Bitte um Rat
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guten morgen zusammen,
wahrscheinlich habt ihr ein problem wie das meinige schon mindestens 100 Mal hier gelesen, aber trotzdem ich mir schon viele beiträge ähnlicher natur durchgelesen habe, konnte ich für mich nicht viel daraus ziehen..also, Balou ist ein acht monate alter labrador jack russel terrier mischling.
er ist mit chip seit ca 1 Monat kastriert.
er ist super bemüht im training und kann schon viele kommandos verlässlich befolgen.
es gibt allerdings ein problem:
ER JANKT...
wenn ich mich mit jemandem unterhalte, wenn wir auto fahren, wenn ich, wiedermal, durch die wohnung laufe und die türen hinter mir schließe damit mein hund seinen kontroll zwang abbaut, wenn er vor einer türe mit mir wartet das geöffnet wird, usw.
Er hat keine angst vorm auto fahren.es kommt immer wieder vor das er still ist erst die landschaft beobachtet und dann einschläft.also, ich bin eigentlich hart im nehmen aber so langsam ist es mir peinlich mich mit anderen zu unterhalten und ehrlich gesagt sind die laute dauerhaft nicht zu ertragen. er fährt, dick gepolstert im kofferraum mit stangen mit, sitzt er im beifahrer fussraum ist er absolut still.
Mir scheint er will zu jeder zeit aufmerksamkeit haben und zwar, die volle.
Was wir versucht haben:
Gib laut, sei still training
janken ignorieren stille belohnen und loben
dose mit rasselnden dingen füllen und bei janken in eine ecke werfen
"aus".. AUS!".....AUS!!!!!!!
in situation befehl geben um aufmerksamkeit umzulenken: Sit..Balou sitzt, jankt dann weiter
Musik an
musik aus
Fenster auf
fenster zu
Mit besuch im stehen reden, im sitzen
hund raus schicken
Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn ihr vielleicht einen tip hättet. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ganz spontan:
entscheid Dich für eine Methode (z.B. ignorieren) und zieh das mal konsequent durch. Bei dem ganzn Repertoire was Ihr aufgefahren habt wundert es mich nicht das Euer Hund zur Zeit auf garnixmehr reagiert - bzw. gelernt hat das er nur länger durchhalten muss damit Ihr Euch was Neues einfallen laßt.lg
Susa -
Schreib mal auf, was Du wann mit ihm machst. Tagesablauf, Beschäftigung, wann ist er wo und vor allem, wann sind seine Ruhezeiten.
Und noch was anderes. Hast Du mal ein Bild von ihm
Ich hab derzeit eine Hündin in der Hundeschule, da ist die Mama ein Labrador und der Vater unbekannt. Ich vermute auch Terrier... Ist es "gesichert" was seine Eltern sind?Viele Grüße
Corinna -
Und nochwas: Warum wurde ihm der Chip verpasst?
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das mit dem für eine methode entscheiden habe ich mir auch schon überlegt.. schildere hier ja auch zusammengefasst 3 monate daher so viele ansätze...
er hat den hormon chip bekommen weil er auf hündinen reagiert hat. ich wollte erstmal keine op da es ja sein kann das sich hunde durch kastration im charakterbild verändern, der chip verliert seine wirkung ja erstmal nach 6 Monaten und war daher zum ausprobieren die richtige wahl.ja seine eltern sind gesichert ;-9 wie auch immer die beiden die zeugung hinbekommen haben ich suche mal ein bild..
danke schonmal für die antworten
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Ein Rüde reagiert auf Hündinnen... wo ist da jetzt der Grund für den Chip zu finden?

Würdest Du meine Fragen beantworten?
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Ach ja: Tagesablauf
8.00 aufstehen und wasser lassen
- Kuscheln oder spielen innnerhalb der wohnung10.00 30 min spazieren mit 100g futter entweder als fährtenspiel oder unter laubhaufen versteckt
wenn er gesund ist, (hat aktuell trotz impfung zwingerhusten) kontakt mit anderen hundenab 11.00 Pause in seiner hundehöhle
13.30 Fahrt in den wald, training an der schleppleine 15 meter 200g futter im Futterbeutel mit jag spielen
15.00 Pause in seiner höhle oder auf Meinem!! sitzsack;-)
17.00 2 runden park zum lösen- Intelligenzbrett und kong
19.30 4 runden park 50 gramm futter
22. 00 Schlafen
der grund für den chip:
der hundetrainer riet ihn kastrieren zu lassen da aufgrund der reaktion, also auf spuren von weiblichen hunden drauf zu gehen etc. zielgerichtetes training besser möglich sei.
der tierarzt empfahl die hormonelle kastration ebenfalls -
der tagesablauf variiert sowohl in den zeiten als auch in den inhalten
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Mit acht Monaten ist jede Form der Beschäftigung zuviel. Alltagserziehung ist völlig ausreichend, alles andere überfordert den Hund.
Außerdem sind das zuviele Spaziergänge. Zwei an der Zahl mit jeweils einer halben, höchstens 3/4 Stunde sind völlig ausreichend.
Dein Hund ist insgesamt auf einem so hohen Stresslevel, dass er nicht anders kann als die Nervensäge zu mimen.
In der Wohnung würde ich überhaupt nichts mit ihm machen.
Spazierengehen sollte auch spazierengehen sein. Heißt: Rumlatschen, Schnüffeln...
Viele Grüße
Corinna -
Uff, das ist ein reicher Tagesablauf. Könnte es sein, dass das vielleicht ein bisschen viel ist..
Wann ist der Hund denn mal Hund?Mal eine andere Frage, damit ich auch alles richtig verstanden habe, janken bedeutet "volle Aufmerksamkeit verlangen"? Ich habe diesen Begriff leider noch nie gehört. Wenn dem so ist, hätte ich eine Idee.
Zur chemischen Kastration: das kann zu schlimmeren Schäden führen als "Eier ab". Und dass ein Rüde nun mal Hündinnen mag... Ist logisch oder

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