Ein großes "Protest" Problem und ich weiß nicht weiter.
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Danke :)
Ja, jetzt wo du es sagst noch folgendes: wir haben eine Glastür am Eingang und wenn wir nach Hause kommen sind viele Speichelspritzer daran, auch in Tropfenform. 1-2 Mal war am Boden sogar ein recht großer feuchter Fleck, dadurch hatte sie dann natürlich nasse Pfoten. Sie springt wohl die ganze Zeit an der Glastür hoch und bellt so stark, dass sie Speichel spuckt.
Der großé Fleck ist pure Angst, d.h. sie schwitzt und ist nass vor Angst und Stress!
Die Pfoten verursachen den nassen Fleck, nicht umgekehrt, ich kann da leider aus
trauriger Erfahrung sprechen. Hab ich was überlesen- hattest Du etwas über die Rasse
geschrieben? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Das selbe dann mit der Haustür. Aber irgendwie ist sie clever und weiß, wann ich mit ihr übe und nach 20 minuten wieder da bin und wenn ich wirklich einkaufen gehe o.Ä. und eine Stunde weg bin.Hey!
Erstmal allgemein: Ich denke, dass es bei einem TS-Hund schwieriger sein kann, das Alleine Bleiben aufzubauen und zu üben. Wir haben unseren "Zwerg" auch aus dem Th geholt, er ist jetzt seit gut drei Monaten bei uns und jetzt fangen wir so gaaaaanz langsam an, dass alleine bleiben zu üben. Er leidet auch, so dass wir grade in Minutenschritten üben - das ist halt einfach die "Verlassensangst", die ein Hundchen aus dem TS bedingt durch seine Vorgeschichte haben kann. Zusätzlich durchleben viele Junghunde in dem Alter deiner Hündin eine sogenannte "Unsicherheitsphase" (Dinge, die ihnen vorher schon bekannt waren, sind auf einmal gruslig und werden verbellt o.Ä.), vielleicht haben sich die Schwierigkeiten dadurch auch verschlimmert?Und jetzt mal ne Frage zum Verständnis wegen dem, was ich oben zitiert habe:
Was machst du denn, wenn du "nur" übst? Bist du da für sie in erreichbarer Nähe - also sitzt mit nem Buch vor'm Haus, oder wie muss man sich das vorstellen? Sehen die Vorbereitungen anders aus? Also ist der Unterschied für sie klar fühl- und erkennbar? Ich glaube, ich würde beim Üben ähnlich vorgehen, wie du auch sonst vorgehst: Korb mitnehmen, Einkaufszettel schreiben und mitnehmen, etc.pp., ...Viele Grüße,
Annika -
Es könnte sein, dass Ihr eine Verhaltenskette trainiert habt. Das heißt, Euer Hund muss sich aufregen, damit er irgendwann wieder ruhig sein kann (nicht innerlich für sich, nur akustisch für Euch). Das passiert gerne dann, wenn man zusätzlich noch lobt, wenn man wieder da ist.
Das heißt, Du hast dem ganzen eine Riesenbedeutung gegeben... Ich denke, das sollte ein fähiger Trainer her, weil ich nicht denke, dass Ihr das so wieder hinbekommt.
Viele Grüße
Corinna -
ich würd auch oder nur eine tierheilpraktikerin hinzuziehen. Die haben z.b. bachblütenmischungen, die die hunde beruhigen. So ähnlich wie bei uns baldrian. Musst du mal googeln.
Edit. Löst nicht das problem, aber kann unterstützend wirken, damit der hund nicht ganz so gestresst und in panik ist.
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Wirklich lieb, dass ihr euch so schnell Zeit nehmt zu antworten.
Sie ist ein Labrador Mix mit Deutschem Pinscher - aber das ist allen nicht so ganz klar, was da noch drin ist.
ZitatEs könnte sein, dass Ihr eine Verhaltenskette trainiert habt. Das heißt, Euer Hund muss sich aufregen, damit er irgendwann wieder ruhig sein kann (nicht innerlich für sich, nur akustisch für Euch). Das passiert gerne dann, wenn man zusätzlich noch lobt, wenn man wieder da ist.
Stimmt absolut, auch dass wir anfangs uns so doll gefreut haben, wenn wir wieder rein kamen. Aber es ist so schwer sich nicht merklich zu freuen, wenn sie so aus dem Häusschen ist.
ZitatWas machst du denn, wenn du "nur" übst? Bist du da für sie in erreichbarer Nähe - also sitzt mit nem Buch vor'm Haus, oder wie muss man sich das vorstellen? Sehen die Vorbereitungen anders aus? Also ist der Unterschied für sie klar fühl- und erkennbar? Ich glaube, ich würde beim Üben ähnlich vorgehen, wie du auch sonst vorgehst: Korb mitnehmen, Einkaufszettel schreiben und mitnehmen, etc.pp., ...
Ja, wahrscheinlich sehen die Vorbeitungen schon anders aus... ich war dann meistens im Garten. Aber in letzter Zeit hab ich das nicht mehr gemacht und bin weiter in den 1-2 Std Rhythmus gegangen. Wahrscheinlich zu früh. Ich muss nochmal klein anfangen.
Wie soll ich denn sonst reagieren, wenn ich sie von draußen bellen höre? Wieder reingehen und sie erstmal nicht beachten und dann wieder rausgehen, wenn sie sich beruhigt hat? Das wäre ja irgendwie auch falsch. Wie habt ihr die kleinen Schritte begonnen?
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Ich habe selber einen Schnuffel aus dem TH, allerdings ist meiner schon 3 Jahre alt.
Ich würde auch zum Trainer raten, würde Dir aber gerne kurz noch schildern, wie
es bei uns geklappt hat. Ich bin drei Tage (also ein langes Wochenende) am ersten
Tag eine Sekunde raus- wieder rein, 5 sek., dann eine Minute, 5 Minuten, 10 Minuten
und ab da in 5 Minuten Schritten bis zu einer Stunde. Ab da weiter immer 15 Minuten mehr,
bis wir am ersten tag bei zwei Stunden waren, am zweiten habe ich mit einer halben Stunde
angefangen und ab da alle 15 minuten mehr auf drei Stunden und am vierten Tag mit anderthalbstunden
angefangen und mit vier aufgehört. Jaaaaaaaaaa, das war nervig und hat mir die Grippe meines
Lebens eingebracht, weil es das ganze We geregnet hat. Ich bin immer nur kurz drinnen geblieben,
und dann schnell wieder raus. Immer wortlos- jacke anziehen, schlüssel nehmen, raus gehen.
Rein kommen, schlüssel ablegen, auf die Couch setzen und dann wieder raus.
Ist er mir zur Tür gefolgt kam sofort der Befehl geh auf deine Decke.
Ich habe einen Hund mit extremen Kontrollzwang- keiner darf
gehen, am besten ist es, wenn alle zusammen sind. Mit dieser radikal Kur habe ich es geschafft
meinen Schäfi-Mix zu kurieren. Er legt sich inzwischen einfach hin und pennt, freut sich einen
Ast, wenn ich wieder da bin. Ich hatte den Fehler gemacht ihn vorher in einen Raum einzusperren
weil jemand meinte das wäre beruhigend! Ha! Er hat sein Deckenzimmer (liegt aber eh immer auf der Couch)
und den Flur, alles andere ist zu.
Für ihn war es einfach purer Stress mich sehen zu gehen, könnt ja was passieren, Frauchen
ist zu blöd zum überleben
Inzischen gehe ich mehrfach raus am Tag, auch bis zu 5 Stunden und mein Hund ist ruhig.
gehe ich allerdings mehr als viermal raus, legt er sich vor die Tür und zeigt damit an
Nu is aber schluss, bleib gefälligst da, damit kann ich leben
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Gut, ich habe neuen Mut gefasst und werde das nochmal durchziehen, auch für eine mögliche Grippe :)
Wenn es etwas neues gibt, werde ich nochmal berichten. Irgendwie muss ich sagen, ist ein Hundetrainer auch ziemlich teuer. 60 € pro Stunde kann ich nicht einfach bezahlen...und ich habe das Gefühl, das ist im Raum Frankfurt normal.
Danke

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die kleinen schritte waren winzig kleine schritte...
guck mal, ob du einen "auslöser" findest. also etwas, was sie sofort mit "ich werd alleingelassen" verbindet.
kann die jacke sein, kann der griff zum autoschlüssel sein, die handtasche die man nimmt oder irgendwas anderes.
damit kannst du dann anfangen: den schlüssel, die jacke oder was auch immer nehmen, anziehen, machen...und nicht gehen, sondern wieder ablegen und weiter mit dem machen, was du vorher auch gemacht hast. und zwar wirklich ohne dabei irgendwie was "besonderes" draus zu machen. (schuhe anziehen - wieder ausziehen - weiter kaffeetrinken..oder so
)solange, bis der "auslöser" keiner mehr ist. und danach noch gefühlte 100x. danach kommt der nächste winzige schritt: der "auslöser" plus zu tür gehen, raus, gleich wieder rein - und weiter mit dem, was du vorher auch gemacht hast....auch solange, bis dein hund darauf nicht mehr reagiert.
dann kommt irgendwann das länger draussen bleiben - unter umständen in minutenschritten aufbauen...(natürlich nicht alles an einem tag - sondern übern tag und über mehrere tage, wochen usw. verteilt.)
das alles kann sehr sehr sehr lange dauern - und das kann eine wahre ochsentour werden. bei unserem geerbten schwiegerdackel zumindest war es das - der konnte 12 jahre nicht alleine bleiben - und musste es nun völlig neu lernen....bei ihm (die betonung liegt auf "bei ihm" denn bei jedem hund ists ein bisschen anders!) war die halbe miete als er das klingeln des schlüssels nicht mehr mit "die gehen weg" verbunden hat - das steigern der abwesendheitszeit ging dann bei ihm (sic!) relativ schnell und einfach - aber auch das variiert sehr stark von hund zu hund!!!
im zweifelsfalle aber gilt wie immer: lieber einen guten hundetrainer hinzuziehen - der sich die situation vor ort anschaut und mit euch genau abstimmt, wie ihr vorgeht! da helfen oft schon ein paar stunden sehr viel.
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Gut, ich habe neuen Mut gefasst und werde das nochmal durchziehen, auch für eine mögliche Grippe :)
Wenn es etwas neues gibt, werde ich nochmal berichten. Irgendwie muss ich sagen, ist ein Hundetrainer auch ziemlich teuer. 60 € pro Stunde kann ich nicht einfach bezahlen...und ich habe das Gefühl, das ist im Raum Frankfurt normal.
Danke

Och, ein nachbar! Ich hab lange, lange in OF gelebt und jetzt aufm Land in Hanau
Vielleicht kann sich da auch noch ein Welpenkundiger zu äußern, Deine ist ja viel jünger
als meiner. Er war zweimal in drei Jahren, also sein halbes Leben lang im Tierheim und natürlich
ist die Angst da groß. Aber ganz ehrlich- nachdem ich 30x rein und raus bin hat der Hund sich
noch nichtmals von der Couch bequemmt, als ich heimkam! Oh, da isse, oh, da geht se weg-
völlig entspannt, denn die Grundangst war wohl- die seh ich nie wieder meine vorherige hat
mich ja auch zweimal im TH eingeliefert. -
Konnte sie schonmal ohne Probleme alleine bleiben oder konnte sie das während der ganzen Zeit noch nicht? Es kann nämlich durchaus sein, dass ein Hund in der Pubertät, trotz das er vorher alleine sein konnte, plötzlich riesen Trennungsstreß entwickelt.
Das hört sich auf jeden Fall alles nicht gut an und ich denke da muss ein fähiger Trainer ran und ihr müßt viel Geduld haben. Die Arbeit würde hier in der Wohnung anfangen und nicht mit dem rausgehen oder ähnliches. Es gibt da sehr sinnvolle Übungen womit man das möglichst streßfrei für den Hund aufbaut und er positive Verknüpfungen mit der Trennung entwickelt. Das ist alles nicht von heute auf morgen gemacht aber dafür ist es sinnvoll einen Trainer zu holen.
Wenn du verrätst wo du wohnst, dann kann dir vielleicht jemand eine Trainerempfehlung geben. Allerdings wären hier Trainer falsch die denken man löst alles mit einer Box oder indem man sich anzieht und 100x rein und raus geht. Eine Videoanalyse wäre auch sinnvoll, damit man schauen kann, wie es der Maus geht während der Abwesenheit.
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