Hat unser Hund resigniert?
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Hallo alle miteinander,
ich bin mir nicht sicher, ob wir überhaupt ein Problem mit unserer Hündin haben. Ich schildere einfach mal die Situation.
Unsere Labrador-Hündin ist heute tagesaktuell 21 Monate alt. Sie war immer verspielt und hat sich über jeden und alles gefreut.
Nun ist vor 3 Monaten unsere kleine Tochter geboren. Bis zwei Tage vor der Geburt bin ich jeden Tag mindestens 2-3 Stunden ausgiebig mit ihr spatzieren gegangen und habe dafür gesorgt, dass sie ausreichend Spielpartner trifft. Zu dieser Zeit hat sie sich immer recht früh und nachgiebig gemeldet, wenn sie rauswollte oder musste.
Seit unser Töchterchen auf der Welt ist, gehe ich bei schlechtem Wetter keine großen Runden mehr (sie hatte nach der ersten Spatzierfahrt bei Regen eine dicke Erkältung). Dadurch kann es vorkommen, dass unser Hündchen an manchen Tagen nur 3-4 mal kurz zum Lösen rauskommt. Eine Zeit lang hat sie dies noch mit Gewinsel kommentiert. Da ich darauf aber manchmal nicht reagieren konnte (war gerade am Stillen, Wickeln, etc.), hat sie sich nach einer gewissen Zeit schnaufend wieder in ihr Körbchen fallen lassen.
Nun ist mir seit ca. 2 Wochen aufgefallen, dass sie überhaupt nicht mehr winselt und es völlig unkommentiert hinnimmt, wenn sie gelegentlich z. B. nur 2 mal am Tag (30 Minuten vormittags und 30 Minuten abends) rauskommt. Sie liegt den ganzen Tag regungslos im Körbchen und kommt nur ab und zu mal gucken, ob wir noch da sind. Bis zur Geburt war sie es ebenfalls gewöhnt, dass wir so gegen 07:30 Uhr zum ersten Mal mit ihr rausgegangen sind. Inzwischen hat sie sich auch da unserer Aufstehzeit von ca. 10:30 Uhr angepasst.
Nun habe ich die Überlegungen angestellt, dass sie entweder generell ruhiger geworden ist und nicht mehr alles sofort haben muss (Lösen, Futter, Spielen) oder ob sie schlicht weg resigniert hat
, was ich nicht schön fände.Es ist für uns zugegebenermaßen recht anstrengend mit Kind und Hund. Mein Mann spricht leider schon davon, den Hund abzugeben
. Ich weigere mich strickt, da ich davon ausgehe, dass es mit zunehmendem Alter des Kindes auch wieder insgesamt einfacher für uns wird und ich auch mal bei Regen mit entsprechender Regenausstattung mit Kind und Hund rausgehen werde.Nun meine Frage, ob jemand von Euch schon Erfahrungen mit Kind und Hund und meinen Schilderungen gemacht hat!?!
Lieben Dank für Eure Rückmeldungen! Julia
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11. Januar 2012 um 17:18
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Hat unser Hund resigniert? - Vor einem Moment
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Sie hat sich sicherlich ein Stück weit an die neuen Gegebenheiten angepaßt.
Wir gehen normalerweise mit unserem Hund gegen 7.00 Uhr das erste Mal, wenn ich meine Tochter zum Bus bringe. Wenn wir aber Urlaub haben, geht natürlich hier niemand um diese Zeit - im Gegenteil, da pennen wir alle noch. Die erste Runde ist dann so um zehn, halb elf, wobei er aber sofort in den Garten zum Lösen rauskann (wenn er will), wenn wir aufgestanden sind, und ich muss sagen, dass er das klaglos hinnimmt. Ebenso haben wir zur Zeit unseren Tagesrhythmus etwas verändert - ich fahre zur Zeit mit dem Rad zur Arbeit und gehe daher abends gegen halb acht, acht mit ihm nicht mehr joggen, sondern mein Mann geht einmal mittags und einmal am späten Nachmittag mit ihm und die letzte Runde findet gegen zehn, halb elf statt und ist dann nur noch fürs letzte Pullern vorm Schlafengehen. Auch das hat er ohne Murren hingenommen. Insofern - ich denke, sie stellen sich wirklich einfach schnell um.
Die von dir beschriebenen Zeiten, die du mit eurer Hündin rausgehst, finde ich unabhängig davon recht knapp bemessen. Ich finde es schon nachvollziehbar, dass es im Augenblick mit Baby für dich schwierig ist, öfter/länger zu gehen, aber vielleicht kannst du für Abhilfe sorgen, indem dir jemanden organisierst, der einmal täglich eine große Runde mit eurer Hündin geht. Oder wie siehts mit deinem Mann aus - kann der nicht abends noch eine große Runde drehen mit Hund?
Abgeben würde ich sie jetzt nicht; der Frühling mit trockneren und wärmeren Tagen kommt, deine Lütte wird älter und widerstandsfähiger gegen das Wetter (und das zeitaufwendige Anziehen fürs Anfahren entfällt auch mehr und mehr) und die Zeit bis dahin kriegt ihr sicherlich irgendwie überbrückt.
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Ich denke, dass die Hündin sich einfach angepasst hat und schnell realisiert hat, dass sie nicht der Nabel Eurer Welt ist (Gewinsel etc.). Das tut HUnden im Allgemeinen recht gut und sie werden entspannter.
Aber schön ist es für die Hündin nicht, wenn oft nur ein Minimalprogramm geboten wird - könnt Ihr solche Tage nicht drinnen mit Kopfspielchen, Leckerliesuchen etc. "ausgleichen"?
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Für mich hört es sich auch eher wie eine Anpassung An, denn lautstarkes Einfordern und Gewinsel bedeutet ja, dass sie ziemlich viel Aufmerksamkeit hatte. logischerweise ist das jetzt weniger geworden und mal nicht m Mittelpunkt zu stehen tut ihr sicherlich gut.
Du denkst einfach viel zu menschlich.
Mein Welpe kam als mein Sohn 5 Monate alt war. Meine Tochter war 2. Die Kinder kennen es nicht anders und müssen halt mit in den Wald. Und solange dein Kind noch schiebbar ist, ist es doch easy. Will es selber laufen, dann wird's erst lustig. Mein Sohn hat dankenswerterweise mit 2 Jahren Laufrad fahren können, das erleichtert einiges

Warum den Hund abgeben? Er ist Teil eurer Familie, oder nicht ? Außerdem dürfte er in dem Alter erzogen sein. Also wo ist das Problem?
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Also, ich habe jetzt kein Kind, aber ich kenne jemanden mit Hund (Aussi) der eins gekriegt hat. Sie haben das Kind vom ersten Tag an immer mit zum spazieren gehen im Wald mitgenommen. Auch im Regen. Zuerst hat sie die Kleine vorne in so einem Tuch getragen. Jetzt wo sie älter und schwerer ist, ist sie in so einen Baby-Rucksack. Das heißt sie trägt die Kleine auf dem Rücken. Sie wird dick eingepackt. Wenn´s regnet ist so ´ne Plastikplane (weiß net wie man das nennt) drüber. Klappt super.
Und wenn Schwiegermami geht, geht sie mit Kinderwagen an den Feldern entlang.
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Hmm is sicher schwierig aber übers Abgeben würde ich jetzt auch noch nicht nachdenken... Wie oft sind denn "diese TAge" an denen einfach wenig passiert? Und was passiert an den restlichen Tagen? Also wenn das Wetter passt?
Vieleicht wäre es ja eine Möglichkeit wie ein Vorredner schon schrieb, sie einfach drinnen mehr auszulasten an Tagen wo du wegen Baby nicht so gut rauskannst?? Wenns hier richtig pisst den ganzen Tag dann gehen wir wenns ganz dicke kommt manchmal auch nur 2x 30-45 Minuten am Tag raus, nur meinen Hundeni s des wurscht weil die mögen nasses Wetter selbst nicht sogern, dann mache ich halt drinnen mehr mit ihnen und verlängere z.B. ihren Spielzeit oder so.
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Ich habe kein Kind, aber auch zwei lauffreudige Hunde.
Und was ich lese, klingt für mich eher nach resigniert.Machst Du mit ihr als Ausgleich zu Hause was?
Also Nasenarbeit oder sowas??Sollte das wirklich sehr oft vorkommen, dann würde ich mir überlegen, ob ich nicht einen Sitter suchen würde, der den Hund zum Gassi gehen abholt.
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Nimmst Du Dein Baby nicht mit wenn Du mit dem Hund gehst ?
Ich war immer stundenlang mit Tragesack (bei Mama ist es super warm, auch im Winter) und Kinderwagen unterwegs, bei Wind und Wetter.
Aber ich bin auch der Meinung, dass Babys gaaanz viel an die frische Luft gehören.
Meine Hunde haben keine Gassigehzeiten eingebüßt, ganz im Gegenteil, als die Kleine richtig laufen konnte und keinen Bock mehr hatte im Kinderwagen zu sitzen, waren wir noch länger unterwegs da wir für 10 Meter 20 Minuten gebraucht haben. Der Wald ist halt spannend und solange sie mit einer Pfütze beschäftigt war, gab es Spielchen mit den Hunden.
Fand das nie ein Problem. Aber bei uns muss auch mal das Kind sich gedulden und steht nicht grundsätzlich an erster Stelle. Jeder in unserer Familie bekommt seine Bedürfnisse erfüllt (auch ich), aber im Gegenzug muss auch jeder mal zurückstecken. -
Was wäre denn, wenn er resigniert hat?
Würdest Du es dann ähnlich sehen wie Dein Mann und dem Hund eine Familie suchen, wo er seinem Alter und Bewegungsdrang entsprechend ausgelastet wird?Viele Grüße
Doris
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naja,
von einmal im regen spazierenfahren im kiwa wird kein kind ne dicke erkältung bekommen.einje erkältung geht mit viren einher und die haben eine gewisse inkubationszeit.ist also eher unwahrscheinlich das der gang bei regen schuld war.ausserdem läßt sich so ein kiwa super gut regenfest machen und ein baby bekommt im innern vom wetter nichts ab.für zusätzliche wärme eigent sich ein babylammfell als unterlage oder auch eine kleine wärmflasche.
für mich hört sich das eher nach überforderung o. einfach unlust mit dem hund zu gehen an und da wird das babys dann vorgeschoben.
sorry aber das hast du bestimmt vorher gewußt das es mit hund und kind nicht unbedingt alles einfach ist.meine kinder sind erwachsen(hab 2 kleine enkelinnen) aber ich war bei jedem wetter mit den kindern draussen und zwar vom ersten tag an.und damals gab es bei uns noch keinen hund der gassigänge brauchte.
allerdings fällt es auch bei unseren enkelkindern auf das die bei regen o. kälterem wetter kaum raus kommen weil eben die eltern keine lust haben.
und
die beiden sind dauernd krank... eben einfach nicht abgehärtet.dabei ist doch frsiche luft für alle gut ,geschadet hat es bestimmt noch keinem.
lg kirsten
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