Wie lobt man den Hund am effektivsten,sinnvollsten?

  • Hallöchen,
    ich bin da auch *fling*s Meinung. Außerdem lobt man seinen Hund ja auch nicht immer mit feiiiiiiiin. Ich sage z.B. guter Junge, schicker Kerl, toll gemacht, suuuuupi, klasse!, boaaaaaaaah bist du toll, mäuscheeeeeeeeeeeen... etc.

    An deiner Stelle würde ich mich auch mal mit dem clickern auseinandersetzet und es sonst so machen wie *fling* es geschrieben hat.

    LG,Anna

  • Einen Hund lobt man am besten mit Futter oder Spiel, Worte allein und Streicheleinheiten sind für den Hund kein Lob, und Lobworte müssen auch erst erlernt werden.

  • Zitat


    Soweit so gut,aber wie lobt man den Hund denn am Besten, damit er nicht auf einmal als Kommando "Sitz Feein" sich einprägt und später auf nur "Sitz" nicht reagiert,weil er das Kommando "Sitz Feein" sich eingeprägt hat? :D

    Lecki über den Kopf hochziehen, leicht nach hinten, wenn Hund sich setzt, freudig Lecki geben und das Kommando dazu sagen, dann wird kein Sitzfeiiin daraus. Ich würde nie mit fein loben, klingt wie nein. Empfehle Welpen- und Junghundekurs, die mit Futter und Spielzeug freudig arbeiten.

  • Kommt auch darauf an auf was der Hund am Besten anspringt. Unsere ist zB sehr gut über Futter zu motivieren also bietet sich Clickern an, und damit hab ich auch wirklich gute Fortschritte gemacht. Ob es nun einfangen von Verhalten (zB Rückblick beim Spaziergang) oder ausführen/lernen von Kommandos ist - bei uns ging mit dem Clickern wirklich sehr leicht.

    Nur weil man mit dem Welpen/Junghund mittels Clicker arbeitet heißt es nicht dass ich das ein Leben lang so machen muss, inzwischen lobe ich differenzierter, es gibt nicht mehr für jede Aktion einen Click.

  • Ja,überfordern und allzuviele Kommandos will ich auch nicht dem Kleinen zumuten.
    Kommt ja auch drauf an wie lernfähig der Kleine ist und die Sachen sich auch behält.

    Mit Clicker kann ich mich nicht anfreunden. Ich mag die Dinger nicht.
    Ich kann euch nichtmal einen Grund dafür sagen.Ich mag die Dinger einfach nicht.

    Wie wenn man einen Menschen trifft und den von Anfang an irgendwie nicht ausstehen kann.Ohne wirklichen Grund oder das der irgendwas getan hat.
    Macht eigentlich keinen Sinn,aber ist einfach so :hust: :hust:

  • Zitat

    Ja,überfordern und allzuviele Kommandos will ich auch nicht dem Kleinen zumuten.
    Kommt ja auch drauf an wie lernfähig der Kleine ist und die Sachen sich auch behält.

    Mit Clicker kann ich mich nicht anfreunden. Ich mag die Dinger nicht.
    Ich kann euch nichtmal einen Grund dafür sagen.Ich mag die Dinger einfach nicht.

    Wie wenn man einen Menschen trifft und den von Anfang an irgendwie nicht ausstehen kann.Ohne wirklichen Grund oder das der irgendwas getan hat.
    Macht eigentlich keinen Sinn,aber ist einfach so :hust: :hust:

    Selbst wenn Du die Knackfrösche nicht magst, lies Dich ruhig mal ein bisschen ein was Shaping, sprich freies Formen angeht. Das Spannende ist schließlich die Lerntheorie dahinter, und nicht der Clicker an sich. Und gerade was solche Timingfragen betrifft (wann loben, wann Kommando geben, usw.) ist das sehr sehr hilfreich.

  • Hi,

    mit clickern kann man dem Hund wirklich viieele Sachen beibringen, mit einem geringeren Risiko, dass der Hund sich was falsches einprägt. z.B. bei dem Kommando "touch", kann man genau dann clickern, wenn der Hund mit der Schnauze deine Hand berührt, und nicht, wenn sie kurz davor ist. Außerdem geht es schneller und es ist einfacher. Ich hab die Dinger auch nicht gemocht, bis ich sie in der Welpenschule ausprobiert habe und ziemlich schnell davon überzeugt war.
    Unser Kleiner (5 Monate) kann mithilfe des Clickers bereits (mehr oder weniger gut) Sitz, Platz, Steh, Bleib, Schau, Pfote, Check, Touch, ohne dass er überfordert wirkt.

  • Ein gequietschtes "feiiiin" finde ich sowieso kein Lob, was Sinn macht dauerhaft. Entweder es fährt den Hund total hoch, oder es ist sowieso gekünstelt und dann kein Lob. Soziales Bestätigen finde ich da deutlich wichtiger und besser. Shapen ist eine tolle Sache für alle Kommandos. Sitzt viel besser! Aber einem Welpen und Junghund würde ich erstmal nur Benehmen beibrigen und nicht unbedingt Kommandos. Gut, ein Rückruf und ein stabiles Sitz okay, kann man brauchen. Aber das war es auch schon. Ansonsten sollte der Hund nur - aber das wirklich für alle Lebenslagen - lernen, dass "nein" wirklich "nein" heißt und nicht "warte nur lange genug, dann darfst du". Wäre jetzt mein Weg.

  • Der Click ist lediglich ein Markersignal. Es muss ein akustisches Signal sein dass sich möglichst immer gleich anhört. Ich kenne zB jemanden der das Wort "Top!" als Markerwort benutzt.

    Ich kenne übrigens einige Leute die vor dem Erziehungskurs sagten "Clicker? Das ist doch Humbuk, das mache ich nicht!" - und 4 Wochen später waren sie begeisterte Clickerer :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!