Was kann man einen Welpen zumuten?
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.....Das wir erst auf Entdeckungstour gehen wenn sie durch geimpft ist also in knapp drei Wochen,dann ist sie 13 Wochen alt und wohnt schon einen Monat hier.
... Hundi muss noch beim OA gemeldet werden.Ich bin damals mit meiner Maus gleich rausgegangen, überall hin, auch in den Park oder mal in die Stadt. Aber natürlich wohldosiert, also nicht am Samstagvormittag, wenn alle einkaufen und man selbst kaum Platz zum Stehen hat in den Läden oder so, sondern eher mal unter der Woche nachmittags, wenn nix los war, und dann nur kurz. Man kann sich ja auch einfach nur auf ne Bank setzen im Einkaufszentrum und den Leuten zugucken, dann läuft der Hund nicht mehr als 5 Min. am Stück, man kann ihm aber trotzdem die Zeit geben, das alles anzuschauen, was da abgeht, und dabei ruhig zu sitzen und runterzukommen. Mit meinem Großen (den hab ich mit eineinhalb aus dem Tierheim geholt) wurde das mit Sicherheit nicht gemacht - und wenn ich mit dem ins Einkaufszentrum gehe, ist der heute noch auf 180 (ok, wir wohnen recht ländlich und machen das selten, aber trotzdem - er hat immer viele Menschen, die wir treffen, auch andere Hunde, wir gehen durch die Stadt - aber Innenstadt oder Einkaufszentrum, das ist echt anstrengend..... *ziehhierhin*ziehdorthin*ohdaisteinhund*schnüffelhier*schnüffeldort..... Vor allem, wenn dabei noch andere Hunde wahlweise bespielt werden oder angepöbelt werden sollen, je nach Tageslaune *hust...... wobei letzteres dann teilweise auch gut mal einfach durch den Streß provoziert worden sein kann, schätze ich)
Ich finde, gerade die erste Zeit ist sooo wichtig, um den Kleinen viel zu zeigen, sie tun sich da mit Sicherheit leichter, als wenn ich sie 4-6 Wochen lang total betüddel und vor allem beschütze, und auf einmal müssen sie dann mit ganz anderen Anforderungen zurechtkommen - und dann wundert man sich, warum sie bei Baustellenlärm/Silvesterböllern auf einmal erschrecken, fremde Leute gefääährlich sind etc. etc.
Aber wie gesagt, wohldosiert, nicht übertreiben und den Hund dabei überfordern, das zu erkennen, ist halt dann Dein Job, denn jeder Hund reagiert da anders - einer verträgt viel, weil er in der Stadt oder mit viel Action in der Züchterfamilie aufgewachsen ist, ein anderer ist ein bißchen sensibler, weil er vielleicht recht ruhig auf dem Land aufgewachsen ist mit weniger Möglichkeiten für den Züchter, ihn Neues kennenlernen zu lassen.
In Sachen Impfen: ich hab sie halt Hundekontakt haben lassen, wenn ich vorher mit den anderen Besitzern abgeklärt hatte, ob ihre Hunde geimpft waren, und nicht mit jedem anderen Hund wahllos, klar (ja, sicher - Krankheiten von anderen Hunden übertragen kann ein geimpfter Hund wahrscheinlich trotzdem - aber ich kann auch morgen früh aus dem Bett fallen und mir dabei das Genick brechen....
). Auch im Hundeverein waren wir sofort, dort wurde sehr darauf geachtet, daß die Hunde alle vollständig geimpft wurden, um das Risiko für junge Neuzugänge möglichst gering zu halten. Wenn ein Hund krank war, durfte nicht teilnehmen.Zum Ordnungsamt: bei uns müssen Welpen erst ab der 16. Woche angemeldet werden. Kannst ja mal nachfragen, wie´s bei euch ist. Dann brauchst Dir damit keinen Streß zu machen, und sparst nochmal 8 Wochen die Hundesteuer. Auch wenns net viel ist -aber man muß den Behörden ja nicht mehr in den Rachen werfen als man unbedingt muß, oder? ;-)
LG,
BieBoss - Vor einem Moment
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Hi,
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PS: was ich wichtig finde: gewöhn sie gleich an den Tagesablauf, wie Ihr ihn später haben werdet. Also nicht jetzt den ganzen Vormittag als Spiel- und Betuddel-Zeit verbringen, wenn Du jetzt schon weißt, daß Du später dann am Vormittag die 2 Stunden arbeiten wirst. Der Hund tut sich dann einfach leichter, wenn er schon vorher lernt, daß vormittags z.B. Ruhezeit ist, weil es dann später egal ist, ob Du da bist oder nicht, denn er schläft eh. Wenn Du erst vormittags Halligalli machst, und er gewöhnt sich daran, dann ist hinterher großes Geschrei, wenn dann die Action plötzlich wegfällt, weil Du in genau dieser Zeit arbeitest. Ich habs von Anfang an so gehalten, daß vormittags Ruhe war, weil ich wußte, meine Tochter würde dann nach den Ferien erst mittags aus der Schule kommen - und bis dahin würde der Hund dann alleine bleiben müssen. Und hat wunderbar geklappt, in ganz kurzer Zeit - allerdings hat sie schon dort, wo sie aufwuchs bis sie zu mir kam (8. Woche), denselben Tagesablauf kennengelernt.
(sorry, Beitrag ließ sich nimmer ändern)
LG,
BieBoss -
Wir müssen hier die Hunde nach spätestens 2 Wochen gemeldet haben.Bei der Stadt hab ich sie schon gemeldet,muss nur noch fürs OA alles fertig machen (warte gerade auf den Brief von der Versicherung den brauch ich noch) Einen festen Tagesrythmus gibt es hier nicht,da verlange ich Flexibilität von meinen Tieren
Wir arbeiten beide im Schichtdienst.Bei meinem Mann ändert sich die Schicht wöcchentlich und bei mir geht es wild umher (früh-spät-nacht) wie es grad so kommt. -
Zitat
Das Problem (hatte da schon um Rat hier gefragt) ist,das sie sehr schlecht runterfährt,total hibbelig und aufgedreht rum rennt,keine Ruhe findet (wobei es besser geworden ist) Die Klene kommt mir manchmal vor wie ein Duracelhase.
Ich denke daher das weniger Programm hier mehr ist.
Wichtig ist ja was sie während der Umweltsozialisation an Input bekommt.Deine Maus zeigt dir schon, wann es ihr zu viel wird... Und wenn du abends nicht alleine rumsitzen magst, dann lade dir doch einfach Leute ein (nur ein paar) oder gehe selbst mit dem Wurm unterm Arm Freunde besuchen.
Ich denke nämlich, wenn du sie nicht von Anfang an mit jeglichen Umwelteizen geruhsam konfrontierst, hast du vielleicht später nen kleinen Angsthasen.

Liebe Grüße
Tania
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