An die "Triebschwein"-Besitzer.....
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Fräuleinwolle -
3. November 2011 um 09:10
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Kannst du dazu beschreiben, wie die Entspannung trainiert wird?Klar
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Jaaaaaaaa, jetzt kriegen wir langsam ne Sammlung... Danke, solche Dinge meine ich...
Aber natürlich auch wie Buddy-Joy geschrieben hat. Nur funktioniert ja nicht bei jedem Hund alles und deshalb: Welche Möglichkeiten habe ich, was ist wann sinnvoll? Was kann man tun? usw....
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Buddy-Joy: ich weiß, was Du meinst und das funktioniert so wahrscheinlich auch bei fast allen Hunden. Ich habe allerdings ein Exemplar hier sitzen, bei dem man mit diesem Aufbau so nur scheitern konnte. Als ich Jabba bekam (8 Wochen) war der schon so beutegeil, daß sobald ich etwas in die Hand nahm oder sich von ihm weg bewegte, die olle Kröte nur noch am Rad drehte. Der Reiz war für ihn dann auch nicht weg, wenn sich das andere nicht mehr bewegte. Innerhalb der Wohnung kann man noch recht gut mit ihm spielen, da bleibt er wirklich im Spiel, kann sich auch selbst kontrollieren. Außerhalb der Wohnung wird es schnell zu viel für ihn, er schaltet dann ab, Tunnelblick, an arbeiten, trainieren ist dann nicht mehr zu denken.
Was also dann? ...
Und ja, ich wollte schon ein paar genaueren Erläuterungen... *ggg*
Jabba hatte doch n gesundheitliches Problem oder?
Was richtig ist, ist auch "besondere Hunde" brauchen auch "besonderes Training"
Das muss man individuell zuschneiden ... Nein noch individueller als man es eh schon tut wäre die richtige Formulierung
Ich hab im Moment nen Gasthund hier
Der wurde über ne zu hohe Trieblage gearbeitet bis es zum Übersprung kam
Sein Ventil war dann Arm des neuen Besis ( wurde "fertig" gekauft für den Sport)
Der Hund ist ganz und garnicht blöde, nur eben "Triebblöde"
Der lernt jetzt in allen Alltagssituatioenen> Fordern bringt Igno
Ruhe halten gibt Belohnung
Wenn der das Verknüpft hat, DANN kann der lernen eigenständig Ruhe zu bewahren
So lange halte ich einfach det Däumchen draufWürde ich das Prinzip bei meinen Weibern anwenden würds knallern
Er überspringt bei "Nein" die Weiber kennen Nein und folgen dem auch, kommen aber mit Igno nur ganz schlecht klar
So heisst das Grundtraining findet im Alltag statt, über Kleinigkeiten
Erst wenn ich durchgedrungen bin, dann nehm ich den Ball aus der Tasche, stelle auf 0 und mach den ganzen Schiss nochmal mit höherem Triebziel -
Nee, Jabba ist gesund, hat nur ne entsprechende genetische Disposition und schon beim Züchter viel mit Ball und Co gespielt.
Der hat das von Dir beschriebene auch schon mit seinen 8 Wochen gezeigt: Tunnelblick, SOFORT auf 300 hochdrehen und bei wegpacken der Beute, dran hindern dran zu kommen sofort Übersprung: schnappen/kneifen/irgendwo reinbeißen...Klar, so ein Hund braucht individuelles Training, aber davon ab gibt es ja auch Sachen, die nie schaden, die man also problemlos empfehlen/erklären kann...
Damit meine ich auch so Dinge im Alltag: Hund muß sich zurück nehmen, kommt nur dann ans Ziel. Hund muß auch mal nachdenken, kommt nur dann ans Ziel. Solche Situationen kann man ja fördern, gezielt "bauen".... Solche Dinge meine ich... Was habt Ihr da an "Werkzeugen"...
Wo sind auch die Jagdhund-Halter?
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Und das ist für manche Hunde erst Schritt zwei. Denn manche Situationen hast du einfach, die sind da und du hast keine Chancen, es für den Hund regelbar zu gestalten. Sei es, weil der Hund plötzlich aus dem Gartentor schießt, der sonst immer hinter der Haustüre kläfft, sei es, weil dein Hund Jogger hasst und heute fällt ausgerechnet ne ganze Herde davon bei euch ein etc.
Ich hatte geschrieben, zu Trainingszwecken...Zitat@Impulskontrolle: Hier finde ich wieder zu unterscheiden, wie der Hund das aushält. So ziemlich jedem Hund kann man beibringen auf Kommando nicht dem Ball gleich hinterherzufetzen, sondern abzuwarten oder noch Fuß zu gehen etc. Aber wie der Hund abwartet, wird nicht erläutert.
WIE der Hund abwarten kann, liegt an der Höhe des Stresspegels und ist Sache des Trainingsstandes.
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Ne ich glaube ihr versucht da jetzt ne Reizüberflutung reinzuinterpretieren die garnicht da ist
Das was ich beschrieben habe ist das reine "lernen" mit Stress besser klarzukommen und in Triebsituationen auf mich zu achtenDu bist ja jetzt auch vom gut sozialisierten Welpen aus kundiger Hand ausgegangen, ich eben von Problemhunden und bei nem Hund, der den Arm nimmt, wenn ihm die Umwelt zu viel ist, würd ich nicht auf Ruhe bestehen sondern erstmal nur auf - nicht in den Arm gehen
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Ich finde es immer wieder Schade, dass Stress und hohe Trieblagen immer so negativ gewertet werden.
Ich kauf mir keinen Formel1-Wagen um ihn nur mit angezogener Handbremse zu fahren.
Mein Rüde packt richtig auf, wenn er suchen darf, klar steht der Hund vorm Ansatz richtig unter Spannung, dennoch bin ich in der Lage mit ihm durch den Wald zu laufen ohne dass er nonstop scanned.
Die Hündin steht bei der Dummyarbeit ebenso unter Strom, dennoch kann hier ein Dummy im Auto liegen ohne dass sie abdreht.
Meine Hunde kennen Beutespiele und ja Beutespiele anderer Hunde interessiert sie durchaus, aber man kann ihnen durchaus recht stressfrei an anderen Hunden beim Ball/ Zerrspiel vorbei gehen.
Es geht doch nicht darum die Hunde völlig gleichgültig und tiefen entspannt zu machen, für mich ist Leistung auf den Punkt das Zauberwort.Krambambuli,
ohne Triebphobie -
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Siehste und das mah ich eben nicht
Ich arbeite bei nem Problemhund erstmal nicht am "Problem" an sich sondern am Gesammtpaket
99% aller Probleme erledigen sich durch den Alltag von selber
Det eine %schen da kann ich drüber nachdenken wenns immernoch knallert
Erstma > Durchatmen auf 0 Schalten und die Probleme nicht als wichtigstes auffa Welt sehen -
Impulskontrolle ist fuer mich nicht 'Hund geht wegen Kommando nicht hin', sondern 'Hund geht generell ohne Kommando und ohne Blickkontakt zu mir nicht hin'..
Meine Hunde erreichen aber generell ohne Blickkontakt gar nichts.Pan ist ser gemaessig (kein Mali
), steht aber trotzdem mehr auf Beute als meine anderen Hunde. Der lernt genau das, was Manu geschrieben hat. Abdrehen fuehrt nicht zum Erfolg, egal wie sehr er sich anstrengt. Ruhe (und mein OK!) fuehren zum Erfolg. Juri hat das auch gelernt bzw. wir verfeinern es gerade.
Bedeutet, ich verhindere ein an-die-Beute-kommen. Ob nun mit wegpacken, Hund auf Abstand halten o.ae. ist bei mir situationsabhaengig.
Deswegen soll der Beute aber noch lange nicht als oede ansehen
Ruhe heisst bei mir uebrigens 'Dein Hirn ist auf Empfang!'.Ich nutze ja gerne die Reizangel und da bin ich am Hund (sichere ihn mittels Leine oder Arm) und die 2. Person macht Party (Staerke der Party und Entfernung sind an dem Stand des Hundes angepasst). Und dann verlange ich Ruhe, mehr erstmal nicht. Wenn Pan das naechste Woche anfaengt, dann reichen mir ca. 30 Sekunden Ruhe und ich entlasse/schicke ihn zur Beute. Spaeter verlange ich laenger Ruhe und der Gehorsam kommt mit rein (wieder an den Stand des Hundes angepasst).
Bei Pepper hat das gut geklappt. Sie ist vorgestanden, hat sich kurz zu mir umgedreht (Blickkontakt) und dann auf meine Entscheidung gewartet.
Juri macht das auch schon ganz gut. -
@Krambi: Dann hast Du die Fragestellung falsch verstanden...

Ich will hier nix verteufeln oder negativ bewerten... Mich interessiert hier wirklich nur: Wie macht Ihr bei welchem Hund was? Wie arbeitet Ihr bei übermäßigem Verhalten in den unterschiedlichen Bereichen? Wie arbeitet Ihr im Alltag? wie im Training? Wann geht Ihr über reinen Gehorsam? Wann geht Ihr über "Hund nachdenkenlassen"?... usw... Und wie im einzelnen trainiert/übt/arbeitet Ihr... Wie bringt Ihr den Hund dazu, daß er erstmal sich selbst kontrollieren kann? Damit er dann von Euch kontrollierbar ist?...
Im Grunde eben: weg von der Theorie, hin zu Praxis. Was sind Eure "Werkzeuge"?... Nicht als Rezept oder Anleitung, sondern als Eure Erfahrungen....
Bluey z.B. ist auch super über Beute zu arbeiten. Den kann ich extrem hochdrehen und dann pack ich das Spielzeug weg und gut ist. Das geht bei Jabba nicht.
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