Wohin nehmt ihr euren Junghund mit?
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Hallo ihr Lieben!
War lange nicht mehr hier - nun ... es ist ja recht turbulent mit so einem Junghund

Sally ist mittlerweile 1 Jahr alt und eine super Hündin. Sie kann 2 Stunden alleine bleiben und wir sind auch noch bei der Hundeschule um das Erlernte weiter zu festigen. Vor allem ist sie recht neugierig und nicht ängstlich.
Ich würde von euch gerne wissen, wohin ihr euren Hund überall mit hinnimmt. Zum Beispiel habe ich mit Sally das "Problem" das sie recht klein ist (33 cm Schulterhöhe, 53cm Länge) und wenn ich sie z.B. mit ins Einkaufszentrum nehme, habe ich immer Angst, dass sie getreten wird. Sie zieht auch nicht und läuft brav bei Fuß. Als sie kleiner war hatte ich eine extra Tasche für sie, aber da passt sie nun nicht mehr rein.
Würdet ihr oder habt ihr euren Hund schon mal auf einen Weihnachtsmarkt mitgenommen? Ich überlege ob ich sie mal testweise mitnehme, denn sie ist Menschenansammlungen gewohnt (natürlich nicht 3 Stunden lang), aber ich überlege grad ob ich es wagen soll oder nicht. Wie gesagt mein Problem ist eher die Angst,dass sie getreten wird.
Als Alternative würde ich sie bei meinen Eltern lassen, dort ist sie immer wenn wir länger als 2 Stunden weg sind, aber ich würde sie gerne bei mir haben. Ich trenne mich nicht gerne von meinem Hund (auch wenn das viell. komisch klingt)
.Was habt ihr für Erfahrungen gemacht???
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Hallo,
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Ich nehme meinen Junghund (18 Monate) nicht mit zum Shoppen oder auf Märkte - auch meine erwachsene Hündin nicht. Der Hund hätte nix davon ausser Stress. Ausnahme ist, wenn ich zu rein erzieherischen Zwecken mal mit Hund durch Marktstände laufe - aber dann konzentriere ich mich auf den Hund, und achte nicht auf die Waren. Und ich hänge dann da auch nicht eine Stunde rum, sondern gehe nach einer Viertelstunde wieder.
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Moin,
ich nehme meinen Hund überall mit hin. Malouk ist nun fast 7 Monate alt, kennt Laternenumzug (KiGa), Schule, KiGa, Einkaufszentrum, Baumärkte, Spielmannzug, Pferde, Tierpark, Bahn fahren, Bus fahren, Flughafen, Restaurant, Fahrschule (Theorieaufheiterer), Weihnachtsmarkt bald auch.
Ich sehe allerdings zu, dass es nicht zu voll ist.
Er soll nächstes Jahr die BH und den Verhaltenstest machen und somit Besuchshund werden (Kinderheime/Krankenhäuser usw.), er muss völlig souverän in solchen Situationen reagieren und das tut er.Ich merke, wenn er Stress hat, das kommt selten vor, sodass er sogar der ist, der von Schule & Co. nicht genug kriegen kann.
LG Jule
PS: Er hat auch nur eine Schulterhöhe von knapp 50cm.
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Sowas wie Einkaufszentren etc. würde ich meinem Hund eh nicht antun, die vielen hektischen Menschenmengen, das grelle Licht (das macht ja schon uns Menschen plemplem
) und neulich habe ich erfahren, dass es z.B. sogar eine hohe Strafe gibt, wenn man seinen Hund auf die Rolltreppe lässt (was ich aber auch nie tun würde, alleine schon wegen seiner Sicherheit).Aber ansonsten ist er schon fast immer mit dabei, nur mit in die Hochschule habe ich ihn noch nicht mitgenommen, aber wer weiß...wenn er ein wenig reifer ist (ist erst 7,5 Monate alt), nehme ich ihn vielleicht mal mit in den Hörsaal.
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Abby (fast 7 Monate) "schleppe" ich mit hin wo es möglich ist, da ich sie ungern alleine zuhause lasse.

Und sie ist nicht sonderlich klein, momentan so um die 55cm Schulkterhöhe
.Sie fährt Bus und Bahn, war auf dem Sommerfest, schon 2x mit im Urlaub auf Usedom (und dort in jedem Cafe/Restaurant dabei), in Restaurants/Cafes wo Hunde erwünscht sind, im Einkaufszentrum (musste dringend was im Elektrohandel besogen), beim Minimarathon mitten im Menschenauflauf von Berlin (mein Sohn ist gelaufen und da konnte ich sie noch nicht alleine lassen) und sie war letztens sogar mit auf einem turbulenten Kindergeburtstag (da allerdings entweder bei den großen Kids im Zimmer oder bei mir unterm Tisch, zu den 2-3jährigen ins Zimmer habe ich sie nicht gelassen) war natürlich mit den Gastgebern abgesprochen und sie ist jederzeit erwünscht.
Ich denke, je mehr sie kennenlernt, desto "relaxter" wird sie wenn sie erwachsen ist (hoffe ich jetzt mal so), aber sie macht ja brav alles mit - wäre es anders, würde ich wohl auch anders handeln.
Erst letztens habe ich zu meiner Freundin gesagt (da waren wir unterwegs zum Fitneßstudio, wo Abby ja nicht mit kann), daß ich mich mitlerweile ohne Hund (bzw Leine in der Hand) so "nackig" fühle - so geht es ihr auch wenn sie mal ohne ihren kleinen Sohn im Buggy unterwegs ist

LG Eleni
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Meinen Hund hatte ich von Welpenbeinen ünerall mit hingeschleppt (als Welpe damals, da er eh noch nicht alleine bleiben konnte) und da ich kein geld für einen Hundesitter ausgeben wollte- nur weil ich mal kurz in die stadt musste- kam der wurm mit. Im Bus schlief er auf meinen schoß und später lag er dann unter meinen Beinen. Es war aufregend mit ihm- er registrierte jedes noch so kleine Geräusch und wenn er den Anblick eines riesigen gebäudes oder Fahrzeugs beeindruckend fand, ließ er sich auf den Po fallen und bekam Schluckauf. Außerdem waren die Tauben höchst interessant und er wollte ihnen nachstellen, um sie zu packen.
Das erste Jahr war anstrengend (Leinenführigkeit- was ist das???), der Kurze sprang auf den kleinsten Außenreiz an.
Beim öffnen einer Wasserflasche reagierte er, er bekam sofort mit, wenn ein Blatt vom Baum fiel......und sprang dann in die Leine, manchmal war er auch einfach überdreht.
Mit der zeit lernte er, dass diese Geräusche zum normalen Leben dazu gehören, wie schnelle Bewegungen, Menschen wohin das Auge reicht und er wurde ruhiger. Ich konnte ihn jeder zeit ohne Probleme mit in Lokale nehmen (als welpe lag er auf meiner ausgebreiteten Tasche)- später zum Shoppen in diverse Läden. Wenn wir shoppen gehen, lege ich den Stinker irgendwo ab- er kringelt sich zusammen oder streckt sich zur länge nach aus und pennt wie ein stein.
Er kommt auch auf Märkte mit, der letzte große Markt war ein Mittelaltermarkt auf dem wir waren, hier musste er mit noch mehr Eindrücken klarkommen (laute Musik/Trommeln/Dudelsäcke, verschiedene Tiere (Pferde/Ochsen/Wildtiere und andere Hunde), spielende und rennende bzw schreiende Kinder, Kinder die plötzlich sehr nahe kamen und ihn streicheln wollten, erwachsene die sich über ihn informierten und ebenfalls sehr nahe herantraten, Gedränge, der Duft nach Leckereien, Essensreste auf dem Boden, ach was es dort nicht alles gibt

Und der Kleine war super und hat das problemlos gemeistert. Er lief zum schluß dort ohne Leine herum, spielte mit einer Hündin- wirkte entspannt und hat das geschehen um sich herum ausgeblendet.
Es ist toll, wie er sich entwickelt hat und was für gute Nerven er gekriegt hat. Was ihn früher gestresst und aus der Ruhe gebracht hat, prallt heute an ihm ab. Aber er ist ja auch schon fast erwachsen.
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Ich nehme Milow überall mit dies hat 2 Gründe.
1. war er ein Angsthund und hat jetzt damit fast alle Ängste überwunden und läuft brav und neugierig mit.
2. nehmen wir Milow immer mit in den Urlaub und dort schauen wir uns gern die Städte an. Allein lassen möchte ich Milow im Ferienhaus ungern weil er dann sicher heulen und zerstören würde. -
Ich versuche auch, Maja möglichst viel zu zeigen. Ich war u. a. mit ihr schon mal am Dortmunder Hauptbahnhof, in der City, im Ruhrpark (Einkaufszentrum), Reitturniere, Agility-Turnier etc. Sie kennt auch Straßen- und U-Bahn fahren, Rolltreppen (da trage ich sie natürlich)...
Konkret zum Weihnachtsmarkt: zum Bochumer Markt würde ich sie mitnehmen, zum Dortmunder eher nicht bzw. nur im Randbereich bleiben. Der wäre mir dann doch zu voll.
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Überallhin wo es möglich ist
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VG Bianca -
Ich hab meinen Hund schon immer überall da hin mitgenommen, wo ich ihn mitnehmen konnte. Ausgenommen extrem überfüllte Volksfeste oder so was. Ich arbeite auf einem Weihnachtsmarkt, da ist Othello mit dabei, allerdings liegt er in der geschlossenen Verkaufshütte und pennt

Es ist jetzt mein drittes Jahr Weihnachtsmarkt als Verkäuferin in Berlin und ich habe unzählige Hunde auf diesen Märkten gesehen. Die meisten stehen zitternd und verstört nah an ihre Besis gedrängt oder hängen mit der Nase auf dem Boden fest, weil überall so viele leckere Krümel rumliegen. Dass das besonders viel Spaß macht, kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn ich abends mit Othello nach Hause gehe, merke ich auch, wie er zieht und überall schnüffelt und die vielen Menschen und Geräusche und Gerüche ihn stressen, deswegen bin ich froh, dass ich nur mit ihm 10 m laufen muss, bis wir vom Markt runter sind. Würde ich einen Markt besuchen, würde ich ihn entweder zu Hause lassen oder aber vormittags unter der Woche gehen, da ist es nämlich erfahrungsgemäß ziemlich leer und nicht so ein Stress für das Tier.
Womit ich aber nicht sagen will, dass mein Hund in Menschenmengen unter Stress gerät. Er bewegt sich entspannt durch Berlin und fläzt sich in der rappelvollen U-Bahn hin. Aber das ist für mich was anderes als ein Weihnachtsmarkt oder ein Volksfest. - Vor einem Moment
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