Die Pinkelei kostet den letzten Nerv!

  • Hallo zusammen,

    eigentlichhabe ich meinen 5 Monate alten Bolonka Welpen wirklich so lieb, aber momentan würd ich ihn am liebsten zurück geben... zumindest denk ich mir das immer im folgenden Moment:

    Balu ist mit seinen 5 Monaten fast stubenrein, zumindest bei mir zuhause schafft er es normalerweise 4 Stunden bis zum nächsten Gassi. Nur wenn er aufgeregt ist (z.B. wenn der "böse" Kehrbesen kommt), entwischt ihm ab und an was. Wenn wir mal in einem Restaurant sind oder bei Freunden zu Besuch ist bisher auch nie etwas passiert.
    ABER: wegen meines Studiums oder bei Besuchen ist Balu des öfteren, also mindestens einmal in der Woche bei meinen Eltern. Und dort hat er sämtliche Stubenreinheit vergessen! Er pinkelt bis zu 4x am Tag irgendwo in die Wohnung, bevorzugt auf den Teppich, obwohl ich und meine Mutter die Zeit zwischen dem Gassigehen schon drastisch reduziert haben. Mein Vater ist schon so stinksauer, dass ich Angst habe er nimmt den Hund demnächst nicht mehr zu sich, währen dich Uni hab und dann hab ich wirklich ein Problem. Mittlerweile bin ich aber auch schon so weit, dass ich eine dermaßene Wut bekomme, wenn er wiedermal einfach irgendwo hin macht, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss, ihm nicht mal einen Klaps zu verpassen. :/
    Ich muss hinzusagen, dass meine Eltern eine alte Hundedame haben. Aber laut Tierarzt hätte das nichts mit der Pinkelei zu tun, da Balu noch lange nicht in der Geschlechtsreife ist. Das einzige, wo er eben auch ab und an pinkelt, ist wenn er bei mir im Zimmer ist und die alte Hündin futter in der Küche bekommt. Da Balu ein staubsauger ist und futtern würde bis er platzt, dreht er dann immer schier durch. Das hat dann auch ab und an zur Folge, dass was daneben geht.

    Ich bin echt verzweifelt! Was kann ich denn tun, um Balu auch bei meinen Eltern stubenrein zu bekommen? :hilfe:

    Und nebenbei, wie kann ich seine futtergier unterbinden, bzw. zumindest seine extreme Aufregung (er springt fast bis zum tiergriff, winselt, bellt und zerkratzt die Tür, wenn er nur jemanden in der Küche hört...)

    Wäre um Hilfe wirklich sehr sehr dankbar!!!!

    Liebe Grüße, Balus verzweifeltes Frauchen

  • Erst einmal: durchatmen und beruhigen. Bisher hat es meines Wissens nach noch jeder Hund gelernt. Beim einen dauert es länger und beim anderen geht es eben schneller.

    Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich erst mal eine zeitlang den Teppich wegräumen. Dann alle Stellen an denen sich der kleine Mann bereits erleichtert hat nochmal gründlich reinigen. Und ab diesem Moment würde ich den Kleinen nicht mehr aus dem Auge lassen und im 2-Stunden-Rhytmus kurz mit ihm rausgehen. Sollte er sich drin irgendwo niederlassen, um sein Geschäft zu erledigen: hochnehmen, raustragen und auf die ihm bekannte Lösestelle setzen.

    Und noch was: frag deinen Vater mal, wie lange es gedauert hat, bis du »sauber« warst und ob er deshalb auch so sauer war ...

    Viele Grüße
    Frank

  • Hallo,

    im Grunde genommen hast Du die Antwort schon selbst gegeben! ;)

    Zitat

    Balu ist mit seinen 5 Monaten fast stubenrein, zumindest bei mir zuhause schafft er es normalerweise 4 Stunden bis zum nächsten Gassi. Nur wenn er aufgeregt ist (z.B. wenn der "böse" Kehrbesen kommt), entwischt ihm ab und an was.


    Aufregung, bzw. Streß kann Darmaktivitäten anregen.
    Dann kommt es auch vor, daß er öfters "muß".


    Es könnte sein, daß er bei Deinen Eltern nicht zur Ruhe kommt. Warum auch immer. Dann kann es schon mal zu häufigeren "Unfällen" kommen.

    Zitat

    Mittlerweile bin ich aber auch schon so weit, dass ich eine dermaßene Wut bekomme, wenn er wiedermal einfach irgendwo hin macht, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss, ihm nicht mal einen Klaps zu verpassen. :/

    Auch wenn dies, menschlich gesehen, irgendwo verständlich ist, bitte vergiß nicht, daß Dein Hund dazu nichts kann. Es gibt nun mal Hunde, die etwas länger für die Stubenreinheit brauchen. Und Deiner ist grad mal in der Pubertät.
    Und selbst aufgeregte Menschen rennen immer wieder zum Klo!
    Balu ist in dem Alter, wo er sich noch leicht ablenken läßt. Dann wird schon mal "vergessen", daß auch die Blase "kontrolliert gehalten" werden kann. Es ist normal!

    Zitat

    Ich muss hinzusagen, dass meine Eltern eine alte Hundedame haben. Aber laut Tierarzt hätte das nichts mit der Pinkelei zu tun, da Balu noch lange nicht in der Geschlechtsreife ist. Das einzige, wo er eben auch ab und an pinkelt, ist wenn er bei mir im Zimmer ist und die alte Hündin futter in der Küche bekommt. Da Balu ein staubsauger ist und futtern würde bis er platzt, dreht er dann immer schier durch. Das hat dann auch ab und an zur Folge, dass was daneben geht.


    Ich versteh auch nicht, warum die Hündin Deiner Eltern die "Ursache" für seine nicht vorhandenen Stubenreinheit sein soll.
    Und Du schreibst ja auch hier wieder selbst, daß er nur dann macht, wenn er wieder aufgeregt ist! Da hast Du die Antwort schon wieder selbst gegeben. ;)

    Zitat

    Ich bin echt verzweifelt! Was kann ich denn tun, um Balu auch bei meinen Eltern stubenrein zu bekommen?

    Ich nehme mal an, daß Du gar nicht dabei bist, wenn Balu bei Deinen Eltern ist, oder?
    Dann wirst Du Dich eher mit Deinen Eltern zusammensetzen müssen. Frag sie, ob er die meiste Zeit eher "munter" und ständig unterwegs ist, oder ob er auch viel schläft.
    Es wird ihnen wohl nichts anders übrig bleiben, als ein Auge auf Balu zu haben. Merken sie, daß er "überdreht", ist das der perfekte Zeitpunkt, ihn mal in den Garten zu lassen, damit er sich lösen kann. Es muß nicht unbedingt Gassi gehen sein, sondern einfach nur zum Lösen raus. Eventuell noch etwas länger warten, bis er auch wirklich gemacht hat.
    Das Gleiche gilt dann auch für nach dem Schlafen, nach dem Fressen und nach dem Spielen!


    Zitat

    Und nebenbei, wie kann ich seine futtergier unterbinden, bzw. zumindest seine extreme Aufregung (er springt fast bis zum tiergriff, winselt, bellt und zerkratzt die Tür, wenn er nur jemanden in der Küche hört...)

    Hm,
    schwer zu sagen! Eventuell kannst Du es mit Impulskontrolle versuchen. Oft hilft es auch, wenn man als Mensch selbst dabei ziemlich ruhig bleibt. Es kann sein, daß es sich auch mit der Zeit legt, wenn er "erwachsener" geworden ist. Ich würde nur schauen, daß ich ihn nicht gerade für sein Verhalten "belohne". Also, ich mache Futter fertig, er springt durch die Gegend, und dafür bekommt er sein Futter ;) .


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ihr Lieben,

    danke für die schnellen Antworten! Das mit dem Durchatmen übe ich auch ganz fleißig! ;) Es ist zwar echt nervtötend und ich hab schon immer Magenschmerzen, wenn ich zu meinen Eltern fahre, aber hauen würde ich Balu natürlich trotzdem nie nie nie!!! Ich finde es halt nur so schade für unsere aktuelle Beziehung, denn ich denke er merkt schon, dass ich einen gewissen Groll gegen ihn hege und eben gar nicht weiß wieso.
    Die Teppiche kann ich leider bei meinen Eltern nicht alle weglegen, da ist fast die ganze Wohnung mit großen teppichen versehen. Bei mir zu Hause hatte ich das so gemacht, mit Erfolg!
    Wenn ich es also richtig verstanden hab, kann es also sein, dass Balu bei meinen Eltern stets unter strom steht? Kann es eben doch an der alten Hündin (Mona) liegen, zu der er ja doch immer hin will. Mona jedoch behandelt ihn wie Luft und knurrt halt wenn er ihr zu wild wird? Und an dem ständigen "Ich will jetzt unbedingt in die Küche, da ist bestimmt Futter" - Gequängel? Vermutlich ist dieses Verlangen nach Futter wohl auch richtig Stress?
    Gibt es da Möglichkeiten, wie ich ihm ein wenig Ruhe verschaffen kann? Ist ja auf Dauer auch nicht gut für ihn immer unter strom zu stehen.

    Folglich werde ich jetzt also mit der Stubenreinheit von vorne anfangen. Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, oder eben wie diese momentan, die ganze Woche da bin, weil ich noch am Wochenende eine Blockveranstaltung habe, werde ich ihn nun an die Leine nehmen, damit ich ihn dauernd bei mir habe und eben wieder konstant alle zwei Stunden raus gehen. gleiches wird dann auch meine Mutter tun, wenn ich eben in der Uni bin.
    Mit der Impulskontrolle, wie genau geht das? Also wenn ich ihn füttere, dann führt sich Balu sich ja auch genauso extrem auf. Daher lass ich ihn immer Sitz machen, stell ihm das Futter hin und wenn ich es ihm dann erlaube, darf er zum futternapf. Das klappt recht gut, aber wenn Mona futter bekommt, kennt er kein Halten mehr. Heut frü ist er meiner Mutter beim Gassi gehen sogar ausgebückst und zielstrebig ins Haus zur Küche und zum (aus seiner Sicht leider) leeren Fressnapf. Naja, spätestens wenn die süße Maus nicht mehr da ist wird es sich wohl legen, dass er immer in die Küche rast :sad2:

    Aber erstmal vielen Dank nochmal für eure Hilfe, war gestern echt mit den Nerven ein wenig durch. Und mein Vater macht es mir auch nicht gerade leichter. Das mit meiner "Stubenreinheit" stimmt zwar :lol: aber ich muss hinzusagen, dass mein Vater strikt dagegen war, dass ich mir überhaupt einen Hund zu lege und mir das auch übel nimmt... Aber jetzt hab ich noch Zeit für einen Welpen, wenn ich nächstes Jahr anfange zu arbeiten und das Hundi gleich mit muss, jeden Tag irgendwo im Büro hocken... Nene, dann lieber jetzt ganz viel Zeit für ihn haben und dann mit Arbeitsbeginn einen ausgeglichen, halbwegs erzogenen und auf mich bezogenen Hund.
    Liebe Grüße

  • Zitat

    Hallo zusammen,

    eigentlichhabe ich meinen 5 Monate alten Bolonka Welpen wirklich so lieb, aber momentan würd ich ihn am liebsten zurück geben... zumindest denk ich mir das immer im folgenden Moment:

    Mein Vater ist schon so stinksauer, dass ich Angst habe er nimmt den Hund demnächst nicht mehr zu sich, währen dich Uni hab und dann hab ich wirklich ein Problem. Mittlerweile bin ich aber auch schon so weit, dass ich eine dermaßene Wut bekomme, wenn er wiedermal einfach irgendwo hin macht, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss, ihm nicht mal einen Klaps zu verpassen. :/


    Liebe Grüße, Balus verzweifeltes Frauchen

    Hier fällt mir ja nichts mehr ein. Erst holst du dir einen Hund, obwohl du keine Zeit für ihn hast und zu deinen Eltern bringen mußt und wenn es dann mit der stubenreinheit nicht klappt, ist der Hund schuld :/
    Deine Wutanfälle solltest du auf dich beschränken. Hast du dir mal überlegt, was auf den jungen Hund alles einstürmt ? er muß bei dir lernen, er muß bei deinen Eltern lernen - auch die stubenreinheit -.
    Mit 5 Mon. ist ein Hund doch kein Roboter, du solltest mal ein bisschen Geduld haben, denn erst wenn du ihm in Ruhe zeigst was er machen soll, kann er alles aufnehmen.

  • @ Bentley: Bevor du mich so angreifst, möchte ich dich bitten, meinen Text vorher genau zu lesen und nicht irgendwelche wilden Interpratationen hineinzulegen!
    Ich habe weder keine Zeit für meinen Hund, noch gebe ich ihm die Schuld an irgendwas oder lasse meine Wut an ihm aus. Ich habe genau einen Tag in der Woche Uni (bin somit 6 1/2 Tage die Woche 24 h für meinen Hund da), das ist bei weitem mehr Zeit als wohl 70 % der Hundebesitzer für ihren Hund haben. Und das mein Hund 1 Tag in der Woche (und das lediglich 12x, denn dann bin ich mit dem Studium fertig) bei meinen Eltern ist, ist erstens abgesprochen und für einen Hund überhaupt kein Problem. Darüber hinaus habe ich zwar gesagt, dass ich eine Stinkwut habe, wenn er wieder mal pieselt, aber auch, dass ich das nie an ihm auslasse. Da aber Hunde sehr sensibel sind wird er wohl merken, dass etwas nicht stimmt. Und vielen Dank für deinen hilfreichen Tipp zur Erziehung, vermutlich ist dir wohl entgangen, dass Balu bereits fast vollständig stubenrein ist und ausschließlich bei meinen Eltern auf Teppich, Bett, Schuhe etc. pinkelt. Dass er das nicht böswillig macht weiß ich auch, aber denoch wäre ich sehr an der Ursache interessiert, damit ich dem Kleinen helfen kann eventuellen Stress oder sonstige Belastungen für ihn als Auslöser zu mildern.

    Aber ich finde es sehr bemerkenswert, dass du scheinbar immer für deinen Hund Zeit hast, ihn niemals für einen halben Tag abgeben musst und darüber hinaus auch noch ein so positiv gestimmter Mensch bist, dass dich aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen kann (bis auf vermeintlich böse böse Hundehalter :smile: ) Ich finde das sehr beneidenswert, daher fände ich es wirklich toll, wenn du mir, anstatt mich hier anzugehen, deine Tipps und Tricks verraten würdest ein so perfekter Hundehalter zu werden. Mein Hund bekommt zwar alle Geduld, Liebe und Fürsorge der Welt von mir, aber scheinbar geht es ja imme rnoch besser.

    Liebe Grüße

  • Zitat

    @ Bentley: Bevor du mich so angreifst, möchte ich dich bitten, meinen Text vorher genau zu lesen und nicht irgendwelche wilden Interpratationen hineinzulegen!
    Ich habe weder keine Zeit für meinen Hund, noch gebe ich ihm die Schuld an irgendwas oder lasse meine Wut an ihm aus. Ich habe genau einen Tag in der Woche Uni (bin somit 6 1/2 Tage die Woche 24 h für meinen Hund da), das ist bei weitem mehr Zeit als wohl 70 % der Hundebesitzer für ihren Hund haben. Und das mein Hund 1 Tag in der Woche (und das lediglich 12x, denn dann bin ich mit dem Studium fertig) bei meinen Eltern ist, ist erstens abgesprochen und für einen Hund überhaupt kein Problem. Darüber hinaus habe ich zwar gesagt, dass ich eine Stinkwut habe, wenn er wieder mal pieselt, aber auch, dass ich das nie an ihm auslasse. Da aber Hunde sehr sensibel sind wird er wohl merken, dass etwas nicht stimmt. Und vielen Dank für deinen hilfreichen Tipp zur Erziehung, vermutlich ist dir wohl entgangen, dass Balu bereits fast vollständig stubenrein ist und ausschließlich bei meinen Eltern auf Teppich, Bett, Schuhe etc. pinkelt. Dass er das nicht böswillig macht weiß ich auch, aber denoch wäre ich sehr an der Ursache interessiert, damit ich dem Kleinen helfen kann eventuellen Stress oder sonstige Belastungen für ihn als Auslöser zu mildern.

    Aber ich finde es sehr bemerkenswert, dass du scheinbar immer für deinen Hund Zeit hast, ihn niemals für einen halben Tag abgeben musst und darüber hinaus auch noch ein so positiv gestimmter Mensch bist, dass dich aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen kann (bis auf vermeintlich böse böse Hundehalter :smile: ) Ich finde das sehr beneidenswert, daher fände ich es wirklich toll, wenn du mir, anstatt mich hier anzugehen, deine Tipps und Tricks verraten würdest ein so perfekter Hundehalter zu werden. Mein Hund bekommt zwar alle Geduld, Liebe und Fürsorge der Welt von mir, aber scheinbar geht es ja imme rnoch besser.

    Liebe Grüße

    Super reagiert :gut: Bentley ich würde lesen bevor du losmeckerst...

    Ich würde es auch so machen, dass du die Stubenreinheit neu übst wenn du mit deinem Hund bei deinen Eltern bist. Also alle zwei Std. raus und wie beim Welpen kräftig loben.
    Und ich würde dafür sorgen, dass beide Hunde getrennt gefüttert werden und kein Futter mehr zu freien Verfügung in der Küche rumsteht. Vielleicht hat er auch ein Problem mit dem Alleinesein, aber halt nur bei deinen Eltern. Vielleiht kannst du das bei deinen Eltern ebenfalls noch mal neu aufbauen.

    LG und viel Erfolg

  • Ich muss mich zwar dahingehend outen, dass mein letzter Welpe schon über 10 Jahre her ist... aber keiner von denen war mit 5 Monaten bereits überall stubenrein.

    Auch wenn es daheim gut geklappt hat - Hunde lernen nun mal anders und generalisieren nicht sofort.

    Dein Kurzer hat bisher gelernt, dass man daheim nicht in die Bude pieselt. Wenn er das schon recht zuverlässig drauf hat, finde ich das schon eine großartige Leistung.
    Dass hund auch bei Deinen Eltern und überhaupt in keine Wohnung pieselt, hat er noch nicht ganz begriffen.
    Ich kann mir vorstellen, dass Ihr den (durchaus nachvollziehbaren) Fehler gemacht habt, eben davon auszugehen, dass das, was daheim klappt, auch woanders sofort funktioniert.

    Dabei üben wir doch mit dem Hund grundsätzlich alles erst einmal zuhause (Kommandos, ganz allgemeine Alltagstauglichkeit) im vertrauten Rahmen und weiten die Übungen dann draussen unter sich allmählich steigernden Anforderungen aus.

    Genau so gehts auch mit der Stubenreinheit.
    Also macht Ihr das mittlerweile schon ganz richtig - bei Deinen Eltern die Bedingungen zum Stubenrein-Sein noch mal ein paar Level leichter gestalten.

    Was aber absolut kontraproduktiv ist, ist sowohl Deine Wut, als auch das sauer-sein Deines Vaters.
    Auch, wenn keiner dem Pimpf wirklich was tut - merkt er, dass was nicht stimmt, dass Ihr wütend/sauer seid.

    Hunde sind Weltmeister im Verknüpfen und Dein Kurzer verknüpft mittlerweile - immer, wenn ich pinkel, wabert eine Wolke Wut durch die Gegend... ;) Dummerweise schaffen Hunde es nicht, zu denken "Immer wenn ich in die Wohnung pinkle, wabert Wut" (so viele W`s... :lol: ) - dieses Mitbekommen der Wut-Waber :D macht dem Kerle nur noch mehr Stress (auch, wenns Dir nicht so vorkommt, kann ich mir vorstellen, dass es bei Deinen Eltern doch für ihn anders ist, als daheim) und Streß schlägt dann wiederum ganz schnell auf die Blase bei Hunden.

    Mit 5 Monaten MUSS noch kein HUnd hundertprozentig stubenrein sein, Dein Kerle liegt mit seinen Unfällen zwischendurch noch völlig im Rahmen.

    Also - durchatmen und geduldig so weiterüben, wie Ihr es jetzt schon tut, dann wird das auch bald was.

    LG, Chris

  • Chris: Da hast du wohl recht, diesen Fehler habe ich tatsächlich gemacht. "Zuhause klappt es wunderbar, also warum auch nicht woanders." Ich hab jetzt, wie von euch empfohlen, einfach wieder von vorne angefangen. Alle zwei Stunden mal kurz raus, tut mir auch ganz gut, da ich grad meine Abschlussarbeit schreibe und regelmäßig den Kopf durchpusten schadet da gar nicht. :lol: Mit der Wut hast du vollkommen recht! Das ist / war ja auch meine Sorge, dass mein kleiner Schlawiner das trotz Zurückhaltung einfach spürt und nicht versteht. Deswegen üb ich mich ganz viel in Geduld, er darf definitiv erstmal nicht mehr einfach so aufs Bett hüpfen (und ja ich weiß, viele sind der Ansicht ein Hund hat im Bett nichts zu suchen, ich machs aber trotzdem ab und an ;) ) und wenn ich dann zum dritten mal am Tag sein kleines Malheur entdecke und es im Bauch grollt geh ich einfach kurz aus dem Raum wo er grad ist, atme kurz durch, sag mir wie lieb ich ihn hab und kann dann in aller Ruhe den Fleck weg machen.
    Mit meinem Vater hatte ich auch schon gesprochen, er nimmt sich mit schimpfen (also er schimpft ja nicht mitm Hund, sondern mit mir...) zurück.

    Nochmal lieben Dank an (fast) alle für eure Beschwichtigungen, Mutmachversuche und Tipps, jetzt klappts bestimmt früher oder später.

    Liebe Grüße, Andrea

  • Meine Mom hat ja auch einen Bolonka, und ich muss dich vorwarnen...die habens nicht eilig mit der Stubenreinheit. Klar sind die normal sauber und machen kein Pipi rein, aber wehe es kommt was unvorhergesehenes, wie z.B. es ist Besuch da, oder man geht zu Besuch, oder was weiß ich. Der Hund meiner Mom hat da echt lange gebraucht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!