Hund soll voraus laufen und nicht hinterhertrödeln
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Hallo,
unsere 7 Monate alte Labrador Hündin spaziert mit uns leider nicht so ganz, wie wir es gern hätten.
Sie kann schon:
- einige Meter voraus laufen, ohne wegzurennen
- sich selbstständig umschauen, und auf uns warten
- zuverlässig zurück kommen, wenn sie zu weit läuft
- sich gut korrigieren lassen, wenn sie zu weit nach rechts oder links läuftProblem:
- lässt sich regelmäßig überholen
- schnuppert konzentriert irgendwo und lässt sich dann nur widerwillig heran rufenWir wünschen uns, dass sie sich nicht überholen lässt. Wenn wir auf Ihrer Höhe sind, soll sie ihr Schnuppern beenden und weiterlaufen, entweder neben uns oder voraus. Halt so, dass wir sie immer Blick haben. Gerade jetzt wo es wieder früh dunkel wird, ist es uns wichtig, sie immer zu sehen, beim Spazieren. Schließlich sieht sie sooo süß aus, mit ihrem kleinen Reflektorlätzchen!

Bisher haben wir es wie folgt versucht:
Sobald wir auf ihrer Höhe sind und sie spontan weiter geht, gibt's Leckerli. Wenn sie nicht reagiert und weiter schnuppert, gibt's sofort einen Schlag mit dem Elektrohalsband...
NEIN, natürlich nicht! Find es nur so abartig, dass es sowas zu kaufen gibt...egal, gibt halt immer Deppen.

Nunja, wenn sie nicht reagiert, gibt es schnell das Kommando weiter oder Lauf. Reagiert sie, gibt's ein Lob und Leckerli, wenn nicht, wird sie in die Laufrichtung geschoben.
Das üben wir bislang leider ohne wirklichen Erfolg!
Andere Ideen?
Vielen Dank
dreckfrosch
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hallo,
du zäumst das Pferd von hinten auf.
Du achtest permanent auf den Hund und gibts ihr jede Richtung vor. Das wird irgendwann dazu führen, dass die Hündin IHREN Weg gehen wird, weil du wirst ihr schon früh genug mitteilen, wenn du die Richtung änderst. Warum sollte sie dann noch auf dich achten? Euer Hund kriegt ständig Meldung von dir "Ich bin noch da" .Ich habe es grundsätzlich anders gehandhabt. Ich gehe MEINEN Weg und Hund muss sehen das er mitkommt, egal ob hinter mir, vor mir, rechts oder links. (Natürlich nur da, wo es gefahrlos machbar ist für den Hund). Meiner achtet genau auf mich und verliert seinen Anschluss nie. Trotzdem schnüffelt er mal genüsslich und das darf er auch. Dann schlender ich halt an ihm vorbei. Der holt den Abstand schon wieder auf.

Wenn sie voraus läuft und sich umsieht, würde ich dieses verbal loben. Jeder Kontakt, den sie von sich aus zu dir aufnimmt, ist doch positiv. Ruf sie nur ran, wenn du auch weißt, das sie kommen wird. Ansonsten hat sie schnell heraus, das sie nicht kommen muss, da du mehrfach rufen wirst.
Ich würde sie auch nicht in Laufrichtung schieben, sondern wenn du möchtest, dass sie mitkommt (warum nun auch immer) , würde ich ein Spiel draus machen. Losrennen und sie animieren mitzukommen, mit ihr Spielen, ihr halt zeigen, das es bei mir lustig ist.
Niemals aber gebe ich ständig "Meldung" wo ich mich gerade befinde. Da muss Hund schon selber drauf achten.

LG Ute
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Mit dem Kommando "Weiter" ist doch schon ein guter Plan, sie muss nur wissen, was sie bei "Weiter" zu tun hat, hat sie das gelernt (sie ist erst 7 Monate)? Mit meiner Hündin mach ich's auch so, Kommando "Weiter" wenn ich auf ihrer Höhe bin, reagiert sie nicht, kurz anstupsen oder mitnehmen. Zur Not mit SL, diese beim Überholen aufnehmen und Hund mitnehmen. Aber sie ist erst 7 Monate, ich glaube, ihr verlangt da schon zu viel von ihr.
LG Marion
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Find ich komisch... dass ein sieben Monate alter Labbi "trödelt". Wie lang geht ihr den den Tag über? Ist sie gesund?
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Find ich komisch... dass ein sieben Monate alter Labbi "trödelt".
Genau das war mein allererster Gedanke als ich den Thread las, denn ein Hund in diesem Alter hat in der Regel etliche Hummeln im Popo
, die ihm das Trödeln "verbieten".LG Britta
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Zitat
Sobald wir auf ihrer Höhe sind und sie spontan weiter geht, gibt's Leckerli. Wenn sie nicht reagiert und weiter schnuppert, gibt's sofort einen Schlag mit dem Elektrohalsband...
NEIN, natürlich nicht!
Boah, du kannst mich doch sonntags morgens nicht so erschrecken!!!! :stick1:Das musste mal gesagt werden, nix für ungut

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Mir fallen zwei Möglichkeiten ein:
a) Du wartest wenn Deine Hündin schnüffel muss (ja muss, das gehört auch zum Hundeleben)
und/oder
b) Du übst ein lockeres "bei mir, mit mir" laufen (also nicht das strenge "bei Fuß") - da muss sie dann angepaßt an Dein Schritttempo im Umkreis von max. 2 Metern von Dir bleiben (wie Leinenführigkeit ohne Leine)LG
Susa -
Zitat
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Niemals aber gebe ich ständig "Meldung" wo ich mich gerade befinde. Da muss Hund schon selber drauf achten.
LG Ute
Yes, stimme dem voll zu, möchte die TS allerdings dahingehend beruhigen, dass draußen für einen 7 Monate alten Jungspund, der gerade anfängt eigenständig und und mit gewachsenem Sebstbewusstsein seine Welt zu erkunden, viele Gerüche einfach so hochinteressant sind, dass wir "Besteckesser" dabei erst mal einfach völlig ausgeblendet sind.
Ganz normal und kein Grund zur Besorgnis.
Unser Ansatz war auch immer, in diesen Situationen nicht auch noch verbal Präsenz zu zeigen, sondern uns still und heimlich zu verdünnisieren. Erst mal auf kürzere Distanz und dann später- falls überhaupt noch nötig- auch immer dann, wenn Hundi für unser Empfinden zu weit zurückblieb.
Sie lernen dabei ganz schnell, dass es besser ist sich an euch zu orientieren, damit sie nicht plötzlich alleine dastehen.
Wennn Ihr unsicher seid, oder in einem nicht so sicheren Gebiet seid, Schleppleine 'dran, dann ist Hundi gesichert und kann nicht abrücken.
Für mich kein Verhalten, dass auf Krankheit schließen lässt, solche Phasen haben viele Junghunde, für die Ihre Besitzer noch nicht interessant genug sind.
Mir schein es eher, als hätte der kleine Knopf seine Zweibeiner schon ganz gut darauf trainiert, ihre Position immer schön bekanntzumachen und daher wäre ich künftig einfach mal lautlos weg......
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Nachtrag zu vorhin, ist mir eben während eines Schnüffel- und Entspannungsspazierganges eingefallen.
Du schreibst, sie lässt sich nur widerwillig von ihrer Schnüffellstelle wegrufen.
Wie weit ist sie denn dann weg?
Es könnte auch daran liegen, dass Ihr in dieser Situation einfach noch zu viel verlangt uns sie halt noch nicht gelernt hat, dass es sich auf Euer Rufen hin immer lohnt, von einer hochinteressanten Scnüffelstelle schnell und freudig zu Euch zu kommen.
Wie habt Ihr den Rückruf aufgebaut/ wie oft ruft Ihr sie auf einem solchen Spaziergang zurück/ wie animiert ihr sie freudig und zügig zu Euch zu kommen? -
Ich habe es grundsätzlich anders gehandhabt. Ich gehe MEINEN Weg und Hund muss sehen das er mitkommt, egal ob hinter mir, vor mir, rechts oder links. (Natürlich nur da, wo es gefahrlos machbar ist für den Hund). Meiner achtet genau auf mich und verliert seinen Anschluss nie. Trotzdem schnüffelt er mal genüsslich und das darf er auch. Dann schlender ich halt an ihm vorbei. Der holt den Abstand schon wieder auf.
das kann ich dick unterstreichen

außerdem ist es für dem halter viel entspannter, wenn er seinen hund nicht jedes mal rufen muß.

- Vor einem Moment
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