Wie reagieren, wenn er was macht was er nicht darf?
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großerMischling -
30. Januar 2012 um 20:49
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Hallo
bin grad leicht überfordert

Jack ist jetzt 13 Wochen alt. Wir haben ihn seit 1 Woche bei uns. Die ersten 2 Tage haben wir jedesmal wenn er was gemacht hat was er nicht soll "Nein" gesagt und ihn abgelenkt mit seinem Spielzeug. Hat ihn null interessiert, klar er kannte das Wort bis dato ja nicht

Ab dem 3. Tag wurde es dann immer besser, Tag für Tag wurde er ruhiger und anständiger.
In der Welpenstunde wurde uns gesagt, wir dürfen ihn ruhig mal im Genick packen (natürlich nur ganz leicht) und dazu dann "Nein" sagen.Tja bis gestern. Seit gestern ist er wieder der Teufel in Hund. Ich muss wirklich alles wegsperren, hab sogar schon das Schuhregal vom Flur ins Schlafzimmer verfrachtet
kein "Nein" fruchtet, wenn man auf ihn zuläuft haut er ab und schnappt sich das Nächste Teil was er nicht haben soll.Verwenden wir den Nackengriff schnappt er nach unserer Hand.
Bitte wie soll ich reagieren?
Gruß und danke schonmal
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
In der Welpenstunde wurde uns gesagt, wir dürfen ihn ruhig mal im Genick packen (natürlich nur ganz leicht) und dazu dann "Nein" sagen.
Verwenden wir den Nackengriff schnappt er nach unserer Hand.Nackengriffe haben in der heutigen Hundeerziehung nichts zu suchen, absolut unnötig und indiskutabel, erst recht bei einem Welpen.
Erste Reaktionen zeigt der Kleine schon.
Ich rate strikt davon ab.ZitatBitte wie soll ich reagieren?
Weiter, wie bisher, sich in Geduld fassen, kein Welpe begreift innerhalb von einer Woche was er darf und was unerwünscht ist, auch nicht in vier Wochen, es bedarf etwa 5000 Wiederholungen, bis es klappt und Rückfälle immer einkalkulieren.
Gruß
Leo -
13 Wochen sind ja noch kein Alter, wo man verzweifeln muss :-) Der Kleine testet gerade aus, was er darf und wie konsequent ihr seid, vorallem aber macht es ihm Spaß. Daher bleibe dran, konsequent und wachsam, unterbinde jede Aktion von Schuhe-Klauen über Tapetenabreißen.
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Ich kenne das Gefühl zwar, aber der Kleine ist nicht der Teufel in Hundeform sondern ganz einfach ein Welpe, der nicht weiß, was er machen darf und was nicht. Also macht er das was ihm Spaß macht, er kann ja nicht wissen, dass du das nicht möchtest

Den Nackengriff solltest du bleiben lassen, damit schaffst du dir am Ende mehr Probleme als dass du welche löst. Abgesehen davon wird der Hund sowieso gar nicht verstehen, warum du dich so verhälst.
Es gibt hier im Forum eine Anleitung, wie man seinem Hund 'Nein' beibringen kann, ich glaube in der Knowledge Base. Dazu würde ich dir raten, aber: langsam machen und den Kleinen nicht überfordern und vor allem nicht erwarten, dass er das Kommando dann nach einer Woche schon kann.
Wenn er dann mal was geklaut hat was er nicht haben darf, kannst du es mit tauschen versuchen. Wenn du versuchst es ihm wegzunehmen erreichst du im besten Fall, dass er das ganze als tolles Fang-mich-doch-Spiel versteht und im schlimmsten Fall, dass er anfängt Beute dir gegenüber zu verteidigen.
Für meinen kleinen Chaos-Welpen fand ich es außerdem hilfreich, ihm gezielt Sachen zu geben, die er zerstören durfte. Das hat vor allem die Zeit, in der er das 'Nein' noch nicht zuverlässig konnte, gut überbrückt. -
Das erste was ich gemacht habe als meine 2 jährige Tierschutzhündin zu uns kam und noch nichts kannte war ihr erstmal zu "erklären" was das Abbruchskommando "nein" bedeutet. Ohne Gewalt, ohne Stimme anheben.
Hier im Forum ist es wie schon erwähnt schön erklärt mit Leckerli in der Hand, wenn der Hund danach greift "nein", "aus", "no" oder was auch immer und Hand zu. Erst wenn man "ok" o.ä. sagt darf der Hund das Leckerli nehmen.
Funktioniert super und jetzt kann ich sie mit dem Abbruchkommando anhalten wenn sie schon Richtung Enten losgeprescht ist.
Ausserdem ist es sehr wichtig nur zu reagrieren wenn man den Hund BEI der Tat erwischt. 5sec später ist schon zu spät. Dann muss man nurnoch seine Wut runterschlucken und cool bleiben :joint: obwohl man am liebsten das :stick1: tun würde.
Liebe Grüße,
Zheni -
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Ich glaube du verlangst ein bischen viel von deinem Welpen.

Erziehung bedeutet ungefähr 2 - 3 Jahre liebevolle Konsequenz, Humor und unendliche Geduld!!!
Wie du ein "Nein" aufbaust steht hier:
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t18293.htmlAnsonsten bedeutet deine Körpersprache für den Hund mehr als deine Worte!
Schaue dich mal in den vielen Welpenthreads um, da bekommst du viel Hilfestellung.Die altertümlichen Erziehungsmethoden wie Nacken- und Schnauzengriff solltest du ganz schnell vergessen.
Viel Spaß mit dem Zwerg!
LG Sabine
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Wenn er es gar zu bunt treibt ist er vielleicht zu hochgedreht. Wie wär's mit kleinen time-outs?. Kurz raus in den Flur, Tür zu. Nach 10-30 Sekunden warten bis er beim Bellen und/oder Jaulen kurz Luft holt und dann wieder reinlassen.
Hat bei meiner wunderbar funktioniert als sie mich mit ihrer dauernden Beisserei in Hände und Hose zur Weisglut getrieben hat. Nur nicht zu lange draußen lassen, er versteht das ja noch nicht so richtig. -
Hallo,
ich habe Joschi ein "Nein" beigebracht, das er auch auf jeden Fall zu befolgen hatte. "Nein" bedeutet die Unterbrechung von dem, was er da gerade macht bzw. anstellt.
Das kann man prima mit Leckerli üben: Keks inhalten, wenn Hund es nehmen will, ein entschiedenes "Nein" und Hand schließen, dann Hand auf und es ihn mit "Okay" oder "Nimms" fressen lassen. Nach kurzer Zeit klappt es, dass du ihm den Keks vor die Füße legen kannst und er es nicht nimmt, bevor du es ihm erlaubst.
Und Körpersprache ist in der Tat wichtig: Etwa ein schnelles Hingehen zusammen mit dem "Nein". Wenn Joschi irgendwas hat, gehe ich schnell auf ihn zu, sage "Nein", nehme es ihm weg. Oder ich dränge ihn mit dem Körper weg.
Liebe Grüße,
Ingo
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Ich hatte mit meiner Motte dasselbe Problem, nur ging es bei Ihr ums fressen. Sie nahm alles in die Schnauze und fraß es, wirklich alles. Stöckchen, Blätter, Steine, Schneckenhäuser, Weinkorken und und und....bis zu Tag x wo sie echt den Vogel abgeschossen hat, in dem Sie Rattengift gefressen hat.
Zwei Tage Tierarzt mit Infusion, Vitamin K1 und Brechmittel lagen hinter uns. Die Kleine hat es gut überstanden.
Also haben wir mit der NEIN-Übung angefangen, so wie es hier einige beschreiben. Leckerchen in die Hand, ein NEIN und auf OK das Leckerchen nehmen. Hat eigentlich ganz gut geklappt.Nur bin ich dann tagelang hinter hr her Nein hier, Nein da, Nein dort...das ging mir und ihr ein bisschen auf die Nerven. Sie hat es zwar jedesmal gelassen wenn ich nein gesagt habe, aber ich musste es eben jedesmal sagen. Bis zu Tag x als die Kleine der Meinung war eine Nadel zu fressen, die sie dann im Gaumen, bzw. Kiefer stecken hatte. Diese mussten wir in einer nächtlichen Not-OP in der Tierklinik unter Narkose entfernen lassen. Auch das hat Sie gut überstanden, nur jetzt ziehe ich andere Seiten auf. Langsam reicht es mir und mit Gedult und gut zureden komme ich bei Ihr nicht weiter. Sie ist ein Terrier und sehr stur und hartnäckig. Also habe ich die Wasserflasche ausgepackt. Jedesmal wenn sie auch nur das Schnäuzchen öffnet um etwas wieder ins Maul zu nehmen, Sprühe ich Sie nass und es gibt ein scharfes Nein. Lieber riskiere ich einen nassen Hund, der vielleicht bei der Kälte einen Schnupfen bekommt, als einen toten Hund. Ich habe es mit allen Möglichen Mitteln probiert, aber nur das zieht. Sie lässt es nun erfolgreich. Zwei Tage war Sie nass und nun hat sie es aufgegeben
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Zitat
schon das Schuhregal vom Flur ins Schlafzimmer verfrachtet
kein "Nein" fruchtet, wenn man auf ihn zuläuft haut er ab und schnappt sich das Nächste Teil was er nicht haben soll.
Nicht hinterherlaufen, stattdessen mal versuchen hinzuhocken und den Hund beobachten, vielleicht lässt er sogar von alleine los, weil er dich spannend findet , dann kannst du belohnen, Versuch ruhig zu bleiben und lass dich nicht auf Spielchen ein.Verwenden wir den Nackengriff schnappt er nach unserer Hand.
Bitte nicht mehr machen - Vor einem Moment
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