IBD, chronisch entzündliche Darmerkrankung

  • DieKleene1986 Eine Bekannte von mir gibt Ihrem Hund auch das IBDerma Hyposens, ihre Hündin hat auch eine Futtermilbenallergie. Sie packt die Portionen in das Gefrierfach oder so, das funktioniert gut. Das war auch ein Rat von Dr. Breuer. Lese dir die Informationen mal gut durch, da gibt es auch die Seite "vermeintliche chronische Pankreatitis", da ist die Leber und Pankreaserhöhung gut erklärt.

    Bei uns war das IBDerma Hyposens die Rettung. Alles Gute für Euch:kleeblatt:.

  • Mamalinchen Genau, den Tipp mit dem Einfrieren haben wir auch schon oft bekommen. Ich hab es sehr lange an Trockenleckerlis ausprobiert. Verschiedene Sorten. Aber leider hat es bei Lucy nie funktioniert. Die Milben sterben zwar durch das Einfrieren. Es sind ja aber wohl nicht die Milben an sich die die Allergie auslösen, sondern der Kot. Und der Kot bleibt leider auch nach dem Einfrieren :pleading_face:
    Den Abschnitt mit der BSD und der Leber habe ich auf der Seite von Dr Breuer noch nicht gefunden, ich suche mal weiter :pleading_face:

  • Steht unter IBD/IGOR Information, erst kommt Start, dann FAQ und dann IBD/IGOR Information.

    Wenn Du da drauf gehst, dann steht da etwas von "Zur sogenannten chronischen Pankreatitis, Leberentzündung, Giardienbefall...".

    Da ist der Rückstau, wodurch die Leberwerte erhöht sind, gut erklärt.

  • Wir reihen uns mit unseren Neuzugang Finn dann auch mal hier ein :)

    Finn haben wir 3jährig von BSiN übernommen mit der Aussage: er hat eine Magenerkrankung, braucht Spezialfutter (Royal Canin Gastrointestinal low fat Hypoallergenic) und jeden Tag 50mg Prednisolon.

    Hier kam ein Hund an, der kaum noch laufen konnte, praktisch keine Muskeln mehr besaß und Haufen in der Größe eines Elefanten machte. Außerdem hatte er permanent Hunger, hat alles (wirklich ALLES) gefressen. Nach aufwendigen Untersuchungen (Magen-/Darmspiegelung, Blutuntersuchungen, Ultraschall, Röntgen ...) sind wir der Diagnose nun sehr nah. Zwischenzeitlich habe ich an eine EPI gedacht, dafür passen die Blutwerte aber nicht, obwohl der Kot im Labor dafür sprach.
    Unsere Tierklinik ist nun aber aufgrund der Verschiebungen im Blutbild sehr sicher, dass es eine IBD ist.

    Vitamin B12 wird gerade substituiert und steigt, Folsäure sinkt wieder (war viel zu hoch). Entzündungswerte sind runter gegangen, die Leberwerte (GPT, GOT, Gamma-GT) sind in der Norm. AP, Alpha Amylase und Lipase sind deutlich erhöht, aber das hängt wohl mit der IBD zusammen und eben der völlig überdosierten Cortisonmenge.

    Es gab einen Arztbrief aus 2024, wo für 4 Tage Cortison 50mg / Tag angesetzt war und dann ausgeschlichen werden sollte, aber anscheinend wurde das nie gemacht. Finn hat also über ein Jahr jeden Tag diese Dosis erhalten und hätte es - wenn ich es nicht hinterfragt hätte - auch weiter bekommen. Zum Glück lass ich mich ja mit sowas nicht einfach abspeisen ...
    Wir konnten das Cortison inzwischen auf 2,5 mg / Tag reduzieren, er hat keinen Durchfall, keine offensichtlichen Schmerzen. Einzig die Haufen sind riesig. Viel zu groß, von der Farbe her eher gelb und schleimig. Seit ein paar Mahlzeiten mische ich unter das Royal Canin das Lupovet IBDerma unter und Pankreas-Enzyme. Was soll ich sagen? Die Haufen haben eine natürliche Farbe und ich brauche keine zwei Tüten mehr zum Einsammeln.
    Unser Tierarzt empfiehlt uns eher das Hills z/d, aber ich bin unschlüssig, weil ich in so kurzer Zeit nicht noch einmal wechseln möchte. Teuer ist das ja alles, was so an Diätfutter auf dem Markt ist. Kann man das IBDerma dauerhaft füttern? Auf der Seite hab ich gelesen, ein Jahr aus futtermittelrechtlicher Sicht und woanders stand, dass es auch für gesunde Hunde funktioniert?

    Bei den Zusätzen bin ich noch skeptisch, aktuell bekommt er noch das Legavit, um die Leber zu unterstützen. Sivomixx hatte er bei den Vorbesitzern auch über ein Jahr in einer völlig utopischen Dosierung erhalten, das habe ich seit Dezember raus. An Sauerkraut trau ich mich nicht so richtig ran, wenn er mal bei Lucy den Napf ausleckt und ein paar Stücke gekochte Möhre aufschnappt, kommt das unverdaut wieder raus, ich glaube, er kann wirklich viele Dinge nicht gut verwerten ... (Uns wurde er vorgestellt mit: Er ist allergisch gegen ALLES).

    Ach so, Finn wiegt jetzt 54kg und langsam sieht er auch nicht mehr aus, als wäre er schon 10 Jahre :)

    Das war bei Ankunft:

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    So sieht er nun aus:

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  • Wahnsinn, was für ein Unterschied :)

    Das IB Derma kann man meines Wissens auch dauerhaft füttern. Wüsste jetzt auch nicht was dagegen spricht. Keine einige Hunde mit SDU und Futtermittelallergien die das ihr leben lang fressen. Ich meine bei Diätfuttermitteln muss der Hersteller diese Angabe mit der begrenzten Fütterung machen.

  • Wurde bei ihm mal ein Darmprofil gemacht? Das hatte mir bei Eddy extrem geholfen als wir den Status „allergisch gegen alles außer Toastbrot“ hatten. Dann konnte das gezielt aufgebaut werden, was da aus dem Gleichgewicht war. Also er bekommt jetzt auch seit einigen Jahren noch dauerhaft Sivomixx und Pharmasin, aber es ist alles deutlich besser als vorher. Damals ist er halt echt ein Gerippe gewesen und ich hätte niemals gedacht, dass dieser Hund mal über 16 Jahre alt wird. Zum IBDerma habe ich leider keine brauchbare Erfahrung, weil Eddy da ziemlich allergisch reagiert hat von der Haut her. Wir sind seit Jahren bei Vet Concept hängengeblieben. Nassfutter, weil das besser ging als jegliches Trockenfutter.

  • Ich hatte mich schon wegen Enterosan mal umgesehen, das hatte ich vor, wenn etwas Ruhe rein gekommen ist. Das Ganze war jetzt auch verhältnismäßig teuer insgesamt ... Nicht, dass wir das nicht machen würden!
    Blöd ist halt, dass ich so gar nichts über die Vorgeschichte erfahren werde, dadurch weiß ich nicht, was schon probiert worden ist. Aber da der Trottel sich eine halbe Schwarzwälder-Kirsch-Torte rein gezogen hat (fragt nicht :see_no_evil_monkey: ) und nicht reagierte, glaube ich einfach nicht an Allergien. Er hat auch schon von Lucy Kekse geklaut und was er draußen schon alles aufgenommen hat (trotz Maulkorb) will ich gar nicht wissen. Das sieht man den Haufen ja nicht direkt an ...

    Sivomixx hat er jetzt über ein Jahr 2x täglich zwei 200er Beutel bekommen. Unser TA sagt, daher kommt vermutlich der hohe Folsäurewert und wir sollten es absetzen. Haben wir getan und Folsäure sinkt langsam ...

    Die Haufen sehen aktuell mit dem IBDerma und (testweise) Pankreasenzymen wirklich gut aus. Von der Menge, Konsistenz und auch Farbe. Als er hier ankam, hatte er wirklich 6 Haufen (eher Fladen) am Tag und in allen möglichen Konsistenzen, meist nicht mal einsammelbar. Seit Cortison runter und Sivomixx weg ist, ist es zunehmend besser geworden, nur die ungewöhnliche Farbe (grau, gelb, oliv) blieb. Heute war es das erste Mal normal.

    Macht Enterosan also Sinn?

  • Ich würde noch warten. Ihr habt einige Dinge,die in Finn’s vorherigem Leben verkehrt gelaufen sind und die ihr jetzt richtig stellt. Da läuft jetzt ja schon einiges in die richtige Richtung.
    Noch kurz zum Lupovet. Wir hatten auch eine kurze sehr gute Zeit mit diesem Futter und mussten, wie viele andere aufgrund von starkem Sodbrennen wieder umstellen.

    Allies Gute für Finn ✊🍀🐾

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