Jeder kleine Vogel...
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wenn das verhalten wirklich stressbedingt ist, dann wird man es mit einem "Donner" nicht wirklich besser machen.
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Zitat
Ich stimme PocoLoco vollkommen zu.
Das mit dem Jagdtrieb ist etwas, dass du nicht so schnell erwarten kannst, das mit dem Abrufen auch nicht.
Aber um deinem Rücken erstmal was Gutes zu tun, würde ich auch erstmal das Ziehen an der Leine unterbinden. Und zwar wie PocoLoco schon meinte mit "Gedonner". Dann darfst DU sicher auch mal an der Leine reißen. Und dann eben so lange stehen und immer wieder "donnern" sobald er loszieht, bis er neben dir stehen bleibt. Klar kann das bei manchem Hund auch mal 10 Minuten dauern (Wenn der Vogel so geduldig ist :-)
Als "Donner" hab ich bei meiner (sie hat immer grundlos losgekläfft) ne Wassersprühflasche oder einen Ast mit weichen Blättern benutzt, den es dann auf die Nase gab. Wenn du schon dabei bist, kannst du ja schonmal versuchen dabei Fuß zu sagen, und wenn er ruhig neben dir stehen sollte irgendwann auch ein Leckerli geben, vielleicht, lässt er sich ja dazu überreden...Ich wollte nur noch kurz klarstellen, dass dieses Post in meinen Augen unterirdisch, grottenschlecht
und inkompetent ist!Die TS wird diese Tips sicherlich nicht anwenden...aber, Loki...überdenke mal deine Erziehungsmethoden
und bedenke, dass in einem so großen Forum jede Menge Anfänger lesen die ggf. versuchen ihre Hunde so
zu "erziehen"
" Gewalt beginnt, wo Wissen endet" 
Entsetzt Grüße
Susanne -
ich wollte mal ne erziehung ohne auch nur den geringsten leinenruck und sonstige negativen dinge ausprobieren

aber der bauchgurt is ne gute idee :) was ist mit diesen beingurten? (die eigl für fuss üben gut sein sollen) das hilft dem rücken auch nicht oder?
das ich lange üben muss ist mir klar, es geht mir wie gesagt erstmal nur um den rücken, weil ich kann kaum mehr schlafen oder gescheeit gassi gehen (undi ch muss dazusagen ich bin jetzt keine 50kg schwer und sitz den tag über im büro. ich bin handwerkerin und habe eingl durchaus kraft, aber dieser *** macht mich echt fertig -.-= -
Um den Rücken zu entlasten, brauchst du keine Erziehungs- sondern Management-Methoden, mit denen du den Hund halten kannst, bis die Erziehung greift. Und das kann dauern, und da hilft u.U. auch kein Donner.... Ich dachte auch mal, dass Leinenführigkeit eigentlich mit Konsequenz und Spucke kein grosses Thema sei.
Bis Splash in mein Leben kam.
Ich habe auch in verschiedenen Varianten "gedonnert", hat nur den Stresspegel raufgetrieben. Besser wurde es erst, als ich im Alltag mittels Management den Druck rausnahm, und dadurch in Ruhe und kleinen Einheiten üben konnte. Mir taten eine Zeitlang auch Arme und Handgelenke weh...
Ich habe teilweise ein Halti Harness verwendet, meist aber eine Balanceleine und Geschirr. Beides hat den Kraftaufwand deutlich reduziert. Parallel am Halsband Leinenführigkeit geübt - anfangs nur bei 0 Ablenkung im Klo. Da hat der Hund weder Chance noch Grund zu ziehen, und ich kriege die Basics rein mit positiver Bestärkung. Dann dasselbe im Flur, und grösseren Zimmern. Draussen anfangs ohne einen Meter zu gehen, ich musste "kleinschrittig" neu definieren.
Ein Selbstläufer wird Splash wohl nie werden an der Leine, ich muss ihn täglich an das Spiel erinnern, und wenn er zu aufgeregt ist, gibt es wieder Management. Aber der Alltag ist sehr viel entspannter geworden, und mir tut nichts mehr weh.
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ratzundrübe: Ich hoffe, du verstehst, dass ich mit Gedonner nicht schlagen meine. Falls ja, wo habe ich sonst zur Gewalt aufgerufen?
naijra: Super Post, aber wie bist du Gassi gegangen, bis es so weit war? Oder ging das so schnell?
Und ja, wenn das Verhalten stressbedingt ist, bringt die "Nein!"-Methode nicht viel, aber da der Hund in der Wohnung auch keinerlei Aufmerksamkeit zeigt, würde ich das nicht vermuten. Eher ein "ich will jagen, was du machst ist mir doch egal!"
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naijra: Super Post, aber wie bist du Gassi gegangen, bis es so weit war? Oder ging das so schnell?Und ja, wenn das Verhalten stressbedingt ist, bringt die "Nein!"-Methode nicht viel, aber da der Hund in der Wohnung auch keinerlei Aufmerksamkeit zeigt, würde ich das nicht vermuten. Eher ein "ich will jagen, was du machst ist mir doch egal!"
Schnell - NEIN, es hat ein Jahr gedauert, und wir bleiben dran....
Ich hab doch geschrieben, wie ich in der Zeit gemanagt habe - Halti Harness oder Balanceleine. Nehme ich immer noch, wenn er sehr aufgeregt ist.Wenn der Hund auch in der Wohnung so desinteressiert ist an Kooperation, muss man auch da kleiner anfangen. Was motiviert ihn? "Hier" ist dann schon zwei Schritte zu weit. Erst mal bloss den Namen verknüpfen.... Stress hat er nicht zu knapp, sonst würde er nicht nach zwei Übungen hecheln.
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Oh ja, haue ich meinem Stresskeks mit Zweigen auf die Nase, dann wird es sicher besser
Sorry, ich unterstelle dir nicht, dass du deinen Hund verprügelst, aber gerade bei einem unsicheren Hund halte ich das für äußerst kontraproduktiv. Wenn ich "Glück" habe, komme ich ans Ziel, aber nicht, weil er es gelernt und wirklich verinnerlicht hat, sondern weil er kuscht. Stress zu unterdrücken fällt dem Keks äußerst schwer, mit solchen Methoden würde ich das Ganze nur verschlimmern.
Das musste ich jetzt auch noch los werden, nicht, dass das wirklich jemand einfach unbedarft nachmacht. Sicher, bei manchen Hunden richtet das sicher null an. Anjou würde mir das ziemlich lange nicht verzeihen (nicht im Sinne von Angst oder Distanz, sondern indem er noch gestresster ist und noch mehr nicht rund läuft deswegen).Wenn es wirklich Stress sein sollte, bin ich ja immer Fan von "aktivem Stressabbau" ermöglichen. Heißt, Vogel = Zerrspiel, wenn er sich "packen" lässt. Oder gemeinsames Rennspiel in die Gegenrichtung. Kurze Toberunde...
Damit ein bisschen Dampf raus kann. Leckerchen sind bei echten Stresssituationen selbst bei meinem Fressmonster nichts, womit ich ihn raus holen könnte.An sich habe ich mit Jagdtrieb keine Erfahrungen, aber das fiel mir jetzt dazu ein...
Und ja, ich denke es geht ohne Leinenruck und Co. Bin kein absoluter Gegner (beim richtigen Hund, in angemessenen Maß), aber bisher haben wir es nicht gebraucht mal arg deutlich zu werden und ich bin da auch nicht der Typ für. Bis ich so weit bin, muss Anjou noch ne Ecke mehr meine Geduld strapazieren
Es braucht aber definitiv viel Zeit und Geduld, wenn der Stress sich von selbst abbauen soll in so Situationen langfristig und man die Ruhe nicht über Gehorsam einfordert (dafür müsste ich bei Anjou, wenn er wirklich gestresst ist, nämlich ziemlich deutlich werden). -
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Wenn es wirklich Stress sein sollte, bin ich ja immer Fan von "aktivem Stressabbau" ermöglichen. Heißt, Vogel = Zerrspiel, wenn er sich "packen" lässt. Oder gemeinsames Rennspiel in die Gegenrichtung. Kurze Toberunde...
Damit ein bisschen Dampf raus kann. Leckerchen sind bei echten Stresssituationen selbst bei meinem Fressmonster nichts, womit ich ihn raus holen könnte.Dazu sollte man noch den Zusatz schreiben, dass es dabei ein wenig auf den einzelnen Hund ankommt, ob ihm "kurzes Powern" hilft. Die Streßkekse, um die es hier ja primär geht, nämlich die mit aufkumuliertem Stress über vielleicht Monate hinweg, profitieren oft eher von ruhiger, aber durchaus auch mal ausdauernder Bewegung oder von Stressabbau durch "Kampf-Schlafen". Für solche Kandidaten ist auch Eustress durch freudige Aufregung eher kontraproduktiv.
Die normalen, täglichen Stress-Momente bei Mensch und Hund, die wir alle kennen, wie eine aufregende Hundebegegnung, ein TA-Besuch oder was auch immer, wo einmal situativ der "Adrenalinschub" kommt, das sind eher die, die dem Hund durch ein kurzes "Sau-raus-lassen" kompensiert werden können, weil da keine Altlasten vorhanden sind.
Ein "chronischer Stress-Hund", also einer, bei dem das Problem schon Wochen oder Monate besteht, muss meist den kleinen Umweg vom Stresskeks zur Schlaftablette und dann zum leidlich normalen Hund gehen.
LG, Chris
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Oh ja, von dem Problem der TS kann ich auch ein Liedchen pfeifen
Unser Podi-Mix war und ist teilweise noch ganz genau so. Genau so werden sie ja auch überall beschrieben ...sprunghaft und unberechenbar, nicht zuletzt wegen dem Jagdtrieb. Wir haben unseren ja jetzt schon 4 Monate und vieles ist besser geworden. Er springt nicht mehr jedem Vogel oder Blatt hinterher. Vögel, die gut sichtbar im Baum sitzen, da schaut er zwar hin, könnte denen auch stundenlang zuschauen, springt aber nicht mehr drauf los. Aber wehe, irgendwo im Gebüsch sitzt ne Amsel auf dem Boden ...erst vor 3 Tagen hat es mich fast entschärft. Er ist wirklich auch von 0 auf 100 drauf losgeschossen, ich hatte keine Chance, ihn zu halten. Es hat mir die Leine aus der Hand gerissen, ich hatte stundenlang Schmerzen im Unterarm (Muskelzerrung) und mein kleiner Finger ist immer noch blau :/ Ich konnte gar nicht vorher einschreiten, weil ich den Piepmatz gar nicht gesehen habe im Gebüsch, aber er hat ihn gesehen ...er ist tatsächlich ein Vollblut-Solitärjäger. Noch dazu ist er stur wie ein Esel, was wohl auch auf die Rasse zurück zu führen sein dürfte ...oft und gerne beschrieben als "selbst- und eigenständig"
Wir haben also auch noch jede Menge Arbeit vor uns, aber wir merken auch immer wieder, wie er sich uns und unserem Zusammenleben immer mehr anpasst. Immer Stück für Stück. Wenn ich da an die ersten Wochen denke ...oh Gott, wir dachten auch schon, er wäre taub, nur dass er Vogelgezwitscher und das Bellen anderer Hunde auf mehrere hundert Meter gehört hat ...ach nee, der Bluffer
Einen hilfreichen Tipp kann ich leider nicht geben, bei uns ist es jetzt so, dass die Zeit schon vieles gebracht hat, wir geben ihm immer und immer wieder kleine "Anweisungen", um dass er überhaupt weiß, was wir von ihm wollen, was gewünscht ist und was nicht. Er hat in seinen ersten Lebensmonaten ja auch keine Erziehung genossen, als wir ihn mit knapp 7 Monaten bekommen haben, konnte er ja nicht ein mal "Sitz", der konnte und wusste gar nix. Von daher sind wir doch schon sehr zufrieden mit ihm, mit dem was er jetzt schon alles kann und weiß. Und dafür, dass er ja erst 11 Monate alt ist und gerade mitten in der Pubertät steckt, sind wir doch recht optimistisch, irgendwann mal einen Hund zu haben, der nicht die Familien-Weihnachtsfeier sprengt
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wollte mal eben aktualisieren und erzählen das es wohl doch eher stress bedingt war. mitlerweile läuft er an der Schlepp, und wenn er einen Vogel sieht reagiert er garnicht, und wenn der Vogel seeehr nahe sitzt dann macht er einen hüpfen hin und dann ist gut :)
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