Angsthund Raffi - hat gestern zugeschnappt
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Ich finde die Idee mit der Schleppleine nicht so verkehrt aber er hätte allein im Garten sein müssen so das er seinen Frust nicht an anderen Hunden auslassen kann.
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12. März 2012 um 06:28
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Angsthund Raffi - hat gestern zugeschnappt - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat

Puh, da habt ihr was erlebt mit der Trainerin. Super, dass Du das so klar siehst!
Ich bin mit meiner Hündin ähnlich vorgegangen, wie Du im Eingangspost beschreibst, bin mit ihr aber anfangs grosse Bögen gelaufen und habe gaaaaanz entspannt "Das ist nuuuur ein Meeeensch" gesagt, in dem Moment, in dem sie den Menschen aber VON SICH AUS registriert hatte. Alles ganz locker und langsam (1.5 Jahre Schleppe, teilw. Freilauf nur mit Mauli), Orte, an denen wir keinen grossen Abstand zu Menschen schaffen konnten, hab ich vermieden. Mit der Zeit war es so, dass sie sich beim registrieren zwar noch angespannt hat, auf mein "Mensch" hat sie sich aber wieder entspannt. Sie hat daraufhin Menschen noch einige Zeit gemieden, liess sich überhaupt nicht anfassen und ist der Ansprache von Fremden mit extremer Ignoranz entgegnet. Ich hab IMMER dafür gesorgt, dass sie nicht angefasst wird, hab die Leute gebeten, sie zu ignorieren.
Heute ist es schon viel besser geworden. Ich schaue aber noch immer (ich werde auch immer schauen), dass sie nicht bedrängt wird. Sie geht aber inzwischen recht offen auf manche Menschen zu (manche blendet sie nach wie vor aus
), inzwischen hat sie bereits einige Freunde. Angriff steht nicht mehr zur Option.hey windi
das hört sich ja richtig klasse an...!! wie lange hats denn bei deiner hündin gedauert von anfangs bogen laufen, bis hin das sie auch mal offen auf menschen zu ging? das liest sich richtig klasse..wirklich da hast du richtig gute arbeit geleistet

mittlerweile kann er auch auf menschen in der huta zugehen, aber nur frauen...die werden dann auch mal richtig freudig begrüßt..., aber das passiert nur im sicheren schutz den rudels, draußen ist er mittlerweile soweit, das er nur noch selten bögen läuft, dann eher bei männern....teilweise, kommt er ungestresst auch an menschen vorbei...aber manchmal gibs eben auch die ausnahmen...! das mit dem anfassen lassen klingt manchmal einfacher als gesagt...ich musste dann auch lernen, leuten in die schranken zu weisen....nun bin ich so weit das ich einfach sage, dass er beisst...und keine menschen mag...so wird er auch immer in ruhe gelassen...:-)
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wie lange hats denn bei deiner hündin gedauert von anfangs bogen laufen, bis hin das sie auch mal offen auf menschen zu ging?
mittlerweile kann er auch auf menschen in der huta zugehen, aber nur frauen...die werden dann auch mal richtig freudig begrüßt..., aber das passiert nur im sicheren schutz den rudels, draußen ist er mittlerweile soweit, das er nur noch selten bögen läuft, dann eher bei männern....teilweise, kommt er ungestresst auch an menschen vorbei...aber manchmal gibs eben auch die ausnahmen...! das mit dem anfassen lassen klingt manchmal einfacher als gesagt...ich musste dann auch lernen, leuten in die schranken zu weisen....nun bin ich so weit das ich einfach sage, dass er beisst...und keine menschen mag...so wird er auch immer in ruhe gelassen...:-)
Gute zwei Jahre hats gedauert, aber die Geduld hat sich gelohnt – auch wenn die Zeit extrem anstrengend war. Sie hat das auch nur selektiv gemacht, wenn jemand am Horizont aufgetaucht ist, dann wäre sie immer gegangen. Waren die Menschen nah, dann hatte sie nur so mit jedem 10ten ein Problem. Ich hab ihr diesen "Erfolg" beim Stellen ganz genommen, heisst, sie hatte, nachdem ich die Situation erkannt habe, nie mehr die Möglichkeit, das Verhalten zu zeigen, indem sie eben an der Schleppe war und ich mit ihr ausgewichen bin. Ich hab einfach extrem darauf geachtet, dass sie gar nicht erst in das Verhalten fällt. Ja, es ist nicht einfach, die Menschen fern zu halten, darum bin ich halt auf die Felder gegangen, wo genug Platz ist, ich habe den nahen Kontakt zu unbekannten Menschen lange Zeit komplett gestrichen.
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Das, was Deine Trainerin da "geübt" hat mit der Schleppe wäre bei uns nach hinten raus gegangen. Es ist in meinen Augen aber auch schwachsinnig, bei einem Angsthund so anzusetzen. Erst muss er doch mal Sicherheit haben und entspannter werden. Meine Hündin hat diese Sicherheit dann auf jegliche Situationen mit Menschen übertragen.
Am Zaun bellt sie übrigens auch mal und ins Haus lässt sie niemanden – das ist auch ein bisschen ihre Bestimmung (HSH-Mix, ohne das Verhalten entschuldigen zu wollen). DAS hat aber überhaupt nichts mit der anfänglichen Unsicherheit vor Menschen zu tun. Andere Baustelle

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...ich kann doch gegen einen angsthund nicht körperlich vorgehen...ich habe wochen gebraucht, das er meine berührungen als angenehm entfand, dieser pointer wurde misshandelt...und das sehr schwer...er ist mit narben übersäht...was meinst du würde ich ihm antun, wenn ich im training körperlich vorgehen würde...nein danke, ich fahre mit diesen konzept sehr gut...daher versuche ich alles positiv zu verknüpfen...und eben nicht zu bestrafen...vielleicht hab ich dich auch nur nicht richtig verstanden...wer weiss...
wenn man ein sehr gutes timing hat, kann man es, auch bei einem angsthund, schaffen negative verhaltensweisen zu blocken, um dann das gewünschte verhalten zu fördern.
das geht, wenn man es richtig macht.
aber die gefahr hierbei fehler zu machen ist natürlich enorm groß.
aber ich glaube wirklich, dass du mich ein bisschen missverstanden hast - ich meine keineswegs, dass dieses vorgehen der frau so o.k. war, ich hätte das ganz anders gemacht.aber grundsätzlich denke ich, und ich spreche da aus erfahrung, dass es durchaus situativ auch bei einem angsthund sinnvoll sein kann, körperlich zu werden. damit meine ich übrigens keine schmerzen u.ä.
z.b. arbeitest du beim lakoko auch körperlich und diese art zu arbeiten kann hunden mit ängsten teilweise enorm helfen.
andererseits betrachtet kann eine gezielte unterbrechung, in den momenten, in denen keine angst gezeigt wird (wie z.b. beim bellenden losschießen) auch bei einem angsthund sinnvoll sein, wenn man es kann und ein alternativverhalten aufgebaut hat.
da hier viele fehler passieren können, sollte man im zweifelsfall die finger davon lassen.
einfach mal eben nen schlüssel reinpfeffern kann keine adäquate lösung sein

ich denke, ihr macht das schon ganz toll :)
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@ Lacanouk: Natürlich ist es auch bei Angsthunden, die nach vorne gehen, sinnvoll, sich z.B. dazwischen zu stellen, oder im Notfall auch mal abzudrängen. Das hab ich auch gemacht, meistens aus Reflex
. Einfach weils nicht anders ging, der Hund bereits so "gefangen" war in seiner Angst und nicht mehr ansprechbar. Da hab ich aber auch keine Alternativverhalten mehr abgefragt, sondern quasi Schadensbegrenzung betrieben.Aber um das Verhalten zu verändern, dem Hund die Angst zu nehmen, braucht es m.E. erst mal Abstand und Ruhe. Sodass man gar nicht körperlich werden muss. Ich meine, es bringt doch nichts, einen Hund in eine Situation zu bringen, in welcher er total überfordert ist, dabei lernt der doch nichts. Egal, WIE man dabei reagiert.
Was heisst schon "rein positiv"? Ich würd jetzt auch behaupten, ich hätte meine Hündin mit positiven Methoden hingekriegt, obwohl ich sie auch ab und an mal geblockt habe, aber eben, das waren unvorhersehbare "Notfälle" sozusagen, ich kann einen solchen Hund ja nicht einfach "machen lassen".
Heute, jetzt wo sie kaum mehr Unsicherheit gegenüber Menschen zeigt, gibt es Situationen, in denen ich sie bedacht abdränge, ggf. auch mal etwas bedränge. Das aber nur, weil sie mir inzwischen vertraut und ich weiss, wieviel es "leiden mag". Jetzt kriegt sie auch mal verbal "einen Rüffel", den sie akzeptiert und wegstecken kann. Früher wäre sie in sich zusammengeklappt, erst musste die Angst weichen.
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