein gebrochen. Das wollte ich doch nicht. War nichtmal ne ernsthafte Auseinandersetzung. Wir haben getobt, gerauft...er ist blöd auf dem Boden aufgekommen und schon war das Schlüsselbein durch...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!