Zwei Hunde - Zeit aufzugeben?

  • Hallo noch mal,

    ich hatte vor ein paar Wochen schon mal geschrieben. Wir haben einen kastr. Rüden seit über einem Jahr, und nun ist vor 3 Monaten eine Zweithündin dazu gekommen. Zwischen den beiden gibt es ständig Krach, mittlerweile ist es so, dass unser Rüde im Keller schläft und die Hündin im Erdgeschoss oder anders rum. Unser Hund traut sich nicht mehr zum Streicheln zu mir, weil er weiß, dass er hinterher von der Hündin geschnappt und gequält wird. Ich schreite natürlich ein, aber kaum dreh ich ihr den Rücken zu geht es wieder von vorne los. Es ist einfach eine ständige Unruhe und ein Gekappel im Haus. Sie läuft im Kreis um ihn herum und schneidet ihm den Weg ab, schnappt nach ihm usw. ohne Grund (für mich). Klar, sie ist ein Junghund mit 10 Monaten, aber irgendwo muss doch mal Schluss sein. Ich komm einfach nicht weiter, so sehr ich mich auch anstreng. Ich kann aber doch nicht den ganzen Tag hinter den Hunden stehen.

    Ich glaube, dass es einfach nichts bringt, noch länger sich aufzureiben. Weder für mich noch für die Hunde.

    Was würdet ihr tun? Sie dazu zwingen zusammen zu bleiebn?

  • Der Dame erklären, dass ich so ein Verhalten nicht wünsche und da auch verdammt ungemütlich werde *hust*
    Für euch sehe ich 2 Möglichkeiten: Trainer holen und dann dran arbeiten oder aber die Hündin abgeben..

  • Also wenn ein Hund nur noch rumschleicht und nicht mehr am normalen Leben teilhaben kann, würde ich vielleicht nochmal versuchen mit nem Trainer daran zu arbeiten, oder aber die Hündin abgeben.

  • Zitat

    Unser Hund traut sich nicht mehr zum Streicheln zu mir, weil er weiß, dass er hinterher von der Hündin geschnappt und gequält wird. Ich schreite natürlich ein, aber kaum dreh ich ihr den Rücken zu geht es wieder von vorne los. Es ist einfach eine ständige Unruhe und ein Gekappel im Haus. Sie läuft im Kreis um ihn herum und schneidet ihm den Weg ab, schnappt nach ihm usw. ohne Grund (für mich). Klar, sie ist ein Junghund mit 10 Monaten, aber irgendwo muss doch mal Schluss sein. Ich komm einfach nicht weiter, so sehr ich mich auch anstreng. Ich kann aber doch nicht den ganzen Tag hinter den Hunden stehen.


    Was genau hast Du denn bisher unternommen?

    Für mich klingt das Geschriebene von Dir, als würdest Du zwar reagieren, aber viel zu spät vom Timing her dran sein. Da kann keiner der beiden Hunde etwas lernen, da müsstest Du eher einschreiten.

    Das ist, wenn man weiss wie, auch gar nicht so schwierig, wie Du Dir das gerade vorstellen wirst. Man kann bereits innerhalb weniger Tage mit dem richtigen Management eine deutliche Besserung erzielen.

    Wenn Du allein nicht weiterkommst und so liest es sich ja - hol Dir Hilfe. Einen wirklich guten Trainer, der sich mit Mehrhundehaltung auskennt, der zu Dir nach Hause kommt, Dir die Verhaltensweisen beider Hunde erklärt und Dir zeigt, wann Du wie reagieren musst. Das müssen keine 25 Trainerstunden werden, wenn man das erste Mal den Aha-Effekt erlebt hat, geht das recht fix.

    Wenn Du das aber nicht mehr leisten kannst, aus welchem Grund auch immer, gib einen der beiden Hunde ab.
    Nicht nur für Dich ist die derzeitge Situation kaum noch zu ertragen, das gilt für BEIDE Hunde ganz genauso.

    LG, Chris

  • Ich finde es absolut nicht schlimm zu sagen 'ich kann nicht mehr!' und einen Hund abzugeben. Ich persönlich würde jedoch zumindest 1x einen erfahrenen und guten Trainer drüber schauen lassen, denn ggf. ist das gar keine große Sache.
    Wenn man einen Hund in dem Fall abgibt, würde ich (ich ganz persönlich) die Hündin abgeben. Einfach weil sie später dazu kam und bei mir die Hunde, die länger da sind, das Hausrecht haben..

  • Hmmm,
    wie murmelchen sagt, zeig ihr deutlich das du das nicht duldest!
    Sie spielt sich auf und versucht das sagen zu haben.

    wenn du den rüden streicheln willst oder ihm aufmerksamkeit schenken willst dann hat sie das anstandslos zu akzeptieren. die spielchen die sie macht musst du unterbinden indem du ne ganz klare, liebevolle aber strenge und konsequente linie fährst.

  • Ich habe nicht gesagt, sie soll der Hündin das zeigen. Ich habe geschrieben, was ich tun würde. Ich meine das jetzt nicht böse, also bitte, bitte nicht falsch verstehen!! Wenn es schon soweit gekommen ist wie hier, dann sollte die HH schnell jemanden holen, der sich auskennt. Wäre sie in der Lage, der Hündin das deutlich zu machen, wäre es nicht soweit gekommen. Ich meine vollkommen wertfrei, also bitte nicht angegriffen fühlen, ja? =)

  • Ich geh absolut konform mit Murmelchens Meinung.

    Entweder man hat einen Hund, der solche Grenzen von vornherein nicht überschreitet (was mal ein 6er im Lotto wäre) oder man hat eben einen Hund, dem man seine Grenzen aufzeigen muss. Und weil das absolut nicht einfach ist, punktgenau und sachlich eben dies zu tun, sollte man sich das wirklich mal von einem Professinellen zeigen lassen.

    Ich selbst habe das auch nicht aus dem Schlaf raus gekonnt und stand das erste mal beim Kampeln meiner Hunde auch da wie nen Eichhörnchen wenn's donnert.
    Habe es mir dann auch von einem guten Trainer zeigen lassen und siehe da, das nächste mal habe ich nciht nur doof aus der Wäsche geguckt sondern gehandelt.

    Probier es erstmal mit einem Trainer, versagt alles, kannst du immernoch übers abgeben nachdenken!

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