Ab wann Welpen in neuem Zuhause besuchen?

  • Ärgere Dich bitte nicht, auch wenn es noch so schwer fällt und Du mußt Dich hier vor absolut NIEMANDEM rechtfertigen.
    Das ist das mittlerweile Xte mal, das solche Threads genommen werden um den ach so tollen VDH anzupreisen *vorsicht Ironie* nur um des Stänkerns Willen und weil der VDH ja angeblich ach so toll ist :hust: und es nur schwarz und weiß gibt und nichts dazwischen :roll:
    Jeder hat seine Meinung und das ist auch gut so, ich finde es nur echt traurig das solche Threads auseinander gepflückt werden und das eigentliche Thema gar nicht interessiert und sich die Leute rausnehmen sich Meinungen über jemanden zu bilden den sie gar nicht kennen.
    Vielleicht sollte wirklich jemand mal einen Thread eröffnen, der genau DAS Thema behandelt (obwohl das an dem Gemecker auch nix ändern wird, leider.)
    Über den Besuch, also das eigentliche Thema ;) ich persönlich würde auch erstmal telefonisch nachfragen und die Hündin beim ersten Besuch zuhause lassen, denn ich denke das wäre wirklich für jeden (Mensch wie Hunde) Stressfreier. Die Mama muß ja auch erstmal damit klar kommen das sie nun "endlich" wieder ihre Ruhe vor den Kleinen hat und die Welpi´s müssen ja erstmal in ihren Familien "ankommen" und ich denke auch, da wäre ne Woche noch zu früh :smile:
    Du wirst schon das richtige tun, lass Dich einfach nicht entmutigen.

  • Zitat

    Warum forcierst Du das, wenn Du nicht möchtest, dass es mit dem Thema hier weitergeht?

    Das verstehe ich jetzt nicht... :???:


    Vielleicht weil man sich irgendwann in eine Ecke gedrängt fühlt und auch sauer und enttäuscht über die Reaktionen ist??
    Man ist relativ neu hier, stellt eine ansich relativ simple Frage und wird hier auseinander genommen wie ein Auto und die wenigsten antworten auf die gestellte Frage?
    Was ich von dem Verpaaren von Mischlingen halte steht auf einem ganz anderen Blatt Papier und hat hier finde ich absolut nichts zu suchen.
    Warum kommen denn all die Fragen über Gesundheit, Genetik usw.? damit forciert man das ganze doch auch?
    Es wird erwartet das sie sich hier rechtfertigt über das warum und weshalb und hat ja nun wirklich absolut nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.

  • Gleich dürft Ihr zurück zum Thema,
    aber als Biologe erlaube ich mir jetzt endlich mal etwas zum Thema Vermehrung zu sagen. Nämlich meine Meinung!
    Ich finde es erstaunlich, manchmal lustig, viel zu oft aber auch einfach erschreckend, wie dabei die Emotionen hochkochen und was ein auf genetischem Halbwissen beruhender Stuss dabei erzählt, zitiert und wieder erzählt wird.
    Ja, es gibt in unseren heutigen Hunden leider eine ganze Reihe von Defektanreicherungen auf Allelebene, die homozygot zu ernsten Krankheiten führen können..
    Aber woher kommt das wohl?
    Nun, vor allem durch konsequente Rassezucht mit einem Ziel, das abweichend von "Gebrauchshund" ist.
    Seit ca 50 Jahren leider immer mehr der Fall.
    Intensive Inzucht, Verpaarung rein der Optik wegen, in Kauf nehmen bekannter Defekte um eines besonders tollen anderen Merkmals wegen etc pp......wer behauptet, dass wären Ausnahmefälle in der Rassehundezucht, der irrt.
    Wenn also jemand diese Anreicherung verbockt hat, dann die Züchter reiner Rassen, die ihr Vorgehen hier so gerne als das einzig wahre darstellen.
    Aber egal, dieses Kind ist nunmal in den Brunnen gefallen und jeder heutige Hundezüchter ist in der Pflicht, die Genetik der bekannten Defektmutationen zu verfolgen und angepasste Konsequenzen zu ziehen.
    Tut er das und wählt er Eltern aus, deren diesbezüglich genetische ebenso wie ihre körperlichen Merkmale so kompatibel sind, dass nach Stand der Kenntnisse ihre Kombination keine Qualausprägung beim Nachwuchs zu erwarten lässt, steht einer Verpaarung IMHO nichts im Weg.
    Egal, ja, wirklich ganz egal, ob die Eltern derselben rasse angehören.
    Last not least sind auch gar nicht so wenige der heutigen Rassen durch gezielte Kombination existierender Rassen entstanden und das zT vor gar nicht so vielen Generationen!
    Der vielleicht etwas besseren Kenntnis der Defektallelel von Produkten generationenlanger Rassezucht steht bei der Verpaarung von Mischlingen im übrigen der zu erwartende Heterosis Effekt gegenüber.
    Zum einen kennt man trotz aller Stammbäume immer nur einen Bruchteil der evtl ungewollten Allele, zum anderen kompensieren durch die höhere Heterozygotie bei nicht rassereiner Verpaarung mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit Wildtypallele des einen Eltern für (vielleicht trotz generationenlangen Stammbaums unbekannte) Defektallele des anderen als bei rassereiner Verpaarung.
    Aus genau diesem Grund bin ich im übrigen auch einer der - hier im Dogforum offenber wenigen- Anhänger der sogenannten Desingerrassen.
    Wenn verantwortungsvoll betrieben und die Eltern morphologisch und ethologisch passend zueinander gewählt, kann man hierbei nämlich die Vorteile vorhandener Kenntnisse bezügliche eventueller Defektallele mit einem zuverlässig positiven Heterosiseffekt kombinieren und erhält natürlich in F1 eine ziemlich hohe Uniformität von genetisch bedingten Morphologie- und Verhaltensparametern.
    In F2 wird daraus dann natürlich ein Lotteriespiel. Deshalb sollten solche Mischhunde nur durch jedesmal neue Mischung der rassereinen und den Standardanforderungen für die Rassezucht genügenden Eltern erzeugt werden und nicht durch Weiterzucht.
    Ein Vorgehen, das im übriogen in der Nutzpflanzenzucht der überwiegende Stndard ist und auch in die Nutztierhaltung schon Eingang gefunden hat.
    Der Hautpgrund hierbei ist der meist sehr deutlich positiv druchschlagende Heterosiseffekt, der eine im Vergleich zu den alten reinen Rassen oft deutlich verbesserte Vitalität bedingt.
    Soweit meine ganz persönliche Meinugn zu Rassezucht...und die ganze Pöbelei gegen Abweichler von der "reinen Lehre" hier im Forum finde ich nur peinlich.

    Viele Grüße

    Ingo

  • IngoK: Wo Sinn und Plan dahintersteht, schrieb ich schon oben, dass ich da keine Probleme mit habe, aber dazu muss man die Kenntniss über physiologische Probleme der Rassen haben und auch dann gehört bei Mixen dazu, sie gesundheitstechnisch bewerten zu lassen und dafür reicht es in meinen Augen nicht, wenn nur ein einziges Tier angesehen wird. Einen Retriever, bei dem ich nicht weiß, ob es in der nahen Verwandschaft die üblichen Probleme mit Hüften, Bindegewebe und Co gab, würde ich NIE mit einer auch größeren, schweren Rasse verpaaren, die die gleichen Probleme aufweist. Das lässt sich auch nicht mit Verbesserung rechtfertigen. Über Sinn und Unsinn von Rassen, die kaum atmen können, riesig oder winzig sind, gern mal durchgeknallt und und und, lässt sich nicht streiten - das ist NIE erstrebenswert.

  • Hallo zusammen :smile:

    jetzt ist schon einige Zeit vergangen und obwohl am Schluss nicht mehr viel zum eigentlichen
    Thema kam möchte ich mich nochmal melden um zu berichten.
    Ich habe ja hier nur gefragt weil ich keine Infos dazu finden konnte und kann mir vorstellen das das Thema auch andere interessiert....

    Ich habe mich mittlerweile mit mehreren neuen Besitzern meiner Süßen zum spazieren getroffen und es hat wunderbar geklappt. Dori hat ihr verhalten den Kleinen gegenüber nicht verändert, außer das sie nicht mehr knurrt wenn sie in die Nähe ihrer Zitzen kommen. Sie spielt viel und ausgelassen mit den kleinen und weist sie zurecht wenn sie zu weit gehen.
    Die Welpen haben sich gut bei ihren Dosis eingelebt und auch schnell eine Bindung aufgebaut.
    Sie erkennen mich aber immer noch und freuen sich wie blöde wenn sie mich sehen :D Es gibt
    aber keine Probleme das sie mich nach dem Abschied vermissen, wie ich es befürchtet habe :smile:

    Das hier ist übrigens Dori:

    http://imageshack.us/photo/my-images/850/pb240087.jpg/

    und das ist Nugget:

    http://imageshack.us/photo/my-images/684/pb300009.jpg/


    Liebe Grüße

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