Welpenschule? Große Unterschiede
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muffin1 -
2. November 2011 um 10:11
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Hallo ihr Lieben,
wir werden bald wieder einen Hund bekommen. Deshalb habe ich mich mal bei verschiedenen Hundeschulen nach Welpenkursen umgeschaut. Ich habe dabei erhebliche Unterschiede festgestellt und bin etwas verwirrt.
Die 1. Hundeschule hat mir gesagt, das bei denen kein Welpenspielkurs abgehalten wird, weil die Hunde mit 8 Wochen schon genug Sozialisierung im Umgang mit anderen Hunden gehabt haben. Es wird dort WErt darauf gelegt die Hund/Mensch Beziehung zu festigen und der Hund soll lernen auf seinen Halter zu achten und bei z.b. Speilauforderungen durch andere Hunde lernen erstmal "zu fragen" ob er darf.
Bei der 2. Hundeschule war es genau das Gegenteil. Dort werden die HUnde beim Spiel miteinander beobachtet und nur eingeriffen, wenn es umschlägt oder gemoppt wird.Was ist denn nun besser bzw. richtig?
Dann hätte ich noch eine Frage: ich habe gehört, das der "Welpenschutz" nur für Hunde innerhalb eines Rudels gilt, aber nicht für fremde Hunde? Ist das so richtig? Ich dachte immer das Welpen allgemein einen anderen Status bei Hunden genießen. Egal ob fremde oder bekannte.
Schonmal lieben Dank für eure Antworten.
LG Andrea
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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1. Welpenschutz gibts nur im Rudel
Ausser Du triffst ne Hündin wie meine Joy, die adoptiert selbst Hühner ... Aber eher die Ausnahme ^^
2. Halt ich von Welpenspielstunden so gut wie garnix
Ich nenn sie liebevoll Mobbing-TV
was soll n Welpe denn bitte von anderen Welpen lernen?Dann lieber ne schöne gemischte Gruppe mit gut sozialisierten Hundekumpeln suchen
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Ich würde sagen, dass ein Welpe mit 8 Wochen noch nicht fertig ist mit seiner "Ausbildung in Hundesprache und Verhalten". Ich finde also, dass er unbedingt weiteren Kontakt zu anderen Hunden bekommt. Ich stimme also der Aussage von HuSchu 1 nicht überein.
ABER: Ob Welpengruppen unbedingt das ideale sind, ist eine andere Frage. Souveräne Alt-Hunde wären meiner Meinung nach besser.Also mir sagt weder HuSchu 1 noch 2 zu.
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Wegen der Welpenschule,
besuch doch beide ohne Hund, und schau Dir das Ganze an.
Dann laß Dein Bauchgefühl entscheiden.Wenn der Abstand groß genug ist, schadet auch nicht, beide Schulen zu besuchen.
Wegen dem "Welpenschutz":
Wenn, dann existiert dieser wirklich nur im eigenen Rudel.
"Draußen" gilt das nicht.Klar, es gibt Hunde, die gehen auf das Alter der Kleinen irgendwie ein und reagieren dementsprechend.
Aber für viele Hunde ist es ein "fremder Hund". Da wird nicht darauf geachtet, wie alt so ein Kleiner ist. Der wird dann "normal" behandelt.
Und es gibt sogar Hunde, die würden nur eigene Welpen akzeptieren, und fremde erst gar nicht. Und was mit so einem "Störfaktor" in so einem Fall passieren würde, ist, glaube ich, klar
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
1. Welpenschutz gibts nur im Rudel
Ausser Du triffst ne Hündin wie meine Joy, die adoptiert selbst Hühner ... Aber eher die Ausnahme ^^
2. Halt ich von Welpenspielstunden so gut wie garnix
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was soll n Welpe denn bitte von anderen Welpen lernen?Dann lieber ne schöne gemischte Gruppe mit gut sozialisierten Hundekumpeln suchen

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Danke. Ich werde mir beide auf jeden Fall mal anschauen. Da ich überhaupt keine Erfahrung mit Welpenerziehung habe, brauch ich da noch Anleitung.

Ich bin mit meinem verstorbenen Hund immer mit einer Gruppe anderer Hundehalter regelmäßig Spazierengegangen und würde das mit unserem "Neuzugang" auch gerne machen. Am Anfang natürlich immer nur kurz. Da wären dann Hunde jeder Rasse, Geschlecht und Alter dabei (meistens 3-5 Hunde). Auf was sollte ich besonders am Anfang denn achten, das da nicht aus dem Ruder läuft?
LG Andrea
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Dass Welpi nicht gemobbt und von allen gleichzeitig beschnüffelt wird (auch wenn sie alle freundlich sind).
Das kann ein Hundekind schnell verunsichern. Aber da sollte eine Absprache mit den anderen Besitzern wohl möglich sein. -
Na klar, das kann ich im Vorfeld klären. Worauf habt ihr denn besonderen Wert gelegt bei der Erziehung bzw. Prägung eurer Welpen. Habt ihr die kleinen von Anfang überall mit hingenommen (Kindergarten, Schule) oder zu Freunden usw. ?
LG Andrea
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Hallo,
ich würde mich auf jeden Fall - bin aus schlechter Erfahrung klug geworden - für die 1. Hundeschule entscheiden!
Wir waren mit Joschi in einem Welpenkurs, der ziemlich nach der 2. Hundeschule klingt (es wurde viel gespielt, besonders fatal: es wurde immer am Anfang des Kurses gespielt).
Fatal bzw. im Nachhinein echt blöd, da Joschi jetzt völlig spielverrückt ist und nicht zu halten, wenn er andere Hunde sieht und wir jetzt - er ist mit 11 Monaten in der Pubertät - besonders intensiv an unserer Bindung arbeiten müssen, hier hat er Nachholbedarf. Mit einer besseren Hundeschule wäre das nicht passiert! Er hat wegen der blöden ersten Hundeschule (und weil ich es als Ersthundebesitzer nicht besser wusste) gelernt: "Wenn ich andere Hunde sehe, ist Herrchen abgemeldet, ich darf dann da hinrennen und mit denen spielen".
Das konditionieren wir gerade um. Schwierig und langwierig. Hätte ich mir gerne erspart.
Bin jetzt in einer anderen Hundeschule (seit August, im Erziehungskurs). Dort wird erst am Ende der Stunde gespielt (gepaart mir Rückruf-Übungen), vorher hat der Hund auf mich zu achten und muss es aushalten lernen, dass er nicht zu den anderen Hunden hin darf, statt dessen hat er auf mich zu achten und mit mir zu arbeiten.
Die Trainerin macht das auch im Welpenkurs so.
Das Nachfragen, wenn dein Hund andere Hunde sieht, ist super wichtig. Besonders wenn er in die Pubertät kommt und sich sein Radius plötzlich erweitert, er dir nicht mehr bedingungslos folgt und in deiner Nähe bleiben will, sondern die Umgebung erkundet.
Die Hund-Mensch-Beziehung muss im Mittelpunkt stehen, von bloßen Spielkursen halte ich überhaupt nichts mehr.
Und achte darauf, dass die Kurse klein gehalten werden - maximal 5-6 Welpen/Hunde. In der schlechten Hundeschule waren es bis zu 12 Hunde, entsprechend großes Chaos beim Freilauf, Mobbing, Hunde sind weggelaufen, die Trainierin war völlig überfordert.
Und zum "Welpenschutz" - Blödsinn, gibt es nicht bei fremden Hunden. Joschi wurde als Welpe von zwei Hunden aus unserer Nachbarschaft extrem hart angegangen, musste ihn schützen, habe ihn hochgenommen. Zum Glück hat er keinen Schaden genommen. Der Welpe einer Freundin wurde vor kurzem von einem Pudel gejagt und dann gebissen und ist jetzt extrem ängstlich.
Liebe Grüße,
Ingo
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Ich fände eine Mischung aus beiden Hundeschulen gut und es sollte auf jeden Fall mindestens ein souveräner Althund in der Gruppe zu finden sein, der beim Lernen der Hundesprache hilft, denn diese können Welpen tatsächlich nicht von Welpen lernen.
Dazu finde ich neben Beziehung zum Halter und co auch wichtig, das es nicht unbedingt auf einem Platz trainiert wird, sondern das man an viele verschiedene Orte geht, wo der Welpe später mit in Kontakt kommen könnten. Sei es also Pferdekoppel, Kuh- oder Schafsweide, Supermarktparkplatz, Stadt und so weiter und sofort. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, das man zusammen auch in einen Wild- oder Tierpark gehen sollte, Bus oder Zug fahren und sogar mal einen Flughafen besuchen kann. Desto mehr Umwelt der Pubs in de Zeit noch mitbekommt - in entsprechenden Zeitbereichen und ohne das der Hund überfordert wird. Sozusagen in homöopathischen Dosen schon mal Streß aussetzen und dem Hund damit helfen sich darin zurecht zu finden und zu lernen damit umzugehen. - Vor einem Moment
- Neu
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