Hund immer ableinen, wenn unangeleinte heranstürmen??

  • Ich sollte auch noch dazu sagen, dass ich eine Pension habe, und daher natürlich auch mit den Gasthunden unterwegs bin - und die kommen erstmal grundätzlich nicht von der (Schlepp)-Leine, bis ich mir 150% sicher bin, dass die auch kommen, wenn ich rufe - für manche ist das mal eine ganz neue Erfahrung, das hund kommen soll, wenn man ihn ruft, kann ich Dir sagen :headbash:

  • Grundsöätzlich würde ich dir raten dass schleppleine für den hund= Freilauf ist. das heißt die 9,99meter an der schleppleine gehören ihm und da kann er machen was er will. wenn du den hund an der leine führen möchtest (z.B an der Straße) sollte man ganz ritualisiert die normale leine ans halsband machen und niemals die schleppleine verkürzen. Wenn ein anderer frei lufender hund auf dich zu kommt würde ich meinen hudn ranrufen, ihn an die kurze leie machen und den anderen hund verscheuchen (wurfdose, anschreiben, fremden hudn an eien baum binden, ect.). Wenn dein hund bei dir an der leine ist soll das sein sicherhietsbereich sein und da hat kein anderer hund ihn zu nerven. grundsätzlich würde ich an der kurzen leine keinenen hundekontakt erlauben udn den hund wenn andere hunde entgegenkommen grundsätzlich immer erstmal ranraufen. wenn du die hunde kennst kannst du ihn dass mit schleifender schleppkeine hinlaufen lassen, wenn nicht gehst du mit ihm angeleint vorbei. er muss auch lernen das nciht mit jedem gespielt wird.

    es ist wirklich traurig dass es immernoch so vielel leute gibt die ihre hunde auch zu angeleinten hinlazfen lasen, da krieg ich auch jede s mal zuviel.

  • Zitat

    was würdet ihr mit einem noch nicht wirklich abrufbaren Hund tun, wenn unangeleinte Hunde auf uns zustürmen?

    Mal eben den eigenen Hund ableinen weil ein anderer Hundehalter seinen Hund (oder sich selbst) nicht im Griff hat, kommt mir so schnell nicht in den Sinn. Auch nicht, wenn der fremde Hund nett daher kommt und offensichtlich "nur spielen" möchte. Wenn ich also mit angeleintem Hund einen freilaufenden Hund sichte, nehme ich meine Hündin zunächst demonstrativ bei Fuß, so dass der andere Hundehalter schon von weitem erkennen könnte, dass mein Hund angeleint ist und ich keinen Kontakt mit fremden Hunden wünsche. Oft klappt's, wenn nicht, ignoriere ich den "Tutnix" und gehe mit Party einfach entspannt, aber zielstrebig, weiter. Wenn der "Freiläufer" allerdings in geduckter fixierender Haltung daher kommt, rufe ich dem Halter zu er möge seinen Hund bitte bei sich behalten. Klappt, meistens. Wenn nicht, lasse ich Party dicht neben mir bei Fuß sitzen, schirme sie ab und unterbreche den Blickkontakt zwischen den Hunden. Während dessen stimme ich meine Hündin friedlich ;) lenke sie ab und stopfe Leckerlies in sie hinein. Bislang hat da zum Glück noch jeder Freiläufer seine Mobbingambitionen bei verloren, da sein Gegenüber ihn ja gar nicht mehr wahrzunehmen scheint. Wenn's dennoch zu einem Übergriff kommen sollte, würde ich mein Schuhwerk einsetzen.

    Wann und mit wem es Hundekontakt mit Freilauf und Spiel gibt, entscheide ich - bzw. ich und die anderen Hundehalter gemeinsam.
    Mit einem Junghund, der noch recht wild und spielfreudig, aber noch nicht zuverlässig abrufbar ist, würde im Prinzip genauso verfahren: An der normalen/kurzen Leine gibt's nach Möglichkeit keine Kontakte mit fremden Hunden. Für's freie Toben und Spielen würde ich mir Straßen- und Wildfreie Freilaufgebiete suchen oder wo es nicht anders geht die Schleppleine einsetzen. Die kurze Führleine soll die Sicherheitszone für meine Hündin sein, welche Sicherheit sollte mein Hund an der kurzen Leine noch empfinden, wenn ich die Leine einfach bei jedem Hund der angelaufen kommt abmache, anstatt die Situation zu managen?

  • Ach ja, das kenne ich auch nur zu gut...

    Nur dass Henry mitunter auf Rüden nicht gut zu sprechen ist und die werden dann gegebenenfalls auch vermöbelt :hust:

    Gerade neulich wieder: Ich mit angeleintem Henry gehe an einem Parkplatz vorbei, wo gerade eine Dame zwei Hunde aus dem Auto hüpfen lässt, welche auch sofort bellend auf uns zustürmen.
    Die Dame ruft nur ganz entspannt hinterher: "Die sind beide ganz lieb!"

    Ich hab dann zurückgerufen: "Aber meiner nicht!" , woraufhin die zwei dann abgerufen wurden und -oh Wunder -sogar hörten :gott:

    Es wäre vielleicht wirklich nichts passiert, aber wir üben halt gerade, dass man fremde Hunde auch ignorieren kann und nicht zwingend "checken" muss und da ist sowas dann eher kontrproduktiv.

    Meiner Bekannten, mit der ich nachmittags zusammen laufe, passierte es neulich, dass in einem Wohngebiet mit Autoverkehr ein Hund auf ihre angeleinte Hündin zustürmte und es war schon zu erkennen, dass das keine freundliche Begegnung werden würde.
    Sie rief dann dem Halter zu, ob er bitte seinen Hund zurückrufen und anleinen könne, woraufhin der doch tatsächlich antwortetet: Neee, SIE müssen (!) Ihre ABleinen!

    Und da war es auch schon passiert und ihre Hündin lag quietschend am Boden während der andere sie verdrosch :roll:

    Den gleichen Spruch durfte sich meine Nichte vorgestern anhören.
    Die haben einen Hund aus dem Tierheim, der noch nichts kannte und jetzt erst so langsam sicherer wird.
    Ableinen geht aber noch lange nicht (überall).

    Fremder Hund stürzt sich also auf ihn, Nichte schreit zum ewig weit entfernten Halter (noch dazu war es stockduster) , dass er seinen Hund einsammeln soll, Halter brüllt zurück, sie soll ableinen, er würde da jetzt nicht zwischengehen und der Hund würde eh nicht kommen.

    Sie tritt also in ihrer Verzweiflung nach dem anderen Hund, der läßt auch von ihrem ab und wendet sich dafür ihr zu....

    Daraufhin schwillt ihrem Hund der Kamm und er verpasst dem Angreifer ein paar kleine Löcher im Pelz...

    Auf einmal konnte der HH seinen Hund dann doch abpflücken :roll:

    Und mir würden noch einige weitere Storys einfallen, die ich schon erlebt habe.....

    Sowas muss doch echt nicht sein :hilfe:

  • Zitat

    und den anderen hund verscheuchen (wurfdose, anschreiben, fremden hudn an eien baum binden, ect.).

    Naja, es ging hier ja nicht um aggressive Hunde, die auf einen zugestürmt kommen. Daher sollte man vielleicht nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, sondern meist reicht da auch ein direktes Wort zum HH bzw. ein zielgerichtetes Weitergehen. ;)

  • Zitat

    Manchmal läuft er aber auch ganz entspannt neben mir bzw 1-2 meter vor mir und wenn er dann was interessant findet, rennt er los, ich komm dann nicht mehr dazu ihn anzuleinen, er ist schwupps weg, renn ich hinterher, freut er sich wie verrückt und legt noch nen Zahn zu, drehe ich mich einfach um, ist die Gefahr zu groß, dass ich die Distanz noch mehr vergrößere und ihn gar nicht mehr kontrollieren kann.

    Kingt vielleicht leicht ein wenig banal, lästig oder albern, aber letztlich hilft beim jungen Hund doch am besten das klassische "sich spannend machen". Finde etwas das möglichst noch toller ist, als die anderen Reize. Biete deinem Hund etwas an. Such dir ein Spielzeug auf das er abfährt und mach ihn heiß drauf. Bewege dich selbst dynamisch, renne in die andere Richtung, verstecke dich, verstecke oder wirf Leckerchen oder Spielzeug - dein Hund soll lernen, da wo du bist kann jeder Zeit was ganz tolles spannendes passieren und zwar zunächst ganz ohne Ankündigung/Ruf oder Pfiff. Die anderen Hunde rufen oder pfeifen ja auch nicht und die sind deine Konkurrenz ;)
    So würde ich zumindest anfangen: Als erstes zeige ich dem Hund, dass ich etwas zu bieten habe, erst wenn er das verinnerlicht hat, beginne ich solche Belohnungen zu dosieren und verlange erst den Gehorsam, bevor es die Belohnung gibt. Und wenn ich dann den Gehorsam (z.B. Rückruf) einfordere, dann unter Absicherung, so dass der Hund keine Chance hat sich der Situation zu entziehen (in dem Fall Schleppleine).

  • Mein Tipp: Leine deinen Hund nur ab, wenn du es wirklich möchtest und verantworten kannst.HAst du ein schlechtes Gefühl, bleibt dein Hund dran! Nur, wenn es wirklich mal zum Streit kommen sollte, lass die Leine fallen. So hat dein Hund die nötige Bewegungsfreiheit.
    Nicht jede Begegnung verläuft wie man es möchte. Nervt der andere Hund, mach dich groß und gib ihm selbstbewusst eine Ansage. Dann gehst du sturr weiter.
    Wenn andere nicht in der Lage sind ihren Hund bei sich zu halten, ist das deren Pech!!!

  • Also ich lass Farina auch definitiv nicht von der Leine wenn ich nicht möchte auch wenn die anderen Hundehalter nachher ihre doofen Meinungen kund tun müssen... von wegen ohne Leine wäre das nicht passiert

  • Meine Große leine ich in solchen Fällen IMMER ab, außer an Straßen. Dann kann sie sich einfach wesentlich besser bewegen und ich schüre ihre Leinenaggro nicht noch mehr. Sam hat absolute Leinenpflicht, überall, da lasse ich im absoluten Notfall die Leine fallen, damit er sich vernünftig bewegen kann.
    ist er an der Schlepp gilt das für mich wie Freilauf.

  • Wenn fremde Hunde auf uns zustürmen, neige ich dazu Till, wenn wir uns in einem Gebiet befinden in dem ich es verantworten kann, abzuleinen. Zum einen weil er dann besser kommunizieren kann und die Stimmung der anderen Hunde dann oftmals friedlicher bleibt (meiner ist eh immer freundlich und fröhlich); zum Anderen aber auch deshalb weil viele Hunde wesentlich größer und schwerer sind als meiner. Da ist es mir lieber er kann den fremden wilden Hummeln beim Toben ausweichen, als daß sie ihm noch auf den Rücken springen und dabei verletzen. Da Till problemlos abrufbar ist auch im Spiel mit anderen Hunden brauche ich mir keine Gedanken zu machen wo er im Anschluß hinlaufen könnte oder, daß er wegläuft. Das Ding mit dem Blocken habe ich noch nicht so wirklich drauf. :pfeif: Da er von Natur aus sehr selbstbewußt ist machen ihm solche Hunde auch keine Angst. Und bevor es ihm zuviel wird gehen wir so oder so bereits weiter. Darauf achte ich.
    Mir passiert es dann sehr häufig, daß ich plötzlich mit einem Hund mehr spazieren gehe (wenn uns der andere Hund entgegen kommt) weil der fremde Wildfang uns einfach hinterher läuft und sich nicht darum kümmert was Herrchen oder Frauchen gerade rufen. :D Da bin ich dann allerdings auch fies und gehe einfach weiter und lasse die anderen Halter hinter uns her rennen um ihren Hund einzufangen. :D
    Besonders nett war eine Frau mit drei Hunden. Zwei Bordeaux Doggen und einen Westi von denen keiner auch nur anstatzweise hörte! Nicht mal aufs dritte Wort! Westi war auf einer Wiese verschwunden. die beiden Großen bei ihr. Sie schrie nach ihrem Westi. Eine der Bordeaux Doggen ist eine Mega Wilde Hummel aber freundlich. Ich gehe extra den paralellweg damit die Großen uns nicht entdecken und sie in Ruhe ihren Kleinen einfangen kann ohne auch noich die Großen von mir wegpflücken zu müssen. Leider wurden wir entdeckt. Beide Großen zu Till geschossen. Ich also Till abgeleint da Gehorsam auf Rückruf bei den anderen Fehlanzeige und ich keine Toberei an der Leine wollte, da zu gefährlich. Zwischen mir und anderen HH eine Wiese über die die Hunde toben. Sie ruft ihre Hunde ich meinen. Meiner erscheint sofort, die anderen beiden im Schlepptau :D Das Spiel geht drei Mal so! Ich dachte nur: Wann schnallt die endlich, daß sie ihren Hintern mal zu mir bewegen muß um sie hier einzusammeln. Nach dem 20? Mal oh Halleluhja hörten die beiden Großen als sie eh gerade in der Nähe an. Die HH sofort, noch ehe ich das recht registrieren und rufen konnte. Kannst du jetzt endlich mal deinen Hund hier weg holen! Ich will endlich weiter!
    Ich habe gedacht ich höre nicht recht. Aber kann sie haben. Ich also Rückruf - Till im gestreckten Galopp zu mir und... :D Na, klar die Bordeaux Doggen hinter her. Ich bin stramm weiter gegangen. Sie hat geschrieen und gerufen nicht half. Nach etwa einem Kilometer den sie hinter mir her gerannt ist (... ich weiß mega fies sei) war ich ihr dann gnädig und habe kurz gewartet bis sie ihre Hunde endlich eingefangen hatte.
    Die war sauer!! Aber ich habe ihr gesagt, daß ich mich von ihr nicht veralbern lasse. Das schließlich ihr ihre Hunde abgehauen sein und nicht Till mir. Sie hatte wohl die Erwartung, daß ich Till nach erfolgreichem Rückruf hätte anleinen sollen und warten sollen bis ihre dann endlich auf ihren Rückruf gehört haben. Ich habe ihr dann erklärt, warum ich das nicht tun werde. ( Verletzungsgefahr für Till) Das hat sie dann wohl auch, oh Wunder verstanden.

    LG Franziska mit Till

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