Einige Probleme
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Hallo zusammen
Ich werde etwas ausführlicher schreiben, weil ich eigentlich überall Baustellen habe.
Mein Hund : Reinrassiger Border Collie, Rüde, 2 1/2 Jahre alt, Name : Max, Herkunft : Privatzucht aus Thüringen
Max ist mein erster Hund und deswegen habe ich viele viele Fehler gemacht, die sich immer deutlicher abzeichnen.Zur Vorgeschichte : Mein Mann und Ich haben ganz zu anfang mit seinen Eltern in einer gemeinsamen Wohnung gelebt. Meine Schwiegereltern hatten eine Border Collie Schäferhundmix. Eine sehr liebe und gut erzogene Hündin. Leider mussten wir sie mit 14 Jahren einschläfern lassen, weil sie einen sehr Tumor am Hinterbein hatte, der auch schon gestreut hatte. Mein Mann und meine Schwiegereltern wollten sofort einen neuen Hund. Verständlich für mich, aber ich wollte keinen, weil ich zu der Zeit mehr an der Arbeit war als Zuhause ! Da ich aber bei Tierkindern absolut nicht nein sagen kann und Max auch verdammt süß war/ist, ist er nach einer Woche bei uns eingezogen. Da war Max ca 13 Wochen alt. Er hat verdammt schnell mein Herz erobert.Max ist nie allein Zuhause, wenn mein Mann und ich arbeiten sind. Auch jetzt nicht, wo wir endlich getrennt wohnen von meinen Schwiegereltern ( gleiches Haus, aber getrennte Etagen ).
Die Hundeschule : Ich habe damals entschieden das ich mit Max zu einer Hundeschule gehe. Das stieß auf ziemliches unverständnis bei meinen Schwiegereltern. Vorallem bei meinen Schwiegervater. Er war bzw ist immer noch der Meinung das er Max selber erziehen kann. Davon sehe ich aber nach 2 jahren immer noch nichts. Naja, zurück zum Thema : Also ich habe mir in meiner Nähe eine Hundeschule gesucht, die vorallem mit "sanfter Hundeerziehung" geworben hat. Wir sind also dahin und mussten feststellen das die Trainerin meinen Hund nicht mochte. Max konnte zu diesem Zeitpunkt die Grundbefehle einfach noch nicht, aber deswegen waren wir ja da. Es war eine Gruppe mit ca 15 Hundewelpen und alle mussten immer im Kreis sitzen. Max hat einen großen Spieltrieb und zum sitzen war er nie zu bewegen. Somit wurde Max IMMER von allem ausgeschlossen !! Bei einer Übung wo wir den Hunden Ochsenziemer aus dem Maul nehmen mussten, ist es zum ersten Vorfall gekommen. Max hat mich angeknurrt. Die Trainerin kam dazu um mir zu zeigen wie es geht. Tja, ich sagte sie soll bitte aufpassen, weil ich ahnte was passieren würde. Aber ich wurde ignoriert. Das Ende vom Lied war, das Max die Trainerin gebissen hat bzw. so nach ihr geschnappt hat, das sie böse geblutet hat. Der nächste Vorfall war eine Woche später und das Ende der Hundeschule. Wir mussten unsere Hunde sitzen lassen. Max hat das gemacht aber er ist nicht lange sitzen geblieben. Das hat die Trainerin wieder einmal gestört und wollte mir zeigen wie ich das machen soll. Unser Hund hat von meinem Mann gelernt, das wenn er Sitz macht gleich Pfötchen zu geben. Finde ich jetzt nicht schlimm, aber diese Trainerin. Max hat auf ihren Befehl hin sitz gemacht und das Pfötchen ohne aufforderung gegeben. Da hat diese Trainerin mit ihren schweren Stiefeln ( es war Winter zu der Zeit ) ausgeholt und hat meinen Hund mit voller Wucht vor die Brust getreten !!!! Max ist gleich zu Boden und ist ganz benommen liegen geblieben. Ich habe die Trainerin angebrüllt, meinen Hund auf den Arm genommen und bin NIE WIEDER dorthin !! Sowas nennt man also sanfte Hundeerziehung !!
Tagesablauf : Da unser Hund ja viel Bewegung braucht, gehe ich 4x täglich raus. 2x eine Stunde, 1x zwei Stunden und Abends vorm schlafengehn nur noch mal kurz (1/2 Std), damit er sich lösen kann. Wenn ich Zuhause bin, spiele und schmuse ich mit ihm. Abends kriegt er seinen Ball ( den kann man mit Leckerchen füllen ). Mit dem beschäftigt er sich dann ca eine Stunde oder er zieht seine Schmusedecke durch die Wohnung.
Probleme : 1. Max liegt nur vor der Wohnungstür und sobald sich was im Hausflur tut, fängt er an zu bellen. Genauso wenn es bei uns klingelt. Ich komme nicht zur Tür !!! Er lässt mich überhaupt nicht vorbei. Damit er nicht als vor der Tür liegt, habe ich ihn immer wieder zurück gerufen und versucht ihn dazu zu bewegen in seinem Körbchen zu bleiben. Aber ich glaube eine Wand hört mir eher zu. Ich Pfeiffe, Hund kommt, ich sage "geh auf deinen Platz", Hund geht, stellt sich in seinen Korb und bevor ich ihn loben kann, rennt er wieder in den Flur.

2. Das Gassigehn wird für mich zu einem Kraftakt. Wenn Max zieht, liegen 26kg an der Leine. Also bei uns heißt es immer: Hund geht mit Frauchen raus. Das nervt mich schon. Ich habe schon versucht immer wenn er zieht die Richtung zu wechseln, aber das scheint nicht zu fruchten. Ich habe, seitdem er ein Welpe ist, darauf bestanden das er an einer kurzen Leine geführt wird, um zu lernen nicht zu ziehen. Aber mein Schwiegervater sah/sieht das anderst und ging/geht immer mit einer 8m Schleppleine raus. Ich drehe mich somit immer im Kreis.
Auch jagt er wieder Autos, Kindern und Spatziergänger hinterher. Diese wechseln schon freiwillig die Straßenseite wenn sie sehn, wie Max in der Leine hängt.3. Max lässt sich nichts aus dem Maul nehmen. Das problem besteht auch schon immer. Ich muss aber dazu sagen das er das nur bei Erwachsenen macht. Wenn mein Patenkind da ist, kann sie alles machen mit ihm. Sogar sein Futter kann sie ihm wiederstandslos aus dem maul nehmen. Auch schlafen die beiden zusammen in seinem Körbchen. Aber wehe mein Mann oder ich kommen seinen Korb auch nur zu Nahe wenn er ein leckerchen oder Futter da drin hat. Dann fletscht er die Zähne und knurrt uns richtig tief und böse an. Was ich da machen soll, weiß ich nicht.
4. Wenn Besuch kommt, bellt er wie bescheuert und im schlimmsten Fall löst er sich dabei auch. Am schlimmsten sind Männer. Kommt also ein Männlicher Besucher, bugsiere ich ihn rein, lasse ihn auf einem Stuhl hinsetzen und lasse Max schnüffeln bis er sich beruhigt. Ist dann der Fall eingetreten krabbelt er den Leuten fast in die Tasche nur damit der Besucher ihn streichelt. Bei Frauen besteht das Problem überhaupt nicht. Was ich dagegen schon versucht habe : Ich habe "aus" und "nein" gebrüllt und gepfiffen aber das stösst auf taube Ohren. Nehme ich ihn dann an dem halsband, schnappt er nach mir. Fazit : Wir kriegen nun überhaupt keinen Besuch mehr

5. Ohne Leine geht draußen nichts. In der Wohnung hört er eigentlich schon, wenn ich ihn rufe. Ich würde so gerne mit ihm aufs Feld gehn und einfach nur Toben und spielen, aber es geht einfach nicht. Sieht er einen andern Hund oder hört er ein Auto oder was anderes, kriege ich keine Aufmerksamkeit mehr und zack, weg ist er. Auch so ist es verdammt schwer ihn zurück zu rufen wenn er keine Leine mehr hat. Seitdem er mir zweimal weggelaufen ist ( er ist einem Auto auf dem Feldweg nachgerannt ) lasse ich ihn nicht mehr ohne Leine laufen. Damit tue ich ihm aber keinen Gefallen, weil er ja viel Bewegung braucht. Auch da weiß ich mir keinen Rat mehr. Wir haben einen Schrebergarten und nur da lasse ich ihn ohne Leine toben. Aber selbst da jagt er am Zaun den Autos nach und bellt die Männer an, die bei uns vorbei gehn.
6. Ball spielen ist auch so eine spezielle Sache. Er will ja auch gerne damit spielen und ich soll ihn auch werfen, ABER : er bringt mir zwar den Ball, aber er lässt ihn nicht los
Ich muss ihn mir dann mühsam "erkämpfen".
Genauso will er meißtens bestimmen wann gespielt wird. Forder ich ihn auf, interessiert ihn das nicht. Ich mache das im Gegenzug dann auch. Wie ich das ändern soll, weiß ich auch nicht.Randinfos : Max ist nur bei meinen Schwiegereltern, wenn mein Mann und ich den ganzen Tag nicht da sind, bzw. auf Geschäftsreisen oder Schulungen sind. Da wir zur Zeit einen Finanziellen Engpass haben, können wir uns keinen Trainer oder Hundeschule leisten. Muss das also irgendwie alleine hinbekommen.

Bitte schimpft oder steinigt mich mich nicht, wenn ich Fehler mache oder gemacht habe. Ich brauche einfach nur netten Rat.
Liebe Grüße
littlelilie -
17. Januar 2012 um 12:26
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Hallo,
da die Problematik recht umfangreich ist, wirst du dich mit Antworten noch gedulden müssen.
Ein paar Punkte sind mir schon aufgefallen, zu denen man definitiv schon etwas sagen/raten kann.
Aber dafür braucht man Zeit, um zu schreiben.
Und wenn jemand sämtliche Punkte "abarbeitet", benötigt derjenige beinahe einen halben Arbeitstag.
Und diese Hundetrainerin der Hundeschule...

Gruß
Leo -
gebe schweizer zwar recht, aber ich würde mal bei den Grundregeln anfangen. Dann kann man weitersehen.
1, und wichtigste Aufgabe: gewöhn ihn an seinen Platz.
wenn er auf seinen Platz gegangen ist, fliegt ein oder mehrere Leckerli (nach ein paar Tagen dann dehnst du Zeit, bis das Leckerli kommt, immer weiter aus)Belohungen wie Streicheln, Zuwendung, Leckerli nur dann, wenn er ruhig auf seinem Platz liegt. Ansonsten wird der HUnd erstmal IGNORIERT!!!
Und das ziehst du halt mal nächste Woche konsequent durch.
Steht er auf, nicht rufen, sondern FREU'NDLICH auf seinen Platz zurückgeleiten. (Denk dir am besten ne Handbewegung aus, die du dabei machst. Ich z.B. zeige mit dem ausgestreckten Arm in Richtung des Körbchens).
Wenn der dort ist, fliegt n Keks. Steht er auf, bringste ihn SOFORT wieder zurück. und das konsequent OHNE AUSNAHME!!!!Wenn er sich woanders hinlegt VERSCHEUCHST du ihn sofort: machs ihm ungemütlich: geh auf ihn zu, setz durch, dass er vor dir aufsteht.
Heisst in der Hundesprache: "Ich mach die Regeln, ich bin Chef"
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Einige Probleme lassen sich schnell lösen. Das Problem mit dem Ball, versuche es mit tauschen. Immer zwei Bälle oder gegen Leckerlie. Das Zurückkommen, würde ich zunächst mit Schleppleine dran üben. Musst mal Schleppleinentraining als Suchbegriff eintippen. Spielaufforderung würde ich ignorieren. Du bestimmst wann gespielt wird. Schreibe später noch einmal lg
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Gina,
das mit dem Ball ist noch viel zu früh. Der Hund ist doch noch kein STück erzogen. Nicht soviel auf einmal, sondern erstmal Grundlagen schaffen. DANN kann man weitersehen.littlelilie,
als generelle Verhaltensmaßregel für dich:
Hunde haben deutlich bessere Ohren als Du - und GERADE Hütehunde. Deshalb Kommandos ausschließlich flüstern.
Ein Kommando wird nur ein einziges Mal gegeben und nicht ständig wiederholt!!!! Wird es nicht beachtet, dann folgt ne Konsequenz.
Das erhält dir mehr die Aufmerksamkeit als dein Gebrülle
-- dasselbe Prinzip funktioniert im übrigen genauso bei Kindern und Mönnern ;DSetz durch, dass Kommandos IMMER befolgt werden. Aber eben nicht dadurch, dass du dann lauter wirst, sondern dadruch, dass du KONSEQUENTER bist als dein Hund, ggf. etwas körperlich durchsetzen (damit ist keine Gewalt gemeint, sondern deine Körpersprache)
oben hab ich dir nach diesen Prinzipien schon mal den Weg beschrieben, wie du ihn an seinen Platz/sein Körbchen gewöhnst. Lass nicht mehr zu, dass er sich in der Wohnung frei bewegt. DU bestimmst, was er darf, was nicht. Türschwellen und das Bewachen der Wohnungstür ist ab sofort absolut tabu.
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Hallo,
erst einmal.
Puh
, nicht gerade wenig, was Du da geschrieben hast.
Ich versuche es mal Schritt für Schritt. Picke mir dann einzelne Stellen von Dir als Zitate raus.Zu der Trainerin werde ich jetzt auch mal nix sagen
ZitatTagesablauf : Da unser Hund ja viel Bewegung braucht, gehe ich 4x täglich raus. 2x eine Stunde, 1x zwei Stunden und Abends vorm schlafengehn nur noch mal kurz (1/2 Std), damit er sich lösen kann. Wenn ich Zuhause bin, spiele und schmuse ich mit ihm. Abends kriegt er seinen Ball ( den kann man mit Leckerchen füllen ). Mit dem beschäftigt er sich dann ca eine Stunde oder er zieht seine Schmusedecke durch die Wohnung.
Meine Frage dazu:
Habt Ihr das von Anfang an so gemacht?Warum ich das frage?
Gerade ein Border Collie sollte im ersten Jahr sehr viel Ruhe kennen lernen.
Und auch jetzt, für einen zweijährigen Hund, finde ich den täglichen 4,5 h Gassi (habe ich es richtig gerechnet?) recht viel!
So wie es sich liest, ist der Hund ständig auf Achse, oder mit etwas beschäftigt. Und das hält den Streßpegel im Körper hoch, läßt ihn schwer zur Ruhe kommen.Sicher, ein Border Collie sollte beschäftigt werden. Das ist inzwischen allgemein bekannt. Und gerade Kopfarbeit brauchen die Hunde.
Aber, alles sollte in Maßen, wohldosiert kommen.ZitatProbleme : 1. Max liegt nur vor der Wohnungstür und sobald sich was im Hausflur tut, fängt er an zu bellen. Genauso wenn es bei uns klingelt. Ich komme nicht zur Tür !!! Er lässt mich überhaupt nicht vorbei. Damit er nicht als vor der Tür liegt, habe ich ihn immer wieder zurück gerufen und versucht ihn dazu zu bewegen in seinem Körbchen zu bleiben. Aber ich glaube eine Wand hört mir eher zu. Ich Pfeiffe, Hund kommt, ich sage "geh auf deinen Platz", Hund geht, stellt sich in seinen Korb und bevor ich ihn loben kann, rennt er wieder in den Flur.

Hierbei habe ich das Gefühl, daß der Hund sich als Aufgabe, das "Bewachen" ausgesucht hat.
Er hat, von diesem selbst gewählten Platz aus, die Kontrolle.
Ich würde ihn erst gar nicht dort liegen lassen, sondern als Ruhestelle einen Platz suchen, wo er eben nicht alles gut im Blick hat.
So kann er sich auch mal zu Hause entspannen, und wirklich zur Ruhe kommen.Zitat2. Das Gassigehn wird für mich zu einem Kraftakt. Wenn Max zieht, liegen 26kg an der Leine. Also bei uns heißt es immer: Hund geht mit Frauchen raus. Das nervt mich schon. Ich habe schon versucht immer wenn er zieht die Richtung zu wechseln, aber das scheint nicht zu fruchten. Ich habe, seitdem er ein Welpe ist, darauf bestanden das er an einer kurzen Leine geführt wird, um zu lernen nicht zu ziehen. Aber mein Schwiegervater sah/sieht das anderst und ging/geht immer mit einer 8m Schleppleine raus. Ich drehe mich somit immer im Kreis.
Was heißt bei Dir kurze Leine?
Denn, eine zu kurze Leine kann auch "hinderlich" sein.Wie ich das meine?
Der Hund sollte ja lernen, sich selbst zu korrigieren.
Das kann er nur, wenn er mehr "Spielraum" hat, und nicht an ihm "herumgezerrt" und "zurecht gerückt" wird.
Hat er zum Beispiel eine 3 m Leine, so kannst Du in aller Ruhe an die Leinenführigkeit arbeiten. Die Leine ist nicht ständig auf Zug, und Du kannst jedes richtige Verhalten vom Hund sofort belohnen.Bisher scheint der Hund gelernt zu haben "nur Ziehen bringt mich schnell zum Ziel".
Deshalb wird er das auch nicht unterlassen, weil er es so "gelernt" hat. Es ist für ihn also "normal".
Erst recht, wenn vom Menschen immer zurückgezogen wurde.
Trifft das bei Euch zu?Zitat3. Max lässt sich nichts aus dem Maul nehmen. Das problem besteht auch schon immer. Ich muss aber dazu sagen das er das nur bei Erwachsenen macht. Wenn mein Patenkind da ist, kann sie alles machen mit ihm. Sogar sein Futter kann sie ihm wiederstandslos aus dem maul nehmen. Auch schlafen die beiden zusammen in seinem Körbchen. Aber wehe mein Mann oder ich kommen seinen Korb auch nur zu Nahe wenn er ein leckerchen oder Futter da drin hat. Dann fletscht er die Zähne und knurrt uns richtig tief und böse an. Was ich da machen soll, weiß ich nicht.
"Mutig", daß Du das Kind mal eben so "machen" läßt.
Wenn der Hund schon bei Erwachsenen knurrt.
Oder, macht er es nur bei Dir und Deinem Mann?
Wie sieht das bei anderen Erwachsenen aus, wenn Ihr es schon "getestet" habt?Zitat4. Wenn Besuch kommt, bellt er wie bescheuert und im schlimmsten Fall löst er sich dabei auch.
Hierbei würde ich vermuten, daß Dein Hund ziemlich stark unter Streß steht.
ZitatWas ich dagegen schon versucht habe : Ich habe "aus" und "nein" gebrüllt und gepfiffen aber das stösst auf taube Ohren.
Kennt er denn das NEIN und / oder AUS?
Weiß er, was das bedeutet?
Wenn ja, dann brauchst Du nicht zu brüllen.
Wenn nein, dann kannst Du so viel brüllen, wie Du willst, es wird dann trotzdem immer noch nicht verstehen!
Eher sorgt dies dafür, daß im Hund erst Recht durch Druck von Dir Streß aufgebaut wird.ZitatNehme ich ihn dann an dem halsband, schnappt er nach mir. Fazit : Wir kriegen nun überhaupt keinen Besuch mehr
Ich würde ihn erst gar nicht ans Halsband fassen.
Du unterschreitest zum einen sein Individualdistanz, und zum anderen nutzt Du das Halsband, um am Hund zu "manipulieren".
Das mögen viele Hunde nicht.
Logische Konsequenz nach einem Knurren wäre dann das Schnappen.Dabei wäre es für Dich sicherer, wenn der Hund eine Art Hausleine umhat (dünne, lange Leine am Halsband), damit Du im Notfall auf den Hund einwirken kannst, ohne selbst in Gefahr zu geraten, und er sich nicht von Dir bedroht fühlen muß.
Zitat5. Ohne Leine geht draußen nichts. In der Wohnung hört er eigentlich schon, wenn ich ihn rufe. Ich würde so gerne mit ihm aufs Feld gehn und einfach nur Toben und spielen, aber es geht einfach nicht. Sieht er einen andern Hund oder hört er ein Auto oder was anderes, kriege ich keine Aufmerksamkeit mehr und zack, weg ist er. Auch so ist es verdammt schwer ihn zurück zu rufen wenn er keine Leine mehr hat. Seitdem er mir zweimal weggelaufen ist ( er ist einem Auto auf dem Feldweg nachgerannt ) lasse ich ihn nicht mehr ohne Leine laufen. Damit tue ich ihm aber keinen Gefallen, weil er ja viel Bewegung braucht. Auch da weiß ich mir keinen Rat mehr. Wir haben einen Schrebergarten und nur da lasse ich ihn ohne Leine toben. Aber selbst da jagt er am Zaun den Autos nach und bellt die Männer an, die bei uns vorbei gehn.
Solange der Rückruf draußen nicht funktioniert, würde ich den Hund mit der Schleppleine sichern und dann das üben!
Dabei ist aber wichtig, daß die Schleppleine nicht als "normale Leine" benutzt wird. Diese dient nur zur Sicherung, damit sich der Hund nicht selbst "belohnen" kann, also hinter einem Auto herjagen.Für mich liest es sich ein wenig so, als ob der Hund Beschäftigung braucht.
Was macht Ihr denn mit ihm?
Außer lange Spazieren zu gehen! Denn das alleine lastet diesen Hund nicht wirklich aus.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
öhm, wozu soll das gut sein, daß der Hund den ganzen Tag nur noch auf seinem Platz liegen darf?... Ich sitz doch auch nicht den ganzen Tag nur auf dem gleichen Stuhl ohne mich zu bewegen...
Meiner Meinung nach grenzt das an Tierquälerei. Mit artgerechter Haltung hat das jedenfalls nix zu tun...
Daß man ihn MAL auf nen Platz schicken kann, ok.. kann sinnvoll sein... aber daß er NUR noch dort liegen darf/soll?...
Ebenso das ignorieren... Wozu soll das gut sein? Den Hund abhängig machen?...
Naja, meine Art der Hunde-Erziehung sieht anders aus.
Und ich habe auch besseres zu tun, als meinen Hund 24 Stunden am Tag zu überwachen, nur damit ich auch jaaaa das Sagen habe und bestimmen kann, was er nun tun darf oder nicht...
ansonsten hat Sheltie-Power gerade schön erklärt, was ich gerade noch näher ausführen wollte und mir nun sparen kann...
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SheltiePower for president!!! :2thumbs:
Ruhe reinbringen:
ZitatTagesablauf :
Da unser Hund ja viel Bewegung braucht, gehe ich 4x täglich raus. 2x eine Stunde, 1x zwei Stunden und Abends vorm schlafengehn nur noch mal kurz (1/2 Std), damit er sich lösen kann. Wenn ich Zuhause bin, spiele und schmuse ich mit ihm. Abends kriegt er seinen Ball ( den kann man mit Leckerchen füllen ). Mit dem beschäftigt er sich dann ca eine Stunde oder er zieht seine Schmusedecke durch die Wohnung.Reduzier mal die Gassigänge, so dass du auf insgesamt maximal zwei bis zweieinhalb Stunden unterwegs bist (ein kleinerer, ein etwas längerer, eine Pinkelrunde). Den Futterball würde ich erstmal ganz weglassen.
Stattdessen übst du intensiv, dass er auf seinen Platz geht und da auch bleibt!!! Hund ansonsten NICHT beachten (auch kein Blickkontakt)
ich denke mal, das dürfte als Trainingsaufgaben für die komende Woche reichen :)
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tanja,
wenn der Hund sich aber das Bewachen der Tür zu eigen macht, würde ich ihn davon abhalten. Der kennt augenscheinlich noch nichtmal seinen Platz.
Später kann man die Regeln wieder lockern, aber zum jetzigen Zeitpunkt .. und ich finde einen Zeitraum von ein paar Wochen nicht schlimm, finde ich es genau richtig.Das ist nichts GENERELLES, sondern ne Trainingsmaßnahme, um dem Herrn zu zeigen, dass jetzt die Regeln geändert werden und nicht mehr von IHM vorgegeben werden.
Eiogentlich ist das als Übung fürs FRAUCHEN gedacht ("wie bleibe ich konsequent?"
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Zitat
öhm, wozu soll das gut sein, daß der Hund den ganzen Tag nur noch auf seinem Platz liegen darf?... Ich sitz doch auch nicht den ganzen Tag nur auf dem gleichen Stuhl ohne mich zu bewegen...
Meiner Meinung nach grenzt das an Tierquälerei. Mit artgerechter Haltung hat das jedenfalls nix zu tun...
Daß man ihn MAL auf nen Platz schicken kann, ok.. kann sinnvoll sein... aber daß er NUR noch dort liegen darf/soll?...
Sehe ich auch so und ich denke, dass die Problemreduzierung bzw. Lösung woanders angesetzt werden sollte, erst recht, wenn man bedenkt, dass der Hund "seinen" Platz (auch wenn er dort nicht auf Kommando bleiben kann) als Ressource sieht, die er verteidigt.
Daher sehe ich wenig Sinn, ihn noch mehr dahin zu schicken, wo bereits Probleme vorhanden sind.Zumindest sollte dieser feste Platz mit einem Kommando an einer neuen Stelle eingerichtet und positiv aufgebaut werden.
Falls später noch Bedarf besteht und mir noch was einfällt, schreibe ich noch mehr, jetzt habe ich leider zu wenig Zeit.
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