Aggressivität bei Hündin/Rüde

  • hatte mal wieder eine begenung der dritten art: unser rüde ist ja noch nicht mal 5 monate alt. frage einer bekannten: wann wollt ihr ihndenn kastrieren lassen? - öhhh keine ahnung, vielleicht gar nicht !? - mit rüden gibt es ja immer probleme, die werden aggressiv, haben probleme mit anderen rüden, können nicht mehr frei laufen, weil sie sonst mit snderen rüden kämpfen.

    ist das echt so? ich habe unsere trainerin gefragt, die meinte - erst mal abwarten, bisher ist er ein ganz ausgeglichener, ruhiger vertreter. sie könne sich nicht vorstellen, das wir da in der hinsicht mal probleme bekommen (wenn wir konsequent bleiben und fleißig trainieren). vieles an "rüdenverhalten" könne man über erziehung steuern. kein rüde muss alle 2m markieren und jeder hündin hinterherrennen.

    was für erfahrungen habt ihr gemacht. ich möchte ihn nicht operieren lassen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. der ta meinte auch, wir könnten ihn mit 1 jahr kastrieren lassen. ist das nötig? wenn ja , aus welchem grund, was ändert sich dadurch?
    hier sind einige intakte rüden, die kaum frei laufen dürfen (ausser im feld, wo man schon von weitem begegnungen steuern kann)
    ich möchte auf keinen fall einen hund der ständig an der leine laufen muss.
    lg

  • Zitat

    der ta meinte auch, wir könnten ihn mit 1 jahr kastrieren lassen. ist das nötig?

    Vermutlich. Für seine Kasse.

    Sozialverhalten lernt der Hund von anderen Hunden und speichert es im Hirn, nicht in den Eiern. Genauso wie Leinenführigkeit und Benehmen.

  • Hallo,

    gut, dass Du Dich von diesem Gerede nicht beeinflussen lässt!

    wir haben 2 Rüden, einen Kastrierten und einen Intakten.

    Dago, der Kastrierte, war so schräg drauf, litt fürchterlich und für ihn war die Kastration richtig. Er war nicht aggressiv anderen Rüden gegenüber, aber so triebgesteuert, dass er trotz guten Gehorsams alles um sich herum vergaß und nur auf Achse war. Einmal hat er sich aus dem eingezäunten Garten, von dem wir dachten, er sei ausbruchsicher, verabschiedet, ist über eine stark befahrene Straße zum Wald gelaufen, wo eine läufige Hündin war.
    Er fraß nicht, er trank nicht und litt......
    Bis zum 2. Lj haben wir abgewartet, doch dann musste Dago unter's Messer und es hat ihm nicht geschadet.

    Atti ist da anders. Er ist interessiert an den Weibern, lässt sich aber abrufen, haut nicht ab und leidet nicht. Aggressionen kennt er auch nicht, sodass er seine Eier behalten darf :smile:

  • Ich halte jetzt seit 30 Jahren Neufundländer Rüden. Immer zwei, meist drei. Nicht einer wurde kastriert.

    Alle können frei laufen und keiner geht grundlos auf andere nichtkastrierte Rüden los. Also liegt´s wirklich nicht in den Hoden, sondern im Hirn.

    Und das Lernen beeinflußen doch wohl wir Menschen.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Wir haben einen kastrierten Rüden aus dem Tierschutz und der geht extrem auf andere Rüden los.
    So etwas kann man nicht einfach druch eine Kastra abstellen.

    Viele Grüße

    Ingo

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