ständige Rangordnungskämpfe
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DieEdda -
23. März 2012 um 18:39
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Hallo,
ich hab mich eben hier angemeldet, weil ich eure Hilfe gebrauchen kann.

Ich bin vor 4 Wochen von Leipzig (Großstadt) zu meinem Mann nach Brandenburg aufs Dorf gezogen.
In der Umgebung leben viele Hunde, die alle als Hofhunde gehalten werden.Unsere 2 Golden Retriever Rüden (Brüder) auch. Sie "bewohnen" laut meines Mannes, seit sie 2 Jahre alt sind,
die große ehemalige Scheune, mit Stroh und Matrazen zum Schlafen und haben einen großen Hof zum Rumrennen.
Alles ist umzäunt, keiner kann auf den Hofabschnitt raussehen oder reinsehen.
Ob es nun Wachsamkeit ist oder nicht, aber sie bellen halt alles an was hier vorbeiradelt oder -unangeleint- unseren Zäunen zu nahe kommt. Aber das tun hier alle Hundis.
Eigentlich ist auch das nicht das Problem.Mein Mann ist nun leider wieder auf 4 wöchige Montage und ich sitze nun hier und
kümmere mich um die beiden, so gut es geht.
Sie haben mich akzeptiert und hängen wie Kletten an mir,
weil ich ja das Futter und auch die Leckerlies gebe.Was mir Sorgen bereitet sind ihre Rangordnungskämpfe.
Wobei mir das immer in der Seele weh tut.
Ich sitze sehr oft am Fenster und klatsche in die Hände oder schimpfe leise dazwischen,
sobald sie sich mustern oder hörbar anknurren.Als mein Mann noch da war, gab es diese Kämpfe auch, allerdings sagte er mir, das sei völlig normal.
Ich fand es sah gefährlich aus und beide sehen hinterher immer etwas ramponiert aus.
Beobachten tu ich es wenn es ums Essen geht. Gestern gab es wieder ein größeres Leckerli von mir und eins davon zerfiel in 2 Teile und schon gings los.
Einer der Hunde war fertig mit speisen und schon fühlte sich der andere bedroht.
Das ging die ganze Nacht so. Ich bin immer hochgschreckt und hab kaum geschlafen, weil ich sie ja im Schlafzimmer hören konnte.
Sie "streiten" sich ja prinzipiell unter -meinem- Schlafzimmerfenster.
Selbst jetzt gibt es Minuten da knurren sie sich an, aber sobald sie mich sehen, hören sie auf und der der immer nachgibt, trottet in seine Ecke. Mein Mann sagt, der Unterwürfigere müsse eventuell kastriert werden, damit die Rangordnung endlich geklärt werden könnte.
Aber selbst der Gedanke bereitet mir Schmerzen. Sobald sie mich sehen kommen sie schwanzwedelnd angerannt und schlecken mich ab. Ich liebe die 2 und möchte sie auch nicht hergeben, aber ich kann doch nun nicht nächtelang aufpassen oder dazwischenfunken.
Ich hab gelesen, man soll Hunde das unter sich ausmachen lassen, aber wie gesagt mir tut das sehr leid.
Ob ein Hundetrainer hier noch Abhilfe schaffen kann, bezweifle ich.
Wir haben noch ein abgetrenntes Hofstück, aber wenn ich beide trennen würde, weiß ich nicht was passiert.
Dann fehlen sie sich doch sicher gegenseitig. Es sind ja nunmal Rudeltiere.Für mich ist es ja auch ziemlich neu und ich hab Schiss, das die Nachbarn was sagen könnten wegen dem Gebelle. Aber die anderen Hunde hier im Dorf sind nicht besser und bellen auch nachts des öfteren. Nur ich mache mir Gedanken deswegen.

Also nach dem langen Text, meine Frage:
"Dazwischenfunken oder machen lassen?"
PS: Ich hoffe ich werd nicht verurteilt, das die beiden als Hofhunde gehalten werden, ich kann am wenigsten dafür...

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23. März 2012 um 18:39
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ständige Rangordnungskämpfe - Vor einem Moment
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Huhu,
nun wäre ja ein Video ganz spannend, wie der "Streit" und die "Rangordnungskämpfe" aussehen.
War es schon mal blutig? -
Dazu müßte ich morgen mal hinter der Gardine lauern

Blutige Spuren an der Schnauze und mal hinkend der der immer verliert ....

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Wie alt sind die Hunde denn jetzt?
Na, ob da eine Kastration hilft...ich bezweifle, dass das von den Hormonen kommt und danach vorbei ist...
Was macht ihr denn mit den Hunden? Wie sieht euer Tag aus? -
für mich liest sich das auch eher als FRUST, Langeweile und Stressabbau.
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Es ist schwierig, sowas aus der Ferne zu beurteilen.
Hmm also ganz so harmlos scheint es ja nicht zu sein.
Und wann gibt's denn diese Kämpfe? Nur wenn's ums Futter geht?Futter ist für einen Hund ja ernorm wichtig. Haben die denn immer Futter zur Verfügung? Streiten sie sich nur um das Futter?
Wie wäre es, wenn du sie getrennt fütterst? Oder machst du das eh schon?Leben die Hunde nur draußen? Wie werden sie denn beschäftigt? Kommen sie auch mal raus oder bespaßen die sich gegenseitig im Garten?
Was wäre denn, wenn sie im Haus sind? Ich hab ja irgendwie das Gefühl, die sind nur draußen und sind die meiste Zeit über sich selbst überlassen. Tja wenn mir fad ist, such ich mir auch eine Beschäftigung...Ich persönlich würde einen guten Trainer die Sache vor Ort beurteilen lassen. Ob eine Kastration hilft - keine Ahnung. Sollte das im Raum stehen, würde ich auf alle Fälle erst mal die Wirkung mit einem Hormon-Chip testen.
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Für mich klingt das auch nach Langeweile.
Bringst du denn Hundeerfahrung mit oder bist bereit, zu lernen und dich mit den beiden zu beschäftigen? Ich kann mir nämlich vorstellen, dass man mit beiden arbeiten könnte. Dann wärst du gleich ein gutes Beispiel im Dorf :)
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Zitat
Wie alt sind die Hunde denn jetzt?
Na, ob da eine <a href="https://www.dogforum.de/kastration-t6605.html" target="_blank" title="Kastration" name="aoSmartTag_2135" class="aoSmartTagClass" style="color:#0066CC;border-bottom:1px dotted green;text-decoration:none">Kastration</a> hilft...ich bezweifle, dass das von den Hormonen kommt und danach vorbei ist...
Was macht ihr denn mit den Hunden? Wie sieht euer Tag aus?Die beiden sind 10 Jahre alt und dürfen wohl erst wieder in den Garten, wenn der Zaun um den großen Garten geflickt ist, was sich schwierig gestaltet, da mein Mann durch die Montage selten da ist und ich erst recht keine Ahnung habe. Sie sind wohl immer abgehauen, durch den Wald um dort ihr Unwesen zu treiben. An der Leine gehen sie wohl auch nicht, sagt mein Mann, ergo haben sie das auch nie gelernt. Sonst würde ich mich mit ihnen mal rausmachen.
Dann wirds wohl Frust und Langeweile sein. Die Frage ist, was kann ich nun dagegen tun? Mit ihnen allein durch den Wald trau ich mir noch nicht zu.Und die beiden streiten sich prinzipiell ums Leckerli.. Beim Fressen ist zum Glück Ruhe *meistens... Naja und dann werden sie durch die Gassigeher abgelenkt und bellen an den Zäunen rum..
Im Grunde fühle ich mich schon bisschen ins kalte Wasser geschmissen, aber ich versuche mich zu informieren und erbete Hilfe... Wofür ich dankbar bin, das ihr mir antwortet..
Zeit mit den beiden mich zu beschätigen habe ich, aber ich kann nicht beide gleichzeitig betüdeln, denn da werden sie wohl eifersüchtig aufeinander... Bei meinem Mann reagieren sie zumindest so, wenn er beide streichelt
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Zitat
Es ist schwierig, sowas aus der Ferne zu beurteilen.
Hmm also ganz so harmlos scheint es ja nicht zu sein.
Und wann gibt's denn diese Kämpfe? Nur wenn's ums Futter geht?Futter ist für einen Hund ja ernorm wichtig. Haben die denn immer Futter zur Verfügung? Streiten sie sich nur um das Futter?
Wie wäre es, wenn du sie getrennt fütterst? Oder machst du das eh schon?Leben die Hunde nur draußen? Wie werden sie denn beschäftigt? Kommen sie auch mal raus oder bespaßen die sich gegenseitig im Garten?
Was wäre denn, wenn sie im Haus sind? Ich hab ja irgendwie das Gefühl, die sind nur draußen und sind die meiste Zeit über sich selbst überlassen. Tja wenn mir fad ist, such ich mir auch eine Beschäftigung...Ich persönlich würde einen guten Trainer die Sache vor Ort beurteilen lassen. Ob eine Kastration hilft - keine Ahnung. Sollte das im Raum stehen, würde ich auf alle Fälle erst mal die Wirkung mit einem Hormon-Chip testen.
Ich soll die beiden nur abends füttern, ob das so richtig ist, weiss ich ja nicht. Ich will ja auch nichts falsch machen. Beide haben getrennte Futterplätze und Näpfe aber sie bekommen zeitgleich das selbe..
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die armen wuffis, hört sich ja nicht grade nach einem tollen leben bisher an

schön das du dich bemühst. aber lass dir sagen das auch ein alter hund noch lernen kann. artax kam mit 10 jahren zu mir und kannte nichts, war nicht stubenrein, kannte keine leine, keine komandos, jetzt nach 2 jahren ist er abrufbar (auch von wild, trotz jagdrassse), geht sehr gut an der Leine, kennt aus sitz, hier, auf, bleib usw. - Vor einem Moment
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