Einige Probleme
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Hallo zusammen
Eine gute Woche ist nun rum und sie war für mich genauso anstrengend wie für mein Dickerchen Max :-)
Ich habe beschlossen die Dinge langsam anzugehen weil uns treibt ja keiner und was ich in 2 Jahren versaut habe lässt sich nicht schnell grade biegen.Also wir haben das Gassigehen um die Hälfte reduziert (Morgens+Mittags 30 - 45min, Abends 1 Std. ). Ich gehe mit meiner 3m Leine und wenn der Panzer anfängt zu ziehen, bleibe ich einfach stehen und rufe ihn leise zu mir. Kommt er zu mir und macht auf mein Kommando "Sitz" gibt es ein Leckerchen und weiter gehts.
Ballspiele hab ich gestrichen.
schara : Danke für die Tipps wegen dem SPielzeug zum selber basteln. Werde das in den nächsten zwei Wochen mal probieren. Aber ich werde auch mal so ein Holzspiel kaufen, nur um mal zu schauen ob er sowas auch annimmt.
Seine Futterrationen wie er es vorher kannte, gibt es auch nicht mehr. Es gibt einmal am Tag zu ganz unterschiedlichen Zeiten Futter. Ich bereite es zu, lasse ihn sitz machen und wenn ich das Kommando gebe, darf er fressen ( klappt aber noch nicht ganz so gut ). Ich behalte den Napf dabei immer in der Hand und ich streichel ihn auch zwischendrin. Ganz zu Anfang hat er dabei geknurrt, aber nachdem dann gleich der Napf weg war, hat er wohl drüber nachgedacht

Sein Körbchen hab ich auch umgestellt. Das hat ihm garnicht gepasst. Aus lauter Dickköpfigkeit hat er sich immer wieder an seinen alten Platz gelegt. Ich war aber sehr geduldig und ausdauernd und mit einigen Leckerchen hat er zumindest verstanden das das jetzt nun mal sein neuer Platz ist. Von diesem Platz aus kann er nicht in den Flur oder zur Wohnungstür schauen.
Da meine alten Kommandos "ausgelutscht" waren, verwende ich nun englische Begriffe. Ich muss gestehen, das er diese anscheinend besser versteht.
Meine nächsten Ziele: Ablenken beim Gassigehen wenn Autos usw kommen, Zurück ins Körbchen bringen wenn es klingelt.
Liebe Grüße
littlelilie -
21. Januar 2012 um 18:17
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Einige Probleme - Vor einem Moment
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klingt schon mal gut...
zu deinem Leinenführigkeitstraining eine kleine Korrektur:
lass das Absitzen weg. Das bringt dich nicht weiter... der Hund soll doch nur im Radius der Leine bleiben. Auf den Geräusch nach dem Stehen, wartest du konsquent, bis er auf deiner Höhe ist. Erst DANN gehts weiter. Kein Leckerli. Das Vorwärtskommen ist Belohnung genug.
P.S.
Warum behälst du den Napf in der Hand?
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Zitat
Seine Futterrationen wie er es vorher kannte, gibt es auch nicht mehr. Es gibt einmal am Tag zu ganz unterschiedlichen Zeiten Futter. Ich bereite es zu, lasse ihn sitz machen und wenn ich das Kommando gebe, darf er fressen ( klappt aber noch nicht ganz so gut ). Ich behalte den Napf dabei immer in der Hand und ich streichel ihn auch zwischendrin. Ganz zu Anfang hat er dabei geknurrt, aber nachdem dann gleich der Napf weg war, hat er wohl drüber nachgedacht
Schön, dass einige Veränderungen vorhanden sind, es ist nicht einmal eine Woche vergangen.
"bungee" hat Recht!Den Napf solltest du nicht in der Hand halten und den Hund zwischendurch auch bitte nicht streicheln!
Max entwickelt Stress dabei, ein Knurren wird quasi provoziert.
Bereite den Napf vor, lasse den Hund zwei Meter davor absitzen, lasse ihn kurz warten und wenn du den Napf frei gibst, verschwindest du und lässt ihn in Ruhe fressen.
Max ist doch ressourcen-aggressiv und somit hat er schon einer gewissen Stresslevel, wenn es Fressen gibt.
Ein gestresster Hund neigt dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu zeigen.
Um eine Futteraggression zu beheben, etwas zu verändern, bedarf es vieler, kleiner Schritte.
Der erste Schritt besteht darin, den Ressourcen-Stress und den gibt es Grund der Aggression zu nehmen.
Das bedeutet:
In Ruhe fressen lassen, nichts wegnehmen und nicht nähern.
Ziehe das wochenlang durch, dann kannst du so vorgehen, wie ich es dir per PN geschrieben habe.
Aber erst gilt es, dass Max sich beim Fressen entspannen kann, er soll nicht um sein Fressen bangen.Du fütterst ihn nun einmal täglich - handelt es sich dabei um seine gesamte Ration?
Falls es so ist, dann halbiere die Ration und lasse ihn den Rest erarbeiten, draußen, mittels Kommandos, die er gut kann und mit Suchspielen.
Wichtig ist, dass der Spaßfaktor bleibt, das vertieft die Bindung, ohne Bindung nutzen alle Erziehungsmaßnahmen nichts. Er soll Freude und Motivation erfahren, nicht nur trockene Lehreinheiten. -
Huhu
Ok, werde das absitzen beim Gassigehen weglassen.
Und natürlich auch das Leckerchen 
Wenn ich ihn fütter ist es seine gesamte Ration. Wenn ich mit ihm und meinen Mann unterwegs bin, werfe ich ab und an Leckerlies an den Wegesrand die er dann erschnüffelt. Natürlich unauffällig. Dann gibt es weniger Futter.
Werde Max aber nun ganz in Ruhe lassen beim fressen.
Zu der Frage warum ich den Napf in den Händen halte. Ich war bei einem neuen Tierarzt und hab ihm nebenher von max erzählt. Er meinte, er kenne solche Probleme und er hat mir das empfohlen. Das würde unsere Bindung stärken und er würde lernen, nicht nach der Hand zu schnappen die ihn füttert. Erschien mir irgendwie logisch
Liebe Grüße
littlelilie -
Ich kann dir erzählen wie wir das mit dem Füttern machen, ob es so richtig ist

Schara setzt sich hin, ich fülle den Napf, gebe Handzeichen "Bleib", stelle Napf hin, ich bleibe in Sichtweite stehen, sie schaut mich an, ich gebe frei.
Sie hatte das recht schnell kapiert, weil sie ja wusste sie bekommt es früher oder später. Beim Üben bin ich einfach daneben stehen geblieben und bin sie gleich scharf angegangen wenn sie sich gerührt hat, bevor ich den Napf frei gab.
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ich glaube da läuft schon einiges nicht so wie es soll.
ich würde dir empfehlen mal für ein paar stunden einen trainer für einzelstunden zu engagieren. ggfs. eine erziehung mit dem clicker machen. die wirkt echt wunder.
wo wohnt ihr? ich kann gerne einen befreundeten tiertrainer fragen ob er jemanden in eurer gegend empfehlen kann. er kennt viele da er auch gerichts und versicherungsgutachter für hunde ist. -
Zitat
ich glaube da läuft schon einiges nicht so wie es soll.
ich würde dir empfehlen mal für ein paar stunden einen trainer für einzelstunden zu engagieren. ggfs. eine erziehung mit dem clicker machen. die wirkt echt wunder.
wo wohnt ihr? ich kann gerne einen befreundeten tiertrainer fragen ob er jemanden in eurer gegend empfehlen kann. er kennt viele da er auch gerichts und versicherungsgutachter für hunde ist.mit Verlaub,
hast Du den Thread gelesen? Die Ts hat sich nun wirklich viele der Ratschläge zu Herzen genommen.
Es scheint mir derzeit nicht der Ruf nach einem Trainer die beste Wahl zu sein. Könnte wohl sein, dass sie es hinbekommt- ohne jetzt gleich wieder nach Hilfe von aussen zu rufen.
und warum braucht sie einen versicherungsgutachter für Hunde- also ehrlich
ich versteh Deinen Beitrag nicht.
lg
Kathrin -
Zitat
Ich kann dir erzählen wie wir das mit dem Füttern machen, ob es so richtig ist

Schara setzt sich hin, ich fülle den Napf, gebe Handzeichen "Bleib", stelle Napf hin, ich bleibe in Sichtweite stehen, sie schaut mich an, ich gebe frei.
Sie hatte das recht schnell kapiert, weil sie ja wusste sie bekommt es früher oder später. Beim Üben bin ich einfach daneben stehen geblieben und bin sie gleich scharf angegangen wenn sie sich gerührt hat, bevor ich den Napf frei gab.
So ähnlich mach(t)e ich es auch:
Ich mache das Futter fertig, halte danach den gefüllten Napf in der Hand. Motte muss sich setzen, dann erst wandert der Napf Richtung Boden. Steht sie auf ohne Freigabe, geht der Napf wieder nach oben und sie kassiert 'ne Ansage. Wenn der Napf steht muss sie sitzen und mich anschauen. Danach entscheide ich, wann sie das "hol's Dir" bekommt, mal sofort, mal etwas warten. Dann darf sie fressen. Ganz in Ruhe, ohne weitere Störung.Inzwischen (seit gestern
) mache ich das etwas anders, aber dennoch nach dem gleichen Prinzip.Ursprünglich war das gar nicht zur Erziehung gedacht, sondern nur dazu, damit ich den Napf in aller Ruhe auf den Boden stellen kann, ohne dass er mir aus der Hand gerissen wird.
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Zitat
ich glaube da läuft schon einiges nicht so wie es soll.
ich würde dir empfehlen mal für ein paar stunden einen trainer für einzelstunden zu engagieren. ggfs. eine erziehung mit dem clicker machen. die wirkt echt wunder.
wo wohnt ihr? ich kann gerne einen befreundeten tiertrainer fragen ob er jemanden in eurer gegend empfehlen kann. er kennt viele da er auch gerichts und versicherungsgutachter für hunde ist.
Ein Trainer ist momentan nicht drin (Seite 1)
Oh, ich denke auch, daß sich daß doch schon ganz gut anhört -
Hallo zusammen
Wollte mal kurz ein kleines Update abgeben.
Max und Ich machen von Tag zu Tag mehr Fortschritte. Da er ab und an immer noch recht doll zieht ( Fährte in der Nase
) habe ich ihm gestern ein Geschirr gekauft. Ich wollte zwar erst nicht, aber es ist auf beiden Seiten eine super Erleichterung.
Zudem habe ich viel über das Clickern gelesen und mich entschieden dieses nun mit einzubringen. Ich habe mir deswegen gestern eine "Hunde Clicker - Box" zugelegt. Sie ist von Sabine Winkler und im GU Verlag erschienen. Ich habe schon ein wenig in dem kleinen Handbuch gelesen und mir auch schon die Karten angeschaut. Ich finde es ist super erklärt und leicht durchzuführen. Mal schauen wie Max das so annimmt. Werde heute Nachmittag damit beginnen.
Es kann ja nur noch besser werden !!Liebe Grüße
littlelilie - Vor einem Moment
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