Eure Definition der Leinenführigkeit

  • Hallo Ihr lieben,

    mich würde mal interessieren, wie ihr Leinenführigkeit definiert?

    Also Emma geht an der Leine zwar immer vor mir aber zieht nicht. Wenn sie zieht, dann gibts nen Ruck und sie weiß was Sache ist.

    Ist Leinenführigkeit nur wenn der Hund neben einem geht oder auch wenn die Leine " nur durchhängt"?

    Ich warte auf eure Meinungen ;)

    LG

  • Bei uns bedeutet Leinenführigkeit, daß Till neben mir läuft und dazu auf mich konzentriert ist.
    Wenn ich die Leine an Till`s Halsband befestige bedeutet das für ihn, daß absolute Leinenführigkeit angesagt ist. Befestige ich sie am Geschirr kann er laufen wie er möchte. Na, ja fast. :D Bei zu starkem Ziehen würde ich schon eingreifen. Aber in der Regel zieht er auch am Geschirr kaum. Da ich Till, wenn er mehr Freiraum haben soll, jeder Zeit am Geschirr festmachen kann, er also nur Leinenführig gehen muß, wenn ich trainieren möchte oder die Situation es erfordert habe ich diese sehr enge Definition von Leinenführigkeit. Hätte ich diese Unterscheidung nicht würde ich die Leinenführigkeit für uns wohl nicht so eng deffinieren.

    LG Franziska mit Till.

  • Leinenführigkeit = Orientierung an mir. Sonst nichts, kein schnüffeln, kein pieseln, nichts. Ich mach das ähnlich wie Franziska: Lange Leine darf er alles machen außer ziehen, kurze Leine = Orientierung an mir. Mir ist es da egal, ob er neben mir läuft oder ein bißchen hinter mir, nur vor mir geht nicht.

    LG Kerstin

  • An der kurzen Leine darf Sara nicht ziehen und schnüffeln und muss links neben mir gehen, an der langen darf sie Seiten wechseln und auch vor mir gehen, aber nicht ziehen. Am Geschirr das selbe. Grundsätzlich verstehe ich unter Leinenführigkeit einfach, dass der Hund nicht an der Leine zieht.

  • Bei uns darf die Leine auf Spannung sein, aber die Spannung darf nicht zu groß werden. Wo er dabei läuft ist erstmal egal. Darüber hinaus ist die Leine nicht nur ein Strick, der am Halsband befestigt wird und zu nix außer dem Absichern gut ist. Die Leine ist ein Hilfsmittel, über das ich gezielt Signale sende, dazu gehören Geschwindigkeit und Richtung. Wird die Leine so und so bewegt, heißt es in die jeweilige Richtung wird weitergegangen. Das gilt für alle Leinen, von 1m bis hin zur 10m Schleppleine.

    Will ich die Aufmerksamkeit auf mir haben, soll Satoo sich auf mich konzentrieren und an einer bestimmten Seite laufen (ohne pieseln, schnüffeln) , gibts bestimmte Kommandos, die das beinhalten und die dann gezielt gegeben werden. Das aber auch ungeachtet von angeleint oder unangeleint.

  • Meine Definition der Leinenführigkeit ist so, dass keine Spannung auf der Leine sein darf. Hundine darf vor, neben oder hinter mir laufen, das ist egal, es darf eben bloß kein Zug auf der Leine entstehen.
    In Situationen bei denen ich weiß, dass die Leinenführigkeit nicht klappen kann (Tierarzt oder sonstige angstbesetzte Momente) bekommt sie ein Geschirr an. Da darf sie ziehen, es geht ja darum, die Situation zu meistern und nicht darum, nett zu laufen.
    Ich überlege ab und an, ob ich noch ein zusätzliches Kommando für "neben mir laufen, aber nicht bei Fuß" einführe, aber andererseits läuft sie in aller Regel ein sehr schönes Fuß und durch die meisten Situationen sind wir bislang ganz gut gekommen (auch wenn ihr Blick dann mal abschweift :roll: ).

  • Leinenführigkeit heißt für mich, dass sich mein Hund in dem von der Leine vorgegebenen Radius bewegt, egal ob kurz, 2 m oder Schleppleine. Idealerweise hängt die Leine durch. Wird das Ende der Leine erreicht und sie kommt unter Spannung, korrigiert sich Hund selbst.

    Beim Kommando "Geh' schnüffeln" darf auch mal gezogen werden. ;)

    Das ist MEINE Definition. Lucy sieht es manchmal noch anders. :ops: Wäre sie ein Mensch, hätte sie wahrscheinlich schon einen neuen Kontinent entdeckt dank ihrer Neugier... :roll:

    LG, Astrid

  • Zitat

    Leinenführigkeit heißt für mich, dass sich mein Hund in dem von der Leine vorgegebenen Radius bewegt, egal ob kurz, 2 m oder Schleppleine. Idealerweise hängt die Leine durch. Wird das Ende der Leine erreicht und sie kommt unter Spannung, korrigiert sich Hund selbst.


    So seh ich das auch.

  • Ich möchte dabei einfach nur, dass mein Hund nicht an der Leine zieht. Wenn sie zwischen durch mal kurz straff wird, ist es egal. Er darf schnüffeln und markieren und muss mich nicht "anhimmeln". Er darf Hund sein, soll mir aber halt nicht den Arm auskugeln.

  • Bei uns sieht Leinenführigkeit so aus: Hundetier läuft an lockerer Leine neben mir, schnüffeln, markieren, spazierenschauen ist erlaubt. Wenn sich die Leine mal strafft, korrigiert er das selbst. Für "schlampiges Fuss" gibt es bei uns noch das Kommando "Bei", dann ist Schnüffeln usw. nicht drin und Hund hat sich an mir zu orientieren.

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