Alleine bleiben, mit Betreuung nicht möglich
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Retriever -
27. Dezember 2011 um 08:33
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Naja so extrem viel mach ich ja auch nicht...
Das letzte mal Dummy war vor ca. 8Wochen
Gut vor dem Bike war er vorgestern und gestern.... hatten aber davor auch wieder 4 Woche gar nichtsUnd das sind Zeitspannen die ich im Moment eigentlich habe
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27. Dezember 2011 um 11:56
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Alleine bleiben, mit Betreuung nicht möglich - Vor einem Moment
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@Fini
Ja, weniger ist definitiv mehr.
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Zitat
Er versucht es...
Ich schicke ihn dann aber auf seinen Platz oder aus dem Raum, damit ich meine Ruhe habe, was auch gut funktioniert.
Bewege ich mich, springt er auf - ich schicke ihn in die Kudde
Verlasse ich den Raum, achte ich drauf, das er in der Kudde liegt und dort auch bleibt oder ich schließe die Türe...Ich würde als erstes hier anfangen, denn genau durch deine Ansprache bekommt er wieder die Aufmerksamkeit die er erwartet/einfordert.
Ich würde ihn in solchen Situationen komplett ignorieren und die Türen einfach hinter mir schließen ohne ihn auf seinen Platz zu schicken und ihm somit klar machen das er hier gerad absolut unwichtig ist.
Wenn du keine Türen in der Wohnung hast (so wie ich) dann würde ich ihn kommentarlos auf seinen Platz zurückbringen. Franz trug zu der Zeit Geschirr und Hausleine. Es hat zwar etwas gedauert aber mittlerweile interessiert es ihn nicht mehr wenn ich den raum verlasse. Er hat dadurch seinen Kontrollzwang komplett abgebaut.
Das problem mit em alleinbleiben unter aufsicht kenne ich auch. Dabei war es egal ob er die Leute kennt oder liebt. Er war dauergestresst, saß vor der Tür und weinte. Das ganze teilweise bis zu 4 stunden.
Wobei es nie ein problem war wenn er von anderen zum gassi abgeholt wurde.
Mittlerweile bleibt er problemlos bei anderen. Er schaut zwar doof wenn ich gehe aber mehr passiert nicht.
Aus eigener Erfahrung kann ich rückblickend sagen, das es viel mit der Auslastung zu tun hatte. Wir hatten teilweise ein powerprogramm von 3 bis 4 stunden täglich und er wollte immer noch mehr und gab nie ruhe.Als wir dann den Trainer gewechselt haben und den Hund auf 0 fuhren wurde es besser.
Es gab jeweils morgens, mittags und abends nur noch eine 10min runde.Dabei wurde Leinenführigkeit gemacht, mehr nicht. In der Wohnung gab es keine Ansprache mehr, auch keinen Blickontakt.
Nach ca einer Woche kam langsam die Erkenntnis bei ihm das er nur Aufmerksamkeit bekommt wenn ich das will und er sie nicht fordert ( als Beispiel: ich kam nach Hause, legte er sich artig auf seinen Platz und entspannte, begrüßte ich ihn. Freute er sich, sprang, quitschte, ging ich in den einzigen Raum mit Tür und schloss diese).Ich will damit sagen, erklär ihm schlichtweg das er nicht wichtig ist wenn du ihn nicht direkt ansprichst, auch wenn es verdammt schwer ist.
Grüßle
Liese und der Chaoshund -
Zitat
Naja so extrem viel mach ich ja auch nicht...
Das letzte mal Dummy war vor ca. 8Wochen
Gut vor dem Bike war er vorgestern und gestern.... hatten aber davor auch wieder 4 Woche gar nichtsUnd das sind Zeitspannen die ich im Moment eigentlich habe
Ich will deine Beiträge beim besten Willen nicht zerpflücken, bitte nicht missverstehen. Auf der einen Seite schreibst du, dass normales Gassigehen ohne BEspaßungsprogramm nicht möglich ist, weil der Hund unbedingt arbeiten will und muss. Da entsteht natürlich bei mir und anderen der Eindruck, dass du unheimlich viel auch tatsächlich mit ihm machst. Auf der anderen Seite schreibst du, dass teilweise 4-8 Wochen völlig ohne Dummytraining/Ziehen ins Land gehen, was natürlich hieße, dass ihr dann da doch weniger macht, als ich nun befürchtet hätte.
Was ich daran nicht verstehe, ist diese "Unausgewogenheit". Klar, ich hab jetzt nur eine Momentaufnahme im Kopf, du hast ja nicht die Trainingspläne des letzten Jahres eingestellt, aber so richtig will es nicht in meinen Kopf, warum man 4 Wochen gar nichts macht und dann zum Beispiel zwei Tage hintereinander powern lässt. Ohne Guinness zu kennen, sondern rein von deiner Schilderung her liest der Bursche sich für mich allgemein sehr unentspannt, sehr "aus der Balance" - man würde einfach nicht von ihm behaupten, dass das ein in sich ruhender Charakter ist, ich nehme an, da stimmst du mir zu?
Ich würde soweit gehen, zu sagen, dass solche Trainings"intervalle" seiner inneren Ruhe nicht gerade förderlich sind. Erst wochenlang nix, dann darf er auf einmal wieder so richtig Gas geben und sich auspowern, was ich an sich schon nicht sonderlich glücklich finde (ich halte eine gleichmäßigere Auslastung grundsätzlich für sinnvoller, sowohl was die Häufigkeit angeht als auch die Intensität) und kriegt dann aber nicht eine entsprechende Ruhepause, sondern ist am nächsten Tag wieder vor dem Rad - ohne zwischendurch mal richtig runterzukommen. Klar, das sind alles nur Vermutungen meinerseits, ich will dir auch gar nix unterstellen, aber das sind meine Gedanken dazu.Hast du denn mal versucht, mit ihm etwas zu machen, was ihn mehr kopfmäßig und weniger körperlich fordert? Und das dann auch nur 5-10 Minuten und dann Feierabend?
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Ich habe die letzten Wochen/Monate sehr mit meiner Gesundheit zu kämpfen, wodurch ich die letzten Wochen ans Bett gefesselt war.
Dadurch hatte der Hund eine Zwangspause und selbst diese Zwangspause, war nicht gerade gut dafür, das der Hund mal runter kommt…
Und mit 40 Fieber im Bett, habe ich den Hund auch nicht beachtetIch bat oben einen Text zu lesen, da sich der Hund im allgemeinen selbst sehr stresst und es meiner Meinung nach ein allgemeines Problem ist…
Zitate von mir
ZitatAlles anzeigenIn der Wohnung hat er keine Ruhe gefunden…
Während Nala und ich gemütlich auf Couch und Kudde lagen, spazierte er von links nach rechts… auch über Stunden, legte er sich nicht hin… er lief und lief und ersuchte Aufmerksamkeit, die wir ihm nicht gaben.
Bis zum Alter von ca. 1 1/2 – 2 Jahren, war er dann auch so penetrant, das er dabei fiepte, bellte und uns anstubste…Zwischen zeitlich habe ich dieses Verhalten gut im Grifft – nicht perfekt, aber zumindest soweit, das er sich in der Wohnung hinlegt und entspannt.
Auch wenn Besuch kommt, den er nicht begrüßen darf, bleibt er in der Kudde liegen, zwar unter hochpsannung, aber er bleibt liegen, was Monate lang absolut unmöglich war.Ein weiteres Problem ist ein ähnliches wie das Ruhe finden in der Wohnung…
Sobald ich aufstehe, rennt er mir hinter her.
Erst seit ein paar Wochen bin ich soweit, das ich den Raum bei offener und geschlossener Türe verlassen kann und er weiter auf seinem Platz liegen bleibt, ohne stehend hinter der Türe auf mich zu warten.
Problematisch, wird es bei geöffneter Türe, wenn ich für einen längeren Zeitraum den Raum verlasse…
Da höre ich bereits auf dem Laminat ein tapsen…
Er lässt sich wieder zurück auf seinen Platz schicken, auch wenn er mich nicht sehen kann, was für mich auch schon mal ein großer Fortschritt ist…Fakt ist das Guinness über Monate hinweg, sobald ich das Haus verlassen habe (es reicht schon ein Gang zum Briefkasten, oder das raus bringen des Mülles) das er mit lautem Rufen und gekreische hinter der Wohnungstüre auf mich gewartet hat…
Dabei spielte es keine Rolle, ob Nala anwesend ist oder nicht.
Das Verhalten war das selbe…Aber wie trainiert man dies einem Hund ab? Mit mühevoller Kleinarbeit in jeder freien Sekunde…
Ich stellte fest, das er sehr stark auf mein Auto reagiert hat, was zu 90% immer direkt vor meinem Haus steht.
Also fing ich an, eine Laufstrecke auf mich zu nehmen und parkte mein Auto in der Parallel Straße.Innerhalb von sehr kurzer Zeit besinnte er sich und entspannte… zwar nicht 100%ig aber zumindest so weit, das er in meiner Abwesenheit nicht durch gebellt hat…
Zwischen zeitlich sind wir auf dem Stand, das ich die Wohnung ohne bellen verlassen kann und er auch ruhig ist.
Für mich ist dies schon ein Fortschritt.
Und wir arbeiten an den Problemen.
Morgen kommt gott sei dank kurzfristig eine Trainerin ins Haus (was ich in meinem Thread bereits geschrieben habe).Einen Kontrollzwang konnte jedoch bereits ein anderer Trainer ausschließen.
Ebenso zum Thema Auslastung habe ich mit einem Trainer drüber gesprochen, da ich penibel darauf achte, den Hund nicht hochzu puschen.
Sobald er sich beim Arbeiten am Dummy oder Bike puscht.. ist Ende…
Klar rennt er…
Wenn er sich aber hoch puscht, dann bellt er quietscht er, springt, hüpft und ist nicht mehr ansprechbar.Arbeite ich mit ihm, ist er konzentriert bei der Sache (am Bike)
Am Dummy dreht er schon sehr schnell auf, aber dann breche ich ab und arbeite weiter an der Ruhe…Abgesegnet von einem Trainer.
Mir geht es aktuell mehr darum, warum er bei anderen auch nicht mal alleine sein kann…
Man soll ja glauben, wenn der Hund nicht mehr alleine ist, wäre Ruhe… -
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Zitat
Mir geht es aktuell mehr darum, warum er bei anderen auch nicht mal alleine sein kann…
Man soll ja glauben, wenn der Hund nicht mehr alleine ist, wäre Ruhe…Eigentlich beantwortest du es dir doch fast schon selbst. Wenn er schon bei der Person, zu der er die stärkste Bindung hat und die dies am meisten mit ihm trainiert hat, sich echt schwertut, mal Ruhe zu geben, wie soll er dies denn dann können bei Leuten, die diesbezüglich nicht mit ihm geübt haben, bei denen er es schlicht nicht kennt, dass da ebenfalls erwartet wird, dass er sich bitte hinzulegen und runterzukommen hat?
Keiner meiner Gasthunde, die irgendwann mal bei mir waren, wusste direkt, dass auch bei mir nicht hochgedreht wird, selbst dann nicht, wenn ich sie bei sich zu Hause gesittet habe. Anderer Mensch, andere Situation = erstmal Stress. Und Stress ist bei einem stressanfälligen, generell unruhigen Hund nunmal nichts, was dazu beiträgt, dass Lernleistungen bei Frauchen sofort übertragen werden auf die neue Situation.
Sei nicht böse, aber ich sehe in dieser Alleinbleib-Geschichte einfach nur ein weiteres Symptom des "Grundproblems", nämlich dass Guinness grundsätzlich einfach ziemlich "unentspannt" ist und nie gelernt hat, mal wirklich runterzufahren.
LG Henrike
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Ich hoffe es versteht keiner falsch...
Die frage ist nicht, warum bleibt er ALLEINE in einer fremden Wohnung...
Sondern, warum kann er MIT anderen Personen nicht ohne mich sein...
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Und bzgl. des hochpuschens und seinem Stress den er sich selber macht...
Habe ich ja schon in dem anderen Thread geschrieben...wo ich drauf hingewiesen habe, das man es bitte lesen sollte
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Ich würde meinen, dir könnte eine bessere Ritualisierung helfen. Für dich selber, und für Guinness. Einen Plan, den es einzuhalten gilt, damit mehr Routine reinkommt. Das gibt Sicherheit. Wenn ich das 3-6 Monate durchgezogen hätte, würde ich damit Anfangen, das Alleinsein neu aufzubauen, so blöd wie's halt ist....
(sehr kurze worte ich weiss)
LG Nina
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Das steht ja schon alles in dem oben genannten Link!
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