Wer geht als erster durch die Tür?
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Nero muss vor der Tür Sitz machen und warten. Dann mache ich die Tür auf und gucke ob da ein Hund vorbei kommt (weil hier auf dem Weg oft sein Erzfeind die Franz. Bulldogge ohne Leine rumläuft und die Begegnung muss ich nicht nochmal haben -.-) und wenn keiner kommt dann darf er raus. Meistens geht er als erstes und untersucht erstmal wer so alles vor der Türe gepinkelt hat während ich die Haustür zu mache.

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Hi,
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Also in der Hundeschule wurde es uns aber auch so gesagt. Erst du dann der Hund. zwecks Rudelführung usw.
Aber wir machens eigentlich nur aus dem Grund - An der Haustür beim rausgehn wegen Autos Fußgänger usw.
und bei reingehn nur wenn der Hund nass oder dreckig ist.
Sonst ists mir eigentlich wurst wer wann wo und wie durch die Türe geht -
Rudel hin, Dominanz her. Unsere Hunde bilden mit uns und ggf anderen Haustieren in jedem Fall eine Sozialgemeinschaft.
Innerhalb einer solchen gibt es durchaus so etwas wie eine Rangordnung. Leider gibt es kein besseres Wort dafür und leider ist dieser Begriff bei den meisten Leuten falsch besetzt, nämlich linear.
In Wirklichkeit ist das ein komplexeres Gefüge und nicht in jeder Situation gleich.
Aber egal, wie man es sieht, alle Beteiligten entwickeln eine Vorstellung davon, wie man mit dem anderen umgehen sollte, wenn man eine entspannte Beziehung und keine Konfrontation wünscht.
Ebenso hat jeder Beteiligte ich sage mal "Wünsche" bezüglich der Fassung seiner eigenen Freiheiten und "Rechte" und lernt, wie er diese in seiner Sozialgemeinschaft am ehesten umsetzen kann.
Er lernt aber auch -bzw sollte das -, wo Grenzen sind.
Es gibt Hunde, denen ein engenehmes Zusammenleben über alles geht - und das sind viele.
Es gibt Hunde, die sich permanent "Sorgen machen", ob ihr Besitzer denn die in ihren Augen wichtigen Dinge ohne ihre Hilfe regeln kann (und die dann auf viele ungehorsam, dominant oder aggressiv wirken).
Es gibt aber auch Hunde, die wirklich gerne den Ton angeben wollen.
Zuerst einmal muss man herausbekommen, in welche dieser - und es gibt natürlich noch mehr- Kategorien der eigene Hund gehört und danach sollte man dann sein Verhalten richten.
Bei Hunden denen eine große eigene Einflusssphäre wichtig ist, kann es durchaus hilfreich sein, immer wieder in kleinen Dingen klarzustellen, dass nicht sie, sondern der Mensch entscheidet.
Da kann das Bestehen auf die Reihenfolge des Haus verlassens also durchaus Sinn machen.
Die allermeisten Hunde sind da aber wesentlich weniger generell. Vielen ist es zwar wichtig, in einer ganz bestimtmen Situation den Ton anzugeben (zB der zweibeinige Typ hat doch keine Ahnung von einer vernünftigen jagd. Der schaut nichtmal nach den Kaninchen. Da muss ich mich also drum kümmern udn ihm zeigen, wos langgeht) aber sei haben keinen Ehrgeiz, vieles allein zu bestimmen.
So etwas ist nämlich auch anstrengend und den meisten Hunden viel zu stressig. Da reicht es dann tatsächlich, die Ropllenverteilung vor allem in den kritischen Situationen klarzustellen.
Für solche und die meisten anderen Hunde ist es absolut egal, wer zuerst druch die Tür geht. Es irritiert sie höchstens, wenn da eine strikte Regel gefordert wird. Eine Änderung der Mensch Hund Beziehugn leiten sie davon nicht ab.
Der selbstbewusste Hund, der gerne aus eigenem Antrieb handelt, zieht aber druchaus die richtigen Schlussfiolgerungen aus solchen kleinen Spielchen.
Ich finde es daher nich tOK, das von vornherein als Unfug abzulehnen.
Es kommt eben auf den Einzelfall an.
Und Dominanz, Rangordnung und Rudel sind leider inzwischen inhaltlich meist völlig falsch besetzt. Es ist aber blauäugig, anzunehmen, die inhaltlich damit eigentlich verknüpften Begriffe spielten im Zusammenleen Hund/mensch gar keine Rolle, denn sie sind in irgendeiner Form mit jeder Sozialgemeinschaft verknüpft.Viele Grüße
Ingo
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Bei uns ist es meist die Große, die zuerst rausgeht. Mittlerweile fordere ich aber von ihr, dass sie sich in einem Meter Entfernung setzt und ich das dann auflöse, bevor es rausgeht (es wohnen noch 2 Hunde auf dem gleichen Flur, die fast an unserer Tür vorbei müssen. Außerdem will ich in Ruhe die Tür aufmachen können.). Aber prinzipiell ist es mir egal, wer vorgeht.
Ich lese gerade ein Buch vom Rütter. Darin ist ebenfalls die Theorie des "zuerst durch die Tür gehen" enthalten. Und zwar darauf ausgerichtet, dass bei territorial veranlagten Hunden, die sich berufen fühlen, Besuch "abzuchecken", das Haus zu hüten, alles im Umkreis von 10 Meter um den Garten zu verbellen und allgemein auf "Eindringlinge" aggressiv reagieren, damit dem Hund zu zeigen, dass man selbst dafür zuständig ist, die Lage im Auge zu behalten und evtl. "Feinde" einen Status (nämlich "du darfst, ist ok") zuzuordnen. Das ist allerdings nciht nur auf die Tür bezogen, sondern hat auch noch andere kleine Elemente, mit denen dem hund die Verantwortung für seinen Lebensraum abgenommen werden soll, um den Hund dadurch zu entspannen. Finde ich persönlich sehr logisch, ehrlich gesagt.
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IngoK: Schöne Theorie, soweit.......
Bei uns gibt es manchmal nach einem anstrengenden Spaziergang ein nettes Spiel, das im Hof beginnt. Es heißt: "wer ist zuerst auf der Couch". Wir betreten den Hof immer angeleint, bis ich um die Ecke schauen kann, ob die verhasste Nachbarshündin vielleicht unterwegs ist. Ist die Luft rein, fällt der Startschuss.
Die Terrassentür ist meistens offen. Du siehst also einen Hund, der losstürmt, mit der Nase die Tür aufschubst und im Hechtsprung auf die Couch hüpft - The Winner is: Hundine.... immer.Dann gibts noch die Regentage. Meine Couch ist hell, aber die Füße und der Bauch vom Hund werden vorher abgetrocknet / abgeputzt. Dann gibt es kein Spiel. Ein Stopp, ein Sitz. Ich mach die Tür auf, geh kurz rein, schnapp das Handtuch, das bereit liegt. Sauber machen, dann darfste rein, vorher nicht.
Beim ersten Verlassen der Wohnung sieht es so aus. Ich nehm das Geschirr, die Leine und gehe zur Tür. Sie mag es nicht, wenn ich ihr das Geschirr über den Kopf ziehe, verkrümelt sich. Es ist mir zu blöd ihr hinterherzurennen. Ich öffne die Tür, geh einen Schritt raus. Dann kommt sie - aber nur bis zur Türe, denn: "Wer rauswill muss sich was anziehen". Ich zieh ihr das Geschirr an, lein sie an und wir gehen.
Wie sieht das ganze für meinen Hund wohl aus? Ich denke es sieht so aus: Frauchen bestimmt wie er wann durch die Türe zu gehen hat, es gibt u.U. Bedingungen, die sie stellt - so sieht für mich eine Führungsposition aus.
Ein stupides: "Ich gehe immer zuerst durch die Türe" ist langweilig, festgefahren und autoritär. Es gibt keine "Begründung" dafür - und deshalb wundert mich es auch nicht, dass es eventuell von dem einen oder anderen Hund in Frage gestellt wird.
Alle, die hier Umstände beschrieben haben, wann und warum sie zuerst durch die Tür gehen, haben ihrem Hund hingegen eine Begründung gegeben.
- ob es die eines ruhigen Ablaufes ist...
- oder das managen von mehreren Hunden....
- oder die Möglichkeit vorausschauend in die Situation hinter der Türe zu gehen
finde ich egal.Dennoch denke ich, eine gefestigte Führungsposition ist die Anerkennung vom Hund, dass ein Frauchen / Herrchen die Dinge regelt. Das ist eine Sammlung, in die sich die Türsituationen mit einfügen - es passt zusammen.
Sich zwanghaft vor einem Hund durch die Tür zu kämpfen als einzigen Posten einer Führung halte ich persönlich für Schwachsinn - wenn das alles ist, woran ein Hund erkennen soll, wer das Sagen hat, wird es nicht funktionieren. Das ist definitiv zu wenig "Lernstoff" dafür.
Ich finde es einen Fehler, diese eine Situation an der Türe so wichtig zu machen. Diese, vielleicht fünf Minuten täglich stehen doch in keiner Relation zum Rest des Tages und darum finde ich es einen Quatsch....
Im Gegenteil, ich behaupte sogar, wenn die restlichen 24 Stunden und 55 Minuten mit dem Hund geregelt ablaufen, kann man auf die 5 an der Tür getrost verzichten.... die machen es nicht aus.
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Zitat
Ich lese gerade ein Buch vom Rütter. Darin ist ebenfalls die Theorie des "zuerst durch die Tür gehen" enthalten. Und zwar darauf ausgerichtet, dass bei territorial veranlagten Hunden, die sich berufen fühlen, Besuch "abzuchecken", das Haus zu hüten, alles im Umkreis von 10 Meter um den Garten zu verbellen und allgemein auf "Eindringlinge" aggressiv reagieren, damit dem Hund zu zeigen, dass man selbst dafür zuständig ist, die Lage im Auge zu behalten und evtl. "Feinde" einen Status (nämlich "du darfst, ist ok") zuzuordnen. Das ist allerdings nciht nur auf die Tür bezogen, sondern hat auch noch andere kleine Elemente, mit denen dem hund die Verantwortung für seinen Lebensraum abgenommen werden soll, um den Hund dadurch zu entspannen. Finde ich persönlich sehr logisch, ehrlich gesagt.
bei uns gibts da Unterschiededurch die Tür dürfen die Hunde zuerst oder ich, je nach dem, ob ich was trage und die Tür direkt hinter mir zu machen will oder nicht
meine Hunde wissen aber, wenn sie durch die Tür sind, haben sie zu sitzen, rennen also nicht vor oder sonstiges
kommt aber Besuch und Luna meint, mal gucken zu gehen, dann geht die Tür erst auf, wenn beide Hunde auf ihrem Platz sind
warum? es ist mein Besuch und ich kann alleine die Tür öffnen
ich mag dabei keine Hektik und mein Besuch (oft) keine ihn anspringende Hundeist halt einfach Bequemlichkeit
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Bei mir ist's immer der Hund da ich draussen erst die noch die Schuh ausziehen möchte.. Er läuft rein, hockt sich auf seinen Teppich und wartet, dass ich ihn ausziehe. Und nein, er hat deshalb noch lange nicht die Weltherrschaft ansich gerissen

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Zitat
bei uns gibts da Unterschiededurch die Tür dürfen die Hunde zuerst oder ich, je nach dem, ob ich was trage und die Tür direkt hinter mir zu machen will oder nicht
meine Hunde wissen aber, wenn sie durch die Tür sind, haben sie zu sitzen, rennen also nicht vor oder sonstiges
kommt aber Besuch und Luna meint, mal gucken zu gehen, dann geht die Tür erst auf, wenn beide Hunde auf ihrem Platz sind
warum? es ist mein Besuch und ich kann alleine die Tür öffnen
ich mag dabei keine Hektik und mein Besuch (oft) keine ihn anspringende Hundeist halt einfach Bequemlichkeit
Finde ich alles zu viel in einen Topf geworfen. Besucher klingeln oder klopfen. Das heißt der Eindringling gibt ein Signal. Das bedeutet für mich: Hund auf den Platz schicken, ich geh zur Tür.
Der Sinn, was das damit zu tun haben soll, wer zuerst durch die Haustüre geht, erschließt sich mir nicht......
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Ich lasse nala immer erst im flur absitzen und dann gehe ich zuerst raus. Das haben wir von anfang an gemacht.
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Zitat
Finde ich alles zu viel in einen Topf geworfen. Besucher klingeln oder klopfen.
Beim Klingeln geben meine Alarm. Beim Klopfen bricht der Wahnsinn aus....
Trotz auf dem Platz bleiben.
Wir üben daran.Ich schrieb ja auch nur, was dort steht. Natürlich kann ich nicht allen Text über die 4 oder 5 Seiten hier zitieren. Es gehört halt eben unter anderem zu der Trainingsanregung, die dort beschrieben ist für Hunde, die damit ein Problem haben - neben noch ein paar anderen Dingen, als Baustein.
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