Erziehung bei Abwesenheit ?
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und der, der am ehesten Ressourcen für sich beansprucht.
Je ängstlicher und unsicherer ein Hund ist, desto mehr wird er ressourcenverteidigendes Verhalten zeigen, sprich es gibt eine direkte Korrelation zwischen Ängstlichkeit und der Neigung zur Ressourcenverteidigung.
PS: So ziemlich alle Pflege/ Tierheimhunde, die ich kenne litten zunächst unter Trennungsangst, auch wenn sie zuvor mehrere Jahre in Isolation verbracht haben.
Ich empfehle dir das Buch von Nicole Wilde!
Nicht die vorherigen Bedingungen, sondern die Genetik ist entscheidend.
Und gerade Hounds neigen zu extremer Trennungsangst. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich will das gar nicht abstreiten und finde das wirklich spannend...aber wie können den gerade Hounds zu Trennungsangst neigen? Eigentlich sollten die doch recht autark sein. Wie sieht das Leben in der Meute denn aus? Durchaus wechselnde Bezugspersonen, Bezugsperson kommt zum Füttern, Bezugsperson kommt um die Hunde zu bewegen...aber ansonsten sind sie doch den Großteil des Tages ausschließlich unter sich...ohne menschlichen Kontakt...
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Ich will das gar nicht abstreiten und finde das wirklich spannend...aber wie können den gerade Hounds zu Trennungsangst neigen? .Puh, das würd ich dir jetzt auch gerne sagen, auf einem Seminar wurde mir gesagt, dass besonders Beagles, Bloodhounds und Foxhounds starke Probleme mit Trennungsangst haben und in dieser Hinsicht auch mit am schwierigsten zu "behandeln" sind. Ich kann gerne nochmal nachfragen, was der Grund dafür sein soll.
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Achso, und schau dir mal dieses Video ab 3:20 an (belgische Sendung von Geert de Bolster, großartiger Trainer!).
Dort gibts einen Mali, der "lustige" Sachen macht und diese durch ein Training gegen Trennungsangst abstellte. -
Also, dann würde ich erst einmal sagen: Kommen se halt nicht mehr in den Flur.
Vielen Hunden geht es besser und haben weniger Stress, wenn sie weniger Raum zur Verfügung und somit zur Kontrolle haben.
Ansonsten kenne ich mich mit Foxhounds ehrlich gesagt nicht sonderlich gut aus. Was ich mich frage ode rzu bedenken gebe: Werden sie jagdlich ausgelastet? Und zudem: Wie autark leben diese Hunde wirklich - wenn sie im Haus leben und möglicherweise eben nicht jagdlich ausgelastet sind? -
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Woher weiss er das denn? Warum, glaubst du, macht er trotzdem soviel Blödsinn, obwohl er "weiss", dass er es nicht soll?
Er räumt Wohnzimmertisch und Fensterbank ab, klettert auf den Esstisch und in die Schränke (offene Expedit mit großen Boxen, die schiebt oder zieht er raus), schläft auf dem Esstisch und auf der Couch, nachdem er drauf rum gekratzt hat. Und DAS darf er definitiv alles NICHT!!! Setzt er auch nur dazu an, irgendwelchen Sch** zu machen verbieten wir sofort mit "nein" (ja, er hat gelernt was es bedeutet). Das klappt auch gut, wenn wir da sind. Sind's wir aber nicht (zum auf-der-Couch-liegen reicht schon ein Gang zum WC) meint der Herr, sein eigenes Ding durchziehen zu können. und da er meist fiedlich auf seinem Platz liegt, wenn wir nach Hause kamen konnten wir nciht mal so einwirken, als wenn wir ihn dabei hätten erwischen können.
Also machen wir ihn fest. Ich denke, er hat einfach Langeweile.PS: Hab auch schon ein, zwei eigene Threads hier geöffnet, wegen seinem problematischen Verhalten.
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Das war die Ursprungsfrage! Und die wenigsten antworten darauf...
Es sei denn..."Stört mich alles nicht..." ist ne Antwort...Joa genau das war die Frage. Die Frage war nicht 'Was wuerdet ihr theoretisch machen, wenn der Hund xyz macht?'

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Wie lange ist der Hound schon bei den Leuten? Und im Vergleich wie lange zeigt er dieses Verhalten? ....
Ich weiß, ich weiß, es will langsam keiner mehr hören, aber: Wurde mal die Schilddrüse überprüft? Als Bluey in die SDU kam, hatte er sehr sehr starke Trennungsangst. Seit er nun Medis bekommt und eingestellt wird ist dies wieder deutlichst besser geworden, fast komplett weg.
Zur Ausgangsfrage: Wenn ich nicht will, daß meine Hunde in meiner Abwesenheit etwas eigentlich Verbotenes tun, dann betreibe ich Management: Türen schließen, Krams wegräumen, Radio anmachen...
Bluey hat mal in der Pubertät die Tapete angenagt, da habe ich Tabasco dran geschmiert. Jabba hat in der Pubertät mal die Garderobe angenagt, auch da half Tabasco.
In letzter Zeit schlägt Jabba wohl auch häufiger mal an, wenn vorm Haus jemand rumläuft. Find ich an sich nicht schlimm, allerdings sind rundum nun einige junge Leute eingezogen, die grad am Wochenende ständig rein und rausgehen, anfahren, wegfahren, da bellt Jabba nun wohl häufiger wenn ich nicht da bin. Da muß ich mal mit den Räumen schauen, in welchem es besser ist.
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Hund ist seit April da und zeigt das Verhalten seit 4-6 Wochen in langsam steigender Intensität.
Nee, Schilddrüse wurde nicht gecheckt. -
Wenn der Hund beim Alleinbleiben Stress hat, dann würd ich versuchen herauszufinden, warum das so ist.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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