Jeder kleine Vogel...
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Zitat
er zieht auch so, ohne Vogel, allerdings in einem erträglichen Rahmen. das ich an dem Jagttrieb arbeiten muss weis ich, aber wie, wenn ALLES scheinbar für ihn "Jagtbar" ist? Kleine Vögel sind überall

Durchs Anti-Jagdtraining? Du musst halt lernen deinen Hund zu lesen und zu reagieren, bevor er agiert. Ich sehe es meiner Hündin mittlerweile sehr gut an, wann sie in den Jagdmodus schaltet. Und schon beim kleinsten Anzeichen wird die Aufmerksamkeit auf mich gelenkt. Und meine ist nun wirklich kein Vollblutjäger. Sie macht das nur wenn ihr langweilig ist. Also wirst du bei deinem schon etwas arbeiten müssen und schnell geht da leider gar nichts. :/ - Vor einem Moment
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Hi,
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Moehri danke für die Fachliche einwandfreie Info, das hilf mir jetzt, Klasse danke :) Das löst tatsächlich alle meine Probleme.
Noctara ja ich denke auch wir werden Vögel-guck-Übungen machen.
da er allerdings garnicht auf meine Frettchen und Kaninchen zuhause reagiert, oder auf Katzen, oder sich schnell bewegende Dinge (Ball, Radfahrer, Dummy, Reizangel) denk ich nochnicht mal das es unbedingt der Jagttrieb ist. Das Eichhörnchen war ihm so ziemlich egal was wir gesehen haben.
PocoLoco, das meine ich ja zB auch mit der Futter-Leine Übung, es Interessiert ihn nicht die Bohne was wer macht. Auch in der Wohnung hat er nach 2 Wochen noch nicht kapiert: "wenn sie ruft gibt was tolles" Lino und Artax kamen zu anfang, egal wer gerufen wurde, das haben die sofort kapiert. Aber Rocco kommt garnicht, egal wie man den Clown macht, Deswegen ist das "Aufmerksamkeit auf sich ziehen" bisweilen etwas schwer. Er ist super verschmusst und ein total toller Hund, nur wenn ich nicht wüsste das er nicht taub ist, würde man denken er hört nichts
@all danke schonmal für die Ideen
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Hallo,
vielleicht ist es ja nicht "nur" der Podenco in ihm, sondern die Vogelgeschichte ist mehr so eine Kombi aus Jagdtrieb und Übersprungshandlung/stressbedingte Focussierung auf einen bestimmten Reiz. Gerade, wenn Hunde sich in der Anfangszeit mit dem Lernen so schwer tun, gehe ich mittlerweile "pauschal" davon aus, dass sie zum Lernen noch zu sehr im Stress sind und sich einfach noch selbst im Wege stehen. Dann fokussieren sie all ihre Sinne auf ein ganz bestimmtes Thema/einen ganz bestimmten Reiz (bei uns waren es Katzen, keine Vögel) und das ist einer der wenigen Momente in der grossen Aufregung am Anfang im neuen Zuhause, in dem ihre Synapsen im Hirn vor lauter Reizüberflutung nicht durchschmoren, weil sie da nur diesen einen Reiz wahr nehmen.Ein normales Leinen-Geh-Training hat ein "neuer" Hund, der nicht im Stress ist, ja i. d. R. rasch kapiert. Dass das ganze dann unter größeren Ablenkungen noch ausbaufähig ist, ist klar, aber die Grundlagen klappen doch meist schon recht schnell. Wenn das so gar nicht funktionieren möchte, würde ich in der Anfangszeit einen anderen Weg gehen - je nach Euren Bedingungen gäbe es nur kurze Leinenspaziergänge an kurzer Leine und das Bewegungsbedürfnis würde in gesichertem Gelände im Freilauf stattfinden. Da würde ich gar nicht gross rum-üben, wenn der Kerle noch gar nicht aufnahmefähig ist.
Ist nur mal eine andere Denkrichtung.
LG, Chris
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auf Grund seines knurrens Artax und Lino gegenüber, das "im Weg liegen" und das "nachlaufen", darauf hin haben wir als einzigstes Komando damit begonnen "auf deinen Platz" zu üben. Er fängt nach 3mal üben schon extrem zu hecheln an und wir beenden das alles dann auch. Deswegen denk ich wirst du vielleicht garnicht so unrecht mit der Übersprungshandlung. Was tu ich also?
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Das ist immer die schwierige Frage...
Ganz viel Ruhe, ganz viel Routine.
Ich bin ja mittlerweile den kleinen "Helferlein" nicht abgeneigt - Bachblüten, DAP-Halsband, Tellington-Touch und so Dinge. Vieles bringt die Zeit mit sich, aber warum soll man es sich und dem Hund nicht etwas leichter machen?Die s. g. "sensorische Diät", was im Grunde bedeutet, dass man die auf den Hund einwirkenden Reize gering hält und noch keine großartigen Aussenwelt-Expeditionen startet. Den Hund einfach erst mal im vertrauten Umfeld daheim tatsächlich ankommen läßt.
Das ist jetzt so das, was mir ad hoc einfällt.
LG, Chris
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aber er freut sich mittlerweile wie verrückt wenns raus geht. er rennt wie eine kleine fette dampfwalze durch die Wohnung und bekommtsich garnicht mehr ein.
allerdings stimmt es schon, er zieht auf dem weg nach hause mehr als auf dem weg weg von zuhause. allerdings ist es da egal ob wir 5min pipi machen oder 2std wandern
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Ich kenn diese Vogelmanie bisher nur von den Südsettern.
Kreischen, Röcheln, Hecheln, in der Leine stehen, bei Vogelsichtung, wenn die Leine reißt rennen bis kein Fetzen Haut mehr an den Balle ist,.....
Ich kann dir nur empfehlen einen guten auf diese Hunde spezialisierten Trainer zu suchen und sich auf 1-2 Jahre Arbeit gefasst machen. -
HI,
also: der Hund ist doch erst 2 Wochen da.....
Ich denke, das mit dem Rückruf zu Dir wird, wenn Du daran arbeitest mit Sicherheit besser werden, je mehr auch die Bindung zwischen Euch entsteht - das kann natürlich eine Zeitlang dauern. Solange die Bindung nicht da ist, und der Hund keinen Vorteil darin sieht, sich auf Dich zu konzentrieren, warum sollte er das dann tun? Daran arbeiten kann heißen, sich selbst für den Hund interessant zu machen (Schnüffelspiele unterwegs, aber auch daheim zB Körperkontakt über Spiele und Kraul-Sessions fördern), Blicke zu Dir lohnend zu machen (sprich, jeden Blickkontakt, der von ihm ausgeht, sofort bestätigen), aber andererseits auch das Jagen zu "verleiden" (zB sobald er losstarten möchte (meist sieht man das ja an der gespannten Haltung), dies mit einem festen NEIN unterbrechen und gleich eine Alternative anbeiten - zB hinsetzen, oder wenn er Dich dann anguckt, sofort Leckerli = Blickkontakt bestätigen). Und natürlich viel Schleppleinen-Training - aber das geht eben erst, wenn er nicht mehr sooo unkontrollierbar in die Leine springt, daß er Dich vollkommen dabei vergißt. Aber auch Rückruf-Training - das heißt, finde DU heraus, was der Hund total toll findet, und genau das kriegt er (zunächst) jedes Mal, wenn er auf den ersten Ruf zu Dir kommt. Das mußt natürlich in der Wohnung anfangen, dann draußen in ablenkungsarmer Gegend etc., drauen dann erstmal aus sehr geringer Entfernung (abgesichert mit Leine), dann in etwas größerer Entfernung etc. Sobald Du in etwas belebtere (=ablenkendere) Gegenden gehst, wieder mit kürzerer Entfernung beginnen, um auf Nummer sicher zu gehen. Daß das alles nicht innerhalb von 2 Wochen geht, dürfte klar sein....
Zum Rücken schonen kann ich nen Bauchgurt empfehlen - das Gewicht das Hundes verzieht Dir dann nicht den ganzen Rücken, sondern trifft eher am Schwerpunkt Deines Körpers auf (nicht oberhalb davon), wo man das besser halten kann, wahrscheinlich auch unterhalb der schmerzenden Stelle(n). Hat den Vorteil, daß man für´s Training beide Hände frei hat für Leckerli, oder dafür, mal ins Geschirr zu greifen, um die Aufmerksamkeit zu kriegen/den Hund zu halten, wenn man was für ihn wahrscheinlich Interessantes entdeckt (oder um sich abzufangen, wenns denn doch mal pasiert, daß er einen aus dem Gleichgewicht bringt). Aber besser wäre natürlich, erstmal überhaupt zu verhindern, daß er so in die Leine reinrennt, indem die Leine nicht so lang ist.
Generell: je kürzer die Leine, desto geringer die Hebelwirkung, wenn der Hund reinspringt. Kurzführer am Geschirr ist da natürlich cool, und damit kannst ihn im Zweifelsfalle auch mal aushebeln, weil Du ihn näher an Deinem Schwerpunkt hast. Wenn er da unter Ablenkung anständig läuft, dann auf etwas längere Leine (1m) umsteigen, und da dann wieder an der Aufmerksamkeit arbeiten. Das dauert natürlich, und in der Zeit mußt dafür sorgen, daß er sich in sicheren Grundstücken (eingezäunt) ein bißchen austoben kann, und ihn geistig auch entsprechend auslasten.
Aber wie schon erwähnt hier irgendwo, kann das Jagen auch einfach aus einer Streßsituation entstehen (zu viele neue Eindrücke, Unsicherheit, weil er Euch noch nicht kennt, etc.). Will heißen, ein bißchen kann sich das dann mit der Zeit bessern, aber weggehen wird´s davon allein mit Sicherheit nicht - ist halt ein Jagdhund, und daran arbeiten wirst Du schon müssen ;-) Da führt kein Weg dran vorbei. Aber das hast ja gesagt, daß Dir das klar war....

LG,
BieBoss -
Für mich hört es sich auch sehr nach großem Stress an. Meiner hat als Junghund Blätter gejagt, aber immer nur dann, wenn er definitiv zuviel Input hatte und der Stresslevel sehr hoch war. Also nach langen Spaziergängen, die sehr ereignisreich waren z.B.
Ich würd so wenig wie möglich mit ihm reden, keine Kommandos einüben sondern erstmal eine klare Kommunikation (Koerpersprache ! ) erarbeiten, damit der Hund zur Ruhe kommt. -
Ich stimme PocoLoco vollkommen zu.
Das mit dem Jagdtrieb ist etwas, dass du nicht so schnell erwarten kannst, das mit dem Abrufen auch nicht.
Aber um deinem Rücken erstmal was Gutes zu tun, würde ich auch erstmal das Ziehen an der Leine unterbinden. Und zwar wie PocoLoco schon meinte mit "Gedonner". Dann darfst DU sicher auch mal an der Leine reißen. Und dann eben so lange stehen und immer wieder "donnern" sobald er loszieht, bis er neben dir stehen bleibt. Klar kann das bei manchem Hund auch mal 10 Minuten dauern (Wenn der Vogel so geduldig ist :-)
Als "Donner" hab ich bei meiner (sie hat immer grundlos losgekläfft) ne Wassersprühflasche oder einen Ast mit weichen Blättern benutzt, den es dann auf die Nase gab. Wenn du schon dabei bist, kannst du ja schonmal versuchen dabei Fuß zu sagen, und wenn er ruhig neben dir stehen sollte irgendwann auch ein Leckerli geben, vielleicht, lässt er sich ja dazu überreden... - Vor einem Moment
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