Welpe lässt sich nicht mehr loben...

  • sie wird ja auch nicht direkt morgen rausgesetzt. sie wird weiterhin am geschehen teilhaben. im zwinger als solchen, kommt sie dann auch nur zum schlafen. ansonsten hat sie den garten, und wir sind fast immer draussen. der wintergarten wird in den klaten monaten dann als stube umfunktioniert. da darf sie dann auch dabei sein. es ist warm, es gehört nicht direkt zur wohnung und sie darf da mit rein.
    zum thema zwingerhaltung hier mal eine seite:
    http://www.heim-und-haustiere.de/hunde/zwingerhaltung.htm
    und ich muss noch dazu sagen: in der stadt hätte ich mir niemals einen hund angeschafft, einfach weil ich es als nicht artgerecht empfinde. die tiere können sich ja nicht aussuchen wo sie leben, also sollte man ihnen eher viel platz an der frischen luft geben, als sie in einer stadtwohnung zu halten... zumindest mit großen/ jagdhunden sollte man es meiner meinung nach so handhaben... und sie gehört nunmal zu den jagdhunden... sie ist darauf spezialisiert draussen zu sein, egal bei welcher witterung oder temperatur. hütehunde werden auch draussen gehalten, ebenso wie hunde die aktiv zum jagd eingesetzt werden. der förster hat auch einen labi und... draussen... ich kann eure bedenken verstehen, dennoch wird sie eines tages draussen schlafen...

    max: ich glaub das hat diene frage beantwortet. :)

  • Zitat

    sie ist noch sehr liebebedürftig

    Das "noch" vergiß mal ;)
    Kann gut sein, dass sie so bleibt.

    Ich hoffe, ihr entscheidet euch noch um, was das Schlafen im Garten betrifft, wäre doch für alle Beteiligten schade, auf diese ganze Knuddelei - und eine gute Bindung - zu verzichten ;)

    Wauzi

  • JA, danke :D
    Aber wenns kalt wird: Husch husch, ins Warme!!! Sie könnte ja auch immer im schönen Wintergarten schlafen, satt im doofen Zwinger :hust:
    Ja, ich hör schon auf...Ihr habt euch ja LEIDER schon entschieden... Bin mal gespannt, ob ihr das echt durchzieht, wenn sie euch mit ihren großen Augen anguckt
    Is übrigens echt zucker eure Süße und viel Spaß noch beim stubenrein kriegen :ugly:

  • Komisch, komisch ich kenne Hütehunde die wirklich hüten, kenne sogar einen Schäfer der noch so richtig oldschool hütet und den ganzen Tag mit seinen Schafen und den Hunden rumrennt, und trotzdem leben die Hunde bei ihm mit ihm zusammen. Das heißt wenn er abends in seiner Wohnung ist sind die Hunde da mit dabei.

    Und auch alle Jäger die "richtige Jagdhunde" führen, die ich kenne, und ich kenne nicht nur einen, haben ihre Hunde mit im Haus/in der Wohnnung. Was ich nur für seltsame Leute kenne.... ;)

    Okay, das war arg sarkastisch....soll auch nicht mega böse gemeint sein. :smile: Aber wie andere schon sagten, nur weil andere ihre Hunde draußen haben müsst ihr es ja nicht auch so halten. Natürlich ist ein Hund "naturgemäß" wohl lieber draußen als drinnen und sie passen sich uns an bez. des "drinnen" seins.
    ABER es ist nun mal auch so das ein Hund ein hochsoziales Lebewesen, ein Rudeltier ist, das 100 mal lieber mit euch in einer Telefonzelle hängen würde als alleine draußen zu sein.

    Natürlich müsst ihr das entscheiden und selbst wenn wir hier Zeter und Mordio schreien würden können wir nicht verhindern was ihr vorhabt. Aber versetze dich mal in die Lage des Hundes. Oder denk einfach meschlich...wärst du als Kleinkind lieber alleine draußen gewesen, ständig weil da ne Schaukel und ne Rutsche ist ? Nein, iwann gehts zu Mama und Papa in den Schoß der Familie....heim zum Rudel halt und das sogar wenn deine Eltern in nem Pappkarton gewohnt hätten. ;)

    Es wäre einfach schade euer Familienmitglied ein Stück weit auszuschließen. Und wie sie das später mal sieht ist sowieso ne andere Sache. Vll findet sie es super und alle sind glüclich oder Madame erklärt euch das sie es gar nicht okay findet immer alleine draußen zu sein während ihr drinnen seid. :D

    Also, bitte nicht falsch verstehen, es ist wirklich nicht böse gemeint. Ich lebe übrigens auf rund 30m2 mit zwei ausgewachsenen DSH und meinem Freund und zu eng ist es bisher nicht geworden. Nur mal so, es geht auch.... ;)

  • Und dann sorry ich wollte dich nicht angreifen. Ich versuche lediglich dir zu erklären was für den Hund besser wäre. Und mit dieser Einstellung stehe ich ja nicht alleine da wie man sieht. :smile:

  • Zitat

    wir haben 618 quadratmeter grundstück, leben in einem wald, der auch nicht besonders klein ist und haben uns einen labrador zugelegt... einen hund, der viel bewegung und forderung braucht... einen solchen hund sein leben lang drin, auf nicht mal 40 qm zu halten, empfinde ich als nicht artgerecht. die tiere sind sehr robust.

    Diese Denkweise stammt, bitte entschuldige meine Meinung, noch aus der Steinzeit...als Hunde gehalten wurden, weil sie bewachen sollten us.w.

    Inzwischen hat der Hund doch einen ganz anderen Stellenwert, was nicht letztendlich der Wissenschaft zu verdanken ist.

    Es gibt Hunde, die haben 3000 qm täglich zum "Toben im Garten" zur Verfügung und langweilen sich...., es gibt Hunde, die haben 40, 50, 60, 120 qm zum Bewegen zur Verfügung und langweilen sich nicht.

    Es gibt Hunde, die haben 618 qm oder 3000 qm täglich zur Verfügung und sind nur gestresst....., es gibt Hunde, die haben 40, 50, 60, 120 qm zur Verfügung und sind ebenfalls gestresst.

    Warum ich das schreibe?

    Weil es auf das gesamte Umfeld ankommt...und darauf was Ihr mit Eurem Hund unternehmt, was Ihr ihn bieten könnt....

    Die Grundstückgröße, in der sich ein Hund täglich aufhält oder aufhalten muss, sagt garnix über artgerechte Haltung aus (das habe ich gemeint, als ich von der "Steinzeit" geschrieben habe).

    Du kannst deinen Hund auch stressen, wenn er nur draußen ist und z. B. wegen ständiger Aufregung nie zur Ruhe kommt (je nachdem, wie und wo du lebst), genauso kann es dir gehen, wenn dein Hund nur drinnen ist und Lärm um sich hat etc.

    Also artgerecht....., ich finde, das kann man sooo nicht definieren...


    Zurück zu deinem "Problem", was eigentlich garkeins ist!

    Einen Hund nach dem "fein pippi machen" zu loben, ist ein guter Ansatz - egal ob verbal, körperliche Nähe oder Leckerchen (kommt eben auch auf den Hund individuell an), aber ich denke, dass Ihr zu ungeduldig seid, nur weil es eben ein paar mal geklappt hat.
    Wenn Ihr jetzt schon zweifelt...oh Gott...

    Bitte informiert Euch evtl. in einer guten Hundeschule über die Welpenzeit und alles was dazu gehört....

    Das wird Euch möglicher Weise eher helfen, als ein Forum, denn ich bin mir sicher, dass das nicht Euer oder dein letzter verzweifelter Hilferuf war...

    Gute Nacht,

    Claudia.

  • Zitat

    Aber ein Labrador wird meistens als Familienhund gezüchtet und nicht für die Jagd. Und gerade Jagdhunde haben eine sehr enge Bindung zu ihrem Herrchen


    Kleine Anmerkung: wie ist das zu verstehen, klingt sehr verwirrend?!

    Ein Labrador wurde ursprünglich zur Jagd "nach dem Schuss" gezüchtet - zum Apportieren des geschossenen Wildes (vorallem Federvieh - Wasserarbeit).

    Sicher gibt es inzwischen auch viele Labbies, die nur nach Aussehen weitergezüchtet wurden...trotzdem ist es immernoch ein Jagdhund (wenn auch zum großen Teil mit wenig jagdlichen Ambitionen und leichtführig....im Gegensatz zum Pointer, deutsch Kurzhaar etc.).

  • was ist daran verwirrend?

    ich meinte genau das was du sagtest. "Sicher gibt es inzwischen auch viele Labbies, die nur nach Aussehen weitergezüchtet wurden...trotzdem ist es immernoch ein Jagdhund (wenn auch zum großen Teil mit wenig jagdlichen Ambitionen und leichtführig....im Gegensatz zum Pointer, deutsch Kurzhaar etc.)."

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