Ich hab jetzt richtig Angst :-(
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Hi,
achjeh... *streichel* :solace:
ich glaube du machst dir gerade selber viel zu viel Angst und viel zu viele Gedanken. NATÜRLICH muss man immer aufpassen was die Hund-Kind-Geschichte angeht. Aber.. Tierärzte und Tierarzthelfer/innen sind in erster Linie das- Ärzte. Sie kennen sich mit Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden aus, aber nicht per se mit Verhaltensfragen. Es ist ja nicht mal zwingend der Fall, dass sie überhaupt jemals selber an der Haltung eines Hundes beteiligt waren.
Ich finde das absolut blöd von denen da grundlos sowas vom Stapel zu lassen- die Mehrheit der Hunde himmelt den TA nicht gerade an, denn TA tut in der Regel weh. Wie zum Teufel sollte man ihnen daraus auch einen Vorwurf machen?!
Ich denke du machst alles richtig und gehst überhaupt nicht gedankenlos mit der Kind-Hund-Sache um.Was allerdings dein anderes Problem betrifft mit der Rüdenpöbelei würden mich Antworten interessieren. Meiner ist jetzt (ääh..denkdenkdenk) 15 Monate alt und fängt das auch an. Für mich jetzt kein Grund ihn (chemisch) kastrieren zu lassen, aber dennoch sind Ratschläge auch für mich sehr interessant. :)
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30. November 2011 um 19:34
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Ich hab jetzt richtig Angst :-( - Vor einem Moment
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Zwei Jahre ist das klassische Alter, wo die Herren Rüden halt anfangen, sich ein bisschen wilder gebärden...
Also völlig normal
Mir viel wichtiger, obwohl nur im Nebensatz erwähnt:
Du sprichst davon, dass er gewisse "Macken" hätte.
Welche sind das? Magst du mehr dazu sagen? -
Hallo,
ich habe hier auch ein 8kg Kampfmonster beim Tierarzt.
Man erkennt den Kerl nicht wieder, er würde auch beissen wenn er könnte. Allerdings hört er auch sofort auf wenn die Behandlung rum ist und hüpft freudig um den Tierarzt rum.Mit meiner kleinen Nichte (3 Jahre alt) ist es super und ich würde mir nie Gedanken darum machen, dass er beissen könnte.
Tierarzt ist halt nun mal etwas ganz anderes als zuhause.
Die kleinen Macken würden mich aber auch interessieren.
Vielleicht schreibst Du noch was dazu?Liebe Grüße
Steffi
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Hallo,
puh was Du da hören musstest ist ganz schön hart. Also ich würde mich an einen erfahrenen Hundetrainer (vielleicht von D.O.G.G.S.) wenden, ihm die Sache schildern und sich das bei Euch mal anschauen. Ich kann Dir auch ne kleine Anekdote erzählen mit einer Tierärztin zu der wir sicher nicht mehr gehen werden. Wir gingen mit unserem damals 14 Wochen!!! alten Rhodesian Ridgeback Welpen zur Erstuntersuchung zum Tierarzt. Alles gut, wir heben ihn auf den Tisch (keine rutschfeste Matte drunter) und sie fängt an ihn zu untersuchen. Unserem Hundi war sie von Anfang an unsympathisch und er sollte Recht behalten. Das Gespräch ging schon so los, was für ihn "gelöhnt" haben, dass geht sie ja eigentlich gar nichts an, jedenfalls verdrehte sie schon da die Augen, dabei war der Preis total in Ordnung für die Rasse. Hund wird von ihr und einer Helferin gehalten. Sie fängt an mit einem Gerät in sein Ohr zu schauen (zuvor konnte ich bei dem Hund alles machen ohne Probleme) so, er hat sich erschreckt, rutscht mit dem Fuß weg, fällt fast vom Tisch, er schreit wie ein Baby, meinem Mann und mir rutscht das Herz in die Hose, Chuma schnappt mit seinen Milchzähnen aus Angst um sich, kackt und pinkelt ein. Die Tierärztin, unterwirft ihn, drückt ihn auf den Tisch und hält ihn an der Kehle fest bis er sich beruhigt. Wir sind mit den Nerven am Ende. Chuma beruhigt sich lässt die weitere Untersuchung über sich ergehen, wir sind kreideweiß, mir war richtig schlecht. Sie meint sie fühlt nur einen Hoden, wir hätten zuviel bezahlt und sie hofft die Züchter erstatten den Preis für die OP zurück. Als guter Rat gab sie noch mit, wir hätten einen sehr dominanten Hund der streng und konsequent erzogen werden muss. Zuhause rief ich gleich meine Freundin, die selber schon viele Hunde hatte und angehende Tierärztin an, die mich beruhigt und sagte die Tierärztin hat total überreagiert und ein Hund der vor Angst einpinkelt und einkackt, das wäre sicher kein dominantes Verhalten. Zuhause hab ich selber mal seinen Hoden getastet und hab 2 gefühlt, was mir ne Woche später von einer anderen Tierärztin bestätigt wurde. Chuma hat seitdem ziemlich Angst vorm Tierarzt, noch sehr lange eingepinkelt aber er verhält sich lieb nur sehr ängstlich, garnicht aggressiv. Auf Ohren schauen steht er leider nicht mehr...Wir haben im Internet gegoogelt und die Praxis war so schlecht bewertet, da hatten wir richtig Schuldgefühle aber ich dachte so ne Grunduntersuchung mit Impfung kann doch jeder Tierarzt vernünftig machen...
Also nimm die Warnung ernst, aber vertrau der nicht zu 100% sondern hol Dir noch ne weitere Meinung ein und lass Dir Tipps geben wie Du alles ohne lauter Gitter hinbekommst. Man kann keinem Hund 100% vertrauen, dass er nie beißt, aber das Risiko zumindest verringern.
Viele Grüße -
In einem Punkt gebe ich denen in der Tierartzpraxis recht: Der Punkt, wo die Kinder anfangen durch die Gegend zu krabbeln, ist ein konfliktreicher zwischen Hund und Kind...
Aber das kann man regeln. Wenn Du unsicher bist, dann lass doch einfach mal einen Trainer zu Dir nach Hause kommen, der sich den Umgang mal anschaut und Dir Tipps gibt wie Du den Umgang am besten gestaltest.
Man sollte nicht den Teufeln an die Wand malen, aber es ist auch klar, dass ein Hund sehr werhrhafte Waffen mit sich trägt.
Ich wundere mich immer darüber, dass man sich als Hundehalter Erziehungsratschläge vom Tierarzt geben lässt. Wenn ich Schuhe kaufen möchte, lass ich mich ja auch nicht vom Bäcker beraten...
Viele Grüße
Corinna -
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Zitat
Ich wundere mich immer darüber, dass man sich als Hundehalter Erziehungsratschläge vom Tierarzt geben lässt. Wenn ich Schuhe kaufen möchte, lass ich mich ja auch nicht vom Bäcker beraten...
...
Wie wahr!!! -
"Tula1"
ZitatMein Moritz ist jetzt zwei (also so richtig im "Hey, jetzt bin ich ein ganzer Kerl" Alter). ....
Zitat"schnappte" sich Moritz seine vorherigen Kumpels auf einmal und es gab zweimal eine kurze aber richtig heftige Beißerei. Moritz selbst trug nur eine kleine Blessur am Ohr davon, die aber schon wieder verheilt.
ZitatIch muss sagen, dass Moritz schon öfter mal im Freilauf bescheid gesagt wurde, was ich auch normal und richtig finde,
Schau mal, ich hab jetzt Deinen Beitrag mal "extremst gekürzt". Von Moritz´ Position aus würde ich sagen: "Die Fronten" werden hier neu geklärt. Die Zeiten des "der kleine Junghund hat sich von den Erwachsenen Rüden alles gefallen zu lassen", sind vorbei..
Zitat... war es dann doch so langsam am Ende mit seiner Geduld, er hat also geknurrt und auch Zähne gezeigt.
ZitatMan sagte mir dass mein Hund jetzt gerade alle gebissen hätte, wenn ich ihn nicht festgehalten hätte während der Untersuchung/Behandlung.
Zitatdenn er würde es sofort beißen wenn es irgendetwas tun würde, was meinem Hund missfalle (was ja prinzipiell alles sein könne) und er würde nicht schnappen oder drohen sondern sofort richtig böse zubeißen. I
Eure Tula mit Moritz, 2Jahre und 3 MonateEr warnt doch deutlich, wieso sollte er das plötzlich nicht mehr tun? "Er hätte alle gebissen". Du glaubst nicht im Ernst, dass Du ihn hättest festhalten können, wenn er tatsächlich so wild um sich hätte beißen wollen, dass er alle erwischt..... Was für ein Quatsch..
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Wow, schon heftig, dass ein Praxisteam, das den Hund nur ein paar Male im Jahr für ein paar Minuten sieht, solche Prognosen abgeben kann, das grenzt ja an Wahrsagen

Mach dir nicht so einen Kopf, ich finde, das liest sich sehr gut, wie du das bisher machst. Vom Corgi habe ich keine Ahnung, aber ich hab den Eindruck, du weißt über das Wesen dieser Rasse bescheid und handelst dementsprechend. Ich wünschte, meine Schwester wäre so vorsichtig. Mein Neffe ist auch 8 Monate alt und fängt jetzt an zu krabbeln. Mein Teddy mag aber keine Kinder und findet ihn glaub ich richtig unheimlich, was sie überhaupt nicht ernst nimmt...
Ich würde mir an deiner Stelle einen anderen Tierarzt suchen. Nach solchen Aussagen, könnte ich die echt nicht mehr ernst nehmen. Mach zuhause ein vernünftiges Maulkorbtraining für solche Gelegenheiten und mach ein Häkchen an die Tatsache, dass dein Hund es wie Millionen anderer Hund nicht schön findet, auf einem Tisch festgehalten und untersucht zu werden. Meiner macht auch ein riesen Drama draus, aber wenn er den Arzt außerhalb der Praxis trifft, begrüßt er ihn sogar

Für die anderen Probleme würde ich mir auch mal einen Trainer nach Hause holen, der kann vielleicht auch beurteilen, wie die Beziehung zwischen Hund und Kind ist.
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Als ehemaliger Corgihalter sag ich nur eins: wechsel den TA!! Sofort!!
Erstmal:
Das sind selbstbewusste Hunde. Die lassen sich ungern "einfach so" von Fremden pieksen und wehtun. Haben doch vollkommen recht wenn sie da knurren und schnappen. Ich habe vollstes Verständniss dafür. Selber finde es richtig wenn sie soviel Verstand haben das sie da hinterfragen.Mehr Vertrauen in dir kann allerdings nicht schaden. Beim TA nicht von hinten festhalten: sich vor den Hund stellen, ins Gesicht blicken, und Vertrauen und Folgsamkeit in diesem Moment verlangen. Nicht verwundert sein wenn der Hund trotzdem warnt wenn es weh tut!! Wenn das bösartig ist hatte ich einen gemeingefährlichen Cardigan.
Da macht ein robuster TA nicht lang rum........händigt dem Besitzer nen Maulkorb aus, sagt: hinmachen........und fertig! Wo ist da ein Problem?? Dein TA ist sehr sehr bescheiden.
Was zum teufel hat das mit deinem Kind zu tun?? Gar nix!! Corgis sind bekannt für ihre Kinderliebe und Geduld. Lass dir das nicht von einem &%*## TA kaputtmachen.
Das ist euer Kind. Hund weiss schon was das "Ding" ist.........euer Welpe. Das wissen Hunde, glaub es mir. Entsprechend benehmen sie sich. Mit etwas gesundem Menschenverstand und Hundegeduld muss man da überhaupt keine Angst haben!!
Die Zeit in der Baby noch nichts versteht muss man halt aufpassen.........wobei meine Hündin durchaus verstand das baby abzuschütteln wenn es lästig wurde und dann woanders hin ging. In dem moment muss Krabbelmonster dann einkassiert werden und darf dem Hund nicht nach.......so in der Art klappt es bei allen die ich kenne die Hund und Kind großziehen.Die Pöbeleien unter Hunden sind normal. Kenne wenig Corgis die friedlich freundlich harmlos sind. Hoffe du erwartest das nicht. Sind Hütehunde, keine Retriever.......
Kastrieren wird nicht helfen. Es sind nicht hauptsächlich die Hormone, es ist die Pesönlichkeit. Sie sind selbstbewusst und haben ein gewisses Raufpotenial. Auch die Weibchen.......es wird gerne gerauft. Gerne auch "richtig"Du kannst nur Leinenführigkeit einfordern und mit ihm üben an anderen Hunden vorbei zu gehen ohne Theater. Ist machbar. Das lernen sie sehr gut.
Aber im Freilauf nicht rumpöbeln?? Vergiss es. Finde dich damit ab das Corgis leicht pöbeln und *leider* auch leicht ernsthaft raufen. Die gehen gerne nach vorn........Da ist einfach Vorsicht angesagt. Kastrieren wird nicht viel helfen. Training schon. Und eine andere Einstellung: bei dir.
Du kannst nicht gedankenlos spazieren und den Corgi machen lassen in der Annahme das er freundlich zu jedem anderen Hund ist. Du musst immer prüfen OB es so ist. Jedes mal. Ist doch ganz einfach........
Freue dich über einen tollen Hund der weiss das er ein männlicher Hund ist......das er Fremde die ihm wehtun nicht leiden kann.......hey, er ist halt kein "Schafhund" (eine geniale Wortschöpfung von irgend jemand hier)
Aber mal was anderes: WARUM vertraust du deinem Hund nicht?? Warum glaubst du dieser TA sofort?? WO ist dein Vertrauen zu ihm?? Hast du keines??
Damit hast du Moritz ein grosses Unrecht zugefügt. Du glaubst das die Worte dieser TA richtig sein könnten.......und hast Angst. Dein Vertrauen reicht nicht aus. Schade.

Birgit
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Zitat
Wow, schon heftig, dass ein Praxisteam, das den Hund nur ein paar Male im Jahr für ein paar Minuten sieht, solche Prognosen abgeben kann, das grenzt ja an Wahrsagen
Das dachte ich auch gerade! Lass Dich von denen nicht verunsichern. Du lässt doch Hund und Kind nicht unbeaufsichtigt, kannst Deinen Hund einschätzen und er hat doch keinen Anlass zur Sorge gegeben im Umgang mit dem Kind. Das beim TA war m. E. normal. Ich würde evtl. sogar den TA wechseln.
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