Der neue Hund unserer Nachbarn
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Wenn du nochmal rüber gehst, nimm, wenn möglich jemanden mit. Dann hast du einen Zeugen, falls wieder solche Aussagen kommen.
Parallel wäre es auch eine Möglichkeit, über die Ruhestörungs-Schiene zu arbeiten. - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo Sambär,
ersteinmal alle Achtung, dass Du Dich einsetzt und hier so einen lieben Artikel geschrieben hast.

Ich bin auch völlig fassungslos. Es gibt so viel Tiere - sogar hier in Deutschland - . Wir haben Tierschutzgesetze, die besagen, dass ein Hund keine Sache ist, und es stehen auch Strafen auf Misshandlung der Tiere!!!
Wir holen aus dem Süden endlos Tiere hierher und vor Ort in einem kleinen Dorf, da soll nicht passieren können??
Ihr habt doch wohl eine Stadt in Nähe, wo auch ein Tierschutzverein verzeichnet ist.

Ich verstehe ja, dass Du allein da nicht viel ausrichten kannst. Aber Dein Vater - er meint es zwar gut - nur was nützt es dem armen Hund, wenn er mal spazierengehen darf und dann wieder in diese gräßlichen Zustände zurückmuss.
Meine Meinung ist, dass dort im Dorf doch wohl nicht alle Menschen "wegschauen, damit sie mit den Nachbarn gutstehen". Versuche Du wenigstens mehr zu unternehmen. Wenn Dein Vater kein Deutsch schreiben kann, was hält ihn davon ab, auf Englisch einen Brief aufzusetzen?
Damit ist zwar nur ein Fall von Vielen beobachtet, aber zu meinen: "Da kann man nicht viel tun - also würde das auch in dem Dorf su gesehen werden, wenn es um Kindesmißhandlung geht? - Was ist denn da der Unterschied???
Es gibt ja auch noch Tierzeitungen oder Ortszeitungen, die man mal anrufen könnte.Ich wünsche Dir viel Erfolg und bitte gib nicht auf, damit nicht noch etwas passiert. Mit einem Hund in der Größe ist dann doch in einem halben Jahr nicht mehr zu spaßen, wenn er so ein schlechtes Leben hat.
Sonst schreibe hier doch wenigstens wo in etwa Dein Wohnort liegt. Vielleicht kann man dann noch per E-Mail irgendetwas beim Tierschutz unternehmen.
Jedenfalls ist hier meiner Meinung nach jede Antwort fehl am Platz, die lautet: "Ja da kann man wohl nicht viel machen bei den Obrigkeiten.
"Lieben Gruß
Anne -
Zitat
Mhm, bei unserem Nachbarn wars so ähnlich, irgendwann hat sich der Hund dran gewöhnt, ich glaube du kannst nichts machen;

Deine Antwort kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Dann würde ICH lieber gar nichts hier einsetzen. Sorry
Anne
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Danke schonmal für eure ganzen informativen und nützlichen Beiträge. Ich hab eben extra gewartet, bis der Vater weg war, hab den Sambär eingepackt und meinen nettesten Blick aufgesetzt. Der Junge war tatsächlich zu Hause und war erstmal total fassungslos, dass ich spazieren gehen wollte. Als ob ich ihn veralbern würde

Aber ich konnte ihn überreden, ich glaube er hat sich sogar ein bisschen gefreut. Viele Freunde scheint er nicht zu haben. Allerdings meinte er wir müssen zurück sein bevor sein Vater heim kommt.
Ich hab einiges erfahren: Der Hund ist fast 5 Monate alt, wurde aus dem Urlaub mitgebracht, weil die Verwandten ihn verschenkt haben
Er ist ein ganz lieber und total dankbarer Hund. Er hatte riesen Spaß und ist wie geckig über die Wiese gefetzt. Ich habe erst versucht rauszubekommen warum der Hund weder ins Haus, noch in den Garten darf. Er meinte, sein Vater will so einen großen Hund nicht im Haus und in den Garten dürfe er wegen der Mutter nicht, weil sie dort Sachen anpflanzt. Ich wollte ihn nicht zu sehr ausquetschen, denn ich habe bemerkt, dass er sofort dicht machte, als dürfe er nichts sagen.
Ich habe es so gemacht. Zuerstmal habe ich was zu trinken mit auf den Spaziergang genommen, und beiläufig gesagt, dass es ganz wichtig ist, dass gerade so junge Hunde immer was zu trinken zur Verfügung haben. Er meinte, dass er das gar nicht wusste und ich habe ihm einen ausrangierten Napf geschenkt. Er hat versprochen sich drum zu kümmern, dass der kleine was zu trinken hat. Dann habe ich versucht ihm die Lust am Trickslernen oder Beschäftigung mit dem Hund näher zu bringen. Er war auch ganz angetan als er gesehen hat wie super sein Hund die "kommandos" (natürlich mit Leckerchenhilfe und so) direkt verstanden hat. Ich glaube das hat ihm Spaß gemacht. Die Stachelkette habe ich einkassiert -.- da konnte ich nicht anders und dem Jungen eben ein selbstgenähtes Halsband mit Totenköpfen drauf (sieht ja auch gefährlich aus
) vorbeigebracht. Er hat sich total gefreut.
Für morgen hat er versprochen wieder mitzukommen und wollte sich sogar das Trickbuch für Hunde ausleihen. Aber was nützt mir das, wenn die Familie dagegen ist? Wenn ich nicht da bin und er alleine nicht mit ihm geht oder übt?
Ich habe ihn dann noch nach der anderen Hündin gefragt, da wurde er ganz traurig und wollte nichts sagen. Ich hab halt gesagt er müsse sich gut um den neuen Hund kümmern, damit der nicht auch weggegeben wird. Hoffen wir mal er tuts auch
Ich bin Montag-Mittwoch wieder bei mir daheim uaber ich werde auf jeden Fall meine Eltern bitten zu beobachten, ob der Hund in den Tagen besser verpflegt wurde.
Ich habe ihm noch erklärt warum der Welpe so viel bellt, dass er Angst alleine hat, weil er ja noch ein Baby ist. Er hat gesagt er versucht mit seinen Eltern zu reden, dass er wenigstens anfangs rein darf, aber es hat nicht so geklungen, als ob er zuversichtlich wäre.
Aber was mich eben total gefreut hat: ich habe gesehen wie der Junge den Hund eben aus dem Zwinger gelassen und im Garten (als niemand daheim war) die Sachen ausprobiert hat, die ich ihm gezeigt habe.
Ich hoffe das Beste und berichte natürlich weiter. Sollte sich nichts ändern habe ich mit meinen Eltern eben besprochen, dass sie Protokolle führen (mein Vater schreibt es tagsüber in Englisch auf und meine Mutter übersetzt es dann fürs Amt) damit was geschieht. -
Hallo Sambär, gut dass Du am Ball bleibst, das hast Du wirklich mal wieder gutgemacht.
Ich konnte heute Nacht gar nicht gut schlafen,
weil ich immer daran gedacht habe, dass der kleine Dobermann ja noch nicht einmal ein dickes Fell hat, um bei der Kälte nun draußen zu schlafen. Hunde, die draußen verbringen müssen haben ja meistens auch ein dickes Fell dazu!! Und dann hat er noch nicht einmal die Möglichkeit sich zu bewegen in seinem kleinen Zwinger - das geht doch gar nicht!!!!!

Wenn Du nun auch nicht schreiben willst, in welcher nahegelegenen Kleinstadt Du wohnst, so versuche wenigstens Nachbarn und Eltern weiterhin zu motivieren gegen diese Tierquälerei vorzugehen.
Sambär, wie ich schon geschrieben habe, es gibt in der Nähe bestimmt zur Not Möglichkeiten über vielleicht BERÜHMTE Tierfreunde oder die nahegelegenen Zeitungen
etwas zu unternehmen, wenn diese seltsamen Behören vor Ort nicht rechtmäßig reagieren!Ziehe auch eventuell noch Freunde in die Sache mit ein. Hast Du Facebook????
Das wäre eine gute Möglichkeit, Leute zusammenzubekommen, die dem Kleinen helfen könnten.Toll, dass Du jedenfalls so tapfer zu dem Kleinen hältst und schon so viel auf die Beine gestellt hast !
Lieben Gruß
Anne
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Zitat
Wenn du nochmal rüber gehst, nimm, wenn möglich jemanden mit. Dann hast du einen Zeugen, falls wieder solche Aussagen kommen.
Parallel wäre es auch eine Möglichkeit, über die Ruhestörungs-Schiene zu arbeiten.Genau Rockabelli, das habe ich hier auch einmal in der Nachbarschaft dadurch geschafft.
Der Hund bellte draußen Nacht für Nacht. Der hatte noch nicht einmal einen Unterstand, war im Garten an einen Baum angebunden.
Ich habe solange die Polizei angerufen, bis sie ihn endlich mitgenomme haben. Es war ein einziges Elend.
Toll, dass Du darauf hingewiesen hast!!
Anne
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Zitat
Aber was mich eben total gefreut hat: ich habe gesehen wie der Junge den Hund eben aus dem Zwinger gelassen und im Garten (als niemand daheim war) die Sachen ausprobiert hat, die ich ihm gezeigt habe.
Ich hoffe das Beste und berichte natürlich weiter. Sollte sich nichts ändern habe ich mit meinen Eltern eben besprochen, dass sie Protokolle führen (mein Vater schreibt es tagsüber in Englisch auf und meine Mutter übersetzt es dann fürs Amt) damit was geschieht.
Sambär, da hast Du schon eine ganze Menge geschafft!
Finde ich super, dass Du dranbleibst und auch Deine Eltern. Ich befürchte leider, dass der Junge da nicht viel ausrichten kann, wenn die Eltern so eine komische Einstellung haben. Berichte doch bitte, wie es weiter geht. -
..... nur so als Randbemerkung:
Dein Vater kann die Beobachtungen durchaus auf Englisch dokumentieren, und dann fügt man eine Übersetzung bei. Die Übersetzung muss ja nicht beglaubigt sein. Daran sollte also eine Dokumentation nicht scheitern.
Ansonsten: ich finde das gut, wie du vorgehst mit dem Jungen. Der scheint ja ein gutes Herz zu haben.
Mittlerweile interessiert mich auch wirklich, was aus der ersten Hündin geworden ist.
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Ich bin mittlerweile bei mir zu Hause, doch der Hund geht mir nicht aus dem Kopf. Heute Nacht hat er zum Glück gar nicht gebellt, ich wollte dann gucken und bin kurz bevor ich ins Bett gegangen bin, nochmal aufs Klettergerüst geklettert
. Ich habe den Hund nicht gesehen. Bleibt ja zu hoffen, dass er im Haus war, denn es war ja eiskalt.
Gestern war ich nochmal mit dem Jungen, seinem Hund und Sam draußen, obwohl die Eltern daheim waren. Da konnte sich der Junge wohl durchsetzen. Er hatte total viele Fragen, hat total stolz gezeigt, wie er Sitz und Platz mit Leckerchen geübt hat und hat richtig gestrahlt. Ich habe ihm noch ein Buch mit Hundetricks und "Das andere Ende der Leine" ausgeliehen. Ich hoffe einfach, dass er am Ball bleibt und habe mit meinen Eltern besprochen, dass sie es dokumentieren, falls es so bleibt. Ich fahr erst Mitte der Woche wieder hin und habe schon mit dem Jungen besprochen, dass wir uns eine Hundeschule anschauen gehen. Problematisch wird, dass die nächste ziemlich weit weg ist und er noch kein Auto fährt. Deshalb befürchte ich, dass es auf Dauer nicht machbar ist.
Ich habe den Eindruck, dass der Junge richtig glücklich ist, durch den Hund Kontakt zu anderen "jüngeren" Leuten gefunden hat. Ich hab schonmal geguckt, ob es Gassirunden hier im Forum gibt, die in der Nähe gehen, damit er sich anschließen kann und auch langzeitig, wenn ich nicht da bin motiviert ist mit seinem Hund Sachen zu unternehmen und auch Kontakt zu finden.
Bleibt noch der Vater. Er hat mich auf dem Wendeplatz abgepasst und wollte seinen Stachelwürger wieder haben. Ich habe gesagt, dass ich den entsorgt habe und ihn auch nicht wieder abgebe, dass es gegen das Gesetz wäre und Tierquälerei. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich ihnen gerne ein anderes Halsband nähe, wenn das aktuelle nicht mehr passt. Er war halbwegs einverstanden. Zum spazieren gehen hat er nichts gesagt und hatte ja anscheinend nichts dagegen, als wir am Nachmittag nochmal losgezogen sind.
Ich hoffe sosehr, dass der Junge dran bleibt, denn ich glaube ihm liegt der Hund sehr am Herzen und woher soll er einen anderen Umgang kennen, wenn die Eltern ihm so eine Scheiße (sorry) vorleben.
Was mit meiner Herzenshündin passiert ist. Wenn ich an sie denke werd ich immer sofort traurig. Ich will mir gar nicht vorstellen, dass sie als Gebährmaschine irgendwo missbraucht werden könnte.
Ich glaube ich will gar nicht wirklich wissen, wohin sie die Hündin wirklich abgegeben haben. -
Ich bins wieder
Ich bin bei meinen Eltern zu Besuch und was sehe ich in der Zeitung? Den Hund unserer Nachbarn. Er ist abzugeben. Dabei steht "auch als Zuchtrüde gut geeignet" :/ Er ist doch nicht mal ein Jahr alt.
Ich koche vor Wut, bin den Tränen Nahe. Sie haben sich doch schonmal nicht um den vorherigen Hund gekümmert und sie dann einfach abgeschoben. Nun muss der arme Kerl auch weg. Ich hoffe einfach, er bekommt ein richtiges zu Hause mit liebe und vielen Streicheleinheiten und kommt nicht zu einem Vermehrer.
Ich bin eben mal klingeln gegangen, aber mir wurde die Tür nicht geöffnet obwohl jemand daheim war.
Ich finde, die sollten keinen Hund mehr anschaffen dürfen. Man kann doch nicht einen Hund nach dem andren zu sich holen, sich GAR nicht um ihn kümmern und ihn dann abschieben und nach einer kleinen verschnaufpause dem nächsten Welpen das Leben versauen. - Vor einem Moment
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