13 Wo. - was kann ich erwarten, was ist zu wenig / zu viel?
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Huhu,
da ich ja bekanntermaßen das Bauchgefühl verlernt habe
brauch ich noch mal Denkanstöße:Die Forumssuche nach "Beißhemmung" hat einige interessante Threads zutage geführt. Aber mich auch wieder verunsichert.
Einerseits soll der Hund Ruhe lernen, nicht zu viel auf einmal - andererseits kann Zwicken und Anspringen das Ersuchen von Aufmerksamkeit sein, das er zu wenig hat.
Ich weiß momentan nicht, ob ich mit ihm zu viel oder zu wenig "übe." Ich kann schlecht unterscheiden zwischen den Anzeichen von Unterforderung und Überforderung.
- Beißhemmung funktioniert noch nicht, bis wann soll das sitzen? Ich komm mir manchmal schon vor wie ein "Nein!"-Automat.
Heute beim Spaziergang kam er auf Zuruf angerannt (das klappt wirklich gut), als ich ihm aber ein Leckerli geben wollte, zwickte voller Übermut sofort in meine Hand. :-/ Ja, also dann nich loben. Schade.- Stichwort Übermut. Er rennt manchmal wie ein Wilder durch den Garten und tobt dann natürlich richtig rum. Okay, die berühmten 5 Minuten. Aber oft beschäftigt er sich auch dabei alleine, wenn man das so ausdrücken kann - sucht sich ein Spielzeug zum "Totschütteln" usw. Einerseits denke ich: Okay, gut, wenn er sich alleine beschäftigen kann - andererseits: Sollte ich dann nicht mit ihm spielen?

- Stubenreinheit: Ist schon echt gut, eigentlich muß ich nichts mehr wegwischen - aber wehe, es liegt irgendwo ein Blatt Papier auf dem Fußboden, da pinkelt er ohne Ankündigung wie selbstverständlich drauf.
- Impulskontrolle, Anspringen fremder Leute, meinen Kindern hinterherrennen (die das natürlich größtenteils witzig finden, sofern er nicht zwickt
). Tipps? Wir sind vorhin auf dem Spaziergang den Nachbarn begegnet, die kenn ich kaum, er hat sie noch nie gesehen, Mann und ca. 6jähriges Kind. Hatte ihn an der Leine, aber er zog wie verrückt dort hin und hätte unangeleint garantiert alle wie wild angesprungen.- Leinenführigkeit: Jaja, er soll seine Aufmerksamkeit auf mich richten. Er richtet sie aber auf alles, nur nicht mich. Ich kann ihn ansprechen, Leckerlis in der Tasche haben, nee, er guckt in der Gegend herum, will hier und dort hin, aber guckt mich nicht mit dem A. an ;-) Und diese Tricks mit "Was spannendes machen", "mal verstecken" usw. habe ich so im Freilauf schon gemacht, ist aber an der Leine schwierig.
To be continued. *seufz* Aber ich bin für Stichwörter und Denkanstöße dankbar.
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Zitat
- Beißhemmung funktioniert noch nicht, bis wann soll das sitzen? Ich komm mir manchmal schon vor wie ein "Nein!"-Automat.
In dem Alter sollten die das zu 90% beherrschen. Gegenüber erwachsenen Hunden können die das nämlich in der Regel erstaunlich gut - das heißt: Sie wissen was sie tun. Wenn das Nein nicht funktioniert, dann ist es wohl nicht geübt.
ZitatHeute beim Spaziergang kam er auf Zuruf angerannt (das klappt wirklich gut), als ich ihm aber ein Leckerli geben wollte, zwickte voller Übermut sofort in meine Hand. :-/ Ja, also dann nich loben. Schade.
An dem Punkt würde ich allerdings zugunsten des Rückrufs tricksen. Leckerchen auf den Boden werfen z.B...
Zitat- Stichwort Übermut. Er rennt manchmal wie ein Wilder durch den Garten und tobt dann natürlich richtig rum. Okay, die berühmten 5 Minuten. Aber oft beschäftigt er sich auch dabei alleine, wenn man das so ausdrücken kann - sucht sich ein Spielzeug zum "Totschütteln" usw. Einerseits denke ich: Okay, gut, wenn er sich alleine beschäftigen kann - andererseits: Sollte ich dann nicht mit ihm spielen?

Ich liebe Hunde, die sich mit sich selber beschäftigen können. Allerdings muss man bei manchen Rassen auch das im Auge behalten, denn so manch einer kann sich auch mit sich selbst in Rage spielen.
Zitat- Stubenreinheit: Ist schon echt gut, eigentlich muß ich nichts mehr wegwischen - aber wehe, es liegt irgendwo ein Blatt Papier auf dem Fußboden, da pinkelt er ohne Ankündigung wie selbstverständlich drauf.
Da hilft wohl dann zunächst noch: Aufräumen.
Zitat- Impulskontrolle, Anspringen fremder Leute, meinen Kindern hinterherrennen (die das natürlich größtenteils witzig finden, sofern er nicht zwickt
). Tipps? Wir sind vorhin auf dem Spaziergang den Nachbarn begegnet, die kenn ich kaum, er hat sie noch nie gesehen, Mann und ca. 6jähriges Kind. Hatte ihn an der Leine, aber er zog wie verrückt dort hin und hätte unangeleint garantiert alle wie wild angesprungen.Wie trainierst Du das denn? Welches Verhalten soll er stattdessen zeigen? Was bringst Du ihm bei?
Zitat- Leinenführigkeit: Jaja, er soll seine Aufmerksamkeit auf mich richten. Er richtet sie aber auf alles, nur nicht mich. Ich kann ihn ansprechen, Leckerlis in der Tasche haben, nee, er guckt in der Gegend herum, will hier und dort hin, aber guckt mich nicht mit dem A. an ;-) Und diese Tricks mit "Was spannendes machen", "mal verstecken" usw. habe ich so im Freilauf schon gemacht, ist aber an der Leine schwierig.
Ich steh nicht so auf die "der Hund muss mich permanent anglotzen"-Nummer. Ich trainiere lieber, dass der Hund lernt den Leinenradius einzuhalten und ab und an Kontakt zu mir aufzunehmen. Vor allem, wenn Ablenkung auftaucht.
Schau mal, hier trainiere ich die Leinenführigkeit mit meiner Pflegehündin, die hat Umweltprobleme und ist dort 14 Wochen alt:
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Corinna -
Zitat
- Beißhemmung funktioniert noch nicht, bis wann soll das sitzen? Ich komm mir manchmal schon vor wie ein "Nein!"-Automat.
Heute beim Spaziergang kam er auf Zuruf angerannt (das klappt wirklich gut), als ich ihm aber ein Leckerli geben wollte, zwickte voller Übermut sofort in meine Hand. :-/ Ja, also dann nich loben. Schade.Wenn ich ganz ehrlich bin lege ich keinen sonderlich großen Wert auf eine Beißhemmung an sich, sondern viel eher auf einen guten Gehorsam, der zu grobes Spiel schnell abbricht.
Meine Hunde haben keine Beisshemmung erlernen dürfen, dafür aber ein Abbruchkommando, dass knallhart durchgeführt wurde, wenn das zu grobe Spiel nicht aufgehört hat.Zitat- Stichwort Übermut. Er rennt manchmal wie ein Wilder durch den Garten und tobt dann natürlich richtig rum. Okay, die berühmten 5 Minuten. Aber oft beschäftigt er sich auch dabei alleine, wenn man das so ausdrücken kann - sucht sich ein Spielzeug zum "Totschütteln" usw. Einerseits denke ich: Okay, gut, wenn er sich alleine beschäftigen kann - andererseits: Sollte ich dann nicht mit ihm spielen?

Warum solltest du das tun?
Ich finde es enorm wichtig, dass sich Hunde auch mal selbst beschäftigen können. Sei froh drum!Zitat- Stubenreinheit: Ist schon echt gut, eigentlich muß ich nichts mehr wegwischen - aber wehe, es liegt irgendwo ein Blatt Papier auf dem Fußboden, da pinkelt er ohne Ankündigung wie selbstverständlich drauf.
Papier wegräumen: Problem gebannt.
Zitat- Impulskontrolle, Anspringen fremder Leute, meinen Kindern hinterherrennen (die das natürlich größtenteils witzig finden, sofern er nicht zwickt
). Tipps? Wir sind vorhin auf dem Spaziergang den Nachbarn begegnet, die kenn ich kaum, er hat sie noch nie gesehen, Mann und ca. 6jähriges Kind. Hatte ihn an der Leine, aber er zog wie verrückt dort hin und hätte unangeleint garantiert alle wie wild angesprungen.In dem Alter halte ich das für normal.
Alles ist noch superspannend und alle sind so nett und intressant und super..Zitat- Leinenführigkeit: Jaja, er soll seine Aufmerksamkeit auf mich richten. Er richtet sie aber auf alles, nur nicht mich. Ich kann ihn ansprechen, Leckerlis in der Tasche haben, nee, er guckt in der Gegend herum, will hier und dort hin, aber guckt mich nicht mit dem A. an ;-) Und diese Tricks mit "Was spannendes machen", "mal verstecken" usw. habe ich so im Freilauf schon gemacht, ist aber an der Leine schwierig.
Futter streichen und nurnoch 'erarbeiten' lassen. Dabei ist wichtig, dass du ihn nicht überforderst!
pro Gassigang eine oder zwei Minuten Fußübungen, die mit seinem Futter belohnt werden, sollten aufjedenfall ausreichend sein.
Sollte dann noch Futter übrig sein kannst du ja kleine Dinge wie 'Pfötchen' oder ähnliches üben, um das Futter 'wegzuarbeiten'. -
Oookay. Na... Aufräumen ja, hier ist es schon verdammt aufgeräumt, aber wenn zwei Kleinkinder im Haus sind, die gern malen, fliegt alle paar Tage schon mal ein Blatt Papier auf den Boden.
Seitdem der Hund da ist, sind die Kinder schon deutlich disziplinierter, was Zeugs auf dem Fußboden angeht, aber alles und immer kann ich da noch nicht verlangen, v. a. gegen Abend.
ZitatWie trainierst Du das denn? Welches Verhalten soll er stattdessen zeigen? Was bringst Du ihm bei?
Meistens beschränke ich mich da leider aufs Heranrufen.
Stattdessen soll er halt normal weiterlaufen, die Leute vielleicht sogar ignorieren (hier läuft ein Hovawart rum, der macht das wie programmiert, der läuft bei Fuß wie im Bilderbuch... okay, der ist aber auch nicht mehr Welpe).ZitatIch steh nicht so auf die "der Hund muss mich permanent anglotzen"-Nummer.
Nein, das meine ich auch nicht, aber so völlig ignoriert werden muß ja auch nich sein.
Und im übrigen: Vielen Dank. Ich weiß ja auch, daß es nicht seine Schuld ist, sondern ich die Fehler mache, manchmal fehlt mir auch noch die Geduld oder die richtige "Antwort" auf sein Verhalten.
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Luca ist jetzt 6 Monate und zieht auch immer zuallen Leuten hin und will jeden begrüßen .(Er ist schon 62 cm und 28 Kilo schwer)
Und das mit dem Zwicken ist bei uns auch ein Thema das macht Luca aber nur auf dem HundePlatz das ist halt alles noch neu und stressig und wenn ich ihn am Zaum anbinde und will weggehen dann zwickt er mich (Gestern hat er mich unterm oberarm erwischt
) und wenn ich wieder komme um ihn los zumachen wieder.. Gestern hat er dann mal ne Gesichtsdusche bekommen
Da bin ich auch sehr streng und zeige ihm "So Nicht "
Das zweite mal hatte ich dann Leckerchen in der hand und sofort Kommando sitzt gegeben und bestätigt und siehe da er hat mich nicht gezwickt ..
Und nicht zu viel erwarten
Mach dich nicht verrückt hab ich am Anfang auch und hatte dann schon zu genaue Vorstellungen
Futter nur noch draußen erarbeiten lassen würde ich aufkeinen fall machen bei einem 13 wo alten Welpi
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Zitat
Futter nur noch draußen erarbeiten lassen würde ich aufkeinen fall machen bei einem 13 wo alten Welpi

Weil? -
Futter ist überlebenswichtig. Es stresst den Hund sehr, wenn er diesbezüglich gar keine Sicherheit hat. Einen Welpen würde ich nicht diesem Druck und Stress aussetzen. Zumal sich der Welpe, um den es geht, wie ein ganz normaler Welpe anhört.
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Danke naijra du hast geschrieben was ich dachte
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Danke.

Ich sag ja auch nicht, daß es sich um einen "Problemwelpen" handelt, eher möchte ich meine Unzulänglichkeiten aufgezeigt bekommen und Sicherheit bezüglich der Menge an Input. Es ist nicht so, daß ich mit ihm täglich irgendwie trainiere (abgesehen von dem, was im Alltag anfällt und hie und da mal eine Sache). Ich hab immer Bedenken, daß er unterfordert / überfordert ist...
Er reagiert nur, das ist schon klar (auch wenn Schwiegeroma immer sagt: Der ist aggressiv, der beißt!!
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Also ich bin mit meinen Hunden 3 mal die Woche auf dem Hundeplatz wobei Luca nur Samstag die übungsstunde mitmacht und sonst mache ich mit ihm vielleicht einmal die woche 5-10 min UO aber auch immer "aufmachen " also mal nen Ball werfen oder so und dann wieder weiter machen das reicht !!
Also ich würde max 2x die Woche so 5 min was machen
- Vor einem Moment
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