Was kann man einen Welpen zumuten?
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Hallo zusammen,
ich bin da im Moment etwas unsicher.Meine Bouvier Hündin ist jetzt seit 6 Tagen bei mir und 10 Wochen alt.Sie ist ein quirliges,aufgewecktes,intelligentes und recht selbstbewusstes Mädel.
Mitlerweile haben wir uns schon ganz gut eingespielt und ich möchte jetzt wissen,was man dem Knopf schon "zumuten" kann ohne sie zu überfordern.
z.B müsste ich heute in ein Elektronikfachgeschäft.Kann ich sie da mitnehmen oder ist das schon arg input?
Wie regelt ihr den Tagesablauf mit euren "frischen" Welpen,gammelt ihr da viel zu Hause rum,schmeisst den Haushalt,geht bisschen Pipi machen draussen und spielen oder fahrt ihr das volle Programm wie einkaufen fahren,Hundi mit in die Stadt nehmen,Bus/Bahn fahren für die die kein Auto haben und macht alles wie sonst auch?
Und ganz besonders interressant,wie schaut es bei Mehr-Hund-Besis aus der Alltag?Freu mich über Einblicke in euren Welpen-Alltag.
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Hi,
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Wenn die Welpen noch so ganz frisch da sind, würde ich eher die *zu hause gammel* variante wählen. In 2-3 Wochen kannst du anfangen den Welpen mal kurz mit nehmen. Aber immer an die 5 min. Regel denken.
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Hallo und herzlichen Glückwunsch zu Deiner Kleinen
Also ich habe meine Motte mit 8 Wochen bekommen und habe sie von Anfang an überall mit hin genommen.
Sie hat Ihre festen Ruhe und Schlafzeiten, da mache ich auch nichts mit Ihr, sondern gukce schon das sie Ihren Schlaf bekommt. In der zeit mache ich den Haushalt.
Dann klar Pippi machen und draußen bisschen toben und am Grundgehorsam arbeiten. Zuhause machen wir keine Bespaßung. Zuhause bekommt sie Futter und Schmuseeinheiten....einmal am Tag mache ich auch Bastelstunde und baue ihr ein Intelligenzspielzeug aus Klopapierrollen oder wir machen Wohnzimmeragility (also unter einem Stuhl durch kriechen oder Slalom um den Tisch und so) und ansonsten ist Ruhe angesagt. Was sie macht ist mir egal, hauptsache sie macht nichts kauputt und verhält sich ruhig. Sie muss eben auch lernen das sie nicht im Mittelpunkt der Welt steht, sondern der Alltag ganz normal weiter geht. Parallel üben wir das alleine sein, denn meine Waschmaschine ist im Keller. Mit diesem program fahren wir sehr gut. Nachmittags wenn sie ausgeschlafen hat unternehmen wir dann was. Bahn fahren, Aufzug fahren, Einkaufszentrum (Anfangs habe ich sie getragen, bis sie die Sicherheit hatte alleine zu laufen und seitdem geht sie an der Leine neben mir durch die Geschäfte) auch Auto fahren haben wir geübt und vor allem auch mal im Auto kurze Zeit alleine zu bleiben. Wahrscheinlich werden jetzt auch einige die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, aber ich finde nicht das ich ihr schade, im gegenteil und wenn es zuviel wird, zeigt sie mir das und ich reagiere sofort in dem ich sie auf den Arm nehme. Sie muss es ja lernen und meine Meinung ist, desto früher, desto besser. Ich nehme sie auch vom ersten tag an mit ins Büro und habe ihr gezeigt wie sie sich dort zu verhalten hat. Klappt super. Wir waren auch schon mit Ihr im Kurzurlaub (nach zwei Wochen) und dort musste sie sich auch an eine neue Umgebung gewöhnen. Wir haben sie dort mit ins restaurant und Cafe genommen (natürlich vorher Pippi machen gegangen, gefüttert und ausgepowert) und sie lag ruhig untern Tisch und hat das treiben beobachtet, bis sie irgendwann eingepennt ist. Ich war auch schon mit ihr im Kindergarten, damit sie Kinder kennen lernt.
Ich gehöre nicht zur Fraktion Wattebauschwerfer, sie ist ein Hund und muss sich an unser Leben anpassen. Natürlich reagiere ich sofort auf Sie und ihr Verhalten, doch ich vertüddel den Hund nicht. Ich wollte einen Hund haben, mit dem ich alles machen kann und den ich überall mit hin nehmen kann. Ich brauche keinen Schoßhund und auch keinen Couchpotatoe. Sie soll an meinem Leben zu 100% teilnehmen, egal wo ich hingehe. Ich muss mich auf sie verlassen können und sie kann sich auf mich verlassen. Früh übt sich. -
Ich würde auch noch die *zu Hause gammel* Variante wählen.
Zumuten kann man ihr dabei aber schon ab und an winzige Übungseinheiten ( ca. 5 Minuten ) wie z. B. Name beibringen und *komm her* oder *sitz*. Mehr würde ich noch nicht machen.
Ansonsten soll die Kleine viel schlafen, mampfen, Geschäftchen erledigen, spielen, schmusen und einfach noch ein bisschen Hundekind sein
.Sie mit der grossen weiten Umwelt bekannt machen würde ich erst, wenn sie vollständig durchgeimpft ist und von alleine anfängt, sich für mehr als nur ihre Wiese vor dem Haus zu interessieren.
Auf keinen Fall jetzt schon mit vielen neuen Eindrücken überfordern ... sie muss ja erstmal bei euch zu Hause richtig ankommen ... ihren kleinen Kosmos incl. euch richtig kennenlernen etc..
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Wir sind mit dieser Methode sehr gut gefahren und haben so einen entspannten, nicht überforderten, überdrehten Hund aufgezogen.
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z.B müsste ich heute in ein Elektronikfachgeschäft.Kann ich sie da mitnehmen oder ist das schon arg input?
wenn der Zwerg es kennt, auf dem Arm getragen zu werden und du nur kurz was besorgen musst, sehe ich da weniger ein Problemgehts um Rumgucken/Suchen etc., in nem großen Laden, würde ich persönlich es lassen
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Hi!
Glückwunsch zum Familienzuwachs! Also ich hab meinen mit 9 Wochen bekommen und es auch in etwa so gemacht wie Paula11: ihm möglichst viele Eindrücke verschafft, ihn mitgenommen wenns möglich war. Zum Beispiel in die Stadt, allerdings nur für kurze Zeit, so ca. 5 bis 20 Minuten. Als ihn grade mal 2 Tage hatte, wurde bei uns vor dem Haus die Straße aufgerissen, da mussten wir wohl oder übel auch ab und zu vorbei, das hat ihm merkwürdigerweise kaum beunruhigt. Tagsüber hatte er irgendwie keine festen Schlafzeiten (auch heut noch nicht), dafür hat er aber von Anfang an nachts durchgeschlafen wie ein STein
Daheim haben wir tagsüber viel gespielt, wobei ich auch meinen Zweithund mit eingebunden hab, da dieser etwas "unglücklich" wirkte. Ich hab dann z.B. Bälle durchs Zimmer geworfen und die beiden sind hinterhergeflitzt und der Welpe hat ihn meistens geschnappt und sofort zurückgebracht, diese Veranlagung zum Apportieren hab ich später etwas ausgebaut. Als der Knirps älter wurde, hab ich sie Suchspiele machen lassen: Käsestückchen in einem separaten Zimmer verstecken, die Hunde müssen draussen bleiben, bis ich sie reinlasse zum Suchen.
Das ist bis heute ihre Lieblingsbeschäftigung, meistens machen wir das Abends, weil davon werden sie herrlich müde! Natürlich machen wir auch "ernstere" Sachen wie Sitz, Platz,....
Aber natürlich muss man bei einem Welpi drauf achten, ihn nicht zu überfordern. Meiner z.B. hat angefangen sich zu kratzen, wenn er müde war, das macht er jetzt mit 15 Monaten immer noch.
Auf jeden Fall wünsch ich dir ganz viel Freude an deiner Kleinen!
LG Blackpoodle -
Danke für die vielen Antworten.
Das mit dem Impfen habe ich mir auch schon gedacht.Das wir erst auf Entdeckungstour gehen wenn sie durch geimpft ist also in knapp drei Wochen,dann ist sie 13 Wochen alt und wohnt schon einen Monat hier.
Zur Zeit gammeln wir hier ausschließlich auf der Couch rum,hin und wieder Pipi machen,bisschen draussen Spielen und mal was zu Knabbern für drinnen.
Hab jetzt noch bis Mitte Januar Urlaub,dann kann der Ernst des Lebens Anfangen.
Blöd ist halt das ich bis Abends alleine bin und hier nicht viel weg kann (Mann hat Spätdienst).Hundi muss noch beim OA gemeldet werden.
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Zitat
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Blöd ist halt das ich bis Abends alleine bin und hier nicht viel weg kann (Mann hat Spätdienst).Hundi muss noch beim OA gemeldet werden.
Du kannst ja jetzt schon mal schrittweise das Alleinebleiben üben. Immer ein paar Minuten den Raum verlassen, Tür zu ... dann wieder rein. In den ersten Tagen die Zeit so beibehalten ... dann langsam steigern.
Beim Verlassen des Raumes gar kein Bramboruim machen ... wortlos raus ... wortlos wieder rein und beim Reinkommen auch keine Beachtung.
So lernt sie, dass sie auch mal alleine sein muss ... insbesondere ja wichtig, wenn du mal einkaufen musst und dann Mitte Januar wieder zur Arbeit musst.
Wie lange müsste sie dann ab Januar alleine bleiben ? -
Das "üben" wir schon von Anfang an.Ich habe keine Lust die Kleine von einer Etage in die andere zu schleppen.Die geht gut damit um,weint nicht,sitzt entweder vor der Tür und wartet oder legt sich wieder hin.Die Althündin ist ja auch immer hier,da orientiert die sich schon schön dran.
Wie lange sie ab Januar alleine bleiben muss kann ich nicht sagen,das liegt daran ob ich einen anderen Job annehme oder nicht.Sagen wir mal schlimmsten falls 2 Stunden,das wäre aber worst case.Es ist so geplant das sie gar nicht alleine ist und wenn dann ne halbe Stunde max. Mein Mann und ich arbeiten meistens entgegen gesetzt.Babysitter wären auch 2 vorhanden. - Vor einem Moment
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