• Zitat

    Aber ist es nicht letztlich egal, ob ich unerwünschtes Verhalten wie z.B. "Betteln" auf ein "Knurren" konditioniere oder auf ein verbales Kommando wie "Nein"?

    ich benutze in dem fall auch kein "nein". :D

  • Zitat

    Und das wir alle die hier schreiben keine Hunde sind ist logisch aber der Hund hat nicht die anatomischen Möglichkeiten unsere Sprache zu imitieren


    Doch, doch...können sie!!!! :irre2:

    [youtube][media]http://www.youtube.com/watch?v=qXo3NFqkaRM[/media][/youtube]

    Sry für´s OT :ops:

  • Na doch du. Du meintest doch Menschen seien in der Lage das zu imitieren.

    Zitat

    wir Menschen aber haben doch die Möglichkeit zumindest bei gewissen Dingen die verbalen Laute eines Hundes zu imitieren und der Hund selber ist bewandert genug das dann korrekt zu deuten.


    Menschen können nen Knurrlaut von sich geben, mehr aber auch nicht. Und fast alle Hunde, die darauf reagieren, reagieren darauf weil sie es gelernt haben. Da ist kein Unterschied zu 'nein' oder 'Sonnenblume'. Zusätzlich spielt die Mimik und Körpersprache ne Rolle, weswegen Hunde darauf reagieren.

  • Zitat

    Und fast alle Hunde, die darauf reagieren, reagieren darauf weil sie es gelernt haben.

    Auf das absolut wesentliche reduziert, ist es bei Hunden untereinander doch nichts anderes. Klar.. Nuancen, kleine Unterschiede, Stimmlage/tiefe/höhe usw.. aber im Grunde kommt es doch auf das gleiche hinaus.

  • Zitat


    Eine Non-verbale Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist sehr förderlich für die Beziehung.. finde ich. ^^

    Ja nu, aber Knurren ist ja nicht nonverbal :ka:

    Ansonsten - ja, ich habe auch schon mal "gebrummt" und hatte das Gefühl, dass mein Hund das als Paket mit der entsprechenden Körpersprache relativ gut verstanden hat.
    Es ist klar, dass mein Brummeln kein Knurren ist, aber der tiefe, doch relativ bedrohlich klingende Ton wird meines Erachtens vom Hund - gehen wir mal davon aus, dass noch gar nix konditioniert ist - besser verstanden, als wenn ich "Nein" rufe. Wobei meiner zumindest auch ganz gut auf ein wütendes Schnauben, ein genervtes Seufzen oder albernes Angrummeln reagiert.
    Unsere Viecher lernen schon ganz gut, uns zu lesen und solange wir dabei überzeugend sind, wird es meist auch dementsprechend rüber kommen.
    Was für mich aber ein Grund wäre, das nicht zu üben, denn der Stinker merkt ganz genau, was "aus tiefstem Herzen" kommt und was reine Imitation ist ;)

    Liebe Grüße

  • Zitat


    Eine Non-verbale Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist sehr förderlich für die Beziehung.. finde ich. ^^

    Ist es durchaus. Aber der Knurrlaut ist ja nicht "non-verbal", es ist ein Laut in der Sprache des Hundes.

    Non-verbal sind Mimik und Gesten, die sogenannten Sichtzeichen.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Jaein..

    Wenn ich meine 3 beobachte:
    Lee knurrt viel und oft, auch im Spiel/zur Aufforderung. Der adule Rüde kann das nicht unterscheiden. Für ihn heißt Lees knurren = es gibt Prügel (hat er niemals von ihr bekommen!). Der kleine konnte es vom ersten Tag an perfekt unterscheiden. Klar hat er es wohl irgendwo mal gelernt, aber er weitet dieses Wissen auf alle Hunde aus, während er bei knurrenden Menschen das Geräusch erstmal ignoriert und zwar ganz gezielt.


    Non-verbal ist wichtig, kein Thema. Aber dann bitte wirklich non-verbal und nicht 'wir reden einfach nicht menschlich, sondern nehmen Laute der Hunde'..

  • Liquid_Sky

    Ja, so sehe ich das auch.

    Da hast du das, was ich meine, doch perfekt formuliert.

    Klar, es gehört mehr dazu als nur das Geräusch. Pinsel und ich agieren in vielen Dinge rein auf Körpersprache, Mimik, Gestik etc .. also Pinsel ja sowieso. :o

    "Non-Verbal" war jetzt explizit auf den Unterschied zwischen menschliche Kommandos/Knurren bezogen und nicht auf Hundeerziehung allgemein.

    Ich finde halt, wenn man die Chance hat Wildhunde oder Wölfe mal zu beobachten, dann findet man dort einiges, was man für sich adäquat umsetzen und auf seinen Hund anwenden kann. Dieser ist ja geradezu dafür predistiniert solche Dinge zu verstehen. :smile:

  • Klar "lernen" Hunde auch erst ihre Sprache - wie der Mensch als Baby.

    Zuerst überwiegend die Rassespezifische Kommunikation bei Mutterhündin + Geschwistern und später im Kontakt mit Artgenossen.

    Daher gibt es ja auch oft genug Kommunikationsprobleme - einerseits wenn Hund nicht genug Sozialkontakt hatte und die Kommunikation nicht erlernt hat, oder durch Unterschiede in der Rassenspezifischen Kommunikation bzw. rassetypischer non-verbalen Kommunikation (z.B. "gesträubte" Haare beim Ridge).

    Insofern ist das schon eine ansich schwierige Sache, die man nicht einfach so "abkupfern" kann.

    Natürlich kann man sich Dinge zu Nutze machen, wie z.B. Calming Signals etc.pp.
    Wobei ich dabei eher denke, dass Mensch nur lernt was es heißt und daher besser agieren / vorbeugen / reagiern kann als dass er diese Dinge 1:1 "hündisch" anwenden kann...

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